{"id":23389,"date":"2014-05-08T00:01:38","date_gmt":"2014-05-07T22:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=23389"},"modified":"2014-04-13T08:38:08","modified_gmt":"2014-04-13T06:38:08","slug":"vom-altwerden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/05\/08\/vom-altwerden\/","title":{"rendered":"Vom Altwerden"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><b>\u00a0<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><b>\u00a0<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Bruchst\u00fccke<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">gesammelt unterwegs,<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">gestammelt,<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">weiterhin unterwegs,<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">wie alle in die selbe Richtung<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">(\u2026)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann kommt ein Gott namens Angst und krallt sich in dich rein, spuckt dir M\u00fcll ins Gesicht, vielleicht sind es ja die sch\u00f6nsten Exkremente des Universums, was wissen wir schon, ein Nirwana weit wie die See, Farbe egal, oder die <i>H\u00e4ngenden G\u00e4rten von<\/i> wo du noch nie warst, und wir wissen auch nicht, wozu die Natur \u2013 werden, vergehn &#8211; undsoweiter, atmen atmen, eine klare einsame Luft zwischen dir und dem Spiegelbild morgens um acht beim Z\u00e4hneputzen, mit dir zusammen wird die Natur praktisch nie untergehn so gesehn, dies alles liegt in der Natur der Natur, ein K\u00f6nigreich aus Dunkelheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Nachbar Arne bleibt stehn im Treppenhaus, rei\u00dft Augen und Mund auf, breitet die Arme aus, Ah, ruft er, da kommt mein Traum, wieder so energiegeladen! Ich will lachen, weinen, er hat mich noch nie nackt erblickt, ungeschminkt, unter der Ultraschallsonde von Doktor W.. Herr Ebers von <i>Berolina<\/i> sagt: Da haben Sie ja auf der Seite geschlafen &#8211; die eingedr\u00fcckten Streifen in meiner Wange, die bis abends halten werden, Meine Generation, denke ich, alle sind jetzt meine Generation, ich bin siebzehn, oder zwanzig, eventuell noch f\u00fcndundzwanzig, dann h\u00f6rt es auf, und Herr Ebers kann nicht viel \u00e4lter sein, selbst an meinem f\u00fcnfzigsten Geburtstag war ich noch unsterblich, danach pl\u00f6tzlich nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Katastrophe, die nie mehr weg geht. Zartgliedrig, mit ihrem faulen Auge: meine Krankheit, die zum Tode f\u00fchrt. Wann genau ich sterben werde, l\u00e4\u00dft sich per <i>durchschnittliche \u00dcberlebensrate<\/i> darstellen, nein das hei\u00dft &#8222;Lebenserwartung&#8220;, manche fliegen weit dar\u00fcber hinaus, andere werden unmittelbar neben mir zerknickt, mindestens 20% der europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung plagt DAS, die meisten wissen um ihr Schicksal, sprachlos. Bezeichnung der milden Verlaufsform oder des Fr\u00fchstadiums: &#8222;Leben&#8220;, danach schon bedenklicher: &#8222;Altern&#8220;, Endstadium: &#8222;Altsein&#8220;, man sieht sich mit unausweichlichen Grausamkeiten konfrontiert, hei\u00dft pl\u00f6tzlich <i>F\u00fcnfzig-plus<\/i>, denkt, ach so, das ist was f\u00fcr Alte, fa\u00dft sich kurze Zeit sp\u00e4ter ungl\u00e4ubig an den eigenen Kopf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Alten, das sind <i>immer<\/i> die anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mama mit sechsundsiebzig starr und aufgequollen im Pflegebett, kleine L\u00f6cher im Schweizer K\u00e4s, wie meine Schwester Bine das nennt und sich dabei an die Stirn tippt, dazu die <i>Schwarze Substanz<\/i> die ihr jemand Unsichtbares da oben drin einfach so auffri\u00dft, und ein verirrter Herr aus einem der Nachbarzimmer kommt zu uns hereingestolpert, den findet Mama aber sehr sympathisch, schon zweimal hat er sich zu ihr verirrt, sie l\u00e4chelt vielsagend trotz zerfressener Substantia Nigra, Na soll er dich doch \u00f6fter mal besuchen! ermuntern wir sie unisono, da winkt sie ab, <i>Nee der ist mir doch viel zu alt!!<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mama mit ihrem sch\u00f6nen sturen Gesicht, sie nimmt Bine und mich mit ins Bad, Hallenbad, feines Hotel im Vorort, dessen Besitzer mit meinem Vater irgendein Privat-Abkommen hat dessentwegen wir so privat da schwimmen d\u00fcrfen &#8211; beim Hineinbei\u00dfen in mein K\u00e4sebrot mit Tomaten sind wir pl\u00f6tzlich auferstanden: Mama, Bine und ich. Sitzen nach dem Schwimmen oben im feinen Hotel, bei K\u00e4sebrot mit Tomate, der Geschmack so s\u00fc\u00df so salzig frisch so besonders nur bei diesem besonderen Brot in diesem besonderen Hotel nach dem besonderen Bad, leise und artig kauen wir das Wunder, Mama sehr bem\u00fcht, eine feine Dame zu sein mit feinen Kindern, keine umwerfende Erinnerung, denke ich w\u00e4hrend ich kaue und das Wunder schmecke vierzig Jahre sp\u00e4ter, und gleichzeitig an meinen Tr\u00e4nen schlucke und mir alles zur\u00fcck w\u00fcnsche, alles wiederhaben will, diese bl\u00f6de Kindheit voller Zukunft, die unbegrenzte, die immerw\u00e4hrende Hoffnung auf dieses &#8222;eines Tages&#8220;, Verhei\u00dfungen auf ein &#8222;dann!&#8220;, Ewigkeit Unendlichkeit. Unsterblichkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <i>Dann<\/i> ist lange da. Schon abgelaufen. Fast vorbei. Will aber immer Hoffnung haben, auf noch ein Dann und noch ein Dann, vergebliches H\u00e4mmern gegen die Wand, kein Durchkommen mehr, diesmal bin ich keine komische wirre Angst, sagt die Wand, sondern blo\u00df dein Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kornfelder, die verdorrt sind, Moskitos und Wespen und eine schwarzblaue Libelle, der See zu dunkler Schlacke geronnen, ich kann nicht sagen, da\u00df ich je gl\u00fccklich war, war ich also ungl\u00fccklich (was f\u00fcr eine Bilanz), doch ja, ich erinnere mich an Gl\u00fcck, gro\u00dfartige Momente, ich wei\u00df es genau, der Sommer, in dem ich ohne anzuhalten riesige Fresken gemalt die schmerzenden Beine erst nachts gesp\u00fcrt, der Winter, in dem ich mein erstes Buch geschrieben mit vor M\u00fcdigkeit geschlossenen Augen oh der Hunger der mir aus dem Text entgegenschlug, ich wache in den hei\u00dfen N\u00e4chten, in denen will ich verzweifeln, weil ich vergessen habe, wie das geht, dieses Gl\u00fcck, und vergesse irgendwann zu verzweifeln und schlafe dar\u00fcber ein\u2026 Fr\u00fcher nannte ich mich <i>frei<\/i>, kann ich das noch ahnen, an manchen Gesten, Bewegungen, Blicken vielleicht oder einem Gef\u00fchl oder wenn ich den Kopf senke und dann hebe, tagelang herumlaufe, in die Ferne schaue stundenlang, aber wird man es mir glauben, kaum, das war, als ich ein Schmetterling war, jetzt bin ich eine Raupe. Umgekehrte Entwicklung. Oder Bitterling, gr\u00fcngrau, in schmetternder Stille.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein K\u00f6nigreich aus Dunkelheit. Schon mein Vater, als er noch lebte, sagte, als ich erst f\u00fcnfzehn war: So ein junges M\u00e4dchen und denkt immer an den Tod, was soll dir das bringen. Was hat es mir gebracht: aus dem Alptraum wurde nur ein wahrgewordener.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stiche auf der Stirn. Alt, aus Brot gebacken, aus Leder gest\u00fcckelt, gegerbt, darunter das Nervengeflecht reiner T\u00fcll, vor mir die s\u00fc\u00df und muffig duftenden Felder, der Geruch ein Fl\u00fcstern, l\u00e4ngst kann ich ihm nicht mehr glauben, auf Augenh\u00f6he mit dem Verfall. Tr\u00e4nenlos, tiefstumm, ich w\u00fcnsche mir Tr\u00e4nen, sehe alles \u00fcberscharf, w\u00fcnsche mir den Vorhang aus Wasser und Salz, Atemfl\u00fcgel, aber Atemterror, weil mich pl\u00f6tzlich die Panik durchkreuzt. Mama. Neulich rief sie es aus, in meine Richtung: Mama! Die eigene Mutter, die nach ihrer Mama ruft, also doch, ja: es kommt alles zur\u00fcck, n\u00e4mlich da\u00df man eine Mama braucht, Mama, in der Todesstunde (wenn die Soldaten nach ihr schrien), Leben Leben, und dann dieser Schrecken, zum Schlu\u00df kommt er, f\u00fcr jeden, er kommt, unausweichlich, was soll dir das bringen, die Wahrheit, und dann Mama oder Gott, Gott: immerw\u00e4hrende Mutter, schreien sich die Seele wund, die Hilflosen der Erde, also alle, ein jedermans Ende, Gott mein Gott, warum hast du mich verlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schleier aus Salz und Glas, der Schleier aus Wasser und, Da denke ich nicht dran, hat er gesagt, der ber\u00fchmte Maler, neunzigj\u00e4hrig, gefragt nach seinen Gedanken zum nahger\u00fcckten Tod, da denk ich nicht dran. Malt t\u00e4glich, zu seinem Schemel gef\u00fchrt, seine pr\u00e4chtigen Farbkompositionen, einfach immer weiter, sitzt mit seinem f\u00fcnfundachtzigj\u00e4hrigen Freund auf der Chaisselongue und sie diskutieren Politik und lachen und alles sanft gedehnt, gen\u00fc\u00dfliche Pausen, bed\u00e4chtiges Sprechen, lento lento, alles ist gut so, haben alles zum Leben, jeder Tag, ein grenzenloses Jetzt. Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Horizont voll duftender Wolken, knisternder Insekten, erf\u00fcllt mit den sehns\u00fcchtigen Geistern <i>aus Amerika<\/i>, weil das ist Verhei\u00dfungsland, mit Rauch vom vielen Nachdenken und dem Gekr\u00fcmel aus allen Hosentaschen, weil es immer was zu verlieren gibt, damit man wieder Grund hat was zu finden zu gewinnen: <i>Kinder am Bahndamm<\/i>, verbotenerweise, heimlich, sitzen stundenlang in Geheimnissen, geheimnissvoller Ernst, und sp\u00e4ter wird dem Ernst die Haut abgezogen, Ernst des Lebens, aber die jungen Gesichter, hoffnungsvoll, melancholisch, zart, recken ihre H\u00e4lse, <i>endlich vollj\u00e4hrig, <\/i>und sp\u00e4ter viel sp\u00e4ter ach, <i>nur ein Hauch <\/i>sp\u00e4ter festgekrallt an einer Flasche Schnaps im verfleckten Unterhemd auf dem Sofa, neben der keuchenden Frau, im letzten Leben Dozentin, im jetzigen Brustkrebs, Alzheimer. Punkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mama, mit zerl\u00f6chertem Haupt, sagt \u00fcber ihre frisch niedergekommene Ergotherapeutin, auf den wackelnden L\u00f6ffel in ihrer Hand mit den wackelnden Blaubeeren blickend: Als sie das Baby gekriegt hat war es ja voller Blaubeeren!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist auch was Sch\u00f6nes und wir lachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und dann haben sie es mir gezeigt, sagt sie und zieht den Lippenstift mehrfach nach und malt sich mit dem Lippenstift auch die N\u00e4gel rot. Es sind viele L\u00f6cher, sagt sie, nicht sehr viele, nicht so auff\u00e4llige, die Uhr kann ich doch, bei dem Test und \u00fcberhaupt war der Test nicht gef\u00e4llig und wieso wollen Sie \u00fcberhaupt in die R\u00f6hre, fragt sie da und sieht mich gro\u00df an. Kleine L\u00f6cher im Schweizer K\u00e4s, redet sie weiter und echot Bines Lieblingsspruch, tippt mit dem Kn\u00f6chel auf die CD mit den Fotos, Das kriegen wir schon hin Mama, sage ich eigentlich stumm, Das wei\u00df ich l\u00e4ngst, sagt sie, das ist eine ganze Weile her, ich w\u00fcrde sagen, gestern, das w\u00fcrde mir gut gefallen. Kannst Du mal bitte kurz halten? Sie reicht mir den Lippenstift wie ein Eis, das ich nicht fallenlassen darf, w\u00e4hrend sie erst ihre Fingern\u00e4gel pustet, dann in die Luft pustet, eine unsichtbare Kerze auspustet, keine Miene verzieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sitze mit Arne im neuen Caf\u00e9 am See, der heute unter gr\u00fcnbraunen Schlieren und wei\u00dfem Schaum begraben, Arne in dunkelgr\u00fcner Plastikjoppe, ein Wind bei\u00dft an uns herum, und reden \u00fcber die Eltern, Meine Mutter, sage ich, kann jetzt nicht mehr laufen und keinen vern\u00fcnftigen Satz mehr sprechen. Aber ich doch noch, oder? will ich hinzuf\u00fcgen und versch\u00fctte ein bi\u00dfchen Kakao. Das erinnert mich an meinen Vater, sagt Arne, zum Schlu\u00df hat er im Rollstuhl gesessen und nur noch &#8222;muhmuh&#8220; gesagt, wir durften nicht lachen, aber jedesmal reizte uns das wie verr\u00fcckt zum Lachen, und wenn wir dann lachen mu\u00dften, weinten wir sofort. Arne und ich r\u00fchren in unseren Tassen, das feine Klingeln der Teel\u00f6ffel am Porzellan, \u00fcbert\u00f6nt von Hundegebell, Kinderschreien, Gel\u00e4chter, Autohupen, wir schauen beide gleichzeitig auf und hinaus in die Welt, ein alter Mann mit langem Bart setzt sich an den Nebentisch, packt aus seinem speckigen Rucksack Cellophanschnipsel aus und wieder ein und l\u00e4chelt voller Geheimnis und er will, da\u00df sein L\u00e4cheln auch weise und wissend aussehen soll. Wir sitzen im Wind, der unsere Worte fortrei\u00dft, und ist das ein Gl\u00fcck oder kein Gl\u00fcck, da\u00df man nicht mehr sprechen kann wenn man doch sprechen wollte, aber in Wahrheit auch nicht wollte, vielleicht aber doch sollte, wo ja niemand wei\u00df, was er tief im Herzen will und getroffen wird und sich nichts getraut, wegen der unbekannten Erwartungen, der Schicklichkeit, der d\u00fcnnen Folie \u00fcberm Schrei, das k\u00f6nnen wir nicht beurteilen, sollte man diese schwerwiegenden T\u00e4ler in einem italienischen Caf\u00e9 bei Hundegebell \u00fcberhaupt betreten, oder sind sie \u00fcberhaupt garnicht schwerwiegend, weil sie sind ja allerweltswiegend t\u00e4glichkeitswiegend \u00fcberallwiegend notwendigwiegend und himmelschreiend und schon \u00fcberw\u00e4ltigt mich Stummheit, obwohl Arne sich gefreut hat im Treppenhaus und immer noch teel\u00f6ffelklappernd neben mir sitzt und genauso neben mir der Alte mit dem Cellophan und ein zweitesmal \u00fcberf\u00e4hrt mich die Einsamkeitswelle, aus Cellophan, und wo ist \u00fcberhaupt das einstige Samaragd des Sees hingeschmolzen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schmerzen im Herz Schmerzen da\u00df es bei\u00dft Schmerzen tief im Bauch aber auch, ja ich wei\u00df, Kummer und Sorgen, selbst als ich zwanzig war so schlimmer Herzkummer so schlimmer Sorgenbauch, und jetzt mein brennender Bauch n\u00e4mlich fri\u00dft sich in die Matratze rein und macht, da\u00df die Matratze in Flammen steht.\u00a0 Feuerbett. Der Schmerz er springt in die Sprungfedern, in die kleinen kurzen Beine des Bettes, sogar zieht er in die Fensterrahmen, in die Sukkulenten auf dem Fensterbrett, selbst in die Luft, da ist er am schlimmsten. W\u00e4chst \u00fcber mich hinaus, Mysterium, verwandelt sich, zeigt sein wahres Gesicht, seine unfa\u00dfliche Dimension aus Gottheit und Sakrament und Liebe und Vernichtung und ist ein Diamant, ein Traum, eine Zelebration, ein Dogma, und der K\u00f6rper l\u00f6st sich hinein in die Gottheit Schmerz, der K\u00f6rper ein uferloses Magma, und der Geist der Herrscher des Magma, und der wird zugleich vom Magma gefressen und gel\u00f6scht, und das Magma ist Anfang und Ende. Als w\u00e4rs ein Trip, schlechtes Zeug. Oder besonders gutes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Augenaufschlag nach einem bleiernen Schlaf. Ich blicke ins Ungef\u00e4hre. Mu\u00df noch nicht. Garnichts mu\u00df. Sonnenlicht durch die Ritzen der gr\u00fcngrauen Vorh\u00e4nge, feine schl\u00e4ngelnde Lichter im duftigen Wind, der durch die halboffene Balkont\u00fcr herein, unten auf der Stra\u00dfe das Echo morgendlicher Menschen, Handy-Klingelt\u00f6ne, laute Zurufe, das Schlagen der M\u00fcllcontainer-Deckel, der Hausmeister und der andere, der alte Nachbar, der die Stra\u00dfe kehrt, ist seine pers\u00f6nliche Stra\u00dfe, das <i>ksch ksch<\/i> seines Besens, das h\u00e4lt ihn am Leben, zuverl\u00e4ssiges Ritual, an dem die Zeit abprallt, und dann meine Erinnerung, an mich selbst und die Finsternis, jetzt schwappt sie heran, wischt die goldenen Lichter aus, die \u00fcber meiner Bettdecke ausgegossen, nimmt den Zurufen drau\u00dfen die Unschuld eines tr\u00e4gen luftigen Morgens, beinah h\u00e4tte er das sein sollen, dieser Morgen, f\u00fcr mich, zum Geschenk, dann schlo\u00df er m\u00fcde seine Augen oder seine Geschenk-Schatulle ab, aus Scham, weil jetzt nur das restliche bi\u00dfchen Dasein noch drin. Ver\u00e4nderte Zeiten ver\u00e4nderte Zellen, kann ich ein Geheimnis haben, mit mir selbst, ja, und mu\u00df mir nichts verraten, weil sonst zu viel Sorgen, okay.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eines Tages werde ich so aussehen: Kalkwei\u00df oder gelbstichig, mit blauroten, mit schwarzen Flecken am K\u00f6rper, verschrumpelt, eingefallen, mit Geishaaren auf dem Kinn, schlie\u00dflich weich, morastig, vermatscht, voller Erde, Schimmel, W\u00fcrmer, Schnecken, stinkend, schlie\u00dflich duftend, nach Waldboden, unkenntlich, aufgel\u00f6st in den Waldboden hinein. Duftige Erde geworden. Dreck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Atmen atmen, die klare einsame Luft zwischen mir und dem Spiegelbild morgens um acht nein bitte kein Spiegelbild, nur Dusche, hei\u00df, ganz hei\u00df, unter der Dusche lautes Weinen, weil die Dusche so laut, rasend lautes Dr\u00f6hnen, Pl\u00e4tschern, Rauschen, da\u00df ich mich selbst nicht h\u00f6ren mu\u00df, na\u00df sowieso (merkt man auch seine Tr\u00e4nen nicht), Vereinigung mit dem dr\u00f6hnenden Wasser, Befreiung, dann kalt, eiskalt, Selbst\u00fcberwindung, bereit sein zum Kampf, ein Kristall sein, sich im feuchten Dampf unter dem Handtuch zusammensuchen, zusammenziehen, alles festkleben, am liebsten sich in bunte T\u00fccher h\u00fcllen, Federn, Perlen, warum nicht Str\u00fcmpfe mit L\u00f6chern, wilde Schuhe, ein M\u00e4rchen, Prinzessin sein, Federketten um den Hals, B\u00e4nder im Haar, extra kurze Lederr\u00f6cke mit Fransen dran, ein Wunder soll geschehen, Anti-Todes-Kleidung. Jetzt nicht wieder weinen, unbedingt Prinzessin sein wollen, K\u00f6nigin? jetzt gleich sofort, den Sch\u00fcler kannst du so nicht empfangen, kriegt er einen Herzinfarkt, kriegen alle einen Schrecken und kommen nie mehr wieder, wollen nicht von einer Schreckschraube auf die Pfoten geguckt, wollen von einer zuverl\u00e4ssigen ernsten liebensw\u00fcrdigen gediegenen Frau Doktor, die garkeine Frau Doktor, aber hat doch genug Ahnung, kann doch was, oder kann sie aber auch garnix, bl\u00e4ttert immer nur in ihren B\u00fcchern rum in ihren Skizzen und stellt nicht mal Fragen, wird langsam wunderlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sch\u00fcler: Ob er denn wirklich ein guter Maler sei? Zupft an seinen Locken, zieht die Korkenzieher in die L\u00e4nge, stellt sich hin und wirft ein paar Striche auf meine Wandtafel. Soll ich es so machen? Oder lieber so? Ist es so richtig? Es gibt kein Richtig, will ich sagen, mir f\u00e4llt nicht ein, was ich mit ihm machen, was ich ihn fragen kann, verlassen Sie sich auf Ihr Gef\u00fchl, k\u00f6nnte ich sagen, oder: Arbeiten Sie an Ihrer Technik, ich bin stumm, Ich kann mich nicht aufraffen, sagt er da, Malen Sie, sage ich blo\u00df, malen Sie doch. Ich kann das alles aber nicht, sagt er, Sie brauchen ein paar Arschtritte, will ich sagen, meine ich mich selbst, meine ich den Jungen, Ach ja wirklich? fragt er und hat meinen Vorschlag vernommen, Sie meinen Arschtritte. Das ist so ein Jargon, sage ich mit wegwerfender Handbewegung, l\u00e4chele ihn an, bin m\u00fcde. Manchmal, sagt er, sehe ich alte Leute, wissen Sie. Alte M\u00e4nner, Frauen, ich seh ihren Arsch, und das sieht manchmal aus, als w\u00fcrden sie Windeln tragen, Pampers. Sowas gibts ja, Inkontinenz. Aber meistens sind das blo\u00df die herunterh\u00e4ngenden Arschbacken. Eben keine Backen mehr, sondern Lappen. Das sieht dann nur so aus, als w\u00e4ren sie gewickelt. Das sind nur die puren alten \u00c4rsche, das Alter eben. So was malen, ja. Ich nicke, ganz wenig, bef\u00fchle die Hautfalten, die ich neulich unter meinem Kinn entdeckt habe, als sei mein kleines, unauff\u00e4lliges Doppelkinn ausgeleiert, wie ein Ohrl\u00e4ppchen bei zu schwerem Ohrschmuckgeh\u00e4nge. Darf man das denn? fragt er, kindlich, als sei er mein kleiner Sohn. Man mu\u00df sogar, will ich sagen. Sp\u00fcre eine Tr\u00e4ne in meinem linken Auge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Traumwandeln, die Stra\u00dfe runter. Erinnerung an die frischen B\u00fcndel Narzissen in einer roten Wanne wie schlafende hungernde Embryos, Fr\u00fchjahr, man schmei\u00dft die B\u00fcndel trocken da rein, kein Wasser, Riesenschnittlauch, die Bl\u00fcten fest verkapselt, ich nahm zwei Str\u00e4u\u00dfe. Sie knacken. Platzen. Wenn die Schnittlauchb\u00fcndel, langsam, \u00fcber die Tage hin, sich recken, ihr weiches gelbes Gefieder aus den schlanken Kapseln z\u00fcngeln lassen, hell die Bl\u00fctenfl\u00fcgel, spannen sich auf im Innern, unnachgiebig, gewaltig &#8211; und die Muschel, die sie fest umschlo\u00df, mu\u00df zerspringen, knack. Knack. Mu\u00df einfach zerspringen. Monate her. Jahre her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles vergessen und eine vollkommen neue Welt entsteht, ein neues Leben wie ein Bonbon, das man sich in den Mund steckt, Farbe egal, man schaut nicht hin, schmeckt die S\u00fc\u00dfe und l\u00e4\u00dft sich \u00fcberraschen, Karamell, Erdbeer, gestern noch Essig im Mund, ausgetrockneter Mund, mein ganzes Leben habe ich an den Tod gedacht wie an einen irren Geliebten, der einem so nah kommt und einem den Hals umdreht im Liebeswahn, und st\u00e4ndig steht er hinter einem und nie wei\u00df man, wie er aussieht in Wahrheit, aber da ist er, in jedem Ding, jedem Vorgang, in jedem Gedanken, und mitten im K\u00f6rper, schon als ich ganz klein war, da schwang er sein <i>Szepter<\/i> und beherrschte mich fortan und ich f\u00fcrchtete mich: jeden Moment kann <i>es<\/i> passieren, das Grauen ist immer zugegen, Ausl\u00f6schung, und immerhin konnte ich mir dies <i>eine <\/i>sagen: du bist noch nicht alt, er ist eigentlich weit weg, ganz weit weg, er wird also nie kommen, nie, es wird ihn nicht geben, er ist immer nur in deiner Angst, bodenlos, jeden Tag, aber er wird nicht in der Wirklichkeit sein, bitte, Gott, mach, da\u00df sich meine Angst nicht bewahrheitet. Mach, da\u00df ich mich irre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mach, da\u00df die Natur sich irrt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Galerist kommt gelaufen, verbeugt sich zum Gru\u00df, bl\u00e4ttert rasch, l\u00e4\u00dft zwei Bl\u00e4tter fallen, schaut nach oben, ich folge seinem Blick, leere wei\u00dfe Wand, Das ist nett, sagt er, letztes Jahrtausend, okay, sollten Sie bearbeiten, so, wie hier, das hier, sowas, wissen Sie, handmade das bringts jetzt grade nicht die Zwanzigj\u00e4hrigen bestimmen den Markt jetzt ist alles ganz anders ein andermal, sagt er nickend und verbeugt sich zum Abschied, Ich kann nichts versprechen, sagt er, kommen Sie mich mal wieder besuchen, sagt er und sieht wirklich so sanft und freundlich aus, da\u00df es zum Weinen ist, geht rasch durchs postmoderne Flackern, flackert, l\u00f6scht aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wei\u00df du sitzt \u00f6fter hier. Er setzt sich neben mich, wir sitzen unter einer dieser Kastanien die seit Jahren von einer b\u00f6sartigen Mottenart zerfressen werden und deren Bl\u00e4tter wie verrostet an den Zweigen baumeln, im Wind letzte Wassertropfen herunterspuckend, und l\u00f6ffeln eine dieser modernen Suppen<i>-to-go<\/i> aus albernen Plastikw\u00e4nnchen. Schei\u00df drauf, sagt er. <i>Aber du wolltest doch etwas,<\/i> die kleine aufs\u00e4ssige Stimme in meinem Kopf, <i>hast du nicht etwas gewollt? VORHER? <\/i>w\u00e4hrend einige der Kastanienbl\u00e4tter zerkn\u00fclltes braunes Packpapier lautlos auf den Boden taumeln. Vorher. Bevor ich ins Gras oder Grab undsoweiter. Stumm tauche ich den Plastikl\u00f6ffel in die scharfen Linsen. Versuchst es halt wieder, sagt er. <i>In meinem Alter?<\/i> will ich rufen, l\u00f6ffele stumm. Ich hatte gedacht, sage ich pl\u00f6tzlich, das Leben k\u00f6nne nicht im Ernst zu Ende gehen. Das glauben alle, sagt er einfach. Naja, <i>du!<\/i> sage ich und will nicht mehr wissen, was ich rede. Was, ich? fragt er ruhig, jetzt sag nicht, was meine Mutter sagt. Was sagt die denn? <i>Du bist ja noch jung <\/i>und dieser ganze Mist. Das Leben, f\u00e4hrt er fort, w\u00e4hrend er munter seine Suppe l\u00f6ffelt, ist eine Zumutung, und zwar genau aufgrund dessen, da\u00df es enden wird. Meine Hoffnung, sage ich leise, war immer gewesen, da\u00df dieser brutale Schrecken der Ausdruck eines blo\u00dfen inneren Wahnsinns ist, der kuriert werden und morgen Gott sei Dank vorbei sein k\u00f6nnte &#8211; wie kann man es Menschen antun, da\u00df man sie zwingt, in ihr allm\u00e4hliches Verl\u00f6schen, in ihren Tod hineinzuleben? Ausnahmslos? Wer tut so was? Das Universum ist sadistisch! Stimmt, sagt er.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Feuer!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alles vergessen. Verlieren. Neu machen. Ich bin blo\u00df eine Ader, m\u00e4andere herum, m\u00e4andere. Dieser ganze Alltags-Anstrengungs-Wahn: vergeblich. Gott! Gott will ich lieben. (Den sadistischen Idioten?) Gott, das ist ja doch alles. Lach nicht. Oder meinetwegen lach doch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was ich jetzt machen soll mit dem Inhalt eines Sch\u00e4dels der nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df telegrafiert und stattdessen die F\u00e4den verzieht der sich selbst nicht mehr heimleuchten kann und erst recht nicht wenn es drau\u00dfen dunkel ist und regnet im Stich gelassene Synapsen und nun habe ich entschieden mich erstmal nicht drum zu k\u00fcmmern und das alles hier trotzdem zu schaffen so gut ich kann keine bequeme Autofahrt aber man soll die Hoffnung ja nicht undsoweiter sonst kann man gleich vor dem Fernseher verrecken oder von der Br\u00fccke springen seine \u00fcblichen Schwimm\u00fcbungen machen ersaufen das tut aber nicht viel weniger weh nur zwanzig Kilometer bis San Franziskus es wird ein verdammter Sommer werden einer von der Sorte genau der.<\/p>\n<p>(\u2026)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0***<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" 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\/><i>Dieser Text ist erschienen im neuen <b>L. 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