{"id":23379,"date":"2014-05-05T00:01:20","date_gmt":"2014-05-04T22:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=23379"},"modified":"2021-07-22T12:39:10","modified_gmt":"2021-07-22T10:39:10","slug":"suche-nach-der-uebereinstimmung-von-form-und-inhalt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/05\/05\/suche-nach-der-uebereinstimmung-von-form-und-inhalt\/","title":{"rendered":"Suche nach der \u00dcbereinstimmung von Form und Inhalt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eendlich sprechen wir \/ flie\u00dfend \/ miteinander\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was der polnische Lyriker Leszek Szaruga beim ersten Treffen niederl\u00e4ndischer, deutscher und polnischer Poeten im Jahr 2004 mit seiner zarten ironischen Anspielung auf den \u201ewortfluss \/ der ungereimtheiten\u201c in einem Gedicht aufschrieb, war zu diesem Zeitpunkt Teil eines ambitionierten kulturpolitischen Projekts. Polen war gerade Mitgliedstaat der Europ\u00e4ischen Union geworden. Und nun galt es, das umzusetzen, wie die beiden F\u00f6rderer des vorliegenden \u00dcbersetzungsbandes, Fritz Behrens und Ursula Sinnreich von der Kunststiftung Nordrheinwestfalen notierten, n\u00e4mlich \u201ezur Begr\u00fc\u00dfung des neuen Nachbarn ein grenz\u00fcberschreitendes k\u00fcnstlerisches Gro\u00dfereignis zur interregionalen und internationalen Begegnung von Kulturen und Sprachr\u00e4umen zu inszenieren.\u201c (S.7)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was damals bei der Begegnung von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern aus den drei L\u00e4ndern die gemeinsame Schiffsreise auf Oder und Rhein war, das wurde 2011 mit dem bilateralen Kulturaustausch mit Polen in Breslau fortgesetzt. In diesen Austausch wurde die Niederlande einbezogen, wobei nicht nur das Gedicht als die \u201eexperimentierfreundlichste Form des sprachlichen Ausdrucks\u201c im Zentrum stand, sondern auch eine poetische \u00dcbersetzungswerkstatt, in der die in drei Sprachen vorliegenden Gedichtfassungen in das andere Idiom \u00fcbertragen wurde. Beteiligt waren an diesem lobenswerten Unternehmen Julia Fiedorczuk, Dariusz So\u015bnicki und Adam Wiedemann aus Polen, H\u00e9l\u00e8ne Gel\u00e8ns und Ren\u00e9 Huigen aus den Niederlanden, Esther Kinsky, Marion Poschmann und Norbert Scheuer aus Deutschland. Au\u00dferdem beteiligten sich bei ihrem ersten Treffen im September 2011 in Breslau drei \u00dcbersetzer und Dolmetscher (Ela Kalinowska, Jerzy Koch, Grzegorz Zygad\u0142o) zur Seite; und bei ihrem zweiten Treffen in Straelen (Mai 2013) am Niederrhein standen ihnen drei weitere, der jeweiligen Sprache kundige \u00dcbersetzerInnen Erik Lindner, Pauline de Bok, Gregor Seferens) zur Seite. Im Sommer 2013 wurden die Teilnehmer an dem Stiftungsprojekt zum Lyrikfestival \u201eDichters in de Prinsentuin\u201c nach Groningen eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Prosatexte zu einzelnen Gedichten, zu den Reisen in die Nachbarl\u00e4nder und ein Essay zur Funktion von Lyrik\u00fcbersetzungen entstanden. Sie wurden gemeinsam mit den Gedichten in dem vorliegenden Band ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Worin bestehen die Ergebnisse dieses Projekts, das im Laufe seiner Entstehung eine Eigendynamik angenommen hat?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der vergleichenden Lesung und Bewertung \u00a0der vorliegenden Gedichte, in der aufmerksamen Lekt\u00fcre des Essays von Esther Kinsky, die sich mit der Wechselbeziehung von \u00dcbersetzung und Poesie besch\u00e4ftigt, oder vielleicht in Rene Huigens provokanten und traumverlorenen Beobachtungen polnischer Stadtlandschaften und \u00fcber Dichter als Partisanen des Wortes? Beginnen wir mit den sieben Texten von Esther Kinsky, die Adam Wiedmann ins Polnische und H\u00e9l\u00e8ne Gel\u00e8ns teilweise ins Niederl\u00e4ndische \u00fcbertragen hat. Diese Einschr\u00e4nkung verweist sicherlich auf die angesprochene Eigendynamik des Projekts, in dessen Verlauf da und dort eine \u00dcbersetzung nicht druckreif war. Weniger verst\u00e4ndlich ist aber z.B. eine semantische Verschiebung in der polnischen\u00a0 \u00dcbertragung des Gedichts \u201eJetzt\u201c, in der \u201ablau\u2019 mit blady (dt.: bleich) \u00fcbersetzt wird. Zu empfehlen ist in der deutschen Fassung von Kinsky auch der Begriff \u201aKorbbl\u00fctler\u2019 statt der benutzten Bezeichnung \u201azinnien\u2019. Denn weder dem Kind, wie im Text genannt, noch dem Erwachsenen d\u00fcrfte diese Bezeichnung gel\u00e4ufig sein. Oder ist das \u201elyrische\u201c Kind in die botanische Botanik eingeweiht worden?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter Marion Poschmanns Gedichten \u00fcberrascht der Titel \u201edie Dame mit dem Hermelin\u201c. Ein in der polnischen Museumsgeschichte bewanderter Leser denkt sofort an das ber\u00fchmte gleichnamige Gem\u00e4lde von Leonardo da Vinci. Es befand sich seit 1880 in der Sammlung des Krakauer Czartoryski-Museums, von wo es der Nazi-Bonze Frank bei der Okkupation Polens zun\u00e4chst in seine Residenz als Generalgouverneur in Krakau schaffen lie\u00df. Am Ende des Zweiten Weltkriegs fand es ein amerikanisches Kunstteam in einem bayerischen Landhaus und lie\u00df es in das Krakauer Museum zur\u00fcck transportieren. Marion Poschmann bezieht sich \u00fcberraschenderweise nicht auf diese skandal\u00f6se Kunstraubgeschichte. Sie w\u00e4hlt eine andere, beinahe prosaische Figuration: in der Gestalt eines kleinen Wiesels, der sich im Scho\u00df einer dicken Frau in einem polnischen (?) Urlauberzug befindet und mit einer Leine befestigt ist. Die vielschichtige sensible Beschreibung der Szenerie, die Akzentuierung der Kontraste und die genaue Beschreibung der Bewegungsabl\u00e4ufe des Frettchens (poln.: fretka, niederl\u00e4ndisch: Frettchen) vermitteln lyrisch ges\u00e4ttigte Bilder, bis auf die letzte vierzeilige Strophe des Gedichts. Dort ist es eine Bildassoziation, die an \u201eDie Dame mit dem Hermelin\u201c von Leonardo da Vinci: \u201e \u2026 wir sahen an seiner statt \u00fcber \/ die Schulter der Dame auf Bahnreklame und Kopfst\u00fctze\u201c (vgl. S. 43) erinnert. K\u00f6nnte da nicht die riesige Plakat-Version des Gem\u00e4ldes mit dem Hermelin durch die visuelle Wahrnehmung eines kollektiven lyrischen Ichs (vgl. das in dem Text verwendete wir)\u00a0 fliegen? Diese Gem\u00e4lde-Reproduktion war vor allem zwischen 1995 und 2005 auch auf polnischen Bahnh\u00f6fen zu sehen! Schade, dass das Gedicht mit dem blo\u00dfen Verweis auf die R\u00e4tselhaftigkeit der Szenerie, mit einer Anspielung auf das unb\u00e4ndige und so seltene kleine Tier endet. Der polnische Nachdichter Dariusz So\u015bnicki oder die Lyrikerin h\u00e4tte mit einer Fu\u00dfnote diese Rezeptionsvariante andeuten k\u00f6nnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Adam Wiedemanns \u201eDurchsichtige Ikone\u201c, Warschau, 7.12.2009, \u00fcbersetzt von Esther Kinsky, bedient sich kraftvoller Bilder. Er spielt mit paradoxen Empfindungen, die zwischen der Innen- und der Au\u00dfenwelt des Menschen ablaufen: \u201eDer, \/ wer mich durchschaut, ist einen Moment lang ich. Wer sich umdreht, \/ hat Angst vor dem eigenen Herz.\u201c (\u00dcbersetzt von Esther Kinsky). So schlie\u00dft er seine \u00dcberlegungen zur Unauslotbarkeit menschlicher Gef\u00fchlswelten!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der aus dem nordholl\u00e4ndischen Alkmaar stammende Romancier und Lyriker Ren\u00e9 Huigen philosophiert in seinem Poem \u201eBrief aan de lezer\u201c (Brief an die Leser) \u00fcber die Grenzen der intimen Ausdrucksformen in einem Brief, den Dichter benutzen k\u00f6nnen, um ihren Lesern in \u201ealler Offenheit\u201c etwas mitzuteilen, was \u201eZwischen Sender Empf\u00e4nger \/ Hoffen und Bangen\u201c h\u00e4ngen bleibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Solche Beispiele k\u00f6nnen nur winzige Ausschnitte aus der lyrischen Welt von j\u00fcngeren Gegenwartsautoren aus den drei mitteleurop\u00e4ischen L\u00e4ndern zeigen. Allerdings verdichten sie beim vergleichenden Studium aller in dem Band publizierten Texte einen Eindruck von einem seit mehr als zwanzig Jahren sich herauskristallisierenden Trend in der Lyrik. Die Un\u00fcberschaubarkeit der profanen und sakralen Empfindungen, die andauernde Suche nach einem Ausgleich zwischen Innen- und Au\u00dfenwelten, die lakonische Resignation angesichts der Vielstimmigkeit von Werten. Und welche Auswirkungen haben diese poetisch verdichteten Aussagen in ihrer \u00dcbersetzung in fremde Sprachen? Esther Kinsky reflektiert in ihrem Essay \u201e\u00dcbersetzung und Poesie\u201c \u00fcber die Auswirkung eines geliebten Gedichts in einer anderen Sprache. \u201eTrakl auf Englisch! Char auf Polnisch! Keats auf Deutsch! Das Gedicht ist unkenntlich geworden. Ein Fremdk\u00f6rper.\u201c (S. 167) Im Vergleich zur Prosa, wo diese Entfremdung irgendwie abgebremst werden k\u00f6nne, m\u00fcsse sich der \u00dcbersetzer in der Lyrik, so Kinsky, \u201emit der Entfernung und auch der Abweichung vom Original auf andere Weise abfinden \u2026 als bei der \u00dcbersetzung von Prosa. Er wei\u00df, dass er anders in die Tiefe gehen muss, andere Schichten durchbrechen und andre Priorit\u00e4ten setzen muss als bei den meisten Prosatexten.\u201c (S. 168) Ihre anschlie\u00dfenden Ratschl\u00e4ge verweisen auf \u201aSich-Einlassen auf die Andersnamigkeit der Welt\u2019, ,Ann\u00e4herung an die andere Sprachwelt\u2019, \u201aErstellung eines Koordinatensystems f\u00fcr das fremde Gedicht, das es zu \u00fcbersetzen gilt\u2019, \u201aSuche nach der \u00dcbereinstimmung von Form und Inhalt\u2019. Solche, und manche andere Empfehlungen f\u00fcr das \u201e\u00dcbersetzen\u201c in die andere Sprache sind allerdings nur Arbeitshypothesen, deren Ergebnisse immer wieder in Frage zu stellen sind. Deshalb bieten die vorliegenden mehrsprachigen Versionen der Gedichte auch den Ausgangspunkt f\u00fcr eingehende Betrachtungen und Bewertungen. Eine Bereicherung f\u00fcr die Wahrnehmung der benachbarten Sprache sind sie allemal. Der Vorteil der Dreisprachigkeit besteht zudem darin, dass beim \u00dcberkreuz-Vergleich der einzelnen Versionen da und dort auch eine Dynamisierung des kulturellen Verst\u00e4ndnisses gegen\u00fcber dem Nachbarn zu beobachten ist. Der deutsch-polnische \u00dcbersetzungsvergleich erweist sich in dieser Hinsicht als besonders fruchtbar. Dort treffen\u00a0 germanische auf westslawische Etymologien und l\u00f6sen dadurch im kulturellen Diskurs unerwartete Effekte aus. Diese und andere \u00dcberlegungen sind im Rahmen von kurzen Besprechungen nicht weiter auszuf\u00fchren. Umso wichtiger erscheint mir eine tiefer gehende Untersuchung der vorliegenden literarischen \u00dcbertragungen. Sie w\u00fcrden manche treffliche Versionen wie auch zahlreiche Ungereimtheiten zu Tage bringen. Der im Titel des \u00dcbersetzungsbandes anklingende Nominalismus d\u00fcrfte dabei der Anlass f\u00fcr manche Anregungen und mehr noch, polemische Feststellungen sein!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-89298 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-210x300.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-210x300.jpg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-715x1024.jpg 715w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-768x1100.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-1073x1536.jpg 1073w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-1430x2048.jpg 1430w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-560x802.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-260x372.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist-160x229.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/cover-alles-ist.jpg 1691w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a>alles ist! alles ist! alles ist nur was es ist<\/strong>. Lyrik an Oder und Rhein. Ein \u00dcbersetzungsprojekt, Mit einem Essay von Esther Kinsky. Herausgegeben von der Kunststiftung NRW. D\u00fcsseldorf (Lilienfeld- Verlag) 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eendlich sprechen wir \/ flie\u00dfend \/ miteinander\u201c Was der polnische Lyriker Leszek Szaruga beim ersten Treffen niederl\u00e4ndischer, deutscher und polnischer Poeten im Jahr 2004 mit seiner zarten ironischen Anspielung auf den \u201ewortfluss \/ der ungereimtheiten\u201c in einem Gedicht aufschrieb, war&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/05\/05\/suche-nach-der-uebereinstimmung-von-form-und-inhalt\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":88,"featured_media":89298,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1495,1512,1158],"class_list":["post-23379","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-esther-kinsky","tag-leszek-szaruga","tag-wolfgang-schlott"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/88"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23379"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23379\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23379"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23379"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}