{"id":20704,"date":"2023-12-08T00:01:00","date_gmt":"2023-12-07T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=20704"},"modified":"2024-08-30T00:22:09","modified_gmt":"2024-08-29T22:22:09","slug":"wings","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/12\/08\/wings\/","title":{"rendered":"Death makes angels of us all and gives us wings where we had shoulders"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #888888;\">Seit es Menschen gibt, k\u00f6nnen sie sich W\u00f6rter und Wortkombinationen merken. Nichts kann einen Holocaust \u00fcberleben au\u00dfer Gedichten und Liedern. Keiner kann sich einen ganzen Roman merken. Niemand kann einen Film, eine Skulptur, ein Gem\u00e4lde beschreiben. Aber solange es Menschen gibt, k\u00f6nnen Lieder und Gedichte weiterleben.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Jim Morrison<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_99342\" style=\"width: 255px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99342\" class=\"wp-image-99342 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Friedrich-Nietzsche-245x300.jpg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-99342\" class=\"wp-caption-text\">Friedrich Nietzsche, der Godfather des Cynismus.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jim Morrison wollte immer ein Po\u00e8te maudit sein. Bereits in seiner Schulzeit hatte er lyrische Versuche verfasst. Einer seiner literarischen Helden war der Skandalj\u00fcngling Arthur Rimbaud. In einem Brief hatte Rimbaud 1871 von der &#8222;Desorganisation der Sinne&#8220; geschrieben, &#8222;mit dem Ziel, in unbekannte Gefilde vorzusto\u00dfen&#8220;, dies wurde zum Leitmotto f\u00fcr Morrisons eigene Dichterexistenz. Weitere Einfl\u00fcsse sind der franz\u00f6sische Schriftsteller Louis Ferdinand C\u00e9line, sein Roman &#8222;Reise ans Ende der Nacht&#8220; von 1932 lieferte den Titel zu dem Doors-Song <em>End of the Night<\/em>. Auch zu den Schriftstellern William Blake und Percy Bysshe Shelley empfand Jim Morrison eine Wahlverwandtschaft. Beide waren zu ihren Zeiten literarische Rebellen mit sozialreformerischen Ideen gewesen. Ein Text von Blake lieferte der Band &#8222;The Doors&#8220; auch ihren Namen. Friedrich Nietzsche war f\u00fcr Jim Morrison eine Art geistiger Vater. Dabei faszinierte ihn vor allem Nietzsches provokante Haltung, Morrison inhalierte sie geradezu. In seinem ersten Buch <em>The Lords and the New Creatures<\/em> 1969 kann man den Einfluss von Nietzsches <em>Zarathustra<\/em> auf die Gedichte und Texte Morrisons erkennen. Und nat\u00fcrlich war Morrison vor allem dem zugeneigt, was Nietzsche &#8222;dionysisch&#8220; nannte: dem Rausch, dem Traum, den Trieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Wenn meine Dichtung auf irgendetwas abzielt, dann darauf, die Menschen aus den Zw\u00e4ngen zu befreien, innerhalb derer sie sehen und f\u00fchlen.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Jim Morrison<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Jim Morrisons raschem Aufstieg als Rockstar und seiner au\u00dferordentlichen Popularit\u00e4t in den sp\u00e4ten 1960er Jahren trugen zahlreiche Faktoren bei, darunter die von den Doors verk\u00f6rperte Antithese zu den verkl\u00e4rten Traumwelten, f\u00fcr die Teile der Folkszene und die Flower-Power-Musik der 1960er Jahre standen, Morrisons \u201eetwas raue Baritonstimme\u201c und seine erotische Ausstrahlung, seine dunklen, anspruchsvollen Texte und seine spektakul\u00e4ren Auftritte. Morrisons B\u00fchnenauftritte waren entsprechend choreographiert: H\u00fcpfer, Spr\u00fcnge, konvulsivische Bewegungen, manchmal am Boden liegend. Seine angeraute, modulationsreiche Stimme, die \u2013 je nachdem, in welche Rolle er gerade geschl\u00fcpft war \u2013 auch fl\u00fcstern oder schreien konnte, bestimmte das akustische Erlebnis, unterst\u00fctzt von den Orgel- und Gitarren-Kl\u00e4ngen der Rock-Band &#8222;The Doors&#8220;. F\u00fcr das Publikum der Live-Auftritte kam noch das Gemeinschaftserlebnis im Rock-Konzert hinzu, das zu einer Art Massen-Ritual geriet. Morrisons Selbstinszenierung, Selbstmythisierung und seine Manipulation der Medien mit griffigen Schlagw\u00f6rtern, sein rebellischer und gegen etablierte Autorit\u00e4ten gerichteter Habitus, sein selbstzerst\u00f6rerischer Lebensstil und seine skandal\u00f6sen Grenz\u00fcberschreitungen boten einem vorwiegend jugendlichen Publikum auf der Suche nach Orientierung und pers\u00f6nlicher Freiheit vielf\u00e4ltige Projektionsfl\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Spoken poetry is much more powerful<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Jim Morrison<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter R\u00fcckgriff auf indigen beeinflusste Chiffren wie den Rock-\u201eSchamanen\u201c oder \u201eEchsenk\u00f6nig\u201c hatte Jim Morrison sich darauf verstanden, mit einem betont m\u00e4nnlichen Erscheinungsbild aus Lederhose, wei\u00dfem Hemd und dem Conchag\u00fcrtel der Navajo-Indianer einen Mythos um die eigene Person zu bilden. Binnen weniger Jahre drohte er dauerhaft auf die Rolle des mysteri\u00f6sen, erotischen und skandal\u00f6sen Rockstars festgelegt zu werden. Je st\u00e4rker das B\u00fchnen-Image des dionysisch-rauschhaften \u201eWeltenk\u00fcnstlers\u201c im Sinne Nietzsches, dem Morrison sich auch durch Alkohol- und Drogenkonsum nicht entziehen konnte, au\u00dfer Kontrolle zu geraten drohte, desto wichtiger wurde ihm \u201ealles, was Leute zum Denken bringt\u201c<sup id=\"cite_ref-92\" class=\"reference\"> <\/sup>und die inhaltliche Auseinandersetzung des Publikums mit seinem k\u00fcnstlerischen Schaffen. Auch seine Aneignung der Figur des \u201eSchamanen\u201c ging weit \u00fcber einen Marketingtrick hinaus; Morrison begr\u00fcndete seine Identifikation mit dieser Figur dadurch, dass bei einem Autounfall, dessen Zeuge er als Vierj\u00e4hriger zuf\u00e4llig wurde, die Seelen zweier dabei verstorbener Indianer in ihn eingedrungen seien. Er besch\u00e4ftigte sich eingehend mit der ethnologischen und religionswissenschaftlichen Literatur zum Schamanismus und f\u00fcgte die Idee eines \u201eMittlers zwischen den Welten\u201c in sein von Nietzsches apollinisch-dionysischer Kunstkonzeption, der Psychologie Norman O\u2019Browns und Antonin Artauds Theaterkonzeption gepr\u00e4gtes Weltbild ein. Die Figur des Schamanen ging dabei eine Synthese mit der des Dionysos, des <i>Hitchhikers<\/i> und Vaterm\u00f6rders ein. Beim Song <i>The End<\/i>, dessen Originalaufnahme teilweise auf Plattenaufnahmen wegen seines Textes zensiert wurde, handelt es sich um eine Intertextualit\u00e4t, die auf die griechische Sagengestalt \u00d6dipus verweist, einen K\u00f6nigssohn, der unwissentlich seinen Vater t\u00f6tet, seine Mutter heiratet und mit ihr schl\u00e4ft. Die Textzeilen erschienen der \u00d6ffentlichkeit als zu vulg\u00e4r, wenngleich schon seit Jahrtausenden selbige Szene in den Theatern aufgef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Father I want to kill you, Mother I want to fuck you<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenngleich Morrison vor allem durch seine Songs bekannt wurde, hinterlie\u00df er ein k\u00fcnstlerisches Gesamtwerk von insgesamt \u00fcber 1600 Manuskriptseiten, darunter Gedichte, Anekdoten, Epigramme, Essays, Erz\u00e4hlungen, Songtexte, szenische Texte und Drehbuchentw\u00fcrfe. Morrison versuchte, verschiedene Kunstformen miteinander in Einklang zu bringen und zu vereinen:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Anfangs wollte ich nicht Mitglied einer Band sein. Ich wollte Filme machen, St\u00fccke schreiben, B\u00fccher. Als ich in die Band kam, wollte ich einige dieser Ideen einbringen. Allzuviel ist nicht daraus geworden [\u2026].<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als verbindendes Element von Morrisons musikalischen Arbeiten und seinen literarischen und filmischen Versuchen deutete Collmer Morrisons pers\u00f6nliche Befreiungsversuche und seine Absicht, \u201edie Kontrolle \u00fcber das eigene Leben so weit wie m\u00f6glich zur\u00fcckzugewinnen.\u201c<sup id=\"cite_ref-96\" class=\"reference\"><\/sup> Als Hintergrund seiner k\u00fcnstlerischen, insbesondere seiner literarischen Ambitionen nannte Morrison die Absicht zur F\u00f6rderung eines neuen Bewusstseins:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Wenn meine Dichtung auf irgendetwas abzielt, dann darauf, die Menschen aus den Zw\u00e4ngen zu befreien, innerhalb derer sie sich sehen und f\u00fchlen.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morrison \u00e4u\u00dferte sich ungern \u00fcber eigene Texte und warnte in einem Interview 1967 davor, seine vieldeutigen Arbeiten auf einfache Botschaften zu reduzieren. Nach Auffassung des S\u00e4ngers \u2013\u00a0dem nach der im Elternhaus erlebten autorit\u00e4ren Erziehung die Vorstellung von eigener Autorit\u00e4t, die \u00dcbernahme von pers\u00f6nlicher Verantwortung und von F\u00fchrungsrollen ohnehin fremd geblieben waren<sup id=\"cite_ref-98\" class=\"reference\"> <\/sup>\u2013 sollten Leser und Zuschauer seine Arbeiten auf ihre eigenen Kontexte \u00fcbertragen:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Ich biete Bilder an. Ich beschw\u00f6re Erinnerungen an \u2026 Freiheit. Doch k\u00f6nnen wir nur T\u00fcren \u00f6ffnen; wir k\u00f6nnen Leute nicht hindurchschleifen.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da nur wenige eine Ausgabe von <em>An American Prayer<\/em> im Regal zu stehen haben, m\u00fcssen wird uns mit den Lyrics begn\u00fcgen, die von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/05\/cocktail-jazz\/\">The Doors<\/a> vertont wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>An American Prayer<\/b>, Lyrik von Jim Morrison, erschienen 1970 im Selbstverlag (500 Exemplare). 1995 erschien eine Lesung der Gedichte als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/12\/08\/ein-lyrik-album-aus-dem-jenseits\/\">H\u00f6rbuch<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_99466\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99466\" class=\"wp-image-99466 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1995\/12\/Jim-Morrison-e1645535025466.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-99466\" class=\"wp-caption-text\">Das Cover der Original-Ausgabe. Gedruckt in einer Erstauflage von 500 Exemplaren<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Im typischen Gestus junger Dichter hasste Arthur Rimbaud die kleinb\u00fcrgerliche Enge seiner Vaterstadt, was z.\u00a0B. in dem satirischen Gedicht <em>\u00c0 la musique<\/em> (<em>An die Musik<\/em>) zum Ausdruck kommt, er ist <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/10\/20\/der-erste-rockstar-der-poesie\/\">der erste Rockstar der Poesie<\/a>. Dichter wie der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/11\/06\/dub-poetry\/\">Dub-Poet Linton Kwesi Johnson<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/30\/medway-poets\/\">Punk-Poet John Cooper Clarke<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/11\/12\/haus-und-hof-punks\/\">Lo-Fi-Poet Dan Treacy<\/a>, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/01\/zur-lage-der-detonation-revisited\/\">Sp\u00e4t-Expressionist<\/a> Peter Hein, der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/12\/08\/wings\/\">Lizard-King<\/a> Jim Morrison und die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/12\/30\/leben-und-kunstwollen-im-transit\/\">Grandma des Punk<\/a> Patti Smith nutzten Musik als Transportmittel f\u00fcr ihre Lyrics. Und eigentlich k\u00f6nnte auch: \u201eDylan gut ohne den Nobelpreis f\u00fcr Literatur weiterleben und -arbeiten. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/10\/14\/the-dimes-they-are-a-changin\/\"><em>Er ist auch kein genuiner Kandidat<\/em><\/a><em>, <\/em>insofern er halt kein \u201arichtiger\u2018 Schriftsteller ist, sondern ein Singer-Songwriter.\u201c<em> (<\/em>Heinrich Detering). Es gibt im Leben sowie in der Kunst unterschiedliche Formen von Erfolg. Zum einen gibt es die Auszeichnung durch Preise und Stipendien, zum anderen die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/01\/30\/zum-geleit-2\/\">Anerkennung<\/a> durch die Kolleginnen und Kollegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit es Menschen gibt, k\u00f6nnen sie sich W\u00f6rter und Wortkombinationen merken. Nichts kann einen Holocaust \u00fcberleben au\u00dfer Gedichten und Liedern. Keiner kann sich einen ganzen Roman merken. Niemand kann einen Film, eine Skulptur, ein Gem\u00e4lde beschreiben. Aber solange es Menschen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/12\/08\/wings\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":254,"featured_media":99466,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[622,447,1449,4006,3785,2889,3413],"class_list":["post-20704","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-arthur-rimbaud","tag-friedrich-nietzsche","tag-jim-morrison","tag-johannes-schmidt","tag-louis-ferdinand-celine","tag-percy-bysshe-shelley","tag-william-blake"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20704","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/254"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20704"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20704\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106193,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20704\/revisions\/106193"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99466"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20704"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20704"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20704"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}