{"id":20199,"date":"2021-12-06T00:01:04","date_gmt":"2021-12-05T23:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=20199"},"modified":"2022-03-27T15:18:29","modified_gmt":"2022-03-27T13:18:29","slug":"clicks-cuts-copy-paste","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/12\/06\/clicks-cuts-copy-paste\/","title":{"rendered":"Clicks, Cuts, copy &amp; paste"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es macht die Faszination von Literatur aus, die Flucht in die Unwahrheit in die sch\u00f6nste L\u00fcge zu verwandeln, die wir kennen \u2013 in Poesie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie ist gemeingef\u00e4hrlich. Ohne sich durch Logik, Vernunft, oder Benimmregeln beeinflussen zu lassen, dringt sie in das Gehirn und l\u00f6st dort ohne Umwege heftige Gef\u00fchle aus. Bevor kritisch bedacht werden kann, ob eine Zeile und der Interpret etwas taugen, f\u00e4llt das Gef\u00fchl sein Urteil, und dieses Urteil ist nie ausgeglichen gerecht, sondern von apodiktischer H\u00e4rte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Netz hebt die Grenzen der Kommunikation auf. Es er\u00f6ffnet einen Raum, in dem der Zusammenhang zwischen Freiheit und Demokratie transnational erfahren und praktiziert werden kann. Die massenmedial erzeugte Globalisierung macht uns alle zu Heimatvertriebenen. Transnationale Identit\u00e4ten werden von neuen Nationalismen \u00fcberlagert. Es kommt darauf an, sich der Alternative von fundamentalistischer Identit\u00e4t einerseits und Preisgabe jeglicher Provinzialit\u00e4t andererseits zu entziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Zeitalter der Globalisierung mit seinen schwindelerregenden Umw\u00e4lzungen, die uns alle erfassen, ist ein neues Verst\u00e4ndnis von Poesie vonn\u00f6ten. Gefragt sind anschauungsges\u00e4ttigte Texte, ohne die Leser durch unn\u00f6tig ausgebreitete Realienkunde zu strapazieren. Es gilt wieder Geschichten \u00fcber Recht und Unrecht aus der globalisierten Welt zu erz\u00e4hlen, oder anders gesagt, Recht und Unrecht im Raubtierkapitalismus in Geschichten zu fassen, dies aber nicht im Sinne von Rezepten, denn diese Geschichten m\u00fcssen Fragen aufwerfen, nicht beantworten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Globalisierung hat das Erz\u00e4hlen vor neue Realit\u00e4ten gestellt. Die Gegenst\u00e4nde werden frei, weil die Sprache aufh\u00f6rt, sie zu beherrschen. Die Begrenztheiten menschlicher Sehf\u00e4higkeiten und Bewegungsm\u00f6glichkeiten im Raum lassen sich aufheben, um einen effizienteren Zugang zu Daten zu erhalten. Das Neue in der Literatur sind die erweiterten Darstellungsm\u00f6glichkeiten. Sie verdanken sich dem Umstand, dass der Computer eine Kombination verschiedener Medien und ihrer Wahrnehmung ist. Schriftsteller k\u00f6nnen als Compiler den Traum der Dadaisten, Surrealisten und Konstruktivisten von der Kunst als Montage realisieren. Die navigierbaren Datenr\u00e4ume der <em>Welt.Weiten.Werkstatt<\/em>, mit der \u00fcbervollen Zitaten\u2013 und Mythenm\u00fclltonne der westlichen Zivilisation, l\u00f6sen die Tr\u00e4ume der k\u00fcnstlerischen Avantgarde der 1920\u2013er Jahre ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch im Netz verhalten wir uns grunds\u00e4tzlich be<em>schreibend<\/em> zur Welt. Unsere Beschreibungen sind Repr\u00e4sentationen der Aussenwelt oder unserer Gedanken, sie k\u00f6nnen zutreffend sein, also wahr oder nicht, 0 oder 1. Das Netz erm\u00f6glicht eine Literaturgattung ohne <em>Fussnoten<\/em>, die sich in Ton und Anspruch zwischen gepflegter literarischer Unterhaltung und wissenschaftlich zuverl\u00e4ssiger Prosa bewegt. Wissenschaft bleibt eine fr\u00f6hliche, solange sie unterhalten kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine der wichtigsten Fussnoten, die die Digitalisierung dem Literatur<em>betrieb<\/em> anf\u00fcgt, besteht darin, einen Work in progress\u2013Charakter der Texte herzustellen, Poesie im Werden zu offenbaren, die LeserInnen zu zwingen, sich von dem Wunschtraum zu verabschieden, dass eine Idee eine Form zu haben hat. Nichts ist endg\u00fcltig. Die Welt kommt zur Poesie, nicht umgekehrt. Fast l\u00e4sst sie sich ein wenig bitten und nurmehr zwischen den Zeilen andeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Internet\u2013Literatur ist jedoch ein sich selbst erzeugendes System, das sich den Intentionen und Ideen der Schriftsteller entzieht, diesen aber durch Interaktion Regeln f\u00fcr die Performance aufgibt. Das Ergebnis liest sich wie Mikroprozesse, \u00f6ffnet R\u00e4ume, l\u00e4sst den Gedanken in alle nur m\u00f6glichen Richtungen enteilen, l\u00e4dt den Leser ein, sich die Welt auf diese, jene oder noch eine ganz andere Art zu deuten. Und im besten Fall suggeriert sie ihm, dass sich auch sein eigenes Leben zuletzt wie ein Text verh\u00e4lt, vielf\u00e4ltig ausdeutbar, ein unendliches Spiel von Deutungen. Literatur ist wahrscheinlich der letzte Ort, an dem Grenzen noch aufgehoben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Figurenaneignungen oder Motivverwandlungen sind ein g\u00e4ngiges und legitimes k\u00fcnstlerisches Verfahren. Wenn Neues entsteht, hat sich Literatur immer schon selbst verdaut. Bewusstes Distanzschaffen zwischen sich und der Aussenwelt ist Grundakt menschlicher Zivilisation. Nicht denunziatorisches Pathos, sondern ironisch gebrochene Poesie pr\u00e4gt diese Art von Literatur. Die Basis f\u00fcr die analysierende Kombinatorik der Poeten und die sch\u00f6pferische Fantasie der Schriftsteller ist die Poesie im Zeitalter ihrer permanenten Uploads.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sprache ist nicht mehr das Zeichensystem, das die Welt nach ganz eigenen und von den Bed\u00fcrfnissen ihrer Benutzer bestimmten Regeln ordnet, vielmehr steht jedes Wort zugleich f\u00fcr die Sache, der es den Namen gibt. Man verheddert sich nicht in veralteten Dichotomien von traditionell oder zeitgen\u00f6ssisch, lokal oder global. Auch gibt es keine Zonen des Schweigens mehr: Alles h\u00e4tte einen Namen, und nichts kann sich ins D\u00e4monische auswachsen, nur weil die Sprache daf\u00fcr fehlt. Die Sprache w\u00e4re wieder im Zustand der Unschuld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein zeitgem\u00e4sser Poet muss sich vom hohen Ross der k\u00fcnstlerischen Freiheit an das Krankenbett der Wirklichkeit begeben. Er sollte in empfindlichsten Bereichen der Sinneseindr\u00fccke mikrotonale Strukturen ebenso ergr\u00fcnden, wie feinste \u00dcberg\u00e4nge oder neue Ordnungen von bekanntem Material, welche \u00fcberraschende Verschiebungen in der Wahrnehmung bewirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Computertastatur transformiert Gedanken. Das Netz ist wundersames Neuland, das zu entdecken eine Voraussetzung hat: Hemmungslosigkeit. Nicht jedoch: Disziplinlosigkeit. Poesie oszilliert zwischen phonetischen, piktografischen und onomapoetischen Formen. Es entsteht eine Wucherung der Simulakren, die Bejahung als fatale Strategie der Subversion, um eine von Bedeutung befreite Sinnlichkeit, die im System der Medien nicht zu haben ist; im Netz selbst schon. Wer zwischen Bites und Bytes schreibt, r\u00e4umt sich Platz f\u00fcr Hyperlinks ein. Wer auf der Datenautobahn gen\u00fcgend Platz und Speicherkapazit\u00e4t hat, kann auf Distanz zum unmittelbar Andr\u00e4ngenden gehen, selbst und besonders dann, wenn er \u00fcber Bedr\u00e4ngendes schreibt. Hypertexter benutzen das Eigent\u00fcmliche der Sprache, die sich bloss um den Hyperlink k\u00fcmmert, eine Welt f\u00fcr sich ausmacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Worte in den Ruinen der Sprache suchen. Die nichtalphabetische Sprache entwickelt sich zu einem eigenen Genre. Ihre Bausteine sind non\u2013linearity, auto\u2013generation, inter\u2013action und networking. Schrift findet sich auf dem Mobiltelefondisplay, auf elektronischen Billboards und als Wap\u2013Message, als elektronischer Datensalat oder aleatorischer Metabrowser. Sie bedient sich grafischer Oberfl\u00e4chen, die verfremdet, travestiert, ausgebeutet und buchst\u00e4blich \u00fcberschrieben werden. Diese lettristischen Interventionen verfolgen die Idee des visuellen Bild\u2013Gedichtes als Crossover aus Bildschirmschoner und konstruktiver Kunst. Sprache ist in der E\u2013Poetry nur ein Element unter vielen. Nur eine Maschine kann einen Endlossatz in beide Richtungen gleichzeitig schreiben, die Schrift dabei immer kleiner werden lassen und auf Bewegungen des Publikums reagieren, das den ganzen Vorgang f\u00fcr Sekunden aufhalten kann, sobald es sich r\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Assoziations\u2013Blaster. Im Netz tritt uns die absolute Literatur in ihrer ganzen K\u00fchnheit entgegen: verantwortungslos, verwandlungsf\u00e4hig, durch keine juristische Identit\u00e4tskontrolle dingfest zu machen. Anspruch dieser Literatur ist, Begriffe, die selbstverst\u00e4ndlich geworden sind, zu hinterfragen und Realit\u00e4ten so zu beschreiben, dass der Gewohnheitsvorhang zur Seite geschoben wird, damit man dahinter schauen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine der wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts lautet: andere Kulturen in ihrer Tiefe zu verstehen. Zu begreifen, wie menschliches Leben sich nicht nur ausdr\u00fcckt, sondern von der Sprache geformt wird. Es handelt sich um ein Ringen um Demokratisierung und Anerkennung anderer Traditionen. Heutigentags ist es nicht mehr m\u00f6glich, jemanden mit Sprache zu erschrecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R\u00e4tsel k\u00f6nnen aufkl\u00e4ren, auch wenn sie ungel\u00f6st bleiben. Denn es ist die Arbeit am Geheimnis, das Setzen, Ent\u2013 und Versetzen von Sprach\u2013 und Tonzeichen, wodurch Dynamik entsteht. Erkenntnisse erwachsen aus dem Zusammenspiel von Momenten, nicht aus einer wie auch immer gearteten Gesamtbedeutung. Die langweiligen Momente aus dem Leben herauszuschneiden, das ist Poesie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie gestattet eine grossz\u00fcgige Sprachidentit\u00e4t, eine lebendige Vielfalt und die N\u00e4he zu einem erdigen Sprachgebrauch. Sie ist eine Quelle erw\u00fcnschter Vieldeutigkeit, eine Einladung zu Sprechlust und Sprachwitz. Und gibt sich dort zu erkennen, wo wir \u00fcber das \u00e4sthetisch\u2013sinnliche Erlebnis an unsere M\u00f6glichkeiten als geistbegabte Gesch\u00f6pfe erinnert werden, hat etwas mit dem Bed\u00fcrfnis zu tun, an unsere Grenzen zu gehen. Und mutet uns eine Anstrengung zu: \u00fcber den Horizont hinauszublicken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber den Verlust der Schriftkultur reflektieren vor allem die, die sie noch nicht verloren haben. Es braucht keine Einheitsorthographie von der Maas bis an die Memel. Der Autorbegriff wandelt sich nicht in Kategorien wie das Authentische, das Negative oder das Pl\u00f6tzliche, wie es die Theorie gebietet. Der sinnstiftende Text beginnt immer mehr in den Hintergrund nurmehr im Kontext von Bildern zu wirken, Worte selbst werden zum musikalisch gestalteten &#8222;Material&#8220;. Raymond Federman definiert das Schreiben in erster Linie als Zitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Intellektuelle Abrissarbeiten, in Differenz zu allem stehen, was man denken kann: Identit\u00e4t, Wahrheit, Empirismus, Idealismus, Materialismus. Man muss ergebnissoffen eine Art dichter Beschreibung vorf\u00fchren, den Gegenstand aus verschiedenen Perspektiven anblicken, ohne sofort und zielstrebig eine zu favorisieren. Mit einem Perspektiven\u2013Pluralismus, der einseitige Wertungen unm\u00f6glich macht, eine gewisse Ratlosigkeit der Textur zur St\u00e4rke werden lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schriftsteller ist immer Plagiator, und sein Text geh\u00f6rt wiederum allen, lautet die Grund\u00fcberzeugung; im Zeitalter des Internets besteht seine Aufgabe vor allem aus den drei T\u00e4tigkeiten &#8222;surf, sample, manipulate&#8220;. Sich von Lesern sagen zu lassen, was man gemeint haben k\u00f6nnte, ist ein Verfahren der erweiterten Selbstinterpretation, das m\u00f6glicherweise hilft, die Stimmen im Echoraum des Kopfes nachtr\u00e4glich zu sortieren. Kunst ist eine Sprache zur Translation von Ideen, die Umkehrbarkeit von Text\u2013als\u2013Bild und Bild\u2013als\u2013Text.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Gesellschaft, in der ausschliesslich die merkantile Verwertbarkeit z\u00e4hlt, werden Poeten immer mehr an den gesellschaftlichen Rand abgeschoben. Die meisten Poeten zeigen nach aussen eine gesellschaftsf\u00e4hige Pers\u00f6nlichkeit und vermitteln den Eindruck von Reife. Aber wenn sie sich zur\u00fcckziehen, werden sie wieder zu Kindern. Befreit von den Zw\u00e4ngen des Erwachsenseins, k\u00f6nnen sie einem extrem ernsthaften Spiel nachgehen: Poesie schaffen. Poesie ist kein Werk der Natur, kein Werk des Zufalls und kein Werk der Literatur\u2013Wissenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch eine Welt der Wortfenster erblickt man die poetische Sprache. Das Reinigen und Kl\u00e4ren der Form hat etwas Protestantisches. Ein Schriftsteller sollte vollst\u00e4ndig hinter seinem Werk verschwinden, doch dazu geh\u00f6rt Demut. Das eigentliche Leben, sofern es ehrenhaft ist, f\u00fchrt zum Schreiben, und das Schreiben, sofern es wahrhaftig ist, zum wirklichen Leben in einer wirklichen Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es geht ihnen bei dieser Art von Poesie darum, neue Denk\u2013 und Gef\u00fchlswelten zu entwerfen und die Subjektivit\u00e4t zu dekonstruieren. Dichter k\u00f6nnen die gr\u00f6ssten Wissenschaftler werden, weil sie die Magie der Dinge erkennen, das Chaos ordnen, seine Prinzipien verstehen wollen, nicht aber das Unerkl\u00e4rliche pseudorational planieren \u2013 das sollte die Aufgabe f\u00fcr das 21. Jahrhundert umreissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"center\">***<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div id=\"attachment_102377\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-102377\" class=\"wp-image-102377 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/AJWeigoni-e1648379021441.jpeg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-102377\" class=\"wp-caption-text\">A.J. Weigoni, portr\u00e4tiert von Anja Roth<\/p><\/div>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Jeder Band aus dem <em>Schuber<\/em> von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk. KUNO fa\u00dft die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42570\">Stimmen<\/a> zu dieser verlegerischen Gro\u00dftat zusammen. Last but not least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25524\"><em>VerDichtung \u2013 \u00dcber das Verfertigen von Poesie<\/em><\/a>, ein Essay von A.J. Weigoni in dem er dichtungstheoretisch die poetologischen Grunds\u00e4tze seines Schaffens beschreibt.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>H\u00f6rproben \u2192 <\/strong>Probeh\u00f6ren kann man Ausz\u00fcge der <a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/schmauchspuren.html\">Schmauchspuren<\/a>, von <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/neige.html\">An der Neige<\/a> und des Monodrams <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\">Se\u00f1ora Nada<\/a> in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=17799\">MetaPhon<\/a>. Zuletzt bei KUNO, eine Polemik von A.J. Weigoni \u00fcber den Sinn einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/02\/07\/bartleby\/\">Lesung<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Redaktionelle Anmerkung:<\/span> Dieser Artikel erschien zuerst in in: MATRIX_45_3. KUNO dankt dem Herausgeber Traian Pop.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Es macht die Faszination von Literatur aus, die Flucht in die Unwahrheit in die sch\u00f6nste L\u00fcge zu verwandeln, die wir kennen \u2013 in Poesie. Poesie ist gemeingef\u00e4hrlich. 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