{"id":19335,"date":"2013-11-07T13:00:59","date_gmt":"2013-11-07T12:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19335"},"modified":"2019-10-05T18:29:25","modified_gmt":"2019-10-05T16:29:25","slug":"herden-neue-zeichnungen-und-anderes-getier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/11\/07\/herden-neue-zeichnungen-und-anderes-getier\/","title":{"rendered":"herden, neue Zeichnungen und anderes getier"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/einladung-vorne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19336\" title=\"einladung vorne\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/einladung-vorne-300x152.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"152\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/einladung-vorne-300x152.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/einladung-vorne-1024x520.jpg 1024w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/einladung-vorne.jpg 1222w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am 16. November 2013 freut sich die Galeristin Kirsten Adamek, dem Publikum eine ganz besondere Ausstellung der K\u00fcnstlerin Claudia Ehrentraut in den Galerier\u00e4umen amschatzhaus in Neuss-Holzheim pr\u00e4sentieren zu d\u00fcrfen. Die Neusser K\u00fcnstlerin Claudia Ehrentraut wirft einen intensiven Blick auf die Menschen und die Dinge, mit denen diese sich umgeben. Sie entwirft pr\u00e4zise und unverwechselbare Bilderwelten, die zum Substrat vielf\u00e4ltiger Geschichten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht allein die Intensit\u00e4t im Werk von Claudia Ehrentraut zieht den Betrachter in ihren Bann, sondern auch die Originalit\u00e4t des ganz eigenen Kosmos, der privaten Mythologie, die hier geschaffen wird. Es ist der Mix aus einer naiven, geradezu antiakademischen \u00c4sthetik, gepaart mit einer \u2013 fast schon \u2013 \u201eRohheit\u201c des wissenden Blicks auf den Menschen mit all seinen Fehlern, Depressionen und schlechten Angewohnheiten. Eben w\u00e4hnt man sich beim oberfl\u00e4chlichen Betrachten eines Bildes noch in Sicherheit, diagnostiziert Allzumenschliches mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen, um dann, bei n\u00e4herem Hinsehen, all die Hinter- und Abgr\u00fcnde zu erkennen, die uns Menschen ein Leben lang formen und fordern. Claudia Ehrentrauts Zeichnungen entfalten einen gnomischen, bisweilen etwas b\u00f6sen Witz, der mit leichter Hand \u00fcber die R\u00e4tsel des Daseins improvisiert. So mutieren Kartoffeln und \u00fcbergro\u00dfe Strickmaschen schon einmal zu Gewebemustern, die die Vielschichtigkeit und Unw\u00e4gbarkeit der Existenz symbolisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese individuellen Geschichten werden in Ehrentrauts Gedankenwelt mit diversen zeichnerischen Mitteln, Collagen und Fotografien erz\u00e4hlt. Protagonisten k\u00f6nnen neben Menschen auch Tiere, Au\u00dferirdische sowie comicartige Helden und Heldinnen sein. Alle Figuren verbindet der ironische Blick, M\u00fcnder mit \u00fcbergro\u00dfen Z\u00e4hnen und eine geheime K\u00f6rperhaltung, die sich, wie dem Leben zum Trotz, immer wieder aufrichtet, um mutig die n\u00e4chste Aufgabe anzugehen.<br \/>\nDie Einzelausstellung der diplomierten Designerin, die unter anderem als Dozentin an der Kunst- und Theater-Schule \u201eAlte Post\u201c lehrt, steht unter dem Titel \u201eherden\u201c. Gezeigt werden neue Zeichnungen und es geht durchaus tierisch zu: Wie in der klassischen Fabel wird hier die menschliche Existenz von animalischen Stellvertretern repr\u00e4sentiert, etwa von tanzenden oder auch nicht tanzenden H\u00fchnern oder von Zirkustieren in der Manege. Au\u00dferdem pr\u00e4sentiert Ehrentraut neue Zeichnungen zu Texten von Heike Loetzner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Claudia Ehrentrauts neues Bilderfeuerwerk l\u00e4dt mit ironischem Augenzwinkern dazu ein, sich selbst und Andere hinter dem Vorhang des Lebens zu entdecken. Sie ermutigt den Betrachter, einmal einen spielerischen Blick auf sein eigenes \u201eback stage\u201c zu wagen, um sich dann zu fragen: \u201eBin ich eigentlich noch ein Teil der Herde oder schon auf dem Weg ein einsames Schaf zu sein?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese und andere Fragen beantwortet Claudia Ehrentraut bei der Vernissage in der Galerie amschatzhaus am Samstag, dem 16. November 2013 um 16.30h. Alle G\u00e4ste werden in gewohnter Manier umsorgt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>CLAUDIA EHRENTRAUT &#8211; herden<br \/>\nneue Zeichnungen und anderes getier<\/p>\n<p>Vernissage am Samstag, den 16.11.2013 um 16.30 Uhr<br \/>\nAusstellungsdauer: 16.11.13 \u2013 13.01.2014<br \/>\nt\u00e4glich ge\u00f6ffnet immer nach Vereinbarung<br \/>\nunter 0171-545 7885<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 16. 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