{"id":19127,"date":"2013-11-20T00:01:51","date_gmt":"2013-11-19T23:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19127"},"modified":"2022-02-18T10:18:48","modified_gmt":"2022-02-18T09:18:48","slug":"gelbe-hefte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/11\/20\/gelbe-hefte\/","title":{"rendered":"Auch die Zukunft hat eine Herkunft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>In den so genannten Reclam-Heften erscheinen seit Mitte des 19. Jahrhunderts Klassikerausgaben, die durch ihren geringen Preis und ihre einheitliche Gestaltung auffallen. Sie ist die \u00e4lteste deutschsprachige Taschenbuchreihe, und ihr liegt das Bestreben zu Grunde, einen einmal gedruckten Titel nach M\u00f6glichkeit lieferbar zu halten.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">(Quelle: Wikipedia)<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/100.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19128\" title=\"100\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/100-300x238.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"190\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/100-300x238.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/100.jpg 570w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a>Sieht aus, wie Reclam, ganz anderer Inhalt. Was die Betreiber von SuKuLTur anfertigen erinnert mich spontan an den hervorragend edierten Band, den die beiden KRASH-Protagonisten Enno Stahl und Dietmar Pokoyski herausgegeben haben, die umfangreiche Festschrift &#8222;100 Jahre KRASH-Verlag&#8220; zum Verlagsjubil\u00e4um.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Karl Riha von der Universit\u00e4t Siegen schreibt dazu in seinem Vorwort \u201cLet\u2019s krash\u201d u.a.: \u201cHervorzuheben im Programm sind die Publikationsreihen und Zeitschriften mit sprechenden Titeln wie GOSSENHEFT, ZEILENSPRUNG und FLYER. Im \u00fcbrigen reicht der Spannbogen der hier zur Lekt\u00fcre offerierten Produktionen vom programmatischen ESSAY &#8211; sprich KRASH (CRASH) PROGRAMME &#8211; \u00fcber diverse INNOVATIONSFORMEN von PROSA und LYRIK (etwa das EINBUCHSTABENGEDICHT, wie es mit seinem i-GEDICHT bereits Kurt Schwitters initiiert hat) bis hin zu allerlei PERFORMANCE und weiter zur Bildergalerie des COMIC StrIP und der VISUELLEN POESIE, eingeschlossen die neue Komunikationsform der MAIL ART. Mit ihr schlie\u00dft die durch den hier pr\u00e4sentierten KRASH-(CRASH-)Almanach ausgeschilderte Kunst- und Literaturszene an markante internationale Tendenzen an, die Verbindungen nicht nur quer durch unsere Republik (von Berlin \u00fcber K\u00f6ln nach Weimar), sondern in alle Welt hinaus &#8211; von Japan \u00fcber Ru\u00dfland nach Amerika und S\u00fcdamerika &#8211; herstellen. Der Name des Verlags hat alles Zeug zu einer z\u00fcndenden Parole, in der die Herausforderungen einer aktuellen Programmatik der K\u00fcnste kurzgeschlossen sind: LET\u2019S KRASH.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Perspektiven herausmodellieren<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Betreiber von <a href=\"http:\/\/www.sukultur.de\/komplett.html\">SuKuLTuR<\/a> haben diese Tradition\u00a0bewu\u00dft oder unbewu\u00dft weitergef\u00fchrt. Im Dezember 2003 starteten sie ihr Projekt. Elf Berliner <em>Vendingautomaten<\/em> der Firma Quickland wurden mit jeweils f\u00fcnf verschiedenen Ausgaben der SuKuLTuR-Leseheftreihe &#8222;Sch\u00f6ner Lesen&#8220; ausgestattet. An diesen Automaten konnte man nun nicht nur Weingummi, Schokoriegel, Kaugummi, Marmorkuchen und sonstiges Naschwerk erwerben, sondern auch Literatur. F\u00fcr einen Euro.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Wer hats erfunden?<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_19132\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20111120_ja_meth_076.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19132\" class=\"size-medium wp-image-19132\" title=\"20111120_ja_meth_076\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20111120_ja_meth_076-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20111120_ja_meth_076-199x300.jpg 199w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20111120_ja_meth_076.jpg 666w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-19132\" class=\"wp-caption-text\">Der Prototyp, ein ART-O-MAT von Haimo Hieronymus, Photo: Dieter Meth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Idee Kunst aus einem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6220\">ART-O-MAT<\/a> zu ziehen ist charmant. KUNO zitiert aus dem Artikel &#8222;Kunst aus dem Automaten&#8220; aus dem Jahr 2007 von Achim Benke f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/wp\/region\/rhein_ruhr\/kunstobjekte-aus-dem-automaten-id1648926.html\">Westfalenpost<\/a>:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Automaten ja, aber was ist ein Artomat? Der Neheimer K\u00fcnstler Haimo Hieronymus hatte 1997 eine Idee, als neue Zigarettenautomaten aufgestellt wurden. Er fragte sich, was passiert mit den alten Ger\u00e4ten und wie kann man sie neu nutzen. \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Er steckte kleine Kunstobjekte in bunte Schachteln und best\u00fcckte den Automaten. F\u00fcr kleines Geld erwirbt man Kunst und hat ein Unikat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie kamen Sie auf diese Idee?<\/em><br \/>\nMir fiel 1997 auf, dass neue Zigarettenautomaten in der Stadt angebracht wurden. Da kam mir die Idee die \u201cAlten\u201d doch nutzen zu k\u00f6nnen, um kleine Kunstobjekte in Schachteln zu verkaufen. Au\u00dferdem ist Kunst in Schachteln ges\u00fcnder als Zigaretten. Vielleicht hat man das gro\u00dfe Gl\u00fcck gezogen, dass der Inhalt der Schachtel im Wert steigt \u2013 ganz im Gegensatz zur Zigarette.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ist diese Idee irgendwie gesch\u00fctzt?<\/em><br \/>\nVon mir nicht. Meine Meinung ist, dass Ideen der Kunst allen offen stehen sollten. Nachahmung ist notwendig, um sie weiterzubringen. Sich alle Kunstideen registrieren und sichern zu lassen, finde ich nicht zielf\u00fchrend. Man muss Ideen spinnen, um sie weiter zu denken. Das k\u00f6nnen doch auch andere machen. Kunst hat immer Denkblockaden verhindert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Was soll der Artomat bezwecken?<\/em><br \/>\nK\u00fcnstler sollten die M\u00f6glichkeit erhalten, sich zu vermarkten. Vielleicht kann man dadurch einem K\u00fcnstler ein kleines Einkommen verschaffen. Die Artomaten sollten an Orten (z.B. Bibliotheken, Museen) stehen, die etwas mit Kunst zu tun haben. Somit wird Kunst f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Erreicht das Projekt wo es um die Wahrnehmung der Masse geht, nur Wenige \u2013 und die Falschen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/die-box-hochkant.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-19131\" title=\"die-box---hochkant\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/die-box-hochkant-282x300.png\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/die-box-hochkant-282x300.png 282w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/die-box-hochkant.png 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px\" \/><\/a>Im M\u00e4rz 2004 konnten die Betreiber von <a href=\"http:\/\/www.sukultur.de\/komplett.html\">SuKuLTuR <\/a>den Vertrieb erheblich ausgeweiten, und mit der Berliner Firma Ackermann Automaten ein langfristiger Kooperationspartner gefunden werden.\u00a0 Von 2003 bis 2006 vertrieb zudem die Firma Geile Warenautomaten GmbH die Lesehefte an Bahnh\u00f6fen in Nord- und Westdeutschland. Bislang wurden auf diese Weise bundesweit \u00fcber 80.000 Lesehefte in S\u00fc\u00dfwarenautomaten verkauft [Stand: Oktober 2012 &#8211; Eigenauskunft der Herausgeber].<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Sommer 2006 wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunst:Raum Sylt-Quelle der erste reine Leseheft-Automat auf der Insel Sylt eingeweiht. 2007 wurde die Heftreihe &#8222;Sch\u00f6ner Lesen&#8220; f\u00fcr den erstmals vergebenenen Innovationspreis &#8222;Vending-Star&#8220; des Bundesverbandes der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e. V. (bdv) in der Kategorie &#8222;Produkte zur Abgabe aus bzw. zur Zubereitung in Automaten&#8220; nominiert. 2011 wurde der SuKuLTuR Verlag mit dem V.O. Stomps-F\u00f6rderpreis der Stadt Mainz f\u00fcr eine kleinverlegerische Leistung ausgezeichnet. Wie so oft in der Kunstgeschichte gehen Preise also nicht an die Erfinder, sondern eher an die\u00a0Arri\u00e8regarde. Was die Leistung der Kollegen nicht schm\u00e4lern soll, KUNO zieht den Hut vor dieser logistischen Leistung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u00a0<span style=\"color: #888888;\"><em>Sie schob das abgegriffene Ultraschallbild von sich, nestelte an ihren eigenen Fingern herum, hilflos. Stille. Sie blickte unverwandt auf den F\u00f6tus, den das Bildchen zeigte, dann auf die kleinen Bl\u00e4schen im Inneren der roten Vase.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Sophie Reyer<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da man in einen Artikel nicht auf alle bisher erschienenen 128 Ausgaben eingehen kann empfiehlt KUNO <em>Die Erfahrung <\/em>von Sophie Reyer. Niemand kann diese Autorin lesen, ohne sich in sie zu verlieben. Sie h\u00e4lt nichts von Sentimentalit\u00e4t, aber viel von Engagement.\u00a0Ihre Erz\u00e4hlung <em>Die Erfahrung <\/em>dreht sich um das Thema &#8222;Nachkriegsgeneration&#8220; und der Art und Weise, wie sich Traumen \u00fcber Generationen hinweg fort setzen. Was sie besch\u00e4ftigt, ist das menschliche Zusammenleben im Ganzen, und wie es sich die Menschen durch Herrschaftswillen und Ignoranz gegenseitig zur H\u00f6lle machen. In dieser Erz\u00e4hlung erweist sie sich als Epikerin weiblicher Erfahrung, die sich mit Skepsis, Leidenschaft und vision\u00e4rer Kraft eine zersplitterte Zivilisation zur Pr\u00fcfung vorgenommen hat. Reyer l\u00e4\u00dft den \u00c4ngsten schockierend freien Lauf, predigt dabei nie, vielmehr erforscht sie wie eine Ethnologin ihre Umgebung. Wenn man die entssprechende Verfilmung dazu anschaut, geht dem Betrachter auf: Reyer begreift\u00a0 das Musikh\u00f6ren als kulturelle Lesetechnik und denkt in sonischen Bez\u00fcgen. Diese Femme des lettres ist ungeheuer produktiv. Das Lesevergn\u00fcgen stellt sich ein, wenn man an ein Stichwort ankn\u00fcpfen kann. Ihr Denken und Sprechen bewegt sich in der Pop\u2013Matrix. Ganz selbstverst\u00e4ndlich bewegt sie sich in der Zeichensprache des Popul\u00e4ren. Sie kann Dinge lesen, kann ihre Botschaften entziffern, interessiert sich f\u00fcr Geschlechterkonstruktionen und wie diese sich in der Szene, in Tanz\u2013 und Modestilen widerspiegeln oder gebrochen werden, als sexuelle Dissidenz, und klopft diese Zeichen auf ihren politischen Gehalt ab. Wenn Reyer nachdenkt, treibt sie die Selbstbefragung oft bis zur Selbstzerfleischung. Das macht <em>Die Erfahrung<\/em> nicht zu einer einfachen, aber lohnenden Lekt\u00fcre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>100 Jahre<\/strong><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Cover6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-19135\" title=\"Cover\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Cover6-282x300.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"240\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Cover6-282x300.jpg 282w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Cover6.jpg 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a><\/strong><strong> KRASH-Verlag<\/strong>. 304 S. &#8211; Darin finden sich Essays, Prosa, Lyrik, Bilder, Fotos, Comics von und mit Roland Berg\u00e8re, Daniele Buetti, Karen Duve, Horse Cock Kids, Hadayatullah H\u00fcbsch, Anja Ibsch, Ilse Kilic, R. J. Kirsch, Reinita Kosmos, Marcus Krips, Stan Lafleur, John Lotter, J\u00f6rn Luther, J\u00fcrgen M. Paasch, Bert Papenfu\u00df, Detlef Opitz, Parzival, Rolf Persch, Dietmar Pokoyski, Claudia P\u00fctz, Karl Riha, Beate Ronig, Ro.Ka.Wi., Matthias Schamp, Klaus Sinowatz, Enno Stahl, Andrasz J. Weigoni, Fritz Widhalm, Erich Wilker, Frank Willmann, Harald \u2018Sack\u2019 Ziegler. Au\u00dferdem 100 Seiten Material zu &amp; \u00fcber mehr als 100 KRASH-Veranstaltungen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Erfahrung<\/strong> von Sophie Reyer, SuKuLTuR, 2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den so genannten Reclam-Heften erscheinen seit Mitte des 19. Jahrhunderts Klassikerausgaben, die durch ihren geringen Preis und ihre einheitliche Gestaltung auffallen. 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