{"id":18917,"date":"2014-01-01T15:20:09","date_gmt":"2014-01-01T14:20:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18917"},"modified":"2019-10-05T18:49:45","modified_gmt":"2019-10-05T16:49:45","slug":"lyrik-kabinett","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/01\/lyrik-kabinett\/","title":{"rendered":"Lyrik Kabinett"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Heute \u00fcbernimmt Dr. Holger Pils die Leitung der M\u00fcnchner Stiftung Lyrik Kabinett, die die europaweit zweitgr\u00f6\u00dfte Lyrik-Bibliothek (mit 50.000 Medien) unterh\u00e4lt, regelm\u00e4\u00dfig Autorenlesungen ausrichtet und Editionen vorlegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dr. Pils leitet&nbsp;seit April 2009 das Buddenbrookhaus in L\u00fcbeck und tritt in M\u00fcnchen die Nachfolge von Dr. Maria Gazzetti an, die seit September die Casa di Goethe in Rom verantwortet. Geboren 1976, studierte Holger Pils Germanistik und Geschichte in Heidelberg und promovierte dort \u00fcber Thomas Mann. Von 2005-2007 war er Pressesprecher der Kulturstiftung Hansestadt L\u00fcbeck und danach Dozent am Germanistischen Seminar der Universit\u00e4t Heidelberg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/EIngang.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-18921\" title=\"EIngang\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/EIngang-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/EIngang-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/EIngang.jpg 405w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Die Stiftung Lyrik Kabinett richtet Lesungen und Veranstaltungen zur internationalen Lyrik aus. Etwa die H\u00e4lfte sind Autorenlesungen, die andere H\u00e4lfte bringt \u201elebendig gebliebene\u201c Autoren fr\u00fcherer Generationen zu Geh\u00f6r. Deutsch\u2013 und anderssprachige Autoren sind in etwa zu gleichen Teilen vertreten. Die Lesungen fremdsprachiger Autoren erfolgen in der Regel immer zweisprachig. Den Lesungen geht eine kurze Einf\u00fchrung voraus, im Mittelpunkt steht freilich das Wort des Dichters selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Verein der \u201eFreunde der Stiftung Lyrik Kabinett\u201c f\u00f6rdert die von der Stifterin mit Kapital ausgestattete Stiftung bez\u00fcglich des Erwerbs, der Erhaltung und des Ausbaus von deren Sammlung nationaler und internationaler Lyrik, die als Pr\u00e4senzbibliothek mit circa 45.000 Medien der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich ist. Die Bibliothek der Stiftung \u201eLyrik Kabinett\u201c ist damit die wohl gr\u00f6\u00dfte Lyriksammlung der Bundesrepublik Deutschland. J\u00e4hrlich werden etwa 1500 Lyrikb\u00e4nde angekauft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verein und Stiftung verdanken sich der privaten m\u00e4zenatischen Initiative von Ursula Haeusgen (* 1942), der Vorsitzenden der Stiftung. Ihre Schenkung eines Bestandes von Lyrik-B\u00e4nden aus aller Welt, K\u00fcnstlerb\u00fcchern, seltenen Erstausgaben sowie ausgew\u00e4hlter Sekund\u00e4r- und Referenzliteratur war Grundstock des Vereins. Nachdem eine zun\u00e4chst geplante Unterbringung im M\u00fcnchner Literaturhaus gescheitert war, \u00fcberlie\u00df sie 1997 die Lyrik-Bibliothek als \u201eDauerleihgabe zur F\u00f6rderung von Forschung, Lehre und Studium\u201c dem Institut f\u00fcr Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen (LMU). Nachdem Ursula Haeusgen (auf einem von der LMU zu Pachtbedingungen f\u00fcr 66 Jahre zur Verf\u00fcgung gestellten Grundst\u00fcck) 2004 ein neues Bibliotheksgeb\u00e4ude errichten lie\u00df, zog das Lyrik Kabinett im Fr\u00fchjahr 2005 in diese R\u00e4ume um; dort finden, umgeben von Werken zeitgen\u00f6ssischer Kunst, auch die Veranstaltungen statt. Ursula Haeusgen stellt j\u00e4hrlich auch die finanziellen Mittel f\u00fcr Neuanschaffungen und Bibliothekspersonal zur Verf\u00fcgung. Die derzeitige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Lyrik Kabinetts ist Dr. Maria Gazzetti.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bibliothek und Lesungen sollen es allen Interessierten erm\u00f6glichen, die Sch\u00f6nheit und Faszination der poetischen Sprache &#8211; der \u201eMuttersprache des Menschengeschlechts\u201c (Johann Georg Hamann) \u2013 ihre vielf\u00e4ltigen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten sowie ihr Kommunikationspotential zu entdecken, f\u00fcr sich fruchtbar zu machen und sich daran zu freuen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der Website des Lyrik Kabinetts kann online im Bestand der Lyrik-Bibliothek recherchiert werden und es k\u00f6nnen die Publikationen der Stiftung bestellt werden; zudem finden sich dort die Informationen \u00fcber die aktuellen Veranstaltungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Holger Pils selbst zu seiner neuen Aufgabe: \u201eIch freue mich sehr darauf, in M\u00fcnchen eine Institution zu leiten, die in der deutschen Literaturlandschaft einmalig ist: gewachsen aus reiner Begeisterung und privater Initiative, ganz der Lyrik gewidmet, d.h. einer einzelnen Gattung \u2013 in ihrer unendlichen inneren Vielfalt. Ich bin gespannt auf die Programmarbeit, die internationaler und gegenwartsbezogener ist als meine bisherige T\u00e4tigkeit. Ich m\u00f6chte die von Ursula Haeusgen und Maria Gazzetti gepflegten hohen Anspr\u00fcche fortsetzen. Zugleich m\u00f6chte ich Wege finden, das Kabinett noch weiter zu \u00f6ffnen und der Poesie eine noch st\u00e4rkere Lobby zu verschaffen.\u201c&nbsp; Im Zentrum der Aufmerksamkeit soll weiterhin die Begegnung mit dem Wort des Dichters stehen: die Lesung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute \u00fcbernimmt Dr. Holger Pils die Leitung der M\u00fcnchner Stiftung Lyrik Kabinett, die die europaweit zweitgr\u00f6\u00dfte Lyrik-Bibliothek (mit 50.000 Medien) unterh\u00e4lt, regelm\u00e4\u00dfig Autorenlesungen ausrichtet und Editionen vorlegt. 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