{"id":18343,"date":"1995-12-01T00:01:20","date_gmt":"1995-11-30T23:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18343"},"modified":"2022-02-22T13:43:10","modified_gmt":"2022-02-22T12:43:10","slug":"von-der-deutschen-poesie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/12\/01\/von-der-deutschen-poesie\/","title":{"rendered":"Von der deutschen Poesie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Vorrede, von Benjamin Neukirch<\/span><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/hoffmannswaldau_gedichte01_1695_0007_400px.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-18344\" title=\"hoffmannswaldau_gedichte01_1695_0007_400px\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/hoffmannswaldau_gedichte01_1695_0007_400px-173x300.jpg\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/hoffmannswaldau_gedichte01_1695_0007_400px-173x300.jpg 173w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/hoffmannswaldau_gedichte01_1695_0007_400px.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><\/a>ES giebet viel leute\/ welche die\u00a0deut\u017fche poe\u017fie \u017fo hoch erheben\/ als\u00a0ob \u017fie nach allen \u017ft\u00fccken vollkommen w\u00e4re; Hingegen hat es auch\u00a0andere\/ welche \u017fie gantz erniedrigen\/ und nichts ge\u017fchmacktes daran finden\/ als die reimen. Beyde \u017find von ihren\u00a0vorurtheilen \u017fehr eingenommen. Denn wie \u017fich die\u00a0er\u017ften um nichts bek\u00fcmmern\/ als was auff ihrem\u00a0eignen mi\u017fte gewach\u017fen: Al\u017fo verachten die andern\u00a0alles\/ was nicht \u017feinen ur\u017fprung aus Franckreich\u00a0hat. Summa: Es gehet ihnen\/ wie den kleidernarren\/ deren etliche alles alte\/ die andern alles\u00a0neue f\u00fcr zierlich halten; ungeachtet \u017fie \u017felb\u017ft nicht\u00a0wi\u017f\u017fen\/ was in einem oder dem andern gutes \u017ftecket. Wir d\u00fcrffen uns mit un\u017frer Poe\u017fie \u017fo klug\u00a0nicht d\u00fcncken\/ da\u00df wir die ausl\u00e4nder dagegen verkleinern wolten. Denn wir haben noch einen gro\u017f\u017fen berg vor uns\/ und werden noch lange klettern\u00a0m\u00fc\u017f\u017fen\/ ehe wir auff den gipffel kommen\/ auff welchem von denen Griechen\u00a0Homerus\u00a0und\u00a0Sophocles,\u00a0von denen R\u00f6mern\u00a0Horatius\u00a0und\u00a0Maro\u00a0ge\u017fe\u017f\u017fen. Mit den Hochzeit-Begr\u00e4bni\u00df- und Namens-Gedichten\/ damit \u017fich alle knaben in der \u017fchule\u00a0qv\u00e4len\/ i\u017ft es f\u00fcrwahr nicht ausgerichtet. Es geh\u00f6ret mehr zu einem dichter; und die vers-macher\/\u00a0welche uns eine zeitlang her mit regeln \u00fcber\u017fch\u00fcttet\/ m\u00f6gen \u017fich \u017fo viel einbilden\/ als \u017fie wollen\/ \u017fo\u00a0haben doch die mei\u017ften davon die Poe\u017fie mehr ver\u017ft\u00fcmpelt\/ als ausgebe\u017f\u017fert. Denn ihr gantzes ab\u017fehen i\u017ft\/ eine leicht\u017finnige \u017fchreib-art einzuf\u00fchren\/\u00a0verm\u00f6ge welcher man einen gantzen bogen voll ver\u017fe\/\u00a0ohne \u017fonderliche bem\u00fchung\/ hin\u017fchmieren m\u00f6ge.\u00a0Von \u017fcharff\u017finnigen bey-w\u00f6rtern aber\/ von klugen\u00a0erfindungen\/ und von unter\u017fcheidung der guten und\u00a0fal\u017fchen gedancken\/ \u017fagen \u017fie nichts; Da doch die\u017fes die \u017feele und die we\u017fentliche theile eines recht\u017fchaffenen gedichtes \u017feyn. Daher ent\u017fpringen \u017fo viel\u00a0pfu\u017fcher\/ welche auff allen hochzeiten die Venus\u00a0einf\u00fchren\/ bey allen begr\u00e4bni\u017f\u017fen den tod aus\u017fchelten; Und wenn es ja hoch kommt\/ ihrer Phyllis\u00a0ein lied vom \u017fterben her\u017fingen\/ welches offt mehr\u00a0todt als der \u017f\u00e4nger\/ und k\u00e4lter\/ als \u017feine gebietherin\u00a0\u017felber i\u017ft. Zwar haben \u017fie ihre ent\u017fchuldigung: Man\u00a0m\u00fc\u017fte aus der Poe\u017fie kein handwerck machen\/ und\u00a0die jugend bey zeiten zur\u00fcck halten\/ damit \u017fie \u017fich\u00a0nicht zu ihrem \u017fchaden darinnen vertieffte. Allein\/\u00a0wenn die guten leute fein ehrlich \u017fagten\/ was zu einem Poeten erfordert w\u00fcrde\/ und nur diejenigen\u00a0zum dichten ermahnten\/ welche die natur dazu erkohren\/ andere aber blo\u00df einen ver\u00df recht urtheilen\u00a0und unter\u017fcheiden lehrten\/ \u017fo h\u00e4tten \u017fie die\u017fer ent\u017fchuldigung nicht vonn\u00f6then. Es \u017find keine \u017feltzamere thiere\/ als Poeten: Denn \u017fie la\u017f\u017fen \u017fich\/ wie\u00a0die paradie\u00df-v\u00f6gel\/ alle tau\u017fend jahre kaum einmahl\u00a0\u017fehen. Rom hatte bald acht hundert jahr ge\u017ftanden\/ ehe es den ber\u00fchmten\u00a0Virgilius\u00a0erlebte; Und\u00a0es i\u017ft fa\u017ft keine provintz\/ welche uns nicht etliche\u00a0helden oder gelehrte gegeben; Aber der gantze krey\u00df\u00a0der welt r\u00fchmt \u017fich kaum etlicher recht\u017fchaffenen\u00a0Poeten. Darum hat es \u017fo gro\u017f\u017fe noth nicht\/ als\u00a0man meynet; Denn es geh\u00f6rt gar viel dazu\/ ehe\u00a0man \u017fich in der Poe\u017fie vertieffen kan. Da\u00df aber\u00a0viel junge leute damit die zeit verderben\/ und die andern guten k\u00fcn\u017fte an die \u017feite \u017fetzen\/ r\u00fchret von der\u00a0unerfahrenheit ihrer lehrer her\/ welche ihnen einbilden\/ man brauche zum dichten nichts\/ als ver\u00dfe machen; da \u017fich doch alle wi\u017f\u017fen\u017fchafften in einem Poeten\/ nicht anders als in einem\u00a0centro\u00a0ver\u017fammlen\u00a0m\u00fc\u017f\u017fen\/ und derjenige nichts gutes \u017fchreiben kan\/\u00a0welcher nicht alles\/ was es \u017fchreibt\/ mit augen ge\u017fehen\/ mit ohren geh\u00f6ret\/ und an \u017feiner eigenen per\u017fon erfahren hat. Die f\u00fcrnehm\u017ften von den alten\u00a0Poeten lebten bey hofe\/ und wurden durch \u00f6ffteres\u00a0umgehen mit klugen leuten \u017fo ausgemu\u017ftert\/ da\u00df \u017fie\u00a0an die \u017fchulf\u00fcch\u017fereyen\/ mit welchen wir das papier\u00a0anietzt beklecken\/ nicht ein\u017ft gedachten. Sie hatten\u00a0dabey \u017fehr wohl \u017ftudiert; \u017fie waren die lehrmei\u017fter\u00a0der guten \u017fitten\/ und hatten von allem\/ was uns\u00a0nur in den ver\u017ftand und in die \u017finnen f\u00e4llt\/ eine\u00a0gr\u00fcndliche k\u00e4nntni\u00df und wi\u017f\u017fen\u017fchafft. Zudem lebten \u017fie zu einer zeit\/ da man die galanten\u00a0\u017ftudia\u00a0\u017fehr\u00a0wohl ver\u017ftund\/ da die R\u00f6mi\u017fche waffen auffs h\u00f6ch\u017fte \u017ftiegen\/ und unter der gl\u00fcck\u017feligen regierung\u00a0des K\u00e4y\u017fers Augu\u017ftus ein ieder gelegenheit genug\u00a0fand\/ \u017fich gro\u00df zu machen. Wenn \u017fie denn etwas\u00a0dichten wolten\/ \u017fo thaten \u017fie es entweder zu ihrer\u00a0lu\u017ft\/ oder f\u00fcr gro\u017f\u017fe Herren\/ oder bey \u017feltzamen und\u00a0be\u017fondern begebenheiten. Hernach \u00fcberla\u017fen \u017fie\u00a0dasjenige\/ was \u017fie machten\/ wohl zwantzig mahl\/\u00a0und \u017ftrichen offt be\u00dfre ver\u00dfe aus\/ weder ihre nachfolger ge\u017fchrieben haben. Darum konten auch ihre gem\u00e4chte nicht anders als herrlich \u017feyn; und i\u017ft\u00a0kein wunder\/ da\u00df \u017fie bey allen ihren nachkommen\u00a0einen \u017fo un\u017fterblichen prei\u00df und ruhm erworben.\u00a0Hingegen lernen von uns die mei\u017ften ihre klugheit\u00a0in der \u017fchule\/ bek\u00fcmmern \u017fich mehr um worte als\u00a0gute \u017fachen\/ und fangen \u017fchon an Poeten zu werden\/ ehe \u017fie noch einmahl wi\u017f\u017fen was ver\u00dfe \u017feyn.\u00a0Wir leben \u00fcber die\u017fes in einem lande\/ wo die k\u00fcn\u017fte\u00a0wegen vieler herr\u017fchafften zertheilet \u017find\/ wo man\u00a0mehr von einem gla\u017fe wein\/ als liedern h\u00e4lt; Die\u00a0wenig\u017ften die galanterie noch recht ver\u017ftehen\/ und die\u00a0Cavaliers diejenige f\u00fcr \u017fchulf\u00fcch\u017fe \u017fchelten\/ welche\u00a0die Frantzo\u017fen f\u00fcr\u00a0beaux esprits\u00a0erkennen. Wir\u00a0leben auch zugleich zu einer zeit\/ da die Deut\u017fchen\u00a0fa\u017ft nicht mehr Deut\u017fche \u017feyn; Da die ausl\u00e4ndi\u017fchen \u017fprachen den vorzug haben\/ und es eben \u017fo\u00a0\u017fchimpfflich i\u017ft\/ deut\u017fch zu reden\/ als einen \u017fchweitzeri\u017fchen latz oder wam\u017ft zu tragen. Hierzu kommet un\u017fre eigne unacht\u017famkeit\/ da\u00df wir un\u017fere fehler gar zu geringe achten\/ alles hin\u017fudeln\/ wie es\u00a0uns in die feder fleu\u017ft\/ und lieber zehen bogen \u017fchlimme ver\u00dfe\/ weder \u017fechs zeilen gute machen; Und\u00a0denn ferner die thorheit derjenigen\/ welche den lorbeer-krantz um 10. thaler erkauffen\/ und dadurch\u00a0den herrlichen namen eines Poeten\/ welcher \u00fcber\u00a0drey oder vieren in der welt noch nicht geb\u00fchrt\/ vielen ehrlichen gem\u00fcthern vereckeln\/ ungeachtet \u017fie\u00a0nichts davon haben\/ als die m\u00fche\/ da\u00df \u017fie bey unterzeichnung ihres namens etliche buch\u017ftaben mehr\/ als\u00a0andere\/ \u017fchreiben. Und die\u017fes alles i\u017ft ur\u017fache\/\u00a0warum die Poe\u017fie in Deut\u017fchland nicht h\u00f6her ge\u017ftiegen. [&#8230;]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.deutschestextarchiv.de\/book\/show\/hoffmannswaldau_gedichte01_1695\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Herrn von Hoffmannswaldau und andrer Deutschen auserlesene und bi\u00dfher ungedruckte Gedichte. Leipzig, 1695.<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>, sowie einen Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>\u201c <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorrede, von Benjamin Neukirch ES giebet viel leute\/ welche die\u00a0deut\u017fche poe\u017fie \u017fo hoch erheben\/ als\u00a0ob \u017fie nach allen \u017ft\u00fccken vollkommen w\u00e4re; Hingegen hat es auch\u00a0andere\/ welche \u017fie gantz erniedrigen\/ und nichts ge\u017fchmacktes daran finden\/ als die reimen. 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