{"id":18062,"date":"2003-11-07T00:01:40","date_gmt":"2003-11-06T23:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18062"},"modified":"2025-12-27T13:14:44","modified_gmt":"2025-12-27T12:14:44","slug":"trauer-ist-subversiv","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/11\/07\/trauer-ist-subversiv\/","title":{"rendered":"Trauer ist subversiv"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Was ist da unter dem Stein<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\">habe ich gefragt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\">Ein K\u00f6rper, haben sie gesagt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\">Und warum die Kerzen?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\">F\u00fcr die Toten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #888888;\">Ach so.<\/span><\/div>\n<div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich habe genickt, die H\u00e4nde in den Jackentaschen vergraben, die Nase unterm Ansatz des Rollkragenpullovers verkrochen. Verstanden habe ich nicht. Damals nicht und heute auch nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich frage mich auch, ob sich dieser Riss \u00fcberhaupt begreifen l\u00e4sst. Jemand ist da, und auf einmal ist dieser Jemand dann schon wieder nicht mehr. Liegt pl\u00f6tzlich als zerbr\u00f6ckelnder K\u00f6rperrest unter der Erde, wo die W\u00fcrmer ihn aush\u00f6hlen. Br\u00f6selt so zu Staub und Asche. Wenn ich an die Toten denke, bin ich immer ein Kind vor einem Stein auf einem Friedhof zu Allerheiligen. Und die Hand meines Vaters h\u00e4lt mich an der linken Kinderhand fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und meine Mutter entz\u00fcndet ein Streichholz. Und die P\u00fcnktchen der glimmenden Dochte schwimmen in der kalten Novemberluft. Der Friedhof ist ein Meer aus schwarzen tr\u00e4gen Steinmassen, an deren Oberfl\u00e4chen helle Lichter flackern. Der Atem l\u00e4sst sich als Rauch aus dem Mund pusten. In der Mitte des Friedhofs ein Kreuz, an das ein K\u00f6rper geheftet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, sagen die. Warum er Stacheln am Scheitel hat, verstehe ich auch nicht so ganz. Na und.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ist nicht echt, haben sie mir gesagt. Ich habe genickt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur die Kerbe in mir drin, die ist echt. Sie blieb \u00fcbrig, als die Gro\u00dfmutter starb. Und dann die Tante, an Krebs. Ich malte einen Engel f\u00fcr sie, mit Fl\u00fcgeln in dicken Leuchtstiftfarben. Die krakelige Zeichnung wurde mit ihrem K\u00f6rper gemeinsam verbrannt. Auch das habe ich nicht verstanden. Die Tante nur noch eine Ansammlung von Rauchw\u00f6lkchen. Dass so was geht. Ich wusste nicht so recht, wie dastehen und dreinschauen damals.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Trauer ist subversiv <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und heute? Wenn der Schmerz des Verlustes auftaucht, frage ich mich wieder einmal, ob ich heute mehr wei\u00df. Die Antwort, die ich mir selbst geben muss, lautet: Nein. Aber ich wei\u00df, dass das Betrauern von Toten wichtig ist, um mit dem Riss umzugehen, der im Inneren entsteht, wenn jemand schon wieder nicht mehr da ist, und um Raum zu geben f\u00fcr etwas, das keine Sprache hat, sich meiner Vorstellungskraft von jeher entzieht. Der dunkle Fleck des Todes als ein Trauma, das sich wie alle Traumata dadurch definiert, jenseits des verbal Erfassbaren zu liegen. Ja, denke ich, als ich fortfahre, mich zu fragen: Du hast keine Worte daf\u00fcr. Du kannst tanzen, schreien, lachen, weinen, du wirst es nicht aus dir heraustanzen, nicht aus dir herausschreien, nicht aus dir herauslachen oder -weinen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_18298\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/220px-Alfen\u0303iques_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18298\" class=\"size-full wp-image-18298\" title=\"220px-Alfen\u0303iques_3\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/220px-Alfen\u0303iques_3.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"169\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18298\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Tom\u00e1s Castelazo<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Mexiko, hat mir eine Freundin erz\u00e4hlt, gibt es ein Fest, genannt Dia de los Muertos, da werden kleine Totensch\u00e4del bunt bemalt. Wie s\u00fc\u00df das aussehe, hat sie erz\u00e4hlt. Der Tag der Toten sei ein farbenfrohes Volksfest gegen die westlich gepr\u00e4gten Wertvorstellungen, deren Ideale der Staat zu propagieren versucht. Er sei quasi ein letzter Rest, der von den vorspanischen Indio-Gesellschaften erhalten blieb. Eine recht spannende Alternative zu dem aus Amerika importierten Halloween- Wahn, dem die Kinder inzwischen auch in Europa huldigen, ohne recht zu wissen, warum. Vor einem Jahr in etwa klopfte ein Nachbarsbub zu Allerheiligen an meiner Haust\u00fcr. Nuschelte mit verzogener Miene: &#8222;S\u00fc\u00dfes oder Saures&#8220;, und ich verstand zun\u00e4chst nicht. Erst als er sein S\u00e4tzchen zum dritten Mal wiederholte, konnte ich im Kopf die Verbindung zu dem amerikanischen Schlachtruf &#8222;Trick or Treat&#8220; herstellen, den ich als Kind f\u00fcr den Englischunterricht auswendig gelernt hatte. Leider hatte ich meine gesamte Schokolade zum Mittagessen schnabuliert, dr\u00fcckte ihm also ein wenig Kakaopulver in die Hand, damit er nicht zu weinen anfing und in der Schule am n\u00e4chsten Tag erz\u00e4hlen konnte, dass auch er zu Halloween seinen Spa\u00df gehabt habe. Habe ich dem kleinen Nachbarsbuben das Fest gerettet, frage ich mich?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom Betrauern der Toten bis hin zum L\u00f6ffeln von trockenem Kakaopulver ist es doch ein weiter Weg. Dass das L\u00f6ffeln von Kakaopulver, anders formuliert: das Heranraffen von S\u00fc\u00dfigkeiten, angenehmer ist als das Innewerden von Verlusten, ist mir bewusst. Und bestimmt ist beides notwendig, geh\u00f6rt beides zum Leben. Ich frage mich nur, warum in unserer Gesellschaft alles auf den &#8222;Fun-Faktor&#8220; gesetzt wird. Wo ist Raum f\u00fcr die Stille, in der der Schmerz aufplatzen darf? Und warum wird st\u00e4ndig Am\u00fcsiermedizin in Form von Talkshows, lauter Musik und stumpfsinnig entwurzelten amerikanischen Br\u00e4uchen in die Risse hineingesch\u00fcttet, die wir mit uns herumschleppen? Ist die Angst vor dem bodenlosen Trauma des Verlustes so gro\u00df? Ist es so, dass die Trauer, da sie ihren eigenen Gesetzen und Rhythmen unterliegt, eine derartig heftige Furcht in uns erzeugt?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Trauer ist anarchistisch<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja. Trauer ist subversiv. Trauer ist anarchistisch. Trauer hat Sprengkraft. Und: Trauer ist ein politisches Moment. Dieser Meinung ist auch Judith Butler, die amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin. So war beispielsweise, wie Butler in einem Interview konstatiert, die Scham der Hinterbliebenen vieler Aids-Opfer zu gro\u00df, um sich eine Form der \u00f6ffentlichen Trauer zugestehen zu k\u00f6nnen, die von gesellschaftlicher und politischer Relevanz gewesen w\u00e4re. Umso intensiver ist f\u00fcr mich in dieser Hinsicht auch die Botschaft von Derek Jarmans Film Blue, in dem er seinen eigenen Verfall, sein eigenes Erblinden aufgrund des HIV- Virus, auf poetische Art und Weise festh\u00e4lt. Die minuti\u00f6se Dokumentation eines Leides, das durch einen &#8211; im \u00dcbrigen im Labor durch Menschenhand gez\u00fcchteten &#8211; Virus entstand &#8211; l\u00e4sst uns &#8222;hinschauen&#8220;, auch wenn wir nichts anderes mehr sehen k\u00f6nnen als ein blaues Standbild, der Perspektive des nun erblindeten Regisseurs Derek Jarman nachempfunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Trauer hat Sprengkraft<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch zur\u00fcck zu der amerikanischen Philosophin Judith Butler. Den Prozess, in dem einzelne Formen von Leben als betrauerbar erfasst bzw. andere Formen ausgeklammert werden, bezeichnet Judith Butler als &#8222;Framing&#8220;. Dies sei eine Technik, die vor allem von den (amerikanischen) Massenmedien zur Gen\u00fcge eingesetzt werde, so die feministische Philosophin. Das Leben eines amerikanischen Soldaten, der in Afghanistan get\u00f6tet wurde, wird als betrauerbar angesehen, w\u00e4hrend die Massen an afghanischer Zivilbev\u00f6lkerung, die ihr Leben lassen mussten, in unseren Trauerregistern nicht vorhanden sind. Leben, das nicht existiert, kann nicht betrauert werden. Oder umgekehrt: Leben, das nicht betrauert werden kann, verlischt, gerade so, als h\u00e4tte es nicht existiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einerseits macht zwar die westliche Welt universale Anspr\u00fcche von moralischen sowie politischen Werten geltend &#8211; man denke nur daran, wie sehr sich die US-amerikanische Regierung darum bem\u00fcht, die westlichen Werte der Gleichberechtigung in die sogenannte &#8222;r\u00fcckschrittliche&#8220; \u00f6stliche Welt zu bringen, w\u00e4hrend die Stellung der Frau in der westlichen Gesellschaft nach wie vor zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst, mehr noch: Chauvinistische Ideen sowie traditionelle Frauenideale boomen wie kaum je. Andererseits fallen diese Anspr\u00fcche sofort weg, wenn es um die Betrauerbarkeit einer Bev\u00f6lkerungsgruppe geht, die nicht in den &#8222;Rahmen&#8220; passt. \u00d6ffentlich um jemanden zu trauern hei\u00dft gleichzeitig, jemandem eine Stimme zu geben, und ist also ein Akt h\u00f6chster politischer Relevanz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber da die Blase der Trauer ihren eigenen Kosmos mit sich herumschleppt, in dem andere Gesetze herrschen als in unserem terminreichen Alltagsstress, k\u00f6nnen auch Riten und religi\u00f6se Formen der Verarbeitung nur Kr\u00fccken sein, mit denen wir uns weiterhanteln, das Unintegrierbare in uns zu integrieren, das Unsagbare zu artikulieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich denke da zum Beispiel an die Wiederinszenierung des Sterbens beim Begr\u00e4bnis durch das Zuschaufeln des Sarges mit Erde. Wie im Theater, in dem der Vorhang f\u00e4llt und dem Zuschauer so signalisiert wird, dass das Spiel nun zu Ende ist, ist das Besch\u00fctten des Sarges mit kleinen Schaufelst\u00fcckchen Humus eine Form des performativen Aktes, der uns bei dem Versuch, uns den Verlust f\u00fcr uns selbst begreifbar zu machen, helfen kann. Der Riss bleibt, eine Kerbe in der Seelentopografie. Er erinnert uns an das, was wertvoll war und nun schon wieder nicht mehr da ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute ist ein nebeliger Herbsttag. Ich \u00fcbe die Trauer. Ich gestehe sie mir zu. Ich trauere um alle, die keine Namen haben, die in den Rastern des Erfassbaren nicht vorkommen. Die politisch Verfolgten, die Frauen hinter den Schleiern genauso wie die Frauen, die tagt\u00e4glich unter dem Druck stehen, ihre K\u00f6rper als Sexualobjekte inszenieren zu m\u00fcssen, ich betrauere die Opfer des Krieges, der unter dem fadenscheinigen Grund gef\u00fchrt wird, einem Land &#8222;die Moderne&#8220; zu bringen, und dabei unz\u00e4hlige Menschenleben kostet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich trauere, und dazu h\u00f6re ich Antonys Song <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uzk27ZH53Fs\">The spirit was gone<\/a>. Ich schaue aus dem Fenster, ja, ich trauere, dazu brauche ich keine Religion, keine Ideologie, keine festgelegten Riten. Leise singe ich mit der CD mit: &#8222;The spirit has gone from her body. Forever. Has always been inside. And now it&#8217;s disentwined. It&#8217;s hard to understand. The spirit has gone. The spirit has gone.&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<div>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span data-offset-key=\"8jgs9-0-0\">In ihrem preisgekr\u00f6nten Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/20\/referenzuniversum\/\">Referenzuniversum<\/a> geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. <\/span>Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n<div style=\"width: 276px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=17351&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wortspielhalle-300x300.jpeg\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wortspielhalle-300x300.jpeg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wortspielhalle-150x150.jpeg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Wortspielhalle.jpeg 596w\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"266\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Auf dem Cover: ein Fr\u00fchlingel von Peter Meilchen<\/p><\/div>\n<p class=\"hide-if-no-js\" style=\"text-align: justify;\">Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18115\">hier<\/a>. Vertiefend zur Lekt\u00fcre empfohlen, das Kollegengespr\u00e4ch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19055\">:2= Verweisungszeichen zur Twitteratur<\/a>\u00a0von Sophie Reyer und A.J. Weigoni zum Projekt <i>Wortspielhalle<\/i>. H\u00f6ren kann man einen Auszug aus der <em>Wortspielhalle<\/em> in der Reihe <a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/wortspielhalle.htm\">MetaPhon<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist da unter dem Stein habe ich gefragt. Ein K\u00f6rper, haben sie gesagt. Und warum die Kerzen? F\u00fcr die Toten. Ach so. Ich habe genickt, die H\u00e4nde in den Jackentaschen vergraben, die Nase unterm Ansatz des Rollkragenpullovers verkrochen. 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