{"id":17175,"date":"2013-08-14T06:19:52","date_gmt":"2013-08-14T04:19:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=17175"},"modified":"2019-10-05T17:30:21","modified_gmt":"2019-10-05T15:30:21","slug":"prawda","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/08\/14\/prawda\/","title":{"rendered":"Archiv f\u00fcr literarischen Journalismus"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_17178\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/220px-Lenin_leser_Pravda.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17178\" class=\"size-full wp-image-17178\" title=\"220px-Lenin_leser_Pravda\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/220px-Lenin_leser_Pravda.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"280\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17178\" class=\"wp-caption-text\">Lenin mit einer Ausgabe der Prawda<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <em>Prawda<\/em> ist eine russische Tageszeitung, die bereits vor der Oktoberrevolution im zaristischen Russland erschienen war und sp\u00e4ter bis zum Ende der Sowjetunion als Organ der KPdSU Bestand hatte. Sie wurde von Lenin aus dem Exil angeregt und gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Netz gibt es eine deutsche Entsprechung. Gegr\u00fcndet wurde <a href=\"http:\/\/www.waahr.de\/\">waahr<\/a> von Joachim Bessing, Ingo Niermann und Anne Waak, ist Waahr.de ein st\u00e4ndig wachsendes Online-Archiv f\u00fcr literarischen Journalismus. Es beginnt mit Kleists Berliner Abendbl\u00e4ttern und endet in der Zukunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir wollen mit waahr zum einen gro\u00dfartige Texte f\u00fcr alle kostenlos zug\u00e4nglich machen&#8220;, sagt Anne Waak. &#8222;Zum anderen geht es darum, den Autoren-Journalismus retrospektiv und damit hoffentlich auch f\u00fcr die Zukunft zu st\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Du weisst genau, was zu sagen ist, schreib es einfach auf.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Schreibenden wissen, dass ein gro\u00dfer Teil dessen, was zu sagen ist, erst im Schreibprozess entsteht. Das Konzept ist daher bekannt: ob bei Google Books, Amazon, Youtube, Vimeo, Netflix oder Soundcloud: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die allermeisten B\u00fccher, Filme und Musikaufnahmen online zentral verf\u00fcgbar sind. Bei journalistischen Texten jedoch stellt weiterhin jedes Periodikum einzeln sein Archiv im Internet bereit \u2013 oder auch nicht. Sterbende Zeitungen und Zeitschriften verschwinden mitsamt Archiv aus dem Netz, und in den online verf\u00fcgbaren Archiven bleiben Artikel h\u00e4ufig hinter Paywalls verborgen. &#8222;Zeit essen Texte auf&#8220;, lautet das Motto. Wenn Koautorschaft einer Beziehung unter Gleichen bedarf, besagt das nicht, der jeweilige Anteil m\u00fcsste gleich sein. Tats\u00e4chlich ist es die Interaktion unterschiedlicher Denkweisen, Talente, Stile und Temperamente im gemeinsamen Prozess, die wesentlich den \u00dcberschuss hervorbringt. Es hat keinen Sinn, die einzelnen Teile aufzuaddieren und buchhalterisch verschiedenen Seiten zuzuweisen. Gleichheit im Schreibprozess bedeutet auch, dass ein derartiges Kalk\u00fcl nicht l\u00e4nger aufgehen kann. KUNO empfiehlt die Lekt\u00fcre dieser literarisch\u2013journalistischen Kabinettst\u00fccke, denn diese Autoren interessierten sich f\u00fcr die Zeit, in der man lebt und nicht f\u00fcr banale Aktualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ausf\u00fchrliche Chronik des Projekts <em>Das Labor<\/em> lesen sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?page_id=314\">hier<\/a>. Diese Ausgrabungsst\u00e4tte f\u00fcr die Zukunft ist seit diesem Jahr ein Label, die <em>Edition Das Labor<\/em>. Diese Edition arbeitet ohne Kapital, aber manchmal mit Kapit\u00e4lchen, sie befindet sich in der Situation des Baron von M\u00fcnchhausen und muss sich mit samt Pferd am eigenn Schopf aus dem Sumpf ziehen. Eine \u00dcbersicht \u00fcber die in diesem <em>Labor<\/em> seither realisierten K\u00fcnstlerb\u00fccher, B\u00fccher und H\u00f6rb\u00fccher finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/\">hier<\/a>. Zum Thema K\u00fcnstlerbucher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0bibliophilen Kostbarkeiten sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 0173 7276421<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Prawda ist eine russische Tageszeitung, die bereits vor der Oktoberrevolution im zaristischen Russland erschienen war und sp\u00e4ter bis zum Ende der Sowjetunion als Organ der KPdSU Bestand hatte. 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