{"id":1708,"date":"2008-09-10T00:01:42","date_gmt":"2008-09-09T22:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=1708"},"modified":"2022-02-20T14:09:40","modified_gmt":"2022-02-20T13:09:40","slug":"texte-sind-raume","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/10\/texte-sind-raume\/","title":{"rendered":"Texte sind R\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Hier war ich\u201c: Ein selbst gebasteltes Lesezeichen, das mir mein acht Jahre junger Sohn Timo zu Weih\u00adnachten schenkte, steckt zwischen den Seiten von \u201eZug ohne R\u00e4der\u201c, dem Buch mit lyrischer Prosa von Francisca Ricinski. Die Worte \u201eHier war ich\u201c, die eigentlich nur den Standort der Lekt\u00fcre kennzeichnen sollten und zun\u00e4chst rein pragma\u00adtischen Charakter hatten, k\u00f6nnen, so fiel mir beim Lesen auf, auch auf die literarische Existenz der in Rum\u00e4nien gebo\u00adrenen Dichterin \u00fcbertragen werden, die seit 1980 in der Bundes\u00adrepublik Deutsch\u00adland lebt. Voraus\u00adgegangen war eine fort\u00adge\u00adschrit\u00adtene Schreib\u00adkarriere in einem Land und zu einer Zeit, als Dichtung im Leben der Menschen noch st\u00e4rker verwurzelt war. Francisca Ricinski befand sich auf einem viel ver\u00adsprechenden Weg, ehe sie Rum\u00e4nien aus fami\u00adli\u00e4ren Gr\u00fcnden verlie\u00df, um in Deutsch\u00adland in einer Kultur Fu\u00df zu fassen, die sich von ihrer Heimat wesentlich unterschied. Die \u00dcbersiedlung ging mit dem Verlust des mutter\u00adsprachlichen Fundamentes einher, auf das die Literatin bis dahin aufgebaut hatte. In Deutschland begegnete sie der Heraus\u00adforderung, sich eine Sprache aneignen zu m\u00fcssen, die keine \u00c4hnlichkeiten mit dem Rum\u00e4nischen aufweist. Eine Sprache, die keine Strukturen f\u00fcr sie bereithielt, mit denen das bereits gediehene Schreibleben h\u00e4tte bruchlos fortgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Versp\u00e4tete Briefe<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seither sind achtundzwanzig Jahre vergangen. Francisca Ricinski ist deutsche Staatsb\u00fcrgerin geworden und hat sich so tief in die deutsche Sprache hineingedacht und hineingef\u00fchlt, dass sie Literatur von be\u00adeindru\u00adckender Komplexit\u00e4t in dieser verfasst. Davon zeugt auch das neue Buch \u201eZug ohne R\u00e4der\u201c, das zweisprachig vorliegt und im Dezember in der \u201eEditura Fundatiei Culturale Poezia\u201c, einem rum\u00e4nischen Verlag, erschien. Bezeichnenderweise wurde es nicht lediglich vom Rum\u00e4nischen ins Deutsche \u00fcbersetzt, sondern von Francisca Ricinski auf Deutsch erdacht und geschrieben. Es enth\u00e4lt auf 180 Seiten meist kurze, selten mehrseitige Texte, die man keiner gattungsspezifischen Schublade zuordnen kann, weil Stil, Konzeption und Inhalt sich gegen einengende Typisierung str\u00e4uben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ricinskis Texte sind R\u00e4ume. R\u00e4ume, in denen M\u00f6bel aus Literatur, Musik, Theater, Kunst, autobiographischer Realit\u00e4t und Fiktion zu einem surrealen, melancholischen Ensemble verschmelzen. Im ersten Abschnitt des Buches sind diese Wortr\u00e4ume als versp\u00e4tete Briefe an l\u00e4ngst verstorbene Dichte\u00adrinnen und Dichter gerichtet. Virtuell wird in ihnen m\u00f6glich, was real weit abseits von dem liegt, was erfahr- und erlebbar ist: \u201eAls du, lieber Benn, starbst, war ich fast dreizehn und schrieb mein erstes Gedicht an die Sonne. Wenige Jahre sp\u00e4ter h\u00e4ttest du vielleicht deinen letzten Liebesbrief nicht mehr Ursula Ziebarth, sondern mir, deiner 26. Geliebten, gesandt. \/ Du w\u00e4rest in der Fr\u00fche gekommen. Allein der Anblick meiner Beine aus Meerschaum h\u00e4tte dich gefesselt. (\u2026) Ich wei\u00df noch nicht, ob du Gefallen an meinen Liebes- und Wortfantastereien gefunden h\u00e4ttest, und so schreibe ich dir in diesen Tagen und Monaten an deine vom Regen verwischte Adresse.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Das Schweigen der Steine verletzen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben Gottfried Benn werden unter anderem Else Lasker Sch\u00fcler, Albert Camus, Rainer Maria Rilke, Fernando Pessoa, Marcel Proust, Samuel Beckett, Sarah Kane und George Tabori unmittelbar angesprochen. Deren Leben und Wirken wird dabei zum Ausgangs\u00adpunkt der Reflexionen, die auch dann \u00fcber sich selbst hinausweisen, wenn sie im Eigenen ansetzen. Ricinskis Texte haben eine schwerbl\u00fctige Grundierung. Die Lebens\u00adjahr\u00adzehnte der heute in Bonn ans\u00e4ssigen Dichterin, haben das menschliche Bed\u00fcrfnis sich in der eigenen Biographie aufgehoben zu f\u00fchlen, nur selten gestillt. Francisca Ricinski ist in ihren Sprachr\u00e4umen auf der Suche nach dem, was es bedeutet, gegenw\u00e4rtig zu sein. Gegenwart, die ganz entscheidend von den Orten abh\u00e4ngt, an denen wir uns aufhalten und den Verflechtungen, in die wir uns an diesen verstricken. Orte, die man im Zusammenleben mit anderen auch sprachlich verinnerlichen muss. Ricinskis Motor der literarisch-k\u00fcnstlerischen Auseinandersetzung ist dabei die eigene Vergangenheit. Immer wieder tauchen autobiographische Bruchst\u00fccke auf, die im fiktionalen Kontext aufgehen und ahnen lassen, wie schwer es f\u00fcr einen Wortbewohner sein muss, an einem Ort zu leben, an dem seine Worte keine Bedeutung mehr haben. In einem Brief an Tabori hei\u00dft es beispielsweise: \u201eVielleicht ist das Theater meine einzige Heimat\u201c, sagten Sie. Wissen Sie, was ich mir einbilde? Dass meine Heimat das Schreiben von Worten sei, die, ohne sich z\u00e4hmen zu lassen, sich unter meinem Dach sammeln und f\u00fcr mich sprechen.\u201c<br \/>\n&#8218;<br \/>\nOder, an Camus gerichtet: \u201eEine Zeitlang konnte ich auch nicht die Trennung vom Meer verkraften. Erst als ich am Fluss wohnte, dachte ich nicht mehr an Tod. Aber manchmal war ich nicht weit davon, jedes Ding zu zerst\u00f6ren, die kleinste Geste zu untersagen, die das Gleichgewicht eines Tages oder den Frieden des Ufers getr\u00fcbt h\u00e4tte. Es h\u00e4tte gereicht, wenn die F\u00e4hre beim Anlegen oder ein Radfahrer das Schweigen der Steine verletzt h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Dichter sind Heimatlose<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Francisca Ricinski befindet sich in ihren Texten auf einer virtuellen Reise. Dies wird auch in der Titelwahl deutlich. Ein Zug ohne R\u00e4der f\u00e4hrt nicht und kommt daher nirgendwo an. Anzukommen ist auch nicht beabsichtigt. Die durch und durch lyrischen Texte stehen wie Gedichte f\u00fcr sich selbst und laden den auf dem Bahnsteig lesenden Fahrgast ein, einzusteigen, um mit eigenen Assoziationen fortzufahren. Dies besonders dann, wenn Texte mit S\u00e4tzen wie beispielsweise diesem enden: \u201eWie leicht muss dein Schlaf gewesen sein, dass du die Bleistiftspur auf diesem Blatt h\u00f6rtest!\u201c Wie schwer muss es gewesen sein, S\u00e4tze zu f\u00fcgen, die beim Lesen mit einer Leichtigkeit haften bleiben, als w\u00fcrde man sie mit Bleistift auf die Haut schreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDichter sind Heimatlose und suchen ein Leben lang nach Wohnung und Nest, in dem sie sich, stundenweise wenigstens, zuhause f\u00fchlen d\u00fcrfen\u201c, hei\u00dft es im Nachwort des Buches, das Theo Breuer verfasst hat. Das Suchen ist gerade f\u00fcr jene Dichterinnen und Dichter pr\u00e4gend, die die Heimat verlassen und ihr Handwerk anschlie\u00dfend an einem Ort und in einem Land aus\u00fcben, in dem sie nichts mit ihrer bisherigen Schreibkunst anfangen k\u00f6nnen. Dies ganz besonders in Zeiten, in denen die Menschen aufgrund der technischen und politischen Gegebenheiten noch nicht so nah zusammen\u00adger\u00fcckt waren wie heute. Auch Francisca Ricinski, das merkt man in \u201eZug ohne R\u00e4der\u201c immer wieder, ist hin- und hergerissen zwischen hier und dort. Manchmal richtet sie ihre Briefe als Wundprotokolle an die eigene vom Leben verwischte Adresse und sp\u00fcrt: Hier war ich, \u2026aber vielleicht w\u00e4re ich besser dort gewesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Zug ohne R\u00e4der \/ Trenul fara roti,<\/b> lyrische Prosa, rum\u00e4nisch und deutsch von <span class=\"d2edcug0 hpfvmrgz qv66sw1b c1et5uql oi732d6d ik7dh3pa fgxwclzu a8c37x1j keod5gw0 nxhoafnm aigsh9s9 d3f4x2em fe6kdd0r mau55g9w c8b282yb iv3no6db jq4qci2q a3bd9o3v knj5qynh oo9gr5id\" dir=\"auto\">Francisca Ricinski<\/span>. Nachwort von Theo Breuer, Editura Fundatiei Culturale Poezia, Iasi\/Rum\u00e4nien 2008.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/francicsa-ricinski-zug-180.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12885\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/francicsa-ricinski-zug-180.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"250\" \/><\/a><\/b><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &#8222;Hier war ich\u201c: Ein selbst gebasteltes Lesezeichen, das mir mein acht Jahre junger Sohn Timo zu Weih\u00adnachten schenkte, steckt zwischen den Seiten von \u201eZug ohne R\u00e4der\u201c, dem Buch mit lyrischer Prosa von Francisca Ricinski. 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