{"id":16612,"date":"2013-07-16T00:01:57","date_gmt":"2013-07-15T22:01:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=16612"},"modified":"2021-09-13T14:23:35","modified_gmt":"2021-09-13T12:23:35","slug":"privatsphare-datenschutz-kontrollverlust","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/07\/16\/privatsphare-datenschutz-kontrollverlust\/","title":{"rendered":"Privatsph\u00e4re \u2013  Datenschutz \u2013 Kontrollverlust"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Privatsph\u00e4re<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Privatsph\u00e4re ist ein kulturelles Konzept. Verk\u00fcrzt dargestellt entstand es parallel zur Kulturtechnik \u201eGedrucktes Buch\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vollst\u00e4ndige Interferenz aller Relationenfelder im Datennetz \u2013 alle k\u00f6nnen im Prinzip an alles Wissen \u00fcber alle gelangen \u2013 ist totalit\u00e4r.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die vollst\u00e4ndige Interferenz vorausgesetzt wird implizit akzeptiert, dass ein privates Leben mit dem Netz \u2013 also unter Einbeziehung der telematischen M\u00f6glichkeiten, \u00fcber geographische Gegebenheiten hinweg \u2013 gar nicht m\u00f6glich ist. Ich will aber die M\u00f6glichkeit haben, und zwar ebenso, wie ich die M\u00f6glichkeit habe, \u00fcber eine \u00f6ffentliche Stra\u00dfe zu gehen, ohne angefahren zu werden. Ich will im Netz private Dinge tun, private Relationenfelder pflegen, Freundschaften schlie\u00dfen und Allianzen bilden k\u00f6nnen, und nat\u00fcrlich ebenso, Dinge \u00f6ffentlich machen, etwas von mir preisgeben. Kann ich dies nicht, dann beraube ich das Konzept der Privatsph\u00e4re der Chance einer echten kulturellen Transformation ins Netz. Die Folge w\u00e4ren angstbesetzte Vermeidungsstrategien, ein Verh\u00e4rten der Privatsph\u00e4rengrenzen auch in der Offline-Welt, wie sie aus totalit\u00e4ren Regimes bekannt sind oder von Menschen, die sich l\u00e4nger in Gefangenschaft befunden und daher schizoide Verhaltensprofile entwickelt haben, deren Kernelement das Misstrauen gegen\u00fcber der Umgebung ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr eine offene, freie Pers\u00f6nlichkeit jedoch ist Privatsph\u00e4re ein durchaus dynamischer Bereich, eher eine \u00dcberlappung von Bereichen mit vielen graduellen und qualitativen Unterschieden, deren Umgrenzungen durch Membranen gebildet werden, die eine eigene Kulturgeschichte haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere letzte und innerste Grenze ist die k\u00f6rperliche zwischen Innen und Au\u00dfen, also die Haut. Da wir aber als Menschen \u201cKulturtiere\u201d sind, geh\u00f6rt dazu, dass wir unsere Membranen zum \u201cdrau\u00dfen Halten von Welt\u201d \u2013 anders w\u00e4ren wir gar nicht in der Lage, die Signale der Welt zu prozessieren \u2013 erweitern und um uns herum weitere Membranen und Grenzen ganz wie die Schalen einer Zwiebel ziehen, die auch Teile unseres Relationenfeldes umfassen. Diese Membranen k\u00f6nnen sich \u00fcberlappen und durchdringen; das Beispiel der Zwiebelschalen hinkt daher etwas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun sind alle h\u00f6heren, komplexeren Lebewesen immer einer mehr oder weniger ausgepr\u00e4gten Neotenie unterworfen. Das hei\u00dft, wir sind gezwungen, den Uterus zur Vervollst\u00e4ndigung der Entwicklung des Nachwuchses \u201enach drau\u00dfen\u201c in die Wiege und die Wohnung zu verlagern, da unsere Nachkommen nach der Geburt noch nicht alleine lebensf\u00e4hig sind, eine Art Conditio cultura.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">\u00d6ffentliche Schei\u00dfe und private Wissenschaft<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das l\u00e4sst sich bereits an Gorilla-Familien beobachten, die sich durch den Urwald bewegen. Hier bilden die jungen M\u00e4nnchen die lebendigen Palisadenz\u00e4une um die Weibchen und die Kinder herum, die sp\u00e4ter bei den Menschen der Jungsteinzeit durch die Holzpalisaden des Dorfes ersetzt sind. Dies ist die Privatheit der Familie und des Stammes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch im Mittelalter \u2013 und in l\u00e4ndlichen Regionen sogar in der fr\u00fchen Neuzeit \u2013 haben M\u00e4nner und Frauen die Tagesereignisse rekapitulierend gemeinsam auf dem Donnerbalken gesessen und in den Dorfgraben geschissen. Die Privatheit des Individuums, die sp\u00e4ter zum Fanal der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft wurde, war hier lediglich dem Blutadel und den M\u00f6nchen in den Lese- und Singzellen der Kl\u00f6ster [<a title=\"\" href=\"#_edn1\">[i]<\/a>] vorbehalten, wo letztere sich nach und nach anstatt vor Gott \u00fcber die Dinge beugten, die allm\u00e4hliche Geburt der Wissenschaft im Abendland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neuzeitliche Wissenschaft, Privatheit und \u00d6ffentlichkeit sind in ihrem Entstehungsprozess unaufl\u00f6slich miteinander verkn\u00fcpft in dem Sinne, dass die wissenschaftliche Denk- und Experimentier-Anstrengung des Autors, das Prozessieren von Welt in der gefilterten Privatheit des Studierzimmers, eine gewisse Ergebnis- und Erlebnisqualit\u00e4t erreicht, bevor man damit nach drau\u00dfen tritt und das Erarbeitete durch Pr\u00e4sentationen rekapitulierend noch einmal \u00f6ffentlich in einer Inszenierung prozessiert und damit dem kritischen Urteil einer \u00d6ffentlichkeit unterwirft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die fr\u00fchen Humanisten etwa, Erasmus, Beatus Rhenanus, sowie die Gro\u00dfen des 17. Jahrhunderts von Descartes \u00fcber Spinoza bis Newton und Leibniz sind hier gute Beispiele. Das hei\u00dft, die Grenze zwischen Privatheit und \u00d6ffentlichkeit kann als eine Membran begriffen werden, deren Durchl\u00e4ssigkeit dem Willen des Urhebers unterworfen ist, wirtschaftliche Zw\u00e4nge einmal au\u00dfen vor, bestimmt allein er, wann er womit an die \u00d6ffentlichkeit tritt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ist aber etwas einmal \u00f6ffentlich, dann ist es auch \u00f6ffentlich. Das ist heute die Gnadenlosigkeit des Internet, einmal \u00d6ffentliches kann schlecht zur\u00fcckgenommen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">\u00a0Membranen, Prozesse\u00a0 und Ver\u00e4nderungen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir brauchen diese Membranen, denn Pers\u00f6nlichkeit von au\u00dfen gesehen, so wird gesagt, sei ein Strom erfolgreicher Gesten, optisch-kinaesthetischer und akustischer in der physischen Pr\u00e4senz z.B. einer Rede sowie schriftlicher und weiterer in medialen Produktionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im heutigen Normalfall wird ein Individuum seine Gesten immer der jeweiligen von der aktuellen Membran umschlossenen Gruppe, dem Kontext, dynamisch anpassen, sich also an den Konventionen seiner Zielgruppe orientieren, wobei mit eben diesen Konventionen auch kreativ \u2013 evolutiv und\/oder revolution\u00e4r \u2013 gespielt werden kann, um sie Ver\u00e4nderungen zu unterwerfen. Das produziert eine Vielfalt von Verhaltensweisen und Spielr\u00e4umen, die im Falle einer vollst\u00e4ndigen Aufhebung der Privatheit einem Gleichschaltungsdruck unterworfen w\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wollen wir das? Oder wollen wir vielmehr eine reiche Netzkultur, die vor Vielfalt, Ideen und kulturellen Konzepten nur so strotzt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00d6ffentlichkeit im klassischen Sinne, die Agora-\u00d6ffentlichkeit des alten Athen, ist auch \u201eoffline\u201c stark auf dem R\u00fcckmarsch begriffen, wie Richard Sennett schon im auslaufenden 20. Jahrhundert sehr schl\u00fcssig belegte.[<a title=\"\" href=\"#_edn2\">[ii]<\/a>] Post-Privacy w\u00e4re also auch Post-Public.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuell treten zu den starken Bindungen der Offline-Welt, die f\u00fcr den Einzelnen vielleicht jeweils zwei Dutzend Menschen umfassen, nun auch die von Mark Granovetter erstmals so benannten schwachen Bindungen hinzu, die <em>weak ties <\/em>der Online-Welt, die um ein vielfaches zahlreicher sein k\u00f6nnen.[<a title=\"\" href=\"#_edn3\">[iii]<\/a>] Die Leistungsf\u00e4higkeit dieser weak ties auch im politischen Raum hat sich j\u00fcngst in der arabischen Welt eindrucksvoll gezeigt. Hier sind Verschiebungen von Membranen und Sph\u00e4ren im Gange, die das nie wirklich existiert habende Gleichgewicht von den auferlegten, zum Teil angeborenen Bindungen hin zu gew\u00e4hlten Bindungen verschieben [<a title=\"\" href=\"#_edn4\">[iv]<\/a>], dank des weltumspannenden elektromagnetischen Feldes, ein Aspekt von Freiheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und ich will, dass es hier eine Vielfalt von Membranen, Sph\u00e4ren und Zugeh\u00f6rigkeiten gibt, die zu sch\u00fctzen sind, und die sich aus sich selbst heraus dynamisch ver\u00e4ndern k\u00f6nnen \u2013 ohne einem homogenisierenden Verfl\u00fcssigungsdruck von au\u00dfen unterworfen zu sein. Ein solcher ist bereits durch die technische Realit\u00e4t der Online-Varianten sogenannter sozialer Netzwerke gegeben. Social Networks wie Facebook benutzen in der Backline \u2013 hinter dem Bewusstsein des Nutzers \u2013 Algorithmen, die mein Kommunikations-Relationen-Feld manipulieren, meine Timeline ver\u00e4ndern, ohne dass ich \u00fcber die Regeln der Ver\u00e4nderung deutlich informiert werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Facebook nutzen hei\u00dft, eine kommunikative Entm\u00fcndigung zulassen, vermittels Algorithmen, die Lernprozesse behavioral auslagern in die Maschine. Behaviorales oder konditioniertes Lernen \u2013 richtig, Pavlov! \u2013 ist \u00fcbrigens das einzige Lernen, das bislang in Maschinen erfolgreich simulierbar ist. Kurz: Facebook entm\u00fcndigt. Ich nutze Facebook dennoch, aber sehr eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir uns diese technischen Realit\u00e4ten nicht vor Augen halten, f\u00fchrt dies in informationelle Inkontinenz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmen wir \u2013 gewollte Exhibition au\u00dfen vor \u2013 z.B. den Sex, der ist eine \u00f6ffentliche Angelegenheit, bei Fischen. Nicht bei uns. Wir leben nicht im Wasser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jenseits technischer M\u00f6glichkeiten muss daher die Konsequenz eine vollst\u00e4ndige und nachvollziehbare Transparenz des Umgangs und der Regeln insbesondere der Provider von Social Networks mit Nutzerdaten, Relationsdaten zwischen Nutzern sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Das ist eine politische Forderung!<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daran schlie\u00dft sich die Notwendigkeit an, Sinn und Konzept der Privatsph\u00e4re unseren Heranwachsenden \u2013 die langsam ihrem sozialen Uterus, den Schutzr\u00e4umen der Familie, der Schule und der jugendlichen peer-group entwachsen \u2013 konstruktiv und kritisch zu vermitteln, eine neue Aufgabe f\u00fcr die Schule.[<a title=\"\" href=\"#_edn5\">[v]<\/a>]<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der bisherige Umgang mit Datenschutz und Datenpreisgabe folgt jedoch einer blo\u00dfen T\u00e4ter-Opfer-Logik, die es zugunsten nutzerbestimmter kreativer Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zu \u00fcberwinden gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Privatsph\u00e4re und Datenschutz einerseits sowie Post-Privacy andererseits stehen auf dem Boden desselben Menschenbildes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses ist jedoch ein Kollateralschaden der Dominanz hierarchischer Strukturen, die an anderer Stelle schon kritisch hinterfragt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und f\u00fcr die sozialen Netzwerke, die Googles, Facebooks und andere, gilt es, aktiv die Frage zu stellen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie sozial sind soziale Netzwerke? [<a title=\"\" href=\"#_edn6\">[vi]<\/a>]<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Trans.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-44220\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Trans.jpeg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"284\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"left\"><strong>TRANS-<\/strong> \u2026 Reflexionen \u00fcber Menschen, Medien, Netze und Maschinen, von Joachim Paul ist als ebook erschienen \u2013 nicht im epub-Format, sondern als pdf-Datei, die mit jedem g\u00e4ngigen pdf-f\u00e4higen Reader zu \u00f6ffnen ist \u2013 zu beziehen <a title=\"Link zum ebook-Shop von epubli\" href=\"http:\/\/www.epubli.de\/shop\/buch\/TRANS--Joachim-Paul\/29552\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier bei epubli<\/a>, exklusiv. Von einem Angebot auf anderen Verkaufsplattformen wurde abgesehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Totholz-Variante gibt es weiterhin, hier: <a title=\"Link zum Shop f\u00fcr die Totholz-Version\" href=\"http:\/\/www.epubli.de\/shop\/buch\/TRANS--Joachim-Paul-9783844255027\/27457\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TRANS- als klassisches Buch<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das Portr\u00e4t von Joachim Paul \u2192 <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=16147\">Ein Pirat entert das Denken<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref1\">[i]<\/a> McL_DGG_1968, S. 116<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref2\">[ii]<\/a> Sennett, Richard; <em>Verfall und Ende des \u00f6ffentlichen Lebens \u2013 Die Tyrannei der Intimit\u00e4t<\/em>; Berlin 1983\/2008<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref3\">[iii]<\/a> Granovetter, Mark; <em>The Strength of Weak Ties<\/em>; Am. J. Soc., Vol 78, Issue 6, May 1978, p. 1360 &#8211; 1380<\/p>\n<p>online: http:\/\/sociology.stanford.edu\/people\/mgranovetter\/documents\/granstrengthweakties.pdf, lA: 31.03.2012<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref4\">[iv]<\/a> Flu_IPR_1999, timecode 00:35:00ff<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a title=\"\" href=\"#_ednref5\">[v]<\/a> Paul, Joachim; <em>Das Verschwinden des Privaten<\/em>, in: Medienbrief 2\/2008, Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland, Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf, Medienzentrum Rheinland, D\u00fcsseldorf, August 2008, online: http:\/\/www.vordenker.de\/jpaul\/jp_verschwinden_des_privaten.pdf; und in diesem Band<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a title=\"\" href=\"#_ednref6\">[vi]<\/a> Kaehr, Rudolf; <em>Diamond Web2.0? &#8211; How social is social networking?<\/em>; ThinkArtLab Glasgow 2008; online: http:\/\/www.thinkartlab.com\/pkl\/media\/Diamond_Web2.0\/Diamond_Web2.0.pdf, lA: 07.10.2012<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Privatsph\u00e4re Privatsph\u00e4re ist ein kulturelles Konzept. 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