{"id":15803,"date":"2013-07-07T00:01:07","date_gmt":"2013-07-06T22:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15803"},"modified":"2022-02-25T11:28:59","modified_gmt":"2022-02-25T10:28:59","slug":"der-preis-ist-heis-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/07\/07\/der-preis-ist-heis-3\/","title":{"rendered":"Der Prei\u00df ist hei\u00df, eine Polemik"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Wust der Kleinf\u00f6rderungen und Autorennachwuchspreise, im Wirbel der medialen Dauererregung scheint die Neugier auf\u00a0 Literatur verloren zu gehen. Routioniert wird in diesem Land an jeden Tag mindestens ein Preis verliehen. Nicht jeder erreicht den Bekanntheitsgrad eines B\u00fcchner-Preises. Und selbst bei letztgenanntem w\u00e4re es h\u00f6chst fragw\u00fcrdig ob Georg B\u00fcchner ihn je erhalten h\u00e4tte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.<\/em> <\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Rosa Luxemburg<\/span><\/p>\r\n<div id=\"attachment_15821\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rosa_Luxemburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15821\" class=\"size-medium wp-image-15821\" title=\"Rosa_Luxemburg\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rosa_Luxemburg-300x221.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"221\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rosa_Luxemburg-300x221.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Rosa_Luxemburg.jpg 342w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15821\" class=\"wp-caption-text\">Rosa Luxemburg<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine beliebte Veranstaltung sind Wettbewerbe, bei denen kreative Ideen abgesch\u00f6pft werden. So ist derzeit eine sogenannte \u201eRomanwerkstatt\u201c des Literaturforums im Brecht-Haus in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Hier eine Passage aus der Ausschreibung:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGeboten werden 4 Werkstattwochenenden in Berlin. Ziel der Werkstatt ist es, &#8222;einen begonnenen Roman oder eine Sammlung von Erz\u00e4hlungen im Rahmen der Werkstatt weiterzuentwickeln und im besten Fall fertigzustellen&#8220;. Die Werkstatt richtet sich an deutschsprachige AutorInnen, auch aus der Schweiz oder aus \u00d6sterreich, &#8222;die schon erste Schritte im literarischen Leben unternommen haben (Publikation eines Buches oder Theaterst\u00fccks\/UA [Urauff\u00fchrung], Stipendium\/Preis o. \u00c4.), sowie an TeilnehmerInnen, die eine besondere Begabung erkennen lassen&#8220;. Die Teilnahme ist kostenlos; Nebenkosten (Reise, Verpflegung, Unterbringung) zahlen die TeilnehmerInnen.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vier mal eine Reise nach Berlin + Unterbringung + der Kosten f\u00fcr die Nahrungszunahme. Ganz zu schweigen vom Alkohol, der es braucht die Urteile zu verdauen. Abschlie\u00dfend d\u00fcrfen die Teilnehmer aus der Werk der betreuten Literatur lesen. Ob das honoriert wird, steht nicht in der Ausschreibung.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Verdacht liegt nah, da\u00df es hier weniger um die Schriftsteller geht, als um die Literaturb\u00fcrokraten, die in fester Anstellung einen Literaturbetrieb simulieren, bei dem es weniger um die Poesie geht, als um den eigenen Job. Was von der Idee von Literatur als symbolischer Form \u00fcbrig bleibt, wird weiter unterminiert durch Sprachkritik und (Post-)Strukturalismus, Dekonstruktivismus und Postmodernismus \u2013 Geistesstr\u00f6mungen, denen man beste Absicht, kritische Berechtigung und emanzipatorisches Potenzial zubilligt, deren Verabsolutierung ich f\u00fcr verheerend halte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Selbstkritik, r\u00fcckisichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Rosa Luxemburg<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei anderen Ausschreibungen im Literatur-Betrieb wird ein sogenanntes Bearbeitungshonorar abverlangt. Die Summe kann zwischen 12,- &#8211; 30,- Euro liegen. Bei einem ausgelobten Preisgeld, da\u00df zwischen 100,- &#8211; 500,- Euro liegt, kann man sich bei entsprechender Beteiligung die Autoren die Kollegen finanzieren. Der Veranstalter geht kein finanzielles Risiko ein. Wie KUNO aus gew\u00f6hnlich gut informierte Quelle erfahren hat, wissen wir von 3 F\u00e4llen, bei denen Veranstalter ihre Kollegen \u201ebedient haben\u201c und die eingeladenen Autoren von au\u00dferhalb Publikum spielen durften.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #888888;\">Nicht wegen des Fanatismus der \u00bbGerechtigkeit\u00ab, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen h\u00e4ngt und seine Wirkung versagt, wenn die \u00bbFreiheit\u00ab zum Privilegium wird.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Rosa Luxemburg<\/span><\/p>\r\n<div id=\"attachment_15814\" style=\"width: 143px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/266px-Stufen_Schulischer_Integration.svg_2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-15814\" class=\"size-medium wp-image-15814\" title=\"266px-Stufen_Schulischer_Integration.svg\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/266px-Stufen_Schulischer_Integration.svg_2-133x300.png\" alt=\"\" width=\"133\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/266px-Stufen_Schulischer_Integration.svg_2-133x300.png 133w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/266px-Stufen_Schulischer_Integration.svg_2.png 266w\" sizes=\"auto, (max-width: 133px) 100vw, 133px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-15814\" class=\"wp-caption-text\">Creating User: WhiteHotaru, Wikimedia Commons<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ganz beliebt auch der sogenannte <em>Stadtschreiber<\/em>, betreutes Wohnen sozusagen, anscheinend brauchen auch Schriftsteller <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inklusion_(P\u00e4dagogik)\">Inklusion<\/a>.\u00a0 Weil man keine Satire besser formilieren kann, ein Auszug aus einer Original-Anschreibung:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAuf Grundlage einer Zusatzvereinbarung sollte der Erfurter Stadtschreiber \u00fcber seinen Arbeitsaufenthalt eine literarische Projektbeschreibung in Form eines Arbeitstagebuches erstellen, wof\u00fcr er zus\u00e4tzlich zum Stipendium ein einmaliges Honorar in H\u00f6he von 250 Euro erh\u00e4lt. Es ist im Interesse der Stadt Erfurt, dass vom Erfurter Stadtschreiber in einer Th\u00fcringer Tageszeitung w\u00f6chentlich eine Kolumne erscheint. Es wird erwartet, dass der Erfurter Stadtschreiber f\u00fcr die Zeit seines Amtes die st\u00e4dtische G\u00e4stewohnung als Wohnsitz w\u00e4hlt. Der Stadtschreiber steht ohne Honorar f\u00fcr &#8222;literarische Gespr\u00e4chsrunden&#8220; im Rahmen der kulturellen Arbeit der Stadt zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das schlie\u00dft nicht aus, dass der Autor und nicht zuletzt der schreibende Rezipient wertvolle Anregungen mitnimmt, die k\u00fcnstle\u00adrisch Fr\u00fcchte tragen. Meist ist es so, dass Autoren zwei Haushalte f\u00fchren m\u00fcssen und auf ihrem Freudeskreis herausgerissen werden. Diese Residenzpflichten geraten zusehends in der Kritik. Nicht nur werden die Autoren aus ihrem sozialen Umfeld gerissen, man schirmt sie mit Villenaufenthalten auch von der gesellschaftlichen Wirklichkeit ab. Ob in dieser Situation etwas anderes als Luftwurzelliteratur herauskommt, wage ich zu bezweifeln. Auch hier zu sehen, da\u00df es weder um die Literatur, als um den Autor geht, eher um jemanden, den man vorf\u00fchren will.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #888888;\">So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und l\u00e4chelnd &#8211; trotz alledem.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Rosa Luxemburg<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der H\u00f6hepunkt f\u00fcr jeden Jungliteraten &#8211; nein nicht mehr Klagenfurt (auch bei dieser Rallye hatte die Bachmann wohl eher nicht res\u00fcieren k\u00f6nnen) &#8211; das Open-Mike in Berlin. Wenn ich diese Typen h\u00f6re, erinnere ich mich an eine Passage, bei der Robert Walser die Germanistenlyrik vorausahnte, sehr gelehrt, reich an Anspielungen, Zitaten und Assoziationen, leider ohne Herz und Seele:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eFinden Sie nicht auch, dass die jetzigen Lyriker zu malerisch empfinden? Sie haben geradezu Angst, ihre Gef\u00fchle zu zeigen. Da suchen sie denn als Ersatz nach originellen Bildern. Aber machen Bilder das Wesen eines guten Gedichtes aus? Gibt nicht erst die Empfindung jedem Gedicht seinen Herzschlag?\u201c<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Und inzwischen steht gar der Bachmann-Preis zur Diskussion: &#8222;Im Bachmann-Preis feiert die Literatur sich selbst. Und sie feiert jene Aspekte, die \u00d6ffentlichkeit und Diskussion verdienen, indem sie unsere Aufmerksamkeit auf das Neue, Unerh\u00f6rte, Frische lenken.&#8220;, ist in einer Protestnote zu lesen. Die alte BRD-Literatur verschwindet im W\u00f6rtersee, wo taucht eine neue auf?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #888888;\">Und so sehen wir betroffen \/ Den Vorhang zu und alle Fragen offen.<\/span><\/em><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Eugen &#8218;Bert&#8216; Brecht<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch nach Jahren der Besch\u00e4ftigung habe ich immer noch nicht verstanden, wie selbstreferentiell viele Literaturschaffenden um sich kreisen und alle anderen Kunstformen ausblenden. Wenn es nur darum geht, den klassischen Geschmack eines kleiner werdenden Bildungsb\u00fcrgertums zu erfreuen, dann droht Stagnation und das Ende, und zwar nicht der Literatur, sondern einer Verlagslandschaft, die es in anderen L\u00e4ndern so nie gegeben hat. Programme, die sich vornehmlich aus einem heteronormativen Weltbild zusammensetzen, werden einen Grossteil der Kunstinteressierten bald nicht mehr erreichen. Da ist mir der <a href=\"http:\/\/www.lyrikwelt.de\/amf-preis.htm\">Alfred-M\u00fcller-Felsenburg-Preis<\/a> f\u00fcr &#8222;aufrechte Literatur&#8220; doch eher sympathisch, er ist mit einer Urkunde und einer Flasche &#8222;ehrlichen&#8220; Landweins dotiert. Eine Flasche, davon bekommt man keinen Kater.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<div id=\"attachment_98090\" style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98090\" class=\"wp-image-98090 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Georg_Bu\u0308chner.png\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"246\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Georg_Bu\u0308chner.png 172w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Georg_Bu\u0308chner-160x229.png 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><p id=\"caption-attachment-98090\" class=\"wp-caption-text\">Alexis Muston aus Stra\u00dfburg fertigte diese Skizze seines Freundes Georg B\u00fcchner etwa 1835 an.<\/p><\/div>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchend\u2192\u00a0 <\/strong>Zum B\u00fcchner-Hintergrund lesen sie auch die KUNO-Artikel von Christian Milz <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7777\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=8562\">hier<\/a>.<\/p>\r\n<p><strong>\u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Im Wust der Kleinf\u00f6rderungen und Autorennachwuchspreise, im Wirbel der medialen Dauererregung scheint die Neugier auf\u00a0 Literatur verloren zu gehen. 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