{"id":15654,"date":"2022-04-06T00:01:54","date_gmt":"2022-04-05T22:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15654"},"modified":"2022-02-24T05:49:18","modified_gmt":"2022-02-24T04:49:18","slug":"idealistisches-manifest","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/04\/06\/idealistisches-manifest\/","title":{"rendered":"Idealistisches Manifest"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer mit dem Blick auf zeitlose Weiten neue Moral, neue Gerechtigkeit, neue Menschlichkeit zum Inhalt seines Strebens macht, der wei\u00df aus unz\u00e4hligen Erfahrungen, da\u00df er mi\u00dfverstanden wird. Es ist fast notwendiges Schicksal seiner Ueberredungskunst, selbst bei Menschen von Verstand, Kritik und gutem Willen Kopfsch\u00fctteln und Achselzucken zu erregen. Denn jede Agitation, deren Absicht nicht zeitlich begrenzt ist, steigt unbek\u00fcmmert und r\u00fccksichtslos \u00fcber praktische Bedenklichkeiten hin. F\u00fcr b\u00fcrgerliche \u2013 das hei\u00dft gegenwartsbesorgte \u2013 Naturen ist das Ziel immer der n\u00e4chste Schritt. Wer aufs Ideal steuert, \u201eschie\u00dft \u00fcber das Ziel hinaus\u201c. Den Weg zu einem Ziele nicht in jeder Kurve kennen, das Werkzeug zu einem Kampfe nicht auf jede Gefahr erprobt haben, das bewirkt die Zweifel, das Warnen, das Bangemachen und selbst den gewaltt\u00e4tigen Widerstand gegen Tendenzen, gegen deren Ehrlichkeit gar nichts eingewandt wird. Aber wer im reinen Gef\u00fchl die Wahrheit wei\u00df und in kluger Skepsis von ihr abl\u00e4\u00dft, den hei\u00dfe ich einen Lumpen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier ist mein idealer Zweck \u2013 da sehe ich das Mittel, ihn zu erf\u00fcllen: was k\u00fcmmert mich die Chamade der Vorsichtigen? Naturwissenschaftler, Volkswirtschaftler, Historiker, Geographen, Politiker und Kaufleute sollen hundertmal recht haben, \u2013 mein Gef\u00fchl, das seine Wege kennt, k\u00f6nnen sie nicht widerlegen. Ich will den V\u00f6lkerfrieden, weil er mich gut d\u00fcnkt. Ich wei\u00df, er wird sein, wenn die Arbeit der Menschen nicht mehr f\u00fcr\u00a0den Krieg steuert, wenn die Soldaten sich weigern, ihresgleichen zu t\u00f6ten, wenn der Wille der V\u00f6lker auf Frieden aus ist. Ich will Sozialismus und Anarchie. Ich wei\u00df sie m\u00f6glich, wenn Arbeit und Verbrauch in gerechten Ausgleich gebracht sind, wenn Ordnung und Friedfertigkeit in den Menschen Leben gewonnen haben, wenn Autorit\u00e4t und Gehorsam, Herrschaft und Knechtschaft aus der Gewohnheit der V\u00f6lker gewichen sind. Sie werden weichen, wenn allenthalben aus der Sehnsucht nach Freiheit der Wille zur Freiheit geworden ist. Ich will Kultur und Kunst Gemeingut der V\u00f6lker wissen. Sie werden es sein, wenn der Geschmack der Besten sich allen mitgeteilt hat, wenn die Ethik der Massen sich zum Anstand geformt hat, wenn aus Zwang und Strafe Rechtlichkeit und Verst\u00e4ndigung geworden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber f\u00fcr den Frieden sind alle Vorbedingungen nicht erf\u00fcllt. Die V\u00f6lker haben ein nat\u00fcrliches Expansionsbed\u00fcrfnis und bedrohen die Grenzen der Nachbarn. Gehorsamsverweigerung, Generalstreik, Revolution ziehen entsetzliche Strafen nach sich. Der Gedanke, das Raubtier Mensch werde in Ordnung und Verst\u00e4ndigung miteinander auskommen, der Geschmack der rohen Masse k\u00f6nne umgeformt werden, Freiheit werde jemals etwas anderes sein als eine sch\u00f6ne Phrase, ist absurd und kindlich. Schon die Formulierung deiner Ideale ist ein Beweis, wie unabwendbar und naturgewollt alle die Einrichtungen sind, die du bek\u00e4mpfst. Bitte: ich fordere nicht auf, \u2013 ich bekenne. Und ich suche meine Gef\u00fchle, die mir Wahrheiten sind, in das Gef\u00fchl der Nebenmenschen zu verpflanzen. Verstandesk\u00fchle Einwendungen k\u00f6nnen richtig oder falsch sein, \u2013 an der Erkenntnis dessen, was gut und recht ist, prallen sie ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das also ist das Wesen der Agitation: auszusprechen, was subjektiv wahr ist, die Energie der andern nach der Richtung zu beeinflussen, die zu erstreben ist. Was die st\u00e4rkste Energie \u2013 Weniger oder der Menge \u2013 wollen wird, das wird die Zukunft sein. Unmittelbare praktische Wirkungen gelten nicht allzu viel. Sie sind nur wertvoll als Symptome eines neuen Geistes, der unterirdisch im Werden ist. Der neue Geist aber entsteht heimlich und unbeobachtet, langsam und viel sp\u00e4ter, als sein Same gestreut ist. Wenn er zuerst in einem Gedanken, einer Tat, einem Kunstwerk oder einer Erkenntnis pl\u00f6tzlich aus dem Boden schie\u00dft, dann ist sein Ursprung l\u00e4ngst nicht mehr zu entdecken, dann hat er gewirkt, als ob er selbstverst\u00e4ndlich und ohne Rausch w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pl\u00f6tzlich ist eine neue Bewegung da, \u00fcberraschend, scheinbar aus dem Nichts gestampft. Sie zieht Kreise, w\u00e4chst, wirkt, aber ihre Herkunft ist verschollen. Aller Fortschritt ist diskreter Geburt, denn er stammt vom heiligen Geist, er stammt aus der Sehnsucht und der Bitternis vergangener Idealisten. Freilich sieht jeder Erfolg des Idealismus anders aus als seine Werbung. Was daraus eingeht in das Leben des Menschen, sind Anpassungen an geltende Verh\u00e4ltnisse, sind nichts weiter als Entwicklungsfaktoren. Gerade darum m\u00fcssen die Forderungen an die Welt so schroff wie m\u00f6glich gestellt werden, mu\u00df stets das denkbar Aeu\u00dferste verlangt werden, ohne R\u00fccksicht auf die Aussichten der Verwirklichung. Nur die ideale Forderung in ihrem weitesten Umfange schafft Fortschritte im engen Kreise. Die Utopie ist die Vorbedingung jeder Entwicklung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung hat mit dem Abrollen der Jahre nichts zu tun, nicht nur, weil uns die Irrealit\u00e4t der Zeit\u00a0bewu\u00dft ist, sondern weil uns die Geschichte der Vergangenheit lehrt, da\u00df die vorgeschrittene Jahreszahl keine Gew\u00e4hr gibt f\u00fcr h\u00f6here Kultur und tieferen Menschenwert. Einsichten und Sitten entstehen und verschwinden mit dem Werden und Vergehen der Generationen. Nie wird die Zeit kommen, die keiner Revolution bed\u00fcrfte. Dennoch wollen wir unser Weltbild gestalten nach dem Ideal der Vollkommenheit, und das k\u00f6nnen wir, wenn wir den Blick aufs K\u00fcnftige, und das ist aufs Ewige, gerichtet halten. Und wir wollen uns freuen, wenn irgendwo aus dem Geschehen der Zeit eine Bl\u00fcte treibt, in der wir verwandelt und verd\u00fcnnt den Keim unserer Werbung erkennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erleben seit einem halben Jahrhundert eine gewaltige soziale Bewegung. Die werkt\u00e4tige Menschheit, also die Sklaven und Entrechteten, haben sich auf ihren Anspruch besonnen, an den Lebenswerten teilzunehmen. Ja, sie haben begriffen, worauf ihre Versklavung beruht, und sie haben erkannt, da\u00df die Abl\u00f6sung des Kapitalismus Sozialismus hei\u00dfen mu\u00df. Zwar kamen die Advokaten und Politiker, die Gesch\u00e4ftemacher und Demagogen, und bem\u00e4chtigten sich der Idee der Gerechtigkeit und der Befreiung, indem sie daraus ein Parteiprogramm machten. Zwar kam die Tr\u00e4gheit des Denkens und Handelns wieder \u00fcber die Massen und der tiefste Fluch des Lebendigen, die Zufriedenheit. Aber ein Funke aus der heiligen Glut der Saint-Simon, Proudhon, Bakunin, Lassalle schwelt noch unter dem Schutt, und wir Lebenden d\u00fcrfen nicht ruhen, ihn freizumachen und zu neuem, hellen Feuer anzublasen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus der Schande tausendj\u00e4hriger Entw\u00fcrdigung als Kreatur der M\u00e4nner ist das Weib erwacht. Es will Mensch sein, die Rechte und Anerkennung des Menschen\u00a0haben. Da\u00df die k\u00e4mpfenden Frauen unserer Tage im Langen nach dem Gute der Freiheit vorbeigreifen und statt Menschenrechte M\u00e4nnerrechte begehren, soll uns nicht verdrie\u00dfen. Die Not und die Verstocktheit der Zeit hat den Frauen M\u00e4nnerpflichten auferlegt. Vielleicht schafft sich doch einmal die Einsicht Bahn, da\u00df nun nicht die Assimilation ans andere Geschlecht, sondern die Befreiung von seiner Herrschaft \u2013 das ist die Freiheit des Weibes in Liebe und Mutterschaft \u2013 das Gl\u00fcck des Frauentums w\u00e4re. Sie m\u00fcssen ihre Ziele weit setzen, die Frauen, die in den Kampf getreten sind. Die Neubildung aller gesellschaftlichen Formen auf dem Boden des Mutterrechts m\u00fcssen sie verlangen. Wenn sie es dann einmal erreichen, da\u00df kein Weib mehr ein anderes deswegen verachtet, weil es Mutter ist, dann m\u00fcssen sie die Genugtuung f\u00fchlen, da\u00df ihr Werben und K\u00e4mpfen nicht umsonst war, wie sie selbst Zeugnis daf\u00fcr sein sollten, da\u00df die herrlichen Frauen der Romantik nicht umsonst die Vorbilder freier, sch\u00f6ner Weiblichkeit waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit ganz kurzem aber beobachten wir die ersten Atemz\u00fcge einer neuen Bewegung, die vielleicht berufen sein wird, das h\u00f6chste anarchistische Ideal, die Selbstbestimmung des Menschen, sein stolzes Vertrauen auf die eigene Pers\u00f6nlichkeit zur Sehnsucht der gehorsambeherrschten Zeitgenossen zu machen. Zum ersten Male organisiert sich die Jugend gegen Autorit\u00e4t und Zwang, gegen Tradition und Erziehung, gegen Schule und Eltern. Die jungen Leute wollen die H\u00e4lse frei bekommen von den Umschn\u00fcrungen der Verbote und des Drills. Sie wollen anerkannt werden als Menschen mit eigner Sehnsucht, mit eignem Leben, die nicht zu danken, sondern zu fordern haben. In sch\u00f6nem Radikalismus\u00a0streben sie nach den gr\u00f6\u00dften Dingen: nach Wahrheit in Empfangen und Geben, nach Freiheit in Leben und Lernen, nach Raum zum Atmen und Werden. Was in der Zeitschrift der Jugend \u201eDer Anfang\u201c aus jungen Herzen nach Ausdruck dr\u00e4ngt, das ist viel ungegorenes und manchmal bizarres Zeug, aber es ist die Sprache der Jugend, es ist das aufgeregte und den Freund der Zuk\u00fcnftigen hei\u00df aufregende Bekennen heiliger, starker revolution\u00e4rer Inbr\u00fcnste. M\u00f6gen Lehrer, Pfaffen und Eltern vor Entsetzen bersten, m\u00f6gen sie sich mit Maulk\u00f6rben bewaffnen und die Polizei herbeirufen, um das freie Wort im Munde der Jungen zu verstopfen, \u2013 es n\u00fctzt nichts mehr. Der Gedanke ist st\u00e4rker als das Wort, der Gedanke ist losgelassen, ihn h\u00e4lt nichts mehr auf. Das Problem V\u00e4ter und S\u00f6hne ist gel\u00f6st, die Jugend hat es gel\u00f6st. Sie schreitet dahin \u00fcber den Jammer der Alten, wie der Fr\u00fchling \u00fcber die D\u00fcrre des Winters. Die immer und immer bew\u00e4hrten \u201eErfahrungen\u201c der Sechzig- und Siebzigj\u00e4hrigen sind um diese bereichert worden: da\u00df die recht haben, die eine ganze Generation j\u00fcnger sind, also um eine Generation Erfahrungen mehr haben. Der Kampf der Jungen ist angefacht. Er wird zum Siege f\u00fchren, denn an Nachwuchs wird er nie Mangel haben, und die fr\u00f6hliche Torheit, die das sch\u00f6ne Vorrecht der Jugend ist, wird allzeit seine gute Waffe sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier ist ein pr\u00e4chtiges Beispiel, wie idealistische Agitation wirkt, bis der Ursprung verwischt ist und bis pl\u00f6tzlich an einer Stelle, die niemand kannte, in einer Art, die niemand voraussah, ihr Segen aus der Erde quillt. Was haben die Alten nicht getan, um ihre Macht \u00fcber die Jungen zu konservieren! Sie haben verboten und gestraft, gepr\u00fcgelt und gelogen, sie haben das Geheimnis der\u00a0Menschwerdung vor den Kindern geh\u00fctet, als ob alles Seelenheil in Gefahr w\u00e4re, wenn der Junge wei\u00df, wie das M\u00e4del beschaffen ist. Und nun stellt sich die Jugend lachend vor ihnen auf und ruft ihnen ins Gesicht: ihr braucht uns nichts zu erkl\u00e4ren, denn wir sind l\u00e4ngst so klug wie ihr. Ihr braucht uns nichts zu verbieten, denn wir tun doch, was wir f\u00fcr recht halten. Ihr braucht uns nichts zu befehlen, denn wir gehorchen euch nicht mehr. Wir Aelteren haben das noch nicht gewagt, wie br\u00fcnstig wir es auch gef\u00fchlt haben. Aber nun wollen wir uns ehrlich freuen, da\u00df wir es bei den J\u00fcngeren mit ansehen d\u00fcrfen, und die nach uns kommen werden, wollen wir in einem Geiste aufwachsen lassen, der die Beherrschung in sich selbst hat und keine Beherrschung von au\u00dfen mehr duldet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Jugend, der Nachwuchs, die kommende Generation hat sich m\u00fcndig erkl\u00e4rt. Das Alter ist nicht berechtigt, mit seinen \u00fcberlebten, verkn\u00f6cherten Prinzipien daran zu r\u00fctteln. Bei der Jugend ist alle Zukunft geborgen. Ihr wollen wir unsere Ideale anvertrauen. Haben wir die jungen Leute gewonnen, dann haben wir alles gewonnen: Freiheit und Kultur, Revolution und neue Menschheit. Die Jugend soll uns die Staaten zertr\u00fcmmern und den Frieden aufbauen, sie soll Sozialismus und Kultur schaffen, sie soll die Erde dem Geiste und dem Menschengl\u00fcck bewohnbar machen. Wir anderen m\u00fcssen uns ja wohl begn\u00fcgen, ihr in Dichtung und Werbung anfeuernd zuzurufen und zu gleichem Tun denen den Mund zu \u00f6ffnen, in denen die geistigen G\u00fcter der Menschheit gespeichert sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch vertr\u00e4umen die K\u00fcnstler und Kulturellen ihre Zeit in \u00e4sthetischen Zirkeln. Noch haben sie nicht begriffen, da\u00df sie zum Volke geh\u00f6ren, in die Gemeinschaft\u00a0aller, und da\u00df ihr Werk erst Wert enth\u00e4lt, wenn es Resonanz findet im Herzen der Mitmenschen. Der Geist der Lebenden geh\u00f6rt an die Spitze und in die Gefolgschaft der rebellischen Jugend. Seien wir Agitatoren, bilden wir eine Jungmannschaft der Welt, auf da\u00df auch unser Wort Keime lege zu neuem Geschehen und neuer Gestaltung! Verstopfen wir unsere Ohren vor den Unkenrufen tr\u00e4ger Philister und vor den Rechenexempeln praktischer N\u00f6rgler! Rufen wir die Wahrheit unserer Ideale aus, unbek\u00fcmmert um Erfahrungen und zweifelnde Erw\u00e4gungen, \u2013 und wir werden eine Welt erleben, die auf Sch\u00f6nheit und Gemeinschaft und \u2013 fernab von Gott und Kirche &#8211; auf religi\u00f6ser Inbrunst errichtet ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-98331\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ErichMu\u0308hsam.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ErichMu\u0308hsam.jpg 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/ErichMu\u0308hsam-160x171.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><em>Aus \u201eKain, Zeitschrift f\u00fcr Menschlichkeit\u201c 1911\u20131914.\u00a0<\/em>Erstdruck in: Kain. Jg. 4, H. 1 (April 1914), S. 1-8.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong>\u00a0Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weitere Informationen \u00fcber Erich M\u00fchsam finden Sie <a href=\"http:\/\/www.muehsam.de\/appl\/index.php\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wer mit dem Blick auf zeitlose Weiten neue Moral, neue Gerechtigkeit, neue Menschlichkeit zum Inhalt seines Strebens macht, der wei\u00df aus unz\u00e4hligen Erfahrungen, da\u00df er mi\u00dfverstanden wird. 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