{"id":15020,"date":"2024-07-14T00:01:54","date_gmt":"2024-07-13T22:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15020"},"modified":"2022-02-22T19:46:32","modified_gmt":"2022-02-22T18:46:32","slug":"violett-verraucht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/07\/14\/violett-verraucht\/","title":{"rendered":"Violett verraucht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\"><em>Bei den Poetry Slams, da kommt zur Idiotie des Pr\u00e4tenti\u00f6sen die Illusion, dass ein Bier in der Hand gen\u00fcgen w\u00fcrde, um alle grunds\u00e4tzlichen Fragen zwischen Schrift und Rede mit einem Schluck aus der Welt zu schaffen. Und obendrein sind 90 Prozent der da vorgelesenen Texte bodenlos bieder<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Rainald Goetz<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Gleichg\u00fcltigkeit, mit der unser Zeitalter auf die Spiele der Musen herabsieht\u201c, um gleich einmal Schiller abzuwandeln, scheint keine Gattung empfindlicher zu treffen, als die lyrische. Es g\u00e4be so viele M\u00f6glichkeiten, die Gesellschaft f\u00fcr Poesie aufzuschlie\u00dfen, man k\u00f6nnte Busse mit Gedichten bemalen und Dichter in Bundestag und -liga vorlaut werden lassen. Man k\u00f6nnte jederzeit einen Sturm entfachen, allein aus einem politischen Willen zur Poesie. Doch gibt es diesen Willen nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt auch keine Erkl\u00e4rungen, auf die man gedanklich zurobben k\u00f6nnte. Es geht kein Licht an in der Theorie. Ein Gedicht kann leuchten, sein Deutung leuchtet selten ein. Schiller glaubte, dass in Berufst\u00e4tigkeit und anderen Intrigen zur Vereinzelung forcierte Geisteskr\u00e4fte mit Dichtkunst (gebunden) wieder einig w\u00fcrden. Er rief \u201eScharfsinn und Witz, Vernunft und Einbildungskraft\u201c als Geschwister im Geiste eines jeden dazu auf: von Separation zu lassen. Von den Erfahrungen verlangte er, Leben im Gedicht zur\u00fcckzugewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-15056\" title=\"1\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/1-300x148.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"148\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/1-300x148.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/1.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das hei\u00dft, Erfahrungen m\u00fcssen in Schwung gebracht werden. Ein Dichter, in Form gebracht von seinen Erfahrungen, bringt die Erfahrungen in Form. Das nehme ich wahr in \u201eMonster Poems\u201c der Nora E. Gomringer, bebildert von Reimar Limmer. Erschienen bei Voland &amp; Quist als der Vulkane Lieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, zuerst denke ich mehr tr\u00e4umend als lesend an erdgeschichtliche T\u00e4tigkeiten, daran, dass Gedichte einfach entstehen k\u00f6nnen \u2013 sich selbst kalkulierend und gar nicht gemacht. Auch das Dekor und die erhabene Schrift kommen dann aus dem Schiefer und einer Grube Messel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, die Form ist das Ziel, \u201ezeig F\u00fc\u00dfe, H\u00e4nde, den stirnflachen Sch\u00e4del\/ und lass dich ber\u00fchren, dich gar beschreiben\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs sprach der Rabbi L\u00f6w\u201c hei\u00dft das Gedicht zu diesem Vers. Es ist eine Selbsterm\u00e4chtigung, das lyrische Ich stellt sich zu Gott und st\u00f6\u00dft ihm Bescheid. Es fordert: \u201eSorge f\u00fcr Ruhe im Viertel\u201c und \u201ehol mir die T\u00f6chter aus den Betten ihrer Sch\u00e4nder\u201c. Es endet in biblischer Blasphemie: \u201eIch dein Sch\u00f6pfer, du am Schopf\u201c \u2026 meiner Ratlosigkeit, k\u00f6nnte man erg\u00e4nzen. Es erinnert daran, dass Gott in den Worten wohnt. Sonst kennt man ihn nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne Eifer, Zorn und R\u00fccksicht bricht Nora Gomringer in ihrem Rabbi-Gedicht die Siegel. Das Gedicht ist morgenl\u00e4ndisch frisiert, sein Atem transportiert Rauch. Rauch \u00fcber H\u00fctten, fern der Pal\u00e4ste. In Brunnen faulen Pferde mit schon lange geplatzten B\u00e4uchen. Folglich ist violett die Farbe des Gedichts. Violett wie die Fl\u00fcgel der Schmei\u00dffliegen. Der ganze Monotheismus steckt in dieser violett verrauchten Angelegenheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedem Gomringergedicht (GG) kann man sich so widmen, egal, ob E. oder N. E. Gomringer unterschrieben haben \u2013 und weil das so sch\u00f6n ist, siebe ich den Sand der Einzelheiten am n\u00e4chsten Beispiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJ\u00e4ger<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Du bringst Kuchen und Wein, triffst den Wolf.\/ Der macht seine Hose auf und sagt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fass hinein.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Br\u00fcder aus Hanau also, wie sie sich von hessischen Hausfrauen grimmige M\u00e4rchen erz\u00e4hlen lassen. Auf dem Grund des Eingesammelten kristallisiert der nordische G\u00f6tterhimmel. In diesen Schoten f\u00fcr den niedrigen Hausgebrauch entgingen die G\u00f6tter ihrer Christianisierung. Die Angesprochene wird per Du erst einmal zum Rotk\u00e4ppchen erkl\u00e4rt. Zur Jungfrau. Der Wolf ist Wotan in einer vulg\u00e4ren Auffassung, er hat nat\u00fcrlich Anspr\u00fcche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gomringers Rotk\u00e4ppchen f\u00e4hrt einen \u201eroten Ford\u201c, das Modell l\u00e4sst sich schlecht sichern: \u201eSo f\u00e4ngt diese Ehe an, denn du bleibst\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gatte Wolf mutiert zum Hausschwein in seiner Bescheidenheit, far away from Walhalla. Ein Liebhaber ergreift seine Chance, \u201ees dauert Jahre bis einer kommt\u201c, doch dann dauert es nicht mehr lange, bis Folgendes geschieht: \u201eKuchen und Wein\u201c werden dem Wolf gestrichen. Der Wolf wird bald mit Kugeln bestrichen. Die Moral des J\u00e4ger-Gedichts: Das Ballistische zirkuliert wie Yin und Jan. Du wirst erhoben von der Begeisterung und zu Fall gebracht von der Entt\u00e4uschung in ihrem Schlepp.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was sonst noch geschieht:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Mann tr\u00e4gt die Sachen seiner Frau, sie reicht die Scheidung ein, \u201eals sie in den Schr\u00e4nken Schuhe findet, die eindeutig getragen, aber nicht ihre sind\u201c. Das erz\u00e4hlt Nora Gomringer so wie ein Mensch aus einiger H\u00f6he fallen k\u00f6nnte, mit einer Drehung vor dem Aufschlag. Ein paar Jahre zuvor ist \u201eRichard The Gere\u201c alt geworden, auf halbem Weg \u201evon Debra Winger zu Julia Roberts\u201c \u2026 dazwischen Elisabeth Fritzl und die Frage nach dem Wetter und nach Frauen \u201emit Namen wie Ikeagestelle\u201c. King Kong geht das blond aus und der Wei\u00dfe Hai unterrichtet method acting an der Steven Spielbergschule.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster Poems<\/strong>, Nora E. Gomringer, bebildert von Reimar Limmer. Erschienen bei Voland &amp; Quist<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Monster-Poems1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-15057 size-full\" title=\"Monster-Poems\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Monster-Poems1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"412\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Monster-Poems1.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Monster-Poems1-218x300.jpg 218w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong>Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a>. Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den Poetry Slams, da kommt zur Idiotie des Pr\u00e4tenti\u00f6sen die Illusion, dass ein Bier in der Hand gen\u00fcgen w\u00fcrde, um alle grunds\u00e4tzlichen Fragen zwischen Schrift und Rede mit einem Schluck aus der Welt zu schaffen. 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