{"id":14892,"date":"2013-04-17T00:26:01","date_gmt":"2013-04-16T22:26:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14892"},"modified":"2019-10-05T16:43:31","modified_gmt":"2019-10-05T14:43:31","slug":"einschnitte-nahzeichnungen-collagen-und-skulpturen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/04\/17\/einschnitte-nahzeichnungen-collagen-und-skulpturen\/","title":{"rendered":"einschnitte N\u00e4hZeichnungen, Collagen und Skulpturen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gehirnwellen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-14894\" title=\"gehirnwellen\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gehirnwellen-296x300.jpg\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gehirnwellen-296x300.jpg 296w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/gehirnwellen.jpg 302w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/a>Die K\u00f6lner K\u00fcnstlerin Carola Willbrand bezeichnet sich als \u201eN\u00e4hmethodikerin\u201c und behauptet von sich: \u201eIch n\u00e4he, darum bin ich\u201c. Denn \u00fcberwiegend n\u00e4ht sie ihre Bilder und formt auch getragene Kleidungsst\u00fccke zu grotesken Figuren. Carola Willbrand akzeptiert damit traditionelle Ausdruckstechniken von Frauen, durchbricht jedoch gleichzeitig diejenigen Klischees von Weiblichkeit, die mit derlei Handarbeiten gemeinhin verbunden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Daneben ist die Fotografie ist ein wichtiger Baustein in Carola Willbrands k\u00fcnstlerischem Werk. Immer wieder sind es fotografische Portraits, oft auch Selbstportraits, die \u2013 eingen\u00e4ht \u2013 zu Bestandteilen von Gewebemustern werden, die die Vielschichtigkeit des Lebens und der damit verbundenen individuellen Geschichten widerspiegeln. Verst\u00e4rkt und gleichzeitig durchdrungen werden solche biografischen Spuren durch den spezifischen Materialmix. Immer benutzt Carola Willbrand Gegenst\u00e4nde und Stoffe des t\u00e4glichen Gebrauchs, so n\u00e4ht und schichtet sie etwa Tapeten, Raumtextilien oder Strukturmaterialien oder formt Skulpturen aus getragenen Kleidungsst\u00fccken oder Teppichresten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrer aktuellen Schau \u201eeinschnitte\u201c perfektioniert Carola Willbrand ihre virtuose Collagentechnik. Die Kombination von Ein- und Ausschnitten l\u00e4sst eine immense Vielf\u00e4ltigkeit erkennen. Die gezeigten Collagen, Skulpturen und \u201eN\u00e4hZeichnungen\u201c erreichen eine Dreidimensionalit\u00e4t, die den Betrachter durch diverse Schichtungen in eine Gedankenwelt hinter dem Sichtbaren zu f\u00fchren scheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eeinschnitte\u201c loten akribisch M\u00f6glichkeiten der Selbsterkundung aus, eine Spezialit\u00e4t der K\u00fcnstlerin. Seit mehr als drei\u00dfig Jahren arbeitet Carola Willbrand nun schon an einer k\u00fcnstlerischen Ph\u00e4nomenologie der Lebensbedingungen und definiert dabei eben diese Aspekte des \u201eAutorecherche\u201c. Die dabei aufgefundenen Spuren werden immer wieder verbunden mit dem Faden, f\u00fcr die K\u00fcnstlerin die Metapher f\u00fcr den Lebensfaden, der die menschliche Existenz zusammenh\u00e4lt und wiedergibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Carola Willbrand umkreist in artifizieller Komplexit\u00e4t mythologische, religi\u00f6se und allegorische Beziehungsfelder, oft mit einem \u2013 ganz eigenen \u2013 ironischen Augenzwinkern, das den Betrachter dazu auffordert, ein Spiel mit der eigenen Identit\u00e4t zu wagen. Somit zelebrieren die Collagen von Carola Willbrand immer auch Einschnitte in das gew\u00f6hnliche Denken und regen zur interaktiven Gehirnakrobatik ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Vernissage am 20. April 2013, 16:30 Uhr wird die K\u00fcnstlerin selbst eine Einf\u00fchrung in ihre Ausstellung geben; dies in Form einer Lecture Performance.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18. Ausstellung amschatzhaus<br \/>\nCAROLA WILLBRAND &#8211; einschnitte<br \/>\nN\u00e4hZeichnungen, Collagen und Skulpturen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vernissage: Samstag, 20.04.2013 um 16.30h<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausstellungsdauer: 20.04. \u2013 22.06.2013<br \/>\nt\u00e4glich ge\u00f6ffnet immer nach Vereinbarung unter 0171-545 7885<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die K\u00f6lner K\u00fcnstlerin Carola Willbrand bezeichnet sich als \u201eN\u00e4hmethodikerin\u201c und behauptet von sich: \u201eIch n\u00e4he, darum bin ich\u201c. Denn \u00fcberwiegend n\u00e4ht sie ihre Bilder und formt auch getragene Kleidungsst\u00fccke zu grotesken Figuren. 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