{"id":14448,"date":"2023-10-25T00:01:20","date_gmt":"2023-10-24T22:01:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14448"},"modified":"2022-02-26T08:24:27","modified_gmt":"2022-02-26T07:24:27","slug":"uber-das-pathos-der-wahrheit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/10\/25\/uber-das-pathos-der-wahrheit\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Pathos der Wahrheit"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Ist der Ruhm wirklich nur der k\u00f6stlichste Bissen unserer Eigenliebe?<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; fragt Nietzsche in diesem Essay. Ein Thema, da\u00df nichts an Aktualit\u00e4t eingeb\u00fcst hat. KUNO zeigt den Zwiespalt auf, in dem sich die Kunst befindet. Sie kommt nicht an der Wirklichkeit vorbei, aber sie kann sie nicht mehr schlicht reproduzieren. Eine Frage, f\u00fcr die sich auch die Artisten der Edition Das Labor interessieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lassen wir diesen Vordenker im O-Ton zur Wort kommen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er ist doch an die seltensten Menschen, als Begierde, angekn\u00fcpft und wiederum an die seltensten Momente derselben. Dies sind die Momente der pl\u00f6tzlichen Erleuchtungen, in denen der Mensch seinen Arm befehlend, wie zu einer Weltsch\u00f6pfung, ausstreckt. Licht aus sich sch\u00f6pfend und um sich ausstr\u00f6mend. Da durchdrang ihn die begl\u00fcckende Gewi\u00dfheit, da\u00df das, was ihn so ins Fernste hinaushob und entr\u00fcckte, also die H\u00f6he dieser\u00a0<em>einen<\/em>\u00a0Empfindung, keiner Nachwelt vorenthalten bleiben d\u00fcrfe; in der ewigen Notwendigkeit dieser seltensten Erleuchtungen f\u00fcr alle Kommenden erkennt der Mensch die Notwendigkeit seines Ruhms; die Menschheit, in alle Zukunft hinein, braucht ihn, und wie jener Moment der Erleuchtung der Auszug und der Inbegriff seines eigensten Wesens ist, so glaubt er als der Mensch dieses Momentes unsterblich zu sein, w\u00e4hrend er alles andere als Schlacke, F\u00e4ulnis, Eitelkeit, Tierheit oder als Pleonasmus von sich wirft und der Verg\u00e4nglichkeit preisgibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes Verschwinden und Untergehen sehen wir mit Unzufriedenheit, oft mit der Verwunderung, als ob wir darin etwas im Grunde Unm\u00f6gliches erlebten. Ein hoher Baum bricht zu unserem Mi\u00dfvergn\u00fcgen zusammen und ein einst\u00fcrzender Berg qu\u00e4lt uns. Jede Silvesternacht l\u00e4\u00dft uns das Mysterium des Widerspruchs von Sein und Werden empfinden. Da\u00df aber ein Augenblick h\u00f6chster Welt-Vollendung gleichsam ohne Nachwelt und Erben wie ein \u00df\u00fcchtiger Lichtschein verschw\u00e4nde, beleidigt am allerst\u00e4rksten den sittlichen Menschen. Sein Imperativ vielmehr lautet: das, was\u00a0<em>ein<\/em>mal da war, um den Begriff \u00bbMensch\u00ab sch\u00f6ner fortzupflanzen, das mu\u00df auch ewig vorhanden sein. Da\u00df die gro\u00dfen Momente eine Kette bilden, da\u00df sie als H\u00f6henzug die Menschheit durch Jahrtausende hin verbinden,\u00a0da\u00df f\u00fcr mich das Gr\u00f6\u00dfte einer vergangenen Zeit auch gro\u00df ist und da\u00df der ahnende Glaube der Ruhmbegierde sich erf\u00fclle, das ist der Grundgedanke der\u00a0<em>Kultur.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Forderung, da\u00df das Gro\u00dfe ewig sein soll, entz\u00fcndet sich der furchtbare Kampf der Kultur; denn alles andere, was noch lebt, ruft nein! Das Gew\u00f6hnte, das Kleine, das Gemeine, alle Winkel der Welt erf\u00fcllend, als schwere Erdenluft, die zu atmen wir alle verdammt sind, um das Gro\u00dfe qualmend, wirft sich hemmend, d\u00e4mpfend, erstickend, tr\u00fcbend, t\u00e4uschend in den Weg, den das Gro\u00dfe zur Unsterblichkeit zu gehen hat. Der Weg f\u00fchrt durch menschliche Gehirne! Durch die Gehirne erb\u00e4rmlicher kurzlebender Wesen, welche, engen Bed\u00fcrfnissen \u00fcberliefert, immer wieder zu denselben N\u00f6ten auftauchen und mit M\u00fche eine geringe Zeit das Verderben von sich abwehren. Sie wollen leben, etwas leben \u2013 um jeden Preis. Wer m\u00f6chte unter ihnen jenen schwierigen Fackelwettlauf vermuten, durch den das Gro\u00dfe allein weiterlebt? Und doch erwachen immer wieder einige, die sich, im Hinblick auf jenes Gro\u00dfe, so beseligt f\u00fchlen, als ob das Menschenleben eine herrliche Sache sei und als ob es als sch\u00f6nste Frucht dieses bitteren Gew\u00e4chses gelten m\u00fcsse, zu wissen, da\u00df einmal einer stolz und stoisch durch dieses Dasein gegangen ist, ein anderer mit Tiefsinn, ein dritter mit Erbarmen, alle aber\u00a0<em>eine<\/em>\u00a0Lehre hinterlassend, da\u00df der das Dasein am sch\u00f6nsten lebt, der es nicht achtet. Wenn der gemeine Mensch diese Spanne Sein so tr\u00fcbsinnig ernst nimmt, wu\u00dften jene auf ihrer Reise zur Unsterblichkeit es zu einem olympischen Lachen oder mindestens zu einem erhabenen Hohne zu bringen; oft stiegen sie mit Ironie in ihr Grab \u2013 denn was war an ihnen zu begraben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die verwegensten Ritter unter diesen Ruhms\u00fcchtigen, die daran glauben, ihr Wappen an einem Sternbild h\u00e4ngend zu finden, mu\u00df man bei den\u00a0<em>Philosophen<\/em>\u00a0suchen. Ihr Wirken weist sie nicht auf ein \u00bbPublikum\u00ab, auf die Erregung der Massen und den zujauchzenden Beifall der Zeitgenossen hin; einsam die Stra\u00dfe zu ziehen, geh\u00f6rt zu ihrem Wesen. Ihre Begabung ist die seltenste und in einem gewissen Betracht unnat\u00fcrlichste in der Natur, dazu selbst gegen die gleichartigen Begabungen ausschlie\u00dfend und feindselig. Die Mauer ihrer Selbstgen\u00fcgsamkeit mu\u00df von Diamant sein, wenn sie nicht zerst\u00f6rt und zerbrochen werden soll, denn alles ist gegen sie in Bewegung,\u00a0Mensch und Natur. Ihre Reise zur Unsterblichkeit ist beschwerlicher und behinderter als jede andere, und doch kann niemand sicherer glauben als gerade der Philosoph, zu seinem Ziele zu kommen, weil er gar nicht wei\u00df, wo er stehen soll, wenn nicht auf den weit ausgebreiteten Fittichen aller Zeiten; denn die Nichtachtung des Gegenw\u00e4rtigen und Augenblicklichen liegt in der Art des philosophischen Betrachtens. Er hat die Wahrheit; mag das Rad der Zeit rollen, wohin es will, nie wird es der Wahrheit entfliehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist wichtig, von solchen Menschen zu erfahren, da\u00df sie einmal gelebt haben. Nie w\u00fcrde man sich als m\u00fc\u00dfige M\u00f6glichkeit den Stolz des weisen Heraklit, der unser Beispiel sein mag, imaginieren k\u00f6nnen. An sich scheint ja jedes Streben nach Erkenntnis, seinem Wesen nach, unbefriedigt und unbefriedigend; deshalb wird niemand, wenn er nicht durch die Historie belehrt ist, an eine so k\u00f6nigliche Selbstachtung, an eine so unbegrenzte \u00dcberzeugtheit, der einzige begl\u00fcckte Freier der Wahrheit zu sein, glauben m\u00f6gen. Solche Menschen leben in ihrem eignen Sonnensystem; darin mu\u00df man sie auch suchen. Auch ein Pythagoras, ein Empedokles behandelten sich selbst mit einer \u00fcbermenschlichen Sch\u00e4tzung, ja mit fast religi\u00f6ser Scheu; aber das Band des Mitleidens an die gro\u00dfe \u00dcberzeugung von der Seelenwanderung und der Einheit alles Lebendigen gekn\u00fcpft, f\u00fchrte sie wieder zu den anderen Menschen, zu deren Rettung, hin. Von dem Gef\u00fchl der Einsamkeit aber, das den Einsiedler des ephesischen Artemis Tempels durchdrang, kann man nur in der wildesten Gebirgs\u00f6de erstarrend etwas ahnen. Kein \u00fcberm\u00e4chtiges Gef\u00fchl mitleidiger Erregungen, kein Begehren, helfen und retten zu wollen, str\u00f6mt von ihm aus: er ist wie ein Gestirn ohne Atmosph\u00e4re. Sein Auge, lodernd nach innen gerichtet, blickt erstorben und eisig, wie zum Scheine nur, nach au\u00dfen. Rings um ihn unmittelbar an die Feste seines Stolzes schlagen die Wellen des Wahns und der Verkehrtheit, mit Ekel wendet er sich davon ab. Aber auch die Menschen mit f\u00fchlenden Br\u00fcsten weichen einer solchen tragischen Larve aus; in einem abgelegenen Heiligtum, unter G\u00f6tterbildern, neben kalter gro\u00dfartiger Architektur mag so ein Wesen begreiflicher erscheinen. Unter Menschen war Heraklit als Mensch unglaublich; und wenn er wohl gesehen wurde, wie er auf das Spiel l\u00e4rmender Kinder achtgab, so hat er dabei jedenfalls bedacht, was nie ein Sterblicher bei solcher Gelegenheit bedacht hat \u2013 das Spiel des gro\u00dfen Weltenkindes Zeus und den ewigen Scherz einer Weltzertr\u00fcmmerung und einer Weltentstehung. Er brauchte die Menschen nicht, auch nicht f\u00fcr seine Erkenntnis; an allem, was man etwa von ihnen erfragen konnte und was die anderen Weisen vor ihm zu erfragen bem\u00fcht waren, lag ihm nichts. \u00bbMich selbst suchte und erforschte ich\u00ab, sagte er mit einem Worte, durch das man das Erforschen eines Orakels bezeichnete: als ob er der wahre Erf\u00fcller und Vollender jenes delphischen Satzes \u00bberkenne dich selbst\u00ab sei, und niemand sonst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was er aber aus diesem Orakel heraush\u00f6rte, das gibt er f\u00fcr unsterbliche und ewig deutungswerte Weisheit, in dem Sinne, in dem die prophetischen Reden der Sybille unsterblich seien. Es ist genug f\u00fcr die fernste Menschheit: mag sie es nur wie Orakelspr\u00fcche sich deuten lassen, wie er, wie der delphische Gott selbst, \u00bbweder sagt, noch verbirgt\u00ab. Ob es gleich von ihm \u00bbohne Lachen, ohne Putz und Salbenduft\u00ab, vielmehr wie mit \u00bbsch\u00e4umendem Munde\u00ab verk\u00fcndet wird, es\u00a0<em>mu\u00df<\/em>\u00a0zu den tausenden Jahren der Zukunft dringen. Denn die Welt braucht ewig die Wahrheit, also braucht sie ewig Heraklit, obschon er ihrer nicht bedarf. Was geht\u00a0<em>ihn<\/em>\u00a0sein Ruhm an! \u00bbDer Ruhm bei immerfort flie\u00dfenden Sterblichen!\u00ab, wie er h\u00f6hnisch ausruft. Das ist etwas f\u00fcr S\u00e4nger und Dichter, auch f\u00fcr die, die vor ihm als \u00bbweise\u00ab M\u00e4nner bekannt geworden sind \u2013 diese m\u00f6gen den k\u00f6stlichsten Bissen ihrer Eigenliebe hinunterschlucken, f\u00fcr ihn ist diese Speise zu gemein. Sein Ruhm geht die Menschen etwas an, nicht ihn; seine Eigenliebe ist die Liebe zur Wahrheit \u2013 und eben diese Wahrheit sagt ihm, da\u00df ihn die Unsterblichkeit der Menschen brauche, nicht er die Unsterblichkeit des Menschen Heraklit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wahrheit! Schw\u00e4rmerischer Wahn eines Gottes! Was geht die Menschen die Wahrheit an!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was war die Heraklitsche \u00bbWahrheit\u00ab!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und wo ist sie hin? Ein verflogener Traum, weggewischt aus den Mienen der Menschheit mit anderen Tr\u00e4umen! \u2013 Sie war die erste nicht! Vielleicht w\u00fcrde ein gef\u00fchlloser D\u00e4mon von alledem, was wir mit stolzer Metapher \u00bbWeltgeschichte\u00ab und \u00bbWahrheit\u00ab und \u00bbRuhm\u00ab nennen, nichts zu sagen wissen als diese Worte:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIn irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd ausgego\u00dfnen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das<em>\u00a0Erkennen<\/em>\u00a0erfanden. Es war die hochm\u00fctigste und verlogenste Minute der Weltgeschichte, aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemz\u00fcgen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mu\u00dften sterben. Es war auch an der Zeit: denn ob sie schon viel erkannt zu haben sich br\u00fcsteten, waren sie doch zu letzt, zu gro\u00dfer Verdrossenheit, dahinter gekommen, da\u00df sie alles falsch erkannt hatten. Sie starben und fluchten im Sterben der Wahrheit. Das war die Art dieser verzweifelten Tiere, die das Erkennen erfunden hatten.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies w\u00fcrde das Los des Menschen sein, wenn er eben nur ein erkennendes Tier w\u00e4re; die Wahrheit w\u00fcrde ihn zur Verzweiflung und zur Vernichtung treiben, die Wahrheit, ewig zur Unwahrheit verdammt zu sein. Dem Menschen geziemt aber allein der Glaube an die erreichbare Wahrheit, an die zutrauensvoll sich nahende Illusion. Lebt er nicht eigentlich\u00a0<em>durch<\/em>\u00a0ein fortw\u00e4hrendes Get\u00e4uschtwerden? Verschweigt ihm die Natur nicht das allermeiste, ja gerade das Allern\u00e4chste, z. B. seinen eignen Leib, von dem er nur ein gauklerisches \u00bbBewu\u00dftsein\u00ab hat? In dieses Bewu\u00dftsein ist er eingeschlossen, und die Natur warf den Schl\u00fcssel weg. O der verh\u00e4ngnisvollen Neubegier des Philosophen, der durch eine Spalte einmal aus dem Bewu\u00dftheits-Zimmer hinaus- und hinabzusehen verlangt: vielleicht ahnt er dann, wie auf dem Gierigen, dem Uners\u00e4ttlichen, dem Ekelhaften, dem Erbarmungslosen, dem M\u00f6rderischen der Mensch ruht, in der Gleichg\u00fcltigkeit seines Nichtswissens und gleichsam auf dem R\u00fccken eines Tigers in Tr\u00e4umen h\u00e4ngend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbLa\u00dft ihn h\u00e4ngen\u00ab, ruft die Kunst. \u00bbWeckt ihn auf\u00ab, ruft der Philosoph im Pathos der Wahrheit. Doch er selbst versinkt, w\u00e4hrend er den Schlafenden zu r\u00fctteln glaubt, in einen noch tieferen magischen Schlummer \u2013 vielleicht tr\u00e4umt er dann von den \u00bbIdeen\u00ab oder von der Unsterblichkeit. Die Kunst ist m\u00e4chtiger als die Erkenntnis, denn\u00a0<em>sie<\/em>\u00a0will das Leben, und jene erreicht als letztes Ziel nur \u2013 die Vernichtung. \u2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_17303\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Friedrich-Nietzsche-1882-Photographie-von-Gustav-Adolf-Schultze1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-17303\" class=\"size-full wp-image-17303\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Friedrich-Nietzsche-1882-Photographie-von-Gustav-Adolf-Schultze1.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"294\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-17303\" class=\"wp-caption-text\">Friedrich-Nietzsche-1882-Photographie-von-Gustav-Adolf-Schultze<\/p><\/div>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ausf\u00fchrliche Chronik des Projekts <em>Das Labor<\/em> lesen sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?page_id=314\">hier<\/a>. Diese Ausgrabungsst\u00e4tte f\u00fcr die Zukunft ist seit diesem Jahr ein Label, die <em>Edition Das Labor<\/em>. Diese Edition arbeitet ohne Kapital, aber manchmal mit Kapit\u00e4lchen, sie befindet sich in der Situation des Baron von M\u00fcnchhausen und muss sich mit samt Pferd am eigenn Schopf aus dem Sumpf ziehen. Eine \u00dcbersicht \u00fcber die in diesem <em>Labor<\/em> seither realisierten K\u00fcnstlerb\u00fccher, B\u00fccher und H\u00f6rb\u00fccher finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/\">hier<\/a>. Zum Thema K\u00fcnstlerbucher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0bibliophilen Kostbarkeiten sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 0173 7276421<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist der Ruhm wirklich nur der k\u00f6stlichste Bissen unserer Eigenliebe? &#8211; fragt Nietzsche in diesem Essay. Ein Thema, da\u00df nichts an Aktualit\u00e4t eingeb\u00fcst hat. KUNO zeigt den Zwiespalt auf, in dem sich die Kunst befindet. Sie kommt nicht an der&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/10\/25\/uber-das-pathos-der-wahrheit\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":93,"featured_media":99342,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[447],"class_list":["post-14448","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-friedrich-nietzsche"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/93"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14448"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":100772,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14448\/revisions\/100772"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99342"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}