{"id":14367,"date":"2024-05-02T00:01:00","date_gmt":"2024-05-01T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14367"},"modified":"2022-02-23T11:08:00","modified_gmt":"2022-02-23T10:08:00","slug":"uber-der-menschen-weitverbreitete-stamme","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/05\/02\/uber-der-menschen-weitverbreitete-stamme\/","title":{"rendered":"\u00dcber der Menschen weitverbreitete St\u00e4mme"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber der Menschen weitverbreitete St\u00e4mme herrschte vor Zeiten ein eisernes Schicksal mit stummer Gewalt. Eine dunkle, schwere Binde lag um ihre bange Seele \u2013 Unendlich war die Erde \u2013 der G\u00f6tter Aufenthalt, und ihre Heymath. Seit Ewigkeiten stand ihr geheimni\u00dfvoller Bau. Ueber des Morgens rothen Bergen, in des Meeres heiligem Schoo\u00df wohnte die Sonne, das allz\u00fcndende, lebendige Licht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein alter Riese trug die selige Welt. Fest unter Bergen lagen die Urs\u00f6hne der Mutter Erde. Ohnm\u00e4chtig in ihrer zerst\u00f6renden Wuth gegen das neue herrliche G\u00f6ttergeschlecht und dessen Verwandten, die fr\u00f6hlichen Menschen. Des Meers dunkle, gr\u00fcne Tiefe war einer G\u00f6ttin Schoo\u00df. In den krystallenen Grotten schwelgte ein \u00fcppiges Volk. Fl\u00fcsse, B\u00e4ume, Blumen und Thiere hatten menschlichen Sinn. S\u00fc\u00dfer schmeckte der Wein von sichtbarer Jugendf\u00fclle geschenkt \u2013 ein Gott in den Trauben \u2013 eine liebende, m\u00fctterliche G\u00f6ttin, empor wachsend in vollen goldenen Garben \u2013 der Liebe heilger Rausch ein s\u00fc\u00dfer Dienst der sch\u00f6nsten G\u00f6tterfrau \u2013 ein ewig buntes Fest der Himmelskinder und der Erdbewohner rauschte das Leben, wie ein Fr\u00fchling, durch die Jahrhunderte hin \u2013 Alle Ge schlechter verehrten kindlich die zarte, tausendf\u00e4ltige Flamme, als das h\u00f6chste der Welt. Ein Gedanke nur war es, Ein entsetzliches Traumbild,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das furchtbar zu den frohen Tischen trat<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und das Gem\u00fcth in wilde Schrecken h\u00fcllte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hier wu\u00dften selbst die G\u00f6tter keinen Rath<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der die beklommne Brust mit Trost erf\u00fcllte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Geheimni\u00dfvoll war dieses Unholds Pfad<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Des Wuth kein Flehn und keine Gabe stillte;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es war der Tod, der dieses Lustgelag<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit Angst und Schmerz und Thr\u00e4nen unterbrach.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Auf ewig nun von allem abgeschieden,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Was hier das Herz in s\u00fc\u00dfer Wollust regt,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Getrennt von den Geliebten, die hienieden<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Vergebne Sehnsucht, langes Weh bewegt,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Schien matter Traum dem Todten nur beschieden,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ohnm\u00e4chtiges Ringen nur ihm auferlegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zerbrochen war die Woge des Genusses<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Am Felsen des unendlichen Verdrusses.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit k\u00fchnem Geist und hoher Sinnenglut<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Versch\u00f6nte sich der Mensch die grause Larve,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein sanfter J\u00fcngling l\u00f6scht das Licht und ruht \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sanft wird das Ende, wie ein Wehn der Harfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Erinnerung schmilzt in k\u00fchler Schattenflut,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">So sang das Lied dem traurigen Bedarfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Doch unentr\u00e4thselt blieb die ewge Nacht,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Das ernste Zeichen einer fernen Macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu Ende neigte die alte Welt sich. Des jungen Geschlechts Lustgarten verwelkte \u2013 hinauf in den freyeren, w\u00fcsten Raum strebten die unkindlichen, wachsenden Menschen. Die G\u00f6tter verschwanden mit ihrem Gefolge \u2013 Einsam und leblos stand die Natur. Mit eiserner Kette band sie die d\u00fcrre Zahl und das strenge Maa\u00df. Wie in Staub und L\u00fcfte zerfiel in dunkle Worte die unerme\u00dfliche Bl\u00fcthe des Lebens. Entflohn war der beschw\u00f6rende Glauben, und die allverwandelnde, allverschwisternde Himmelsgenossin, die Fantasie. Unfreundlich blies ein kalter Nordwind \u00fcber die erstarrte Flur, und die erstarrte Wunderheymath verflog in den Aether. Des Himmels Fernen f\u00fcllten mit leuchtenden Welten sich. Ins tiefre Heiligthum, in des Gem\u00fcths h\u00f6hern Raum zog mit ihren M\u00e4chten die Seele der Welt \u2013 zu walten dort bis zum Anbruch der tagenden Weltherrlichkeit. Nicht mehr war das Licht der G\u00f6tter Aufenthalt und himmlisches Zeichen \u2013 den Schleyer der Nacht warfen sie \u00fcber sich. Die Nacht ward der Offenbarungen m\u00e4chtiger Schoos \u2013 in ihn kehrten die G\u00f6tter zur\u00fcck \u2013 schlummerten ein, um in neuen herrlichern Gestalten auszugehn \u00fcber die ver\u00e4nderte Welt. Im Volk, das vor allen verachtet zu fr\u00fch reif und der seligen Unschuld der Jugend trotzig fremd geworden war, erschien mit niegesehenem Angesicht die neue Welt \u2013 In der Armuth dichterischer H\u00fctte \u2013 Ein Sohn der ersten Jungfrau und Mutter \u2013 Geheimni\u00dfvoller Umarmung unendliche Frucht. Des Morgenlands ahndende, bl\u00fct[h]enreiche Weisheit erkannte zuerst der neuen Zeit Beginn \u2013 Zu des K\u00f6nigs dem\u00fcthiger Wiege wies ihr ein Stern den Weg. In der weiten Zukunft Namen huldigten sie ihm mit Glanz und Duft, den h\u00f6chsten Wundern der Natur. Einsam entfaltete das himmlische Herz sich zu einem Bl\u00fcthenkelch allm\u00e4chtger Liebe \u2013 des Vaters hohem Antlitz zugewandt und ruhend an dem ahndungsselgen Busen der lieblich ernsten Mutter. Mit verg\u00f6tternder Inbrunst schaute das weissagende Auge des bl\u00fchenden Kindes auf die Tage der Zukunft, nach seinen Geliebten, den Sprossen seines G\u00f6tterstamms, unbek\u00fcmmert \u00fcber seiner Tage irdisches Schicksal. Bald sammelten die kindlichsten Gem\u00fcther von inniger Liebe wundersam ergriffen sich um ihn her. Wie Blumen keimte ein neues fremdes Leben in seiner N\u00e4he. Unersch\u00f6pfliche Worte und der Botschaften fr\u00f6hlichste fielen wie Funken eines g\u00f6ttlichen Geistes von seinen freundlichen Lippen. Von ferner K\u00fcste, unter Hellas heiterm Himmel geboren, kam ein S\u00e4nger nach Pal\u00e4stina und ergab sein ganzes Herz dem Wunderkinde:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der J\u00fcngling bist du, der seit langer Zeit<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Auf unsern Gr\u00e4bern steht in tiefen Sinnen;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein tr\u00f6stlich Zeichen in der Dunkelheit \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der h\u00f6hern Menschheit freudiges Beginnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Was uns gesenkt in tiefe Traurigkeit<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zieht uns mit s\u00fc\u00dfer Sehnsucht nun von hinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im Tode ward das ewge Leben kund,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Du bist der Tod und machst uns erst gesund.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der S\u00e4nger zog voll Freudigkeit nach Indostan \u2013 das Herz von s\u00fc\u00dfer Liebe trunken; und sch\u00fcttete in feurigen Ges\u00e4ngen es unter jenem milden Himmel aus, da\u00df tausend Herzen sich zu ihm neigten, und die fr\u00f6hliche Botschaft tausendzweigig emporwuchs. Bald nach des S\u00e4ngers Abschied ward das k\u00f6stliche Leben ein Opfer des menschlichen tiefen Verfalls \u2013 Er starb in jungen Jahren, weggerissen von der geliebten Welt, von der weinenden Mutter und seinen zagenden Freunden. Der uns\u00e4glichen Leiden dunkeln Kelch leerte der liebliche Mund \u2013 In entsetzlicher Angst nahte die Stunde der Geburt der neuen Welt. Hart rang er mit des alten Todes Schrecken \u2013 Schwer lag der Druck der alten Welt auf ihm. Noch einmal sah er freundlich nach der Mutter \u2013 da kam der ewigen Liebe l\u00f6sende Hand \u2013 und er entschlief.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur wenig Tage hing ein tiefer Schleyer \u00fcber das brausende Meer, \u00fcber das bebende Land \u2013 unz\u00e4hlige Thr\u00e4nen weinten die Geliebten \u2013 Entsiegelt ward das Geheimni\u00df \u2013 himmlische Geister hoben den uralten Stein vom dunkeln Grabe. Engel sa\u00dfen bey dem Schlummernden \u2013 aus seinen Tr\u00e4umen zartgebildet \u2013 Erwacht in neuer G\u00f6tterherrlichkeit erstieg er die H\u00f6he der neugebornen Welt \u2013 begrub mit eigner Hand der Alten Leichnam in die verla\u00dfne H\u00f6hle, und legte mit allm\u00e4chtiger Hand den Stein, den keine Macht erhebt, darauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch weinen deine Lieben Thr\u00e4nen der Freude, Thr\u00e4nen der R\u00fchrung und des unendlichen Danks an deinem Grabe \u2013 sehn dich noch immer, freudig erschreckt, auferstehn \u2013 und sich mit dir; sehn dich weinen mit s\u00fc\u00dfer Inbrunst an der Mutter seligem Busen, ernst mit den Freunden wandeln, Worte sagen, wie vom Baum des Lebens gebrochen; sehen dich eilen mit voller Sehnsucht in des Vaters Arm, bringend die junge Menschheit, und der goldnen Zukunft unversieglichen Becher. Die Mutter eilte bald dir nach \u2013 in himmlischem Triumf \u2013 Sie war die Erste in der neuen Heymath bey dir. Lange Zeiten entflossen seitdem, und in immer h\u00f6herm Glanze regte deine neue Sch\u00f6pfung sich \u2013 und tausende zogen aus Schmerzen und Qualen, voll Glauben und Sehnsucht und Treue dir nach \u2013 wallen mit dir und der himmlischen Jungfrau im Reiche der Liebe \u2013 dienen im Tempel des himmlischen Todes und sind in Ewigkeit dein.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Gehoben ist der Stein \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Menschheit ist erstanden \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wir alle bleiben dein<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und f\u00fchlen keine Banden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der herbste Kummer fleucht<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Vor deiner goldnen Schaale,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wenn Erd und Leben weicht<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Im letzten Abendmahle.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zur Hochzeit ruft der Tod \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Lampen brennen helle \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Jungfraun sind zur Stelle \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Um Oel ist keine Noth \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Erkl\u00e4nge doch die Ferne<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Von deinem Zuge schon,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und ruften uns die Sterne<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit Menschenzung&#8216; und Ton.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nach dir, Maria, heben<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Schon tausend Herzen sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In diesem Schattenleben<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Verlangten sie nur dich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Sie hoffen zu genesen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Mit ahndungsvoller Lust \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Dr\u00fcckst du sie, heilges Wesen,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">An deine treue Brust.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">So manche, die sich gl\u00fchend<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In bittrer Qual verzehrt<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und dieser Welt entfliehend<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nach dir sich hingekehrt;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die h\u00fclfreich uns erschienen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">In mancher Noth und Pein \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wir kommen nun zu ihnen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Um ewig da zu seyn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nun weint an keinem Grabe,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">F\u00fcr Schmerz, wer liebend glaubt,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Liebe s\u00fc\u00dfe Habe<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wird keinem nicht geraubt \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Sehnsucht ihm zu lindern,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Begeistert ihn die Nacht \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Von treuen Himmelskindern<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wird ihm sein Herz bewacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Getrost, das Leben schreitet<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zum ewgen Leben hin;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Von innrer Glut geweitet<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Verkl\u00e4rt sich unser Sinn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Sternwelt wird zerflie\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zum goldnen Lebenswein,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wir werden sie genie\u00dfen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und lichte Sterne seyn.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Lieb&#8216; ist frey gegeben,<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und keine Trennung mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es wogt das volle Leben<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Wie ein unendlich Meer.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nur Eine Nacht der Wonne \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ein ewiges Gedicht \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Und unser aller Sonne<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ist Gottes Angesicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-99790\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Novalis-e1645610465288.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"300\" \/>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie ist das identit\u00e4tsstiftende Element der Kultur, KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologische Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00dcber der Menschen weitverbreitete St\u00e4mme herrschte vor Zeiten ein eisernes Schicksal mit stummer Gewalt. 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