{"id":14200,"date":"2003-02-10T00:01:03","date_gmt":"2003-02-09T23:01:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14200"},"modified":"2024-08-31T14:53:12","modified_gmt":"2024-08-31T12:53:12","slug":"uber-den-kritischen-lakonismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/02\/10\/uber-den-kritischen-lakonismus\/","title":{"rendered":"\u00dcber den kritischen Lakonismus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #888888;\">Rezensenten sind literarische Polizeibeamte.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Novalis<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gereicht Rezensenten, sie m\u00f6gen nun B\u00fccher, Menschen oder Verh\u00e4ltnisse beurteilen, zum gr\u00f6\u00dften Ruhme, wenn sie wie die Spartaner leben, nur Kupfergeld besitzen und schwarze Suppen essen; denn wer Vertrauen braucht, erh\u00e4lt es nur, wenn er sonst nichts braucht, und nur wer die Menschen entbehren gelernt, darf sie belehren. Aber\u00a0<em>schreiben<\/em>\u00a0d\u00fcrfen die Rezensenten nicht wie Spartaner. Sie sind Richter; sie m\u00fcssen also freisprechend oder verdammend ihre Entscheidungsgr\u00fcnde angeben, und das klar und umst\u00e4ndlich. Tun sie dieses nicht, begn\u00fcgen sie sich zu sagen: das ist gut, das ist schlecht \u2013 so kann ihnen jeder Leser mit Recht bemerken: das wei\u00df ich ohnedies, das sagt mir mein Gef\u00fchl; du aber sollst mir mein Gef\u00fchl deutlich machen und mir erkl\u00e4ren, warum dieses gut, warum dieses schlecht sei. Gegen die Lakonismen mancher Kritiker wollen wir etwas eifern und bei dieser Gelegenheit noch einiges andere ber\u00fchren, was auf unserm Wege liegt. Sie verdienen um so mehr Vorw\u00fcrfe, da Schriftsteller in unsern Tagen gar nicht n\u00f6tig haben, so \u00e4ngstlich auf K\u00fcrze bedacht zu sein; f\u00fcr das Erforderliche hierin sorgen schon andere Leute.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sind zuerst die Kritiker der B\u00fcchertitel. Manchmal fehlt in einem Titel ein ablatives E, manchmal ein Komma, manchmal das multiplizierende N. Mikroskopische\u00a0Rezensenten bemerken diese M\u00e4ngel und schieben das fehlende Komma hinein, und zwar behutsam in einem Parenthesenfutterale gesteckt, damit die kostbare Verbesserung nicht besch\u00e4digt werde. Wie kann ein Rezensent, der nur etwas menschliches Gef\u00fchl hat, so hart sein, den Titel eines Buches zu kritisieren? Ist er nicht selbst Mensch? Ist er nicht selbst Schriftsteller? Denkt er nicht mehr an jenen Tag, da er das Werk, woran er zehn Jahre gearbeitet, zu Ende gebracht und den Titel niedergeschrieben? War er nicht selig an diesem Tage? Hatte ihn nicht der Gedanke berauscht: heute habe ich auf meinen Todesfall gesorgt, heute habe ich meine Unsterblichkeit in die Witwenkasse gebracht? War er an jenem Tage f\u00e4hig, auf ein Komma zu achten? F\u00fcrchtet aber der Rezensent, das fehlende Komma k\u00f6nne die Schuljugend verf\u00fchren, so verbessere er es im stillen; der Schriftsteller wird dann den bescheidenen Vorwurf ger\u00fchrt annehmen und dem Rezensenten bei n\u00e4chster Gelegenheit die Hand dr\u00fccken. \u00dcberhaupt ist es kleinlich, in einem Buche die Sprachfehler zu r\u00fcgen. Man kann annehmen, da\u00df in der Regel jeder Schriftsteller grammatisch richtig zu schreiben wei\u00df und da\u00df er Sprachfehler nur aus \u00dcbereilung begeht. Es sind aber nicht immer die schlechtesten Werke, die in der Eile geschrieben werden. Ich war einmal dabei, als der verstorbene ber\u00fchmte Physiker<em>Ritter<\/em>\u00a0eine ungeheure hohe galvanische S\u00e4ule aufrichtete, mit der man ganz Deutschland h\u00e4tte sanguinisieren k\u00f6nnen. Ritter brachte aber nur Krebse und Fr\u00f6sche in ihren Wirkungskreis und stellte Versuche an. Zu gleicher Zeit schrieb er seine Beobachtungen nieder, und indem er dies tat, stand ein kleiner untersetzter Druckerjunge ganz verdutzt am Fu\u00dfe der S\u00e4ule und wartete aufs Manuskript. Da\u00df Ritter, wie es die Physiker manchmal tun, die Natur auf die Folter gespannt und ihr Bekenntnisse abgepeinigt, die sie oft wieder zur\u00fccknimmt \u2013 das geh\u00f6rt\u00a0nicht hierher. Nur so viel ist daraus zu entnehmen, dass unter solchen Umst\u00e4nden Ritter nicht an jedes Komma denken konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als kritische Lakonismen sind auch die Frage- und Ausrufungszeichen zu tadeln, welche Rezensenten und Redakteurs zuweilen in die ausgezogenen Stellen der beurteilten Schriften und in die Aufs\u00e4tze ihrer Mitarbeiter hineinbringen. Wenn ein Rezensent oder ein Redakteur sich \u00fcber etwas wundert oder etwas bezweifelt, dann soll er dieses deutlich heraussagen und es nicht blo\u00df pantomimisch zu erkennen geben. Ein solches Ausrufungszeichen gleicht dann dem Spie\u00dfe eines Dorfw\u00e4chters, welcher die Dienste seines in die Schenke desertierten Herrn \u00fcbernommen. Ein treuer Rezensent darf sich aber nicht auf seinen Spie\u00df verlassen, sondern er mu\u00df selbst Wache halten und jeden Einpassierenden fragen: woher? wohin? in welchen Gesch\u00e4ften? oder was sonst ein Literaturw\u00e4chter zu fragen hat. Das schlimmste hierbei ist, da\u00df die Leser nicht immer merken, da\u00df der Kritiker oder Redakteur das Ausrufungs- und Fragezeichen dazwischen gesetzt, sondern glauben, es geh\u00f6re zum Texte. Sie m\u00fcssen sich dann sehr verwundern, da\u00df der Verfasser sich \u00fcber seine eignen Behauptungen wundert und einen Satz, den er eben erst mit Bestimmtheit ausgedr\u00fcckt, wieder in Zweifel stellt. Diese Verwirrung kann aber einem Schriftsteller nicht gleichg\u00fcltig sein. Welcher, der Weib und Kind hat, wird es wagen, drucken zu lassen: \u00bbDer korsische Tyrann hielt die Welt in Banden, sein Sturz befreite sie\u00ab \u2013 wenn er bef\u00fcrchten mu\u00df, da\u00df ihm seine gute Gesinnung vergiftet werden k\u00f6nne, indem der Rezensent oder der Redakteur ein arsenikalisches Ausrufungszeichen in den Satz bringt? Kann der Redakteur seine Verwunderung oder seinen Zweifel nicht unterdr\u00fccken, so bringe er seine Hieroglyphen in das Unterhaus der Noten, wo sie als Opposition\u00a0hingeh\u00f6ren. Er darf also nicht schreiben: \u00bbDer korsische Tyrann hielt die Welt in Banden, sein Sturz befreite(!) sie\u00ab, sondern er mu\u00df drucken lassen: \u00bbDer korsische Tyrann hielt die Welt in Banden, sein Sturz befreite\u00a0sie.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00bbOhe jam satis est!<\/em>\u00ab&#8230; ich sage das nicht; bewahre der Himmel, denn ich bin noch nicht fertig. Und w\u00e4re ich fertig, w\u00fcrde ich dieses auf eine feinere Art zu verstehen geben, n\u00e4mlich, indem ich aufh\u00f6rte. Es gibt aber Rezensenten, die, wenn sie nichts mehr zu sagen wissen oder m\u00fcde sind oder kein Papier mehr haben, ausrufen:\u00a0<em>\u00bbOhe jam satis est!<\/em>\u00ab oder\u00a0<em>\u00bbEheu jam satis est!<\/em>\u00ab Aber\u00a0<em>ohe<\/em>\u00a0und\u00a0<em>eheu<\/em>\u00a0und alle solche Interjektionen (oder Empfindungslaute, wie man sie w\u00e4hrend des Befreiungskriegs in den deutschen Frauenvereinen nannte) sind sehr, sehr h\u00e4\u00dflich. Es liegt eine Verachtung darin, die auch der schlechteste Schriftsteller nicht verdient. Man soll zwar einen schlechten Schriftsteller nicht schonen, man soll ihn t\u00f6ten \u2013 sotaner Schaden ist nicht gro\u00df; aber man soll ihn hinrichten, nicht zerfetzen. Ein solcher gef\u00fchlloser Empfindungslaut ist auch das\u00a0<em>sic,<\/em>\u00a0das, obzwar eine Konjunktion, doch oft in Rezensionen als Interjektion gebraucht wird. Was hei\u00dft\u00a0<em>sic<\/em>? Wer den gro\u00dfen Scheller bei der Hand h\u00e4tte, worin alle Farbenabstufungen des<em>\u00a0sic<\/em>\u00a0stehen, der kann sich freilich erkl\u00e4ren lassen, was der Rezensent in jedem einzelnen Falle unter\u00a0<em>sic<\/em>\u00a0verstand; wer aber auf dem Rigi eine deutsche Renzension liest, wie soll der sich helfen? das\u00a0<em>sic<\/em>\u00a0ist oft r\u00e4tselhaft. Also keine\u00a0<em>sic&#8217;s,<\/em>\u00a0sondern frei heraus mit der Sprache, wie es einem deutschen Manne geziemt. Man kann wohl lateinisch beten, denn der liebe Gott versteht alle Sprachen; aber lateinisch kritisieren soll man nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Endlich sind auch die kritischen Mottos zu r\u00fcgen, die sibyllenartig in Versen ihre Meinung sagen. Es gibt n\u00e4mlich\u00a0deutsche Tagebl\u00e4tter, die jeden Tag mit einem andern Motto erscheinen. Das Motto ist gleichsam die Aurora, die jeden Morgen und das Blatt verk\u00fcndet, das der Morgen bringt. Die eigentliche Bestimmung dieser Mottos ist, mit den Aufs\u00e4tzen, welche zuoberst im Blatte stehen, in Verbindung zu treten. Sie m\u00fcssen also im Geiste dieser Aufs\u00e4tze gew\u00e4hlt sein. Die Redaktionen aber vergessen dieses oft und erlauben sich in den Mottos Aufs\u00e4tze zu kritisieren. Dieses mag lobend oder tadelnd geschehen, so ist es immer zu r\u00fcgen. Das Motto soll nicht wie ein Portier sein, der den Eintretenden grob oder artig behandelt, je nachdem er bei dem Hausherrn mehr oder weniger beliebt ist. Der Redakteur darf seine Finger nicht zwischen den Baum und die Rinde stecken, das hei\u00dft: er darf sich nicht zwischen den Leser und den Mitarbeiter stellen. Freilich kann der Fall eintreten, da\u00df die Redaktion mit den Ansichten eines ihrer verehrten Mitarbeiter nicht einverstanden ist; aber darum darf sie sich an dem verehrten Mitarbeiter nicht reiben, sie darf ihn nicht als Probierstein benutzen, die Goldhaltigkeit ihrer eignen Gesinnung darzutun; sie hat andere Gelegenheiten genug, ihre 24 Karate zu beweisen. Gibt es denn etwas Komischeres, als wenn das Motto gerade das Gegenteil sagt als der Aufsatz, zu dem es geh\u00f6rt \u2013 wenn es gleichsam vorausl\u00e4uft und den Lesern zuruft; dahinten k\u00f6mmt ein Herr, der will euch etwas erz\u00e4hlen, glaubt ihm nicht, er l\u00fcgt! So habe ich neulich in einem solchen Blatte einen Aufsatz gelesen, dessen Verfasser sich die undankbare M\u00fche gab, den Deutschen \u00fcber ihren l\u00e4cherlichen Judenha\u00df etwas die Wahrheit zu sagen. Das Motto zu jenem Aufsatze lautete (in Versen) ungef\u00e4hr: \u00bbVernichtung nur ist euer Los. Frieden ist euch hienieden nicht beschieden.\u00ab W\u00e4re ich der Verfasser jenes Aufsatzes, h\u00e4tte ich der Redaktion gesagt: \u00bbMit diesem Motto bin ich gar nicht zufrieden, und von nun an sind wir geschieden.\u00a0Ein gewissenhaftes Motto darf kein Gewissen haben; es mu\u00df heute demokratisch, morgen aristokratisch gesinnt sein. Ein weltkluges Motto mu\u00df sich zum Motto w\u00e4hlen: \u203aVive le roi! Vive la ligue!\u2039\u00ab<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_99554\" style=\"width: 247px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99554\" class=\"wp-image-99554 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Ludwig_Bo\u0308rne-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-99554\" class=\"wp-caption-text\">Ludwig B\u00f6rne (Gem\u00e4lde von Moritz Oppenheim, 1827)<\/p><\/div>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die nonkonformistische Literatur ehrlich und transparent zugleich sein wollte, war gegen Ende der 1960er nur schwer zu fassen, die Redaktion entdeckt die Keimzelle des Nonkonformismus in der die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/10\/die-keimzelle-des-nonkonformismus\/\">Romantiker-WG in Jena<\/a>. Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rezensenten sind literarische Polizeibeamte. 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