{"id":14102,"date":"2013-04-07T00:01:46","date_gmt":"2013-04-06T22:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14102"},"modified":"2021-09-01T10:49:18","modified_gmt":"2021-09-01T08:49:18","slug":"literatur-der-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/04\/07\/literatur-der-arbeitswelt\/","title":{"rendered":"Literatur der Arbeitswelt"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Literarisch-k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt der Gegenwart und ihren sozialen Problemen \u2013 unter diesem thematischen Schwerpunkt ist die vorliegende Publikation dem 50. Jahrestag der Zusammenkunft einer Gruppe von (Arbeiter-)schriftstellern gewidmet. Sie traf sich auf Initiative von Fritz H\u00fcser, dem damaligen Leiter der Dortmunder Stadtb\u00fccherei, im Fr\u00fchjahr 1961, um die sich Anfang der 1960er Jahre abzeichnenden flexiblen Ver\u00e4nderungen in der kapitalistischen Gesellschaft mit literarischen Mitteln zu erfassen. Vor die Aufgabe gestellt, den Ereignischarakter der Gr\u00fcndung einer lockeren Schriftstellerassoziation aus der zeitlichen Distanz von \u00fcber f\u00fcnfzig Jahren so zu reflektieren, dass aus der heutigen Perspektive die Beschreibung der damaligen verstaubten Arbeitswelt nicht obsolet wirkt, bedienen sich die beiden Spezialistinnen f\u00fcr soziale Probleme der Arbeiterliteratur eines Begriffs, der die vielf\u00e4ltigen \u00e4sthetischen und literarischen Formen der Gruppe verdeutlicht. \u201eSchreibarbeiten\u201c \u2013 in Anf\u00fchrungszeichen gesetzt, bezeichnet nicht nur literarische Versuche, sich mit der Welt der Arbeit auseinandersetzen, sondern auch die Orte der literarischen Produktion zu beschreiben. Dieser Prozess, der an den R\u00e4ndern des sich etablierenden Literaturbetriebs ablief, erlebte eine \u00fcberraschende Ausdifferenzierung, die Bestandteil der vorliegenden Analysen ist. Die \u00e4sthetische Einordnung der Gruppe 61 als \u201eLiteratur von unten\u201c (Gundel Mattenklott) brachte nicht nur soziale Ph\u00e4nomene zum Vorschein, sie trug zur Pluralisierung von Kultur ebenso bei wie auch die Entstehung neuer literarischer Stimmen. Solche Ausdifferenzierungen vollzogen sich nach Gerhard\/Palm auch in der Gruppe selbst. Die Pluralisierung ihrer Stile schlug sich vor allem in drei Typologisierung nieder: Max von der Gr\u00fcns realistisch-orientierter Arbeitswelt, der politische Schelmenroman aus der Feder von Peter Paul Zahl und der popliterarische Roman Nowack von Wolfgang K\u00f6rner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Auslotung der Aktualit\u00e4t der Dortmunder Gruppe 61 stehen, so Gerhard\/Palm \u201eFragen nach der Besonderheit der Texte und Autoren der Gruppe\u201c im Vordergrund, wobei \u201eauch die Unterschiede und die Pluralit\u00e4t der Stile und T\u00f6ne gew\u00fcrdigt werden sollen.\u201c (S. 13) Au\u00dferdem sind in dem Sammelband (Sektion 2) polemische Beitr\u00e4ge zum Stellenwert der \u201erandst\u00e4ndigen\u201c Literatur, den historischen Kontexten, der Rezeption und m\u00f6glichen Trend in der Gegenwart enthalten. Einen ersten wesentlichen Akzent setzt Walter Gr\u00fcnzweig, Professor f\u00fcr Amerikanistik und Prorektor der TU Dortmund, mit seinem Appell an die jungen deutschen Schriftsteller, \u201edie alte, egozentrische Denkungsart unserer ausbeuterischen Welt aufzugeben. Wer sich damit begn\u00fcgt, bestimmte Kreise und Klassen zu unterhalten, verdammt sich selbst zu Beschr\u00e4nktheit, Unfruchtbarkeit und Untergang. Die K\u00fcnstler, die heute unseren Luxusklassen dienen, erscheinen mir wie Affen in einem K\u00e4fig,, die nichts anderes zu tun haben, als sich gegenseitig nach L\u00e4usen abzusuchen \u2026\u201c (S. 20).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass weder die Gruppe noch ihre Texte archivierbar sind, sondern vielmehr angesichts der sich versch\u00e4rfenden Widerspr\u00fcche in der \u00f6konomischen Demokratie Deutschland wieder an Aktualit\u00e4t und subversivem Potenzial gewinnen, zeigen die theoriegeleiteten und praxisorientierten Beitr\u00e4ge in dem Sammelband. Tobias Lachmann analysiert am Beispiel von Peter Paul Zahls Schelmenroman \u201eDie Gl\u00fccklichen\u201c (Berlin 1979) Schreibweisen als Interventionen in die sinnliche Welt. Dabei entwickelt er unter Verweis auf die theoretischen Grundlagen der Karnevalisierung der Literatur und die Jahrhunderte lange Tradition einer umgest\u00fclpten Welt, abgesichert durch Autor-Interviews, einen spannenden Zugang zur politisierten Form von Arbeiterliteratur. Dabei kn\u00fcpft er an die in den 70er Jahren entstehenden Formen einer Gemeinschaft an, in der anstelle des Autors sich potenzielle kollektive Denk- und Handlungsweisen herausbildeten. \u00dcberraschend taucht mit Wolfgang K\u00f6rners popliterarisch angehauchtem Roman \u201eNowack\u201c (D\u00fcsseldorf 1969) ein Text auf, dessen Autor nach Steffen Stadthaus \u201enicht nur inhaltlich, sondern auch formal mit den Traditionslinien der Arbeiterliteratur brach\u201c (S. 90). Er kommt zu der Einsicht, dass K\u00f6rners Kapitalismusgroteske \u201eNowack\u201c den \u00dcbergang zu einer nachindustriellen Gesellschaft reflektiere. Eine These, die er hinl\u00e4nglich unter Verweis auf die umfassende Rezeption des Romans und seiner\u00a0 literarischen Positionierung innerhalb der Gruppe 61 belegt. Was er als \u201eBefreiung von der Fron unter Tage bezeichnet\u201c, gilt im Hinblick auf die fr\u00fchen Industrieromane aus der Feder von Max von der Gr\u00fcn als Flucht vor der Fron der Bergwerksmaloche. \u201eM\u00e4nner in zweifacher Nacht\u201c \u2013 1962 erschienen, sorgte, wie Dirk Hallenberger in seinem Beitrag \u00fcber Verortungen in den fr\u00fchen Industrieromanen von Max von der Gr\u00fcn betonte, zun\u00e4chst f\u00fcr Irritationen, weil das Thema Bergbau in einem Arbeiterroman zum ersten Mal seit den fr\u00fchen 1930er Jahren wieder in der westdeutschen Literatur auftauchte. Im Gegensatz zu den tradierten Bergbau-Romanen der Nachkriegszeit ging es in Max von der Gr\u00fcns Roman um eine radikale Kritik an den Arbeitsbedingungen in einem Kohleschacht und die n\u00fcchterne Schilderung eines Grubenungl\u00fccks mit t\u00f6dlichen Folgen. Hallenbergs vielschichtige Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass in den \u201eunmittelbaren Gegenwartsromanen\u201c des Autors auch die Verschiebung der Handlungsorte von \u201eunter Tage ins \u00dcbertage-Revier und endlich zum \u201aexemplarischen Ruhrgebiet\u2019 sichtbar werde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite Sektion des Bandes thematisiert die \u201esubversiven Stimmen im <em>Almanach der Gruppe 61 und ihrer G\u00e4ste\u201c <\/em>im Hinblick auf eine \u201ePolitik der kleinen Arbeiterliteratur\u201c (Julian Osthues), setzt sich am Beispiel des erz\u00e4hlerischen Werkes von Gisela Elsner unter dem Stichwort \u201aFluch der Herkunft\u2019 mit der Beschreibung der Arbeitswelt auseinander (Christine K\u00fcnzel) und beleuchtet Fragen des Authentischen an den R\u00e4ndern des Literaturbetriebs (Ute Gerhard).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Sektion \u201aKontexte\u2019 werden am Beispiel der Arbeitssicherheit im Bergbau die Positionen der Gewerkschaften und deren Reaktionen auf die Literatur der Gruppe 61 ausgearbeitet (Karl Lauschke), Holger Heith analysiert die Kulturarbeit der Industriegewerkschaft Bergbau und Energie und Anne M.N. Sokol wagt den Vergleich am Beispiel eines brieflichen Gedankenaustauschs \u00fcber Arbeiterliteratur in Deutschland-Ost und Deutschland-West in den sp\u00e4tern 60er Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Beitr\u00e4ge in der Sektion \u201aRezeption und Anschl\u00fcsse\u2019 rufen besonderes Interesse hervor, weil es a) um Dieter Wellerhofs Konzeption eines \u201aNeuen Realismus\u2019 und seine Kritik an den Schreibweisen der Gruppe 61 geht, und b) um die Erl\u00e4uterung der Ausstellung \u201eSchreibwelten \u2013 Erschriebene Welten \u2013 Zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61\u201c, die parallel zum Kolloquium im Fritz-H\u00fcser-Institut lief. Wellershof ging es in seiner an Adorno geschulten literatursoziologischen Kritik an der Literatur der Arbeitswelt um die Dechiffrierung der verst\u00fcmmelten Sprache der Arbeiter, einer Aufgabe, der sich die Autoren des \u201aneuen Realismus\u2019 stellen m\u00fcssten. Die Kuratorinnen der Ausstellung Gertrude Cepl-Kaufmann und Jasmin Grande reflektieren Selbstbild, Au\u00dfenwahrnehmung und Wirkung der Gruppe 61, wobei sie ein eindrucksvolles, von syn\u00e4sthetischen Aspekten und vielschichtigen Rezeptionsabl\u00e4ufen getragenes Modell unter Einbeziehung zahlreicher Museumsausstellungen entwickeln. Mit diesem unbedingt lesenswerten Beitrag schlie\u00dft der Band, der aus der Feder von Martin Rooney auch einen emphatischen \u00a0Aufsatz \u00fcber den Initiator der Dortmunder Gruppe, den 1979 verstorbenen Fritz H\u00fcser, enth\u00e4lt. Er holte in den Nachkriegsjahren Armin T. Wegener, den Dichter und engagierten Aufkl\u00e4rer des V\u00f6lkermords an den Armeniern, wieder in das kritische Bewusstsein der Deutschen zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schreibarbeiten an den R\u00e4ndern der Literatur? Angesichts der sich gegenw\u00e4rtig versch\u00e4rfenden sozialen Konflikte, des steigenden Arbeitstempos und der sich h\u00e4ufenden Ersch\u00f6pfungssyndrome als Auswirkung der unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den turbokapitalistischen Produktions- und Verwaltungsst\u00e4tten r\u00fccken manche Beschreibungsfelder in den Texten der Gruppe 61 wieder in unser kritisch geschultes Bewusstsein. Sie bewegen sich in Richtung der Zentren unserer br\u00fcchigen postmodernen, entfremdeten Welt und fordern damit einen neuen Rezeptionsschub einer bei weitem nicht randst\u00e4ndigen Literatur heraus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schreibarbeiten an den R\u00e4ndern der Literatur<\/strong>, von Ute Gerhard \/ Hanneliese Palm (Hg.). Die Dortmunder Gruppe 61. Essen (Klartext) 2012.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Gruppe61_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-91527 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Gruppe61_Cover-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Gruppe61_Cover-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Gruppe61_Cover-260x399.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Gruppe61_Cover-160x246.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Gruppe61_Cover.jpg 325w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Literarisch-k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt der Gegenwart und ihren sozialen Problemen \u2013 unter diesem thematischen Schwerpunkt ist die vorliegende Publikation dem 50. 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