{"id":13678,"date":"2023-03-19T00:01:53","date_gmt":"2023-03-18T23:01:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=13678"},"modified":"2022-02-25T13:18:50","modified_gmt":"2022-02-25T12:18:50","slug":"poetische-materialisten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/03\/19\/poetische-materialisten\/","title":{"rendered":"Poetische Materialisten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Aber ist es denn einerlei, <em>die<\/em> oder <em>der<\/em> Natur nachzuahmen, und ist Wiederholen Nachahmen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich hat der Grundsatz, die Natur treu zu kopieren, kaum einen Sinn. Da es n\u00e4mlich unm\u00f6glich ist, ihre Individualit\u00e4t durch irgendein Nachbild zu ersch\u00f6pfen; da folglich das letzte allezeit zwischen Z\u00fcgen, die es wegzulassen, und solchen, die es aufzunehmen hat, ausw\u00e4hlen mu\u00df: so geht die Frage der Nachahmung in die neue \u00fcber, nach welchem Gesetze, an welcher Hand die Natur sich in das Gebiet der Poesie erhebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gemeinste Nachdrucker der Wirklichkeit bekennt doch, da\u00df die Weltgeschichte noch keine Epop\u00f6e sei \u2013 obgleich in einem h\u00f6hern Sinne wohl \u2013, da\u00df ein wahrer guter Liebesbrief noch in keinen Roman sich schicke \u2013 und da\u00df ein Unterschied sei zwischen den Landschaftgem\u00e4lden des Dichters und zwischen den Auen- und H\u00f6hen-Vermessungen des Reisebeschreibers. \u2013 Wir f\u00fchren alle bei Gelegenheit leicht unser ordentliches Gespr\u00e4ch mit Nebenmenschen; gleichwohl ist nichts seltener als ein Schriftsteller, der einen lebendigen Dialog schreiben kann. Warum ist ein Lager noch kein Wallensteinisches von Schiller, das doch vor einem wirklichen wenigstens nicht den Reiz der Ganzheit voraushat?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Hermes<\/em>&#8218; Romane besitzen beinahe alles, was man zu einem poetischen <em>K\u00f6rper<\/em> fordert, Weltkenntnis, Wahrheit, Einbildungkraft, Form, Zartsinn, Sprache; da aber ihnen der poetische <em>Geist<\/em> fehlt, so sind sie die besten Romane gegen Romane und gegen deren zuf\u00e4lliges Gift; man mu\u00df sehr viel Geld in Banken und im Hause haben, um die D\u00fcrftigkeit, wenn sie in seinen Werken gedruckt vorkommt, lachend auszuhalten. Allein das ist eben unpoetisch. Ungleich der Wirklichkeit, die ihre prosaische Gerechtigkeit und ihre Blumen in unendlichen R\u00e4umen und Zeiten austeilet, mu\u00df eben die Poesie in geschlossenen begl\u00fccken; sie ist die einzige Friedeng\u00f6ttin der Erde und der Engel, der uns, und w\u00e4r&#8216; es nur auf Stunden, aus Kerkern auf Sterne f\u00fchrt; wie Achilles&#8216; Lanze mu\u00df sie jede Wunde heilen, die sie sticht. G\u00e4be es denn sonst etwas Gef\u00e4hrlicheres als einen Poeten, wenn dieser <em>unsere<\/em> Wirklichkeit noch vollends mit <em>seiner<\/em> und uns also mit einem eingekerkerten Kerker umschl\u00f6sse? Sogar der Zweck sittlicher Bildung, den sich der ebengenannte Romanprediger Hermes vorsetzt, wird, da er ihm mit einem widerdichterischen Geiste nachsetzt, nicht nur verfehlt, sondern sogar gef\u00e4hrdet und untergraben (z.B. im Romane f\u00fcr T\u00f6chter edler Herkunft und in der Foltergeschichte des widerlichen moralischen Selbst-Kerkermeisters Herr Kerker).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichwohl bereitet auch der falsche Nachstich der Wirklichkeit einige Lust, teils weil er belehrt, teils weil der Mensch so gern seinen Zustand zu Papier gebracht und ihn aus der verworrenen pers\u00f6nlichen N\u00e4he in die deutlichere objektive Ferne geschoben sieht. Man nehme den Lebentag eines Menschen ganz treu, ohne Farbenmuscheln, nur mit dem Dintenfasse zu Protokoll und lasse ihn den Tag wieder lesen: so wird er ihn billigen und sich wie von lauen linden Wellen umkr\u00e4uselt versp\u00fcren. Sogar einen fremden Lebentag hei\u00dfet er eben darum gut im Gedicht. Keinen wirklichen Charakter kann der Dichter \u2013 auch der komische \u2013 aus der Natur annehmen, ohne ihn, wie der J\u00fcngste Tag die Lebendigen, zu verwandeln f\u00fcr H\u00f6lle oder Himmel. Gesetzt, irgendein wild und weltfremder Charakter existierte, als der einzige, ohne irgendeine symbolische \u00c4hnlichkeit mit andern Menschen: so k\u00f6nnt&#8216; ihn kein Dichter gebrauchen und abzeichnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die humoristischen Charaktere Shakespeares sind allgemeine, symbolische, nur aber in die Verkr\u00f6pfungen und W\u00fclste des Humors gesteckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man erlaube mir noch einige Beispiele von unpoetischen Repetierwerken der gro\u00dfen Weltuhr. \u00bbBrockes irdisches Vergn\u00fcgen in Gott\u00ab ist eine so treue dunkle Kammer der \u00e4u\u00dferlichen Natur, da\u00df ein wahrer Dichter sie wie einen Reisebeschreiber der Alpen, ja wie die Natur selber benutzen kann; er kann n\u00e4mlich unter den umhergeworfenen Farbenk\u00f6rnern w\u00e4hlen und sie zu einem Gem\u00e4lde verreiben. \u2013 Die dreimal aufgelegte Luciniade von Lacombe, welche die Geburthelferkunst (welch ein Gegen- oder Widerstand f\u00fcr die Poesie!) besingt, so wie die meisten Lehrgedichte, welche uns ihren zerhackten Gegenstand Glied f\u00fcr Glied, obwohl jedes in einige poetische Goldflittern gewickelt, zuz\u00e4hlen, zeigen, wie weit prosaische Nach\u00e4ffung der Natur abstehe von poetischer Nachahmung. \u2013<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am ekelsten aber tritt diese Geistlosigkeit im Komischen vor. Im Epos, im Trauerspiel versteckt sich wenigstens oft die Kleinheit des Dichters hinter die H\u00f6he seines Stoffs, da gro\u00dfe Gegenst\u00e4nde schon sogar in der Wirklichkeit den Zuschauer poetisch anregen \u2013 daher J\u00fcnglinge gern mit Italien, Griechenland, Ermordungen, Helden, Unsterblichkeit, f\u00fcrchterlichem Jammer und dergleichen anfangen, wie Schauspieler mit Tyrannen \u2013; aber im Komischen entbl\u00f6\u00dfet die Niedrigkeit des Stoffs den ganzen Zwerg von Dichter, wenn er einer ist.<a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/Literatur\/M\/Jean+Paul\/Schriften\/Vorschule+der+%C3%84sthetik\/Kleine+Nachschule+zur+%C3%A4sthetischen+Vorschule\/4.+Himmelfahrt-Woche\/%C3%9Cber+die+Dichtkunst#Fu%C3%9Fnoten_13\"><sup>13<\/sup><\/a> An den deutschen Lustspielen \u2013 man sehe die widrigen Proben, noch dazu der bessern, von Kr\u00fcger, Gellert und andern in Eschenburgs Beispielsammlung \u2013 zeigt der Grundsatz der blo\u00dfen Natur-Nach\u00e4ffung die ganze Kraft seiner Gemeinheit. Es ist die Frage, ob die Deutschen noch ein <em>ganzes<\/em> Lustspiel haben, und nicht blo\u00df einige Akte. Die Franzosen erscheinen uns daran reicher; aber hier wirkt T\u00e4uschung mit, weil <em>fremde<\/em> Narren und fremder P\u00f6bel an sich, ohne den Dichter, einige poetische Ungemeinheit vorspiegeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2013 Die Briten hingegen sind reicher \u2013 obgleich derselbe ideale Trug der Auslandschaft mitwirkt; und ein einziges Buch k\u00f6nnte uns von der Wahrheit \u00fcberf\u00fchren. N\u00e4mlich Wallstaffs polite Gespr\u00e4che von Swift malen bis zur Treue \u2013 die nur in Swifts parodierendem Geiste sich genial widerspiegelt \u2013 Englands Honoratioren gerade so gemeingeistlos ab, wie in den deutschen Lustspielen unsere auftreten; da nun aber diese Langweiligen nie in den englischen erscheinen: so sind folglich \u00fcber dem Meere weniger die Narren als vielmehr die Lustspielschreiber geistreicher als bei uns. Das Feld der Wirklichkeit ist eben ein in Felder geschachtes Brett, auf welchem der Autor so gut die gemeine polnische Dame als das k\u00f6nigliche Schachspiel, sobald er in einem Falle nur Steine, und im andern Figuren und Kunst, spielen kann. Wie wenig Dichtung ein Kopierbuch des Naturbuchs sei, ersieht man am besten an den J\u00fcnglingen, die gerade dann die Sprache der Gef\u00fchle am schlechtesten reden, wenn diese in ihnen regieren und schreien, und welchen das zu starke Wasser das poetische M\u00fchlenwerk gerade hemmt und nicht treibt, indes sie nach der falschen Maxime der Natur-Affen ja nichts brauchten, als nachzuschreiben, was ihnen vorgesprochen wird. Keine Hand kann den poetischen, lyrischen Pinsel fest halten und f\u00fchren, in welcher der Fieberpuls der Leidenschaft schl\u00e4gt. Der blo\u00dfe Unwille macht zwar Verse, aber nicht die besten; selber die Satire wird durch Milde sch\u00e4rfer als durch Zorn, so wie Essig durch s\u00fc\u00dfe Rosinenstiele st\u00e4rker s\u00e4uert, durch bittern Hopfen aber umschl\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weder der Stoff der Natur, noch weniger deren Form ist dem Dichter roh brauchbar. Die Nachahmung des erstern setzt ein h\u00f6heres Prinzip voraus; denn jedem Menschen erscheint eine andere Natur; und es kommt nun darauf an, welchem die sch\u00f6nste erscheint. Die Natur ist f\u00fcr den Menschen in ewiger Menschwerdung begriffen, bis sogar auf ihre Gestalt; die Sonne hat f\u00fcr ihn ein Vollgesicht, der halbe Mond ein Halbgesicht, die Sterne doch Augen, alles lebt den Lebendigen; und es gibt im Universum nur Schein-Leichen, nicht Schein-Leben. Allein das ist eben der prosaische und poetische Unterschied oder die Frage,<em> welche<\/em> Seele die Natur beseele, ob ein Sklavenkapit\u00e4n oder ein Homer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In R\u00fccksicht der nachzuahmenden Form stehen die poetischen Materialisten im ewigen Widerspruch mit sich und der Kunst und der Natur; und blo\u00df, weil sie <em>halb<\/em> nicht wissen, was sie haben wollen, wissen sie folglich halb, was sie wollen. Denn sie erlauben wirklich den Versfu\u00df auch in gr\u00f6\u00dfter und jeder Leidenschaft (was allein schon wieder ein Prinzip f\u00fcr das Nachahm-Prinzip festsetzt) \u2013 und im Sturme des Affekts h\u00f6chsten Wohllaut und einigen starken Bilderglanz der Sprache (wie stark aber, kommt auf Willk\u00fcr der Rezension an) \u2013 ferner die Verk\u00fcrzungen der Zeiten (doch mit Vorbehalt gewisser, d.h. ungewisser R\u00fccksicht auf nachzuahmende Natur) \u2013 dann die G\u00f6tter und Wunder des Epos und der Oper \u2013 die heidnische G\u00f6tterlehre mitten in der jetzigen <em>G\u00f6tterd\u00e4mmerung<\/em> \u2013 im Homer die langen Mordpredigten der Helden <em>vor<\/em> dem Morde \u2013 im Komischen die Parodie, obgleich bis zum Unsinn \u2013 in Don Quixote einen romantischen Wahnsinn, der unm\u00f6glich ist \u2013 in Sterne das kecke Eingreifen der Gegenwart in seine Selbstgespr\u00e4che \u2013 in Th\u00fcmmel und andern den Eintritt von Oden ins Gespr\u00e4ch und noch das \u00fcbrige Zahllose. Aber ist es dann nicht ebenso schreiend \u2013 als mitten ins <em>Singen zu reden \u2013,<\/em> gleichwohl in solche poetische Freiheiten die prosaische Leibeigenschaft der blo\u00dfen Nachahmung einzuf\u00fchren und gleichsam im Universum Fruchtsperre und Warenverbote auszuschreiben? Ich meine, widerspricht man denn nicht sich und eignen Erlaubnissen und dem Sch\u00f6nen, wenn man dennoch in dieses sonnentrunkne Wunder-Reich, worin G\u00f6ttergestalten aufrecht und selig gehen, \u00fcber welches keine schwere Erden-Sonne scheint, wo leichtere Zeiten fliegen und andere Sprachen herrschen, wo es, wie hinter dem Leben, keinen rechten Schmerz mehr gibt, wenn in diese verkl\u00e4rte Welt die Wilden der Leidenschaft aussteigen sollten, mit dem rohen Schrei des Jubels und der Qual, wenn jede Blume darin so langsam und unter so vielem Grase wachsen m\u00fc\u00dfte als auf der tr\u00e4gen Welt, wenn die Eisen-R\u00e4der und Eisen-Achse der schweren Geschicht und S\u00e4kular-Uhr, statt der himmlischen Blumen-Uhr, die nur auf- und zuquillt und immer duftet, die Zeit l\u00e4nger m\u00e4\u00dfe anstatt k\u00fcrzer?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Denn wie das organische Reich das mechanische aufgreift, umgestaltet und beherrschet und kn\u00fcpft, so \u00fcbt die poetische Welt dieselbe Kraft an der wirklichen und das Geisterreich am K\u00f6rperreich. Daher wundert uns in der Poesie nicht ein Wunder, sondern es gibt da keines, ausgenommen die Gemeinheit. Daher ist \u2013 bei gleichgesetzter Vortrefflichkeit \u2013 die poetische Stimmung auf derselben H\u00f6he, ob sie ein echtes Lustspiel oder ein echtes Trauerspiel, sogar dieses mit romantischen Wundern auftut; und Wallensteins Tr\u00e4ume geben dichterisch in nichts den Visionen der Jungfrau von Orleans nach. Daher darf nie der h\u00f6chste Schmerz, nie der h\u00f6chste Himmel des Affekts sich so auf der B\u00fchne \u00e4u\u00dfern wie etwan in der ersten besten Loge, n\u00e4mlich nie so <em>einsilbig<\/em> und arm. Ich meine dies: immer lassen die franz\u00f6sischen und h\u00e4ufig die deutschen Tragiker die Windst\u00f6\u00dfe der Affekten kommen und entweder sagen: o ciel, oder mon dieu, oder o dieux, oder h\u00e9las, oder gar nichts, oder, was dasselbe ist, eine Ohnmacht f\u00e4llt ein. Aber ganz unpoetisch! Der Natur und Wahrheit gem\u00e4\u00dfer ist gewi\u00df nichts als eben diese einsilbige Ohnmacht. Nur w\u00e4re auf diese Weise nichts lustiger zu malen als gerade das Schwerste; und der Abgrund und der Gipfel des Innersten lie\u00dfen sich viel heller und leichter aufdecken als die Stufen dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allein da die Poesie gerade an die einsame Seele, die wie ein geborstenes Herz sich in dunkles Blut verbirgt, n\u00e4her dringen und das leise Wort vernehmen kann, womit jede ihr unendliches Weh ausspricht oder ihr Wohl: so sei sie ein Shakespeare und bringe uns das Wort. Die eigne Stimme, welche der Mensch selber im Brausen der Leidenschaft bet\u00e4ubt verh\u00f6rt, entwische der Poesie so wenig als einer h\u00f6chsten Gottheit der stummste Seufzer. Gibt es denn nicht Nachrichten, welche uns nur auf Dichter-Fl\u00fcgeln kommen k\u00f6nnen; gibt es nicht eine Natur, welche nur dann ist, wenn der Mensch nicht ist, und die er antizipiert? Wenn z.B. der Sterbende schon in jene finstere W\u00fcste allein hingelegt ist, um welche die Lebendigen ferne, am Horizont, wie tiefe W\u00f6lkchen, wie eingesunkne Lichter stehen, und er in der W\u00fcste einsam lebt und stirbt: dann erfahren wir nichts von seinen letzten Gedanken und Erscheinungen \u2013 \u2013 Aber die Poesie zieht wie ein wei\u00dfer Strahl in die tiefe W\u00fcste, und wir sehen in die letzte Stunde des Einsamen hinein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_13693\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/220px-RichterJP3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13693\" class=\"size-full wp-image-13693\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/220px-RichterJP3.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"288\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13693\" class=\"wp-caption-text\">Jean Paul, Gem\u00e4lde von Heinrich Pfenninger, 1798<\/p><\/div>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie sowohl den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14142\">Essay <\/a>\u00fcber Jean Paul auf KUNO, als auch feinstes <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15875\">Rezensionsfeuilleton <\/a>von Wolfgang Schlott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aber ist es denn einerlei, die oder der Natur nachzuahmen, und ist Wiederholen Nachahmen? 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