{"id":13176,"date":"2013-02-13T09:40:18","date_gmt":"2013-02-13T08:40:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=13176"},"modified":"2022-06-13T06:17:36","modified_gmt":"2022-06-13T04:17:36","slug":"monotheismus-debatte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/02\/13\/monotheismus-debatte\/","title":{"rendered":"Monotheismus-Debatte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/2801monogross.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13177\" title=\"2801monogross\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/2801monogross.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"131\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immer wieder st\u00f6\u00dft der Perlentaucher mit gro\u00dfartigen Essays interessante Diskurse an. In der von Jan Assmann angesto\u00dfenen Monotheismus-Debatte im Perlentaucher <a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/essay\/plaedoyer-fuer-das-sowohl-als-auch.html#23x\">pl\u00e4diert<\/a> der katholische Theologe und Philosoph Klaus M\u00fcller wie Assmann f\u00fcr das &#8222;Sowohl als auch&#8220; und nimmt dabei Bezug auf den fr\u00fchen Kantianer Karl Leonhard Reinhold: &#8222;Umbildung des blinden Glaubens in Vernunft&#8220; sei sein Programm: &#8222;Diese Vermittlungsabsicht erf\u00fcllt Reinhold durch eine zentrale These seiner &#8218;Hebr\u00e4ischen Mysterien&#8216;, der gem\u00e4\u00df Gottes Namenskundgabe aus Ex 3,14, &#8218;Ich bin, der ich bin&#8216;, mit dem All-Einen der \u00e4gyptischen Mysterien koinzidiert.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als freiwilligen Machtverzicht wertet der Theologe Jan-Heiner T\u00fcck in der NZZ den R\u00fccktritt des Papstes positiv und beispielhaft, die Amtszeit Benedikts XVI. indes res\u00fcmiert er verhalten: &#8222;Durch Worte hat Benedikt in Predigten, Ansprachen, Audienzen, aber auch durch Enzykliken, B\u00fccher und Interviews gewirkt. Anh\u00e4nger und Kritiker kommen darin \u00fcberein, dass sie den Worten des Papstes gedankliche Klarheit und sprachliche Eleganz bescheinigen. Unter den &#8218;Taten&#8216; des Pontifikats stechen freilich die umstrittenen Bem\u00fchungen um eine Auss\u00f6hnung mit der traditionalistischen Piusbruderschaft und auch das Krisenmanagement im Umgang mit den Missbrauchsf\u00e4llen hervor.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #888888;\">Aus gew\u00f6hnlich gut informierten Kreisen hat KUNO erfahren, warum der Papst zur\u00fcckgetreten ist, er hat f\u00fcr seine Doktorarbeit in der Bibel abgeschrieben.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_102191\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-102191\" class=\"wp-image-102191 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1999\/11\/Fakel_Cover-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-102191\" class=\"wp-caption-text\">Die Fakel, ein analoger Blog<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO hat ein Faible f\u00fcr die frei drehende Phantasie. Wir begreifen die Gattung des Essays als eine Versuchsanordnung, undogmatisch, subjektiv, experimentell, ergebnisoffen. Auch ein Essay handelt ausschliesslich mit Fiktionen, also mit Modellen der Wirklichkeit. Wir betrachten Michel de Montaigne als einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/04\/23\/die-ehe-ist-ein-vertrag-nur-der-erste-anfang-ist-frei\/\">Blogger aus dem 16. Jahrhundert<\/a>. Henry David Thoreau gilt als Schriftsteller auch in formaler Hinsicht als eine der markantesten Gestalten der klassischen amerikanischen Literatur. Als sorgf\u00e4ltig feilender Stilist, als hervorragender Sprachk\u00fcnstler hat er durch die f\u00fcr ihn <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/07\/12\/walden-life-in-the-woods\/\">charakteristische Essayform<\/a> auf Generationen von Schriftstellern anregend gewirkt. Karl Kraus war der erste Autor, der die kulturkritische Kommen\u00adtie\u00adrung der Welt\u00adlage zur Dauer\u00adbesch\u00e4f\u00adtigung erhob. Seine Zeit\u00adschrift \u201eDie Fackel\u201c war gewisser\u00adma\u00ad\u00dfen der erste <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/01\/29\/die-fackel\/\">Kultur-Blog<\/a>. Die Redaktion nimmt Rosa Luxemburg beim Wort und versucht in diesem Online-Magazin auch \u00fcberkommene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/05\/01\/wie-entstand-die-maifeier\/\">journalistische Formen<\/a> neu zu denken. Enrik Lauer zieht die Dusche dem Wannenbad vor. Warum erstere im Sp\u00e4tkapitalismus \u2013 zum Beispiel als Zeit und Ressourcen sparend \u2013 zweiteres als Form der K\u00f6rperreinigung weitgehend verdr\u00e4ngt hat, ist einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/25\/wohlbefinden\/\">eigenen Betrachtung<\/a> wert. Ulrich Bergmann setzte sich mit den Wachowski-Br\u00fcdern und der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/06\/the-matrix-has-you\/\">Matrix<\/a> auseinander. Zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">weitere Betrachtungen<\/a> von J.C. Albers. Last but not least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25524\"><em>VerDichtung \u2013 \u00dcber das Verfertigen von Poesie<\/em><\/a>, ein Essay von A.J. Weigoni in dem er dichtungstheoretisch die poetologischen Grunds\u00e4tze seines Schaffens beschreibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder st\u00f6\u00dft der Perlentaucher mit gro\u00dfartigen Essays interessante Diskurse an. 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