{"id":13075,"date":"2013-12-25T00:01:24","date_gmt":"2013-12-24T23:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=13075"},"modified":"2021-03-09T06:32:03","modified_gmt":"2021-03-09T05:32:03","slug":"wohlbefinden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/25\/wohlbefinden\/","title":{"rendered":"Wohlbefinden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_13081\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Lauer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13081\" class=\"size-full wp-image-13081\" title=\"Lauer\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Lauer.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"289\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-13081\" class=\"wp-caption-text\">Enrik Lauer<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Allgemeinen ziehe ich die Dusche dem Wannenbad vor. Warum erstere im Sp\u00e4tkapitalismus \u2013 zum Beispiel als Zeit und Ressourcen sparend \u2013 zweiteres als Form der K\u00f6rperreinigung weitgehend verdr\u00e4ngt hat, w\u00e4re gewiss einer eigenen Betrachtung wert. Gleichwohl erlebt das Bad seit Jahren eine Renaissance. Im heimischen wie im au\u00dferh\u00e4uslichen Bereich dient es freilich nicht mehr vorrangig der Sauberkeit, sondern der Bef\u00f6rderung des Wohlbefindens, neudeutsch \u00bbWellness\u00ab. Dieser unaufhaltsame Aufstieg \u00f6ffentlicher Wohlf\u00fchl-Aquatik in all ihren Formen, zweifellos eine Wiederkehr der ebenfalls sp\u00e4tzeitlichen r\u00f6mischen Thermen, w\u00e4re ein nicht minder dankbares Thema melancholischer Kulturbetrachtung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun bin ich kein gro\u00dfer Freund \u00f6ffentlicher Badeanstalten. Also steige ich \u2013 im Anschluss an milde sportliche Bet\u00e4tigung, dem postindustriellen \u00c4quivalent zu k\u00f6rperlicher Arbeit \u2013 in die heimische Wanne. Und da mir der Sinn hier weniger nach Reinigung als vielmehr nach Entspannung steht, setze ich dem Badewasser anstelle seifenhaltiger Produkte ein vorgeblich nach Lavendel duftendes \u00bbSinnensalz\u00ab zu, welches mir das \u00bbAbtauchen in einen kleinen Kurzurlaub\u00ab verhei\u00dft. Und siehe, das \u00bbganzheitliche Badeerlebnis\u00ab entspannt mich in der Tat \u2013 ohne dass ich entscheiden k\u00f6nnte, ob es real, imagin\u00e4r oder symbolisch induziert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem die syn\u00e4sthetische Prosa der Verpackung aber l\u00e4sst schlie\u00dflich die Denklust \u00fcber die Badelust siegen. Sie verspricht \u00bbeine mehrfache Stimulation der Sinne \u2013 Farben sehen, D\u00fcfte riechen, Pflege sp\u00fcren\u00ab. Dementsprechend beginnen wir mit einer ph\u00e4nomenologischen Analyse. Vorz\u00fcglich im Auge des Betrachters, respektive der Betrachterin d\u00fcrfte liegen, wie \u00bbstimmungsvoll\u00ab sie die \u00bbFarbe von leuchtendem Violett\u00ab empfinden. Der Abgleich mit der T\u00fcte n\u00e4hrt eher den Verdacht, hier sei zum Bedrucken und zum Bef\u00fcllen derselben die gleiche Chemikalie verwendet worden. Schnell einig sind sich meine Frau und ich \u00fcber die eher schwache, \u00fcberdies schwer zu identifizierende olfaktorische Pr\u00e4senz einer \u00bbangenehm blumigen Duftnote\u00ab \u2013 immerhin gibt die Liste der Inhaltsstoffe neben \u00bbParfum\u00ab auch <em>Lavendula angustifolia<\/em> an. Die \u00bbsamtig-zarte Pflege der kostbaren Bade-Liposome\u00ab wiederum mag zwar nicht unmittelbar sp\u00fcrbar sein. Doch zumindest offenbart sie sich indirekt im weitgehenden Ausbleiben unangenehmer Entfettung, ergo Austrocknung der Haut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie die meisten kosmetischen Werbeverhei\u00dfungen entziehen sich solche Effekte leider weitgehend der sinnlichen Gewissheit \u2013 ein Mangel, dem die chemische Industrie traditionell durch szientifische Sprachspiele begegnet. Im Falle von Wellness-Produkten ist das freilich ein heikler Drahtseilakt. Denn die strenge Geisteshaltung wissenschaftlicher Rationalit\u00e4t vertr\u00e4gt sich nur bedingt mit der weichgesp\u00fclten Emotionalit\u00e4t des Wohlbefindens. Br\u00fccken baut hier allein der Hang vieler esoterischer Lehren zu pseudowissenschaftlicher Untermauerung. Und mit dem postmodernen Esoterikmarkt ist die Wellness-Welle ebenso unzweifelhaft durch zahllose Untergrundstr\u00f6mungen verbunden, wie sie das Resultat h\u00f6chst zweckrationaler, industriell gesteuerter Erkenntnisse und Interessen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Janusk\u00f6pfigkeit bringt auch das kunstvoll austarierte Verpackungsdesign unseres \u00bbSinnensalzes\u00ab zum Ausdruck. Emblematisch spielt es mit einer interessanten Variante von Yin und Yang, indem es dessen Kreisform mit dem Dreieck, der Urform abendl\u00e4ndischer mathematischer Rationalit\u00e4t, zu einer h\u00f6chst sinnreichen hauseigenen Symbolik zusammen zwingt. Rhetorisch verhei\u00dft eine \u00dcberschrift zun\u00e4chst das schon erw\u00e4hnte \u00bbganzheitliche Badeerlebnis f\u00fcr K\u00f6rper, Geist und Seele\u00ab. Der folgende Text montiert dann wiederum Kreis und Dreieck, Gef\u00fchl und Verstand, Tradition und Moderne, weiche Esoterik und harte Wissenschaft. Denn er reklamiert f\u00fcr das Produkt, in ihm erg\u00e4nzten sich \u00bbtraditionelle Erfahrungen \u00fcber \u00e4therische \u00d6le und Farben mit dem modernen Wissen \u00fcber das Baden\u00ab. Nach solch sanfter \u00dcberleitung zur r\u00fcckstandfrei rationalistischen Feststellung, man r\u00e4kle sich in einem \u00bbnach wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelten Gesundheitsbad\u00ab \u00fcberlesen sich schlie\u00dflich die unangenehmen, vom Gesetzgeber verlangten Details (\u00bbPolysorbate 20\u00ab, \u00bbPEG 7\u00ab, \u00bbCI 60730\u00ab) etwas entspannter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich so K\u00f6rper und Geist (zur Seele kommen wir noch) im Sinnensalz und seinem T\u00fctchen badete, dachte ich zun\u00e4chst: \u00bbWellness\u00ab ist nichts als ein \u00fcberstrapaziertes Etikett f\u00fcr verschiedenste Mixturen syn\u00e4sthetischer Reizungen. Dann fiel mir auf, dass dabei besonders die traditionell abgewerteten Nahsinne, vorz\u00fcglich Tast- und Geruchssinn angesprochen werden, w\u00e4hrend Gesicht und Geh\u00f6r das Gesamterlebnis eher sekund\u00e4r st\u00fctzen. Vor allem der rastlose Duftkult gibt zu denken \u2013 mir fiel seltsamerweise als erstes der Schlusschoral des Bachschen Weihnachtsoratoriums (\u201eNun seid Ihr wohl gerochen\u201c) ein. Zusammen mit der Beobachtung, dass im Wellnessbereich ein subtropisch-schw\u00fcles, der menschlichen K\u00f6rpertemperatur \u00e4hnliches Klima herrscht, zudem mannigfaltige Arten von Waschungen, \u00d6lungen und B\u00e4dern dominieren, f\u00fchrt das zu einer kaum \u00fcberraschenden Schlussfolgerung: Theorie und Praxis des zeitgen\u00f6ssischen Wohlbefindens appellieren an unsere somatisch zutiefst verankerten regressiven Instinkte. Das Badehaus ist ein \u00fcberdimensionaler Mutterleib.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So l\u00e4sst sich der abgedroschene Begriff \u00bbWellness\u00ab, l\u00e4ngst dem Reich kurzlebiger Modetorheiten entwachsen, unverdrossen auf alles und jedes kleben, was nur irgendwie in Wassern\u00e4he liegt. In seiner entgrenzten Schwammigkeit bildet er dabei zugleich ein nahezu perfektes Mittelreich zwischen den zunehmenden spirituellen Sehns\u00fcchten und der zunehmend fragw\u00fcrdigen Systemrationalit\u00e4t der Sp\u00e4tmoderne. Ohne die meist heftigen theologischen wie kultischen Zumutungen der monotheistischen Religionen einerseits, ohne die bisweilen harte k\u00f6rperliche wie geistige Selbstdisziplinierung fern\u00f6stlicher Religiosit\u00e4t andererseits, bietet Wellness wohltemperierte K\u00f6rperkulte ohne Bu\u00df und Reu. Niemand fordert Kasteiung, nichts tut weh oder w\u00e4re blo\u00df unangenehm \u2013 alles ist warm, weich und wohltuend. Konsequenterweise propagiert der Leitslogan des Wellness-Wesens das Ideal v\u00f6lliger Erschlaffung \u2013 n\u00e4mlich Leib und Seele m\u00f6glichst \u00bbbaumeln zu lassen\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegensatz zu allen h\u00e4rteren Formen von Esoterik strapaziert die ansonsten bedenkenlos eklektische Wellness-Welt auch nicht das Realit\u00e4tsprinzip. Zwar hat man nichts gegen ein bisschen Hokuspokus mit Klangschalen, Aromatherapie oder heilkr\u00e4ftigen Halbedelsteinen. Dennoch braucht es keinen gefestigten Glauben an die Wirkung schamanischer Rituale, die Bedrohlichkeit von Erdstrahlen oder den alles beherrschenden zyklischen Einfluss der Mondin. Wellness-J\u00fcnger k\u00f6nnen von allem ein bisschen nehmen, d\u00fcrfen dabei weiter auf die Funktionsf\u00e4higkeit von Fernsehern und Verbrennungsmotoren bauen, und m\u00fcssen auch nicht ihren Glauben an die Leistungen der modernen Medizin, die Qualit\u00e4tskontrollen der modernen Industrie und die Zumutbarkeit moderner Kunst und zeitgem\u00e4\u00dfen Designs an der Garderobe ihrer Therme abgeben. Am Ende bleibt zudem die Gewissheit, dass mein wohltuender Badezusatz \u00bbtraditionelle Erfahrungen mit modernem Wissen \u00fcber das Baden\u00ab vereint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen reichlich verschrumpelt entstieg ich der Wanne \u2013 und notierte noch zwei Stichworte zum Nachschlagen: Baden und Religion. Immerhin war mir n\u00e4mlich beim Abtrocknen noch eingefallen, dass Ludwig Feuerbach (1804 \u2013 1872), ein Kronzeuge materialistischer Kulturkritik, im Schlusskapitel seines Buches \u00fcber \u00bbDas Wesen des Christentums\u00ab ausf\u00fchrlich diesen Zusammenhang behandelt. Mit seinem Versuch, die Sakramente auf ihren materiellen Ursprung zur\u00fcckzuf\u00fchren, hatte er sich den Vorwurf eingehandelt, \u00bbBaden, Essen und Trinken sei die Summa summarum, das positive Resultat\u00ab seiner Religionskritik. Feuerbach l\u00e4sst diese Kritik im Vorwort zur zweiten Auflage nassforsch ins Leere laufen: \u00bbIch erwidre hierauf nur dieses: wenn der ganze Inhalt der Religion in den Sakramenten enthalten ist (\u2026), so ist allerdings auch der ganze Inhalt und das positive Resultat meiner Schrift: Baden, Essen und Trinken.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gr\u00f6blich verk\u00fcrzt ist f\u00fcr Feuerbach das Taufsakrament ein theologisch \u00fcberh\u00f6hter, urspr\u00fcnglich paganer Reinheitskult: \u00bbDas Wasser hat in der Tat nicht nur physische, sondern eben deswegen auch moralische und intellektuelle Wirkungen auf den Menschen. Das Wasser reinigt den Menschen nicht nur vom Schmutze des Leibes, sondern im Wasser fallen ihm auch die Schuppen von den Augen: er sieht, er denkt klarer; er f\u00fchlt sich freier; das Wasser l\u00f6scht die Glut der Begierde. (\u2026) Sich zu reinigen, sich zu baden, das ist die erste, obwohl unterste Tugend. Im Schauer des Wassers erlischt die Brunst der Selbstsucht. Das Wasser ist das n\u00e4chste und erste Mittel, sich mit der Natur zu befreunden. Das Wasserbad ist gleichsam ein chemischer Proze\u00df, in welchem sich unsre Ichheit in dem objektiven Wesen der Natur aufl\u00f6st. Der aus dem Wasser emportauchende Mensch ist ein neuer, wiedergeborner Mensch.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man muss das nur zitieren, um zu verstehen, dass der postmoderne Wellness-Kult Feuerbach ganz praktisch beim Wort nimmt, das Baden aus der babylonischen Gefangenschaft des Taufsakramentes wieder befreit und zu seinen quasi naturreligi\u00f6sen Urspr\u00fcngen zur\u00fcckf\u00fchrt. Zieht man Feuerbachs leicht antiquiertes Pathos ab, so k\u00f6nnten seine Schlussworte \u00fcber jedem heutigen Spa\u00dfbad eingemei\u00dfelt werden: Man brauche \u00bbnur den gew\u00f6hnlichen gemeinen Lauf der Dinge zu unterbrechen, um dem Gemeinen ungemeine Bedeutung, dem Leben als solchem \u00fcberhaupt religi\u00f6se Bedeutung abzugewinnen. Heilig sei uns darum das Brot, heilig der Wein, aber auch heilig das Wasser! Amen.\u00ab Die eigentliche Pointe freilich d\u00fcrfte darin liegen, dass sich diese materialistische Analyse umkehren l\u00e4sst. Der pagane Badekult absorbiert n\u00e4mlich zugleich das religi\u00f6se Versprechen der Taufe. Eine Welt, die alle Beziehungen restlos in solche von Schuld und Schulden aufgel\u00f6st hat, offenbart so in ihrer enthemmten Badelust ihre Erl\u00f6sungsbed\u00fcrftigkeit, zumindest aber ihre tief sitzenden Erl\u00f6sungssehns\u00fcchte.<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">***<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/CoverWagner2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-13079\" title=\"CoverWagner2\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/CoverWagner2.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/CoverWagner2.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/CoverWagner2-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Redaktion empfiehlt: <strong>Der kleine Wagnerianer<\/strong>: Zehn Lektionen f\u00fcr Anf\u00e4nger und Fortgeschrittene, von <a href=\"http:\/\/www.google.de\/search?hl=de&amp;tbo=p&amp;tbm=bks&amp;q=inauthor:%22Enrik+Lauer%22&amp;source=gbs_metadata_r&amp;cad=2\">Enrik Lauer<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.google.de\/search?hl=de&amp;tbo=p&amp;tbm=bks&amp;q=inauthor:%22Regine+M%C3%BCller%22&amp;source=gbs_metadata_r&amp;cad=2\">Regine M\u00fcller, <\/a>Beck C. H., 2013 &#8211; Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12589\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Enrik Lauer dazu findet sich auf KUNO.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Allgemeinen ziehe ich die Dusche dem Wannenbad vor. Warum erstere im Sp\u00e4tkapitalismus \u2013 zum Beispiel als Zeit und Ressourcen sparend \u2013 zweiteres als Form der K\u00f6rperreinigung weitgehend verdr\u00e4ngt hat, w\u00e4re gewiss einer eigenen Betrachtung wert. 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