{"id":12144,"date":"2013-05-30T00:01:42","date_gmt":"2013-05-29T22:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12144"},"modified":"2022-06-05T08:10:51","modified_gmt":"2022-06-05T06:10:51","slug":"geschichte-der-mainzer-minipressen-messe-mmpm","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/05\/30\/geschichte-der-mainzer-minipressen-messe-mmpm\/","title":{"rendered":"Geschichte der Mainzer Minipressen-Messe (MMPM)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_83532\" style=\"width: 234px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-83532\" class=\"wp-image-83532 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"205\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps.jpg 224w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2000\/04\/VOStomps-160x146.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-83532\" class=\"wp-caption-text\">Portr\u00e4t V.O. Stomps \u00a9 Minipressen-Archiv<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Mainz etablierte sich eine Veranstaltung, welche die Vitalit\u00e4t der schwarzen Kunst in einem bunten Zufallsraster spiegelt. Alle zwei Jahre wird die Gutenberg-Stadt f\u00fcr vier Tage zum Treffpunkt der Minipressen, Kleinverlage, der Handpressendrucker, Buchk\u00fcnstler und Autoren. Die Mainzer Minipressen-Messe hat sich aus bescheidenen Anf\u00e4ngen zur Internationalen Buchmesse der Kleinverlage und k\u00fcnstlerischen Handpressen entwickelt. Eine Verkaufsmesse mit ausgedehntem Rahmenprogramm, in der sich zum Teil g\u00e4nzlich unvereinbare Gegens\u00e4tze nebeneinander pr\u00e4sentieren. Pressendrucker hier und Zeitschriftenmacher da, K\u00fcnstler auf der einen und K\u00e4uze auf der anderen Seite: Die Chemie der Menschen, die aufeinander treffen, wandelt sich von Messe zu Messe. Das macht ihre Lebendigkeit aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/acb0d1908b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12159 alignright\" title=\"acb0d1908b\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/acb0d1908b.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"211\" \/><\/a>Die Idee zu einer derartigen Messe hatte Victor Otto Stomps 1953. Selbst Inhaber der Verlage Rabenpresse, Eremitenpresse und Neue Rabenpresse, ist er bis heute ein Vorbild f\u00fcr die, die abseits breitgetretener Verlegerpfade nach Talenten suchen, die eine F\u00f6rderung lohnen. Sie schaffen Buchkunst, die uns hoffen l\u00e4\u00dft, da\u00df sie die Zeiten \u00fcberdauert. \u00dcber die Idee zur Messe kam Stomps jedoch nicht hinaus, es dauerte weitere 10 Jahre, bis der Herausgeber der Kyklos-Presse sich des Projektes annahm und die Frankfurter &#8222;Literarische Pfingstmesse&#8220; aus der Taufe hob. 1963 griff er das Konzept auf und veranstaltete in Frankfurt die 1. Literarische Pfingstmesse. Vorgestellt wurden erstmals einer gr\u00f6\u00dferen \u00d6ffentlichkeit Publikationen der Underdogs, Au\u00dfenseiter, Einzelg\u00e4nger, Selberdrucker. 1964 folgte die zweite literarische Pfingstmesse, 1968 die dritte. Die Messe sollte die &#8222;aktuellen, literarischen, k\u00fcnstlerischen und politischen Tendenzen der Gegenwart dokumentieren&#8220;. Die dritte dieser Messen 1968 war jedoch zugleich die letzte. Obgleich die Messe im Jahre 1968 sehr erfolgreich war, gab es keine weitere Veranstaltung in Frankfurt.<\/p>\n<div id=\"attachment_12161\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Kuba.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12161\" class=\"size-full wp-image-12161\" title=\"Kuba\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Kuba.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"210\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12161\" class=\"wp-caption-text\">Norbert Kubatzki, Quelle Gutenberg Museum<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Norbert Kubatzki, kurz &#8222;Kuba&#8220;, ein Mainzer Kleinverleger, interessierte weniger die Auswahl als er 1970 die Idee einer Messe f\u00fcr Kleinverlage \u00fcbernahm und in Form der Mainzer Minipressen-Messe aus der Taufe hob. 90 Aussteller zeigten ihre Produkte, rund 9000 Besucher kamen. Seither kommt alle zwei Jahre eine wachsende Zahl von Ausstellern in die Gutenberg-Stadt Mainz, um ihre Version von guten B\u00fcchern und Drucken zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Laufe der Jahre hat sich vieles gewandelt und entwickelt. Ein Prinzip ist geblieben: &#8222;Eine Messe ohne Zensur&#8230;&#8220;. Jeder Kleinverleger kann mitmachen. Wie sehr sich die Aussteller in ihren Erzeugnissen auch unterscheiden &#8211; eines ist ihnen allen gemeinsam: sie betreiben die verlegerische T\u00e4tigkeit nicht des gesch\u00e4ftlichen Erfolges wegen (auch wenn dieser durchaus willkommen ist), sondern aus Leidenschaft, Lust und \u00dcberzeugung, mit Wagemut und Spa\u00df am Experiment.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/mmpm_mainz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-15936\" title=\"mmpm_mainz\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/mmpm_mainz.jpg\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"118\" \/><\/a>Inzwischen wurde die Mainzer Minipressen-Messe mit etwa 360 ausstellenden Kleinverlagen und durchschnittlich 10.000 Besuchern zur gr\u00f6\u00dften Buchmesse der Kleinverlage und k\u00fcnstlerischen Handpressen in Europa. Sie ist damit Umschlagplatz neuester Ideen und Trends f\u00fcr den Druck und das Verlegen von Literatur und Kunst geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4\u00dflich der MMPM vergibt die Stadt Mainz seit 1979 zu Ehren von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a> einen nach ihm benannten Preis &#8222;f\u00fcr herausragende kleinverlegerische Leistungen&#8220;; seit 1987 doppelt in den Sparten: Handpresse \/ Buchverlag und Zeitschrift. Er ist der einzige Kleinverlagsf\u00f6rderpreis in Deutschland.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a022. Mainzer Minipressen-Messe \u00f6ffnet von heute bis\u00a0zum 2. Juni 2013 ihre Tore. Neu in diesem Jahr sind Termin und Ort. Erstmals findet die Mainzer Minipressen-Messe an Fronleichnam statt und, auch das ist neu, in der Mainzer Rheingoldhalle. Geblieben ist, dass Sammler, Bibliophile und LeserInnen, aber auch junge Designer, Kreative und QuerdenkerInnen bei der Mainzer Minipressen-Messe f\u00fcndig werden, denn es ist f\u00fcr alle etwas dabei: vom traditionellen Pressendruck \u00fcber das eBook bis zum illustrativen Holzschnitt, von der Originallithographie \u00fcber das handgesch\u00f6pfte Papier bis zum qualitativ hochwertigen individuellen Einband, vom liebenswerten Kinderbuch bis zum illustrierten Klassiker, vom Einblattdruck bis zum K\u00fcnstlerbuch, vom esoterischen Buch bis zum esoterisch-kritischen Buch, von B\u00fcchern in Packpapier bis zur Literaturzeitschrift im Hochglanzdruck, vom papiermechanischen Objekt bis zum dreidimensionalen Popup, von der Publikationsinitative bis zu Poetry Slam, von Autorentheorie bis zu Road Movie, von der pers\u00f6nlichen Biographie als Buch, H\u00f6rbuch oder Film bis zu print on demand, von Klassik bis Comic, von regionalen Autoren bis zu international gefeierten AutorInnen, von bibliophilen Ausgaben bis zu Fotokarten, von mittelalterlicher Buchmalerei bis zu Kalligrafie, von Pop Art bis Metafiktion \u2013 das alles und noch vieles mehr finden Sie auf der Minipressen-Messe. Verlage, AutorInnen, Handpressen, Galerien, Editionen, Offizinen, pr\u00e4sentieren auf dieser besonderen Buchmesse aktuelle Produktionen. Dazu gibt es Ausstellungen, Workshops, Performances, Seminare und Lesungen.<\/p>\n<p>Donnerstag, 30. Mai 2013<br \/>\nMesse\u00f6ffnungszeiten: 14.00 bis 19.00 Uhr<\/p>\n<p>14 Uhr Er\u00f6ffnung<br \/>\nEr\u00f6ffnung der Messe und Verleihung des V.O. Stomps-Preises der Landeshauptstadt Mainz durch Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse<br \/>\nMusikalische Begleitung durch Manolo Lohnes<br \/>\n&gt; Messezelte<\/p>\n<p>10.00 &#8211; 19.00<br \/>\nMarathonlesungsprogramm der ausstellenden Verlage im<br \/>\n&gt;Lesezelt vor der Rheingoldhalle und<br \/>\nHohe Literatur: Autoren lesen auf der Empore in der<br \/>\n&gt;Rheingoldhalle<\/p>\n<p>20.00 Lesung<br \/>\nPoetryslam der Minipresse<br \/>\n&gt;Ort: Gutenberg-Museum, Vortragssaal<br \/>\nMehr zum Slam und Teilnehmer&#8230;<br \/>\nOrganisiert von Ken Yamamoto<br \/>\nAnmeldung zum Slam unter: poetryslam.mainz@gmail.com<\/p>\n<p>Freitag, 31. Mai 2013<br \/>\nMesse\u00f6ffnungszeiten: 14.00 bis 19.30 Uhr<\/p>\n<p>Seminarprogramm im Mainzer Rathaus (Erfurter- und Haifa-Zimmer)<br \/>\nDie Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung f\u00fcr jedermann m\u00f6glich.<\/p>\n<p>8.30-10.00 Seminar<br \/>\nDer Kleinverlag und das Urheberrecht im Internet und bei eBooks.<br \/>\nDr. Jan Peter M\u00fc\u00dfig (Mainz)<\/p>\n<p>10.30-12.00 Seminar<br \/>\nE-Books Herstellung und Vertrieb<br \/>\nMiriam Hofheinz (Fa. Bookwire, Frankfurt)<\/p>\n<p>8.30-10.00 Seminar<br \/>\nDas moderne Antiquariat heute<br \/>\nLothar Wekel (fourierverlag, Wiesbaden)<\/p>\n<p>10.30 \u2013 12.00 Seminar<br \/>\nDigitales Publizieren\/Apps &#8211; sowie Marketing f\u00fcr Verlage<br \/>\nAndr\u00e9 Kaufmann (Fa. Mercator, K\u00f6ln)<\/p>\n<p>14.00 bis 19.00 Lesung<br \/>\nMarathonlesungsprogramm der ausstellenden Verlage im Lesezelt vor der &gt;Rheingoldhalle und<br \/>\n\u201eHohe Literatur\u201c: Autoren lesen auf der Empore in der<br \/>\n&gt;Rheingoldhalle<\/p>\n<p>20.00 Lesung<br \/>\nWerner Geismar: \u201eCattenom \u2013 Das Ende einer Laufzeit\u201c (Doku-Thriller)<br \/>\nLesung des Gardez! Verlag Michael Itschert im Rahmen der MMPM<br \/>\n&gt; Buchhandlung Bukafski. Eintritt frei.<\/p>\n<p>20.00 Lesung<br \/>\nSeit \u00fcber zehn Jahren packt der Lichtwolf als Zeitschrift trotz Philosophie zu jeder neuen Jahreszeit das Gute, Wahre und Sch\u00f6ne in einen Mixer und serviert das ganze mit Schirmchen und einem Schuss Rum. Das Beste aus zehn Jahrg\u00e4ngen des fr\u00f6hlichen Wissenschaftsmagazins, das es im Kapitalismus gar nicht geben d\u00fcrfte.<br \/>\nEine Veranstaltung der Zeitschrift Lichtwolf im Rahmen der Minipressen-Messe.<br \/>\n&gt;Antiquariat am Ballplatz<br \/>\nEintritt: 5 EUR<\/p>\n<p>Samstag, 1. Juni 2013<br \/>\nMesse\u00f6ffnungszeiten: 10.00 bis 19.30 Uhr<\/p>\n<p>10.00 &#8211; 19.00<br \/>\nMarathonlesungsprogramm der ausstellenden Verlage im<br \/>\n&gt;Lesezelt vor der Rheingoldhalle und<br \/>\nHohe Literatur: Autoren lesen auf der Empore in der<br \/>\n&gt;Rheingoldhalle<\/p>\n<p>11.00-12.00 Lesung<br \/>\nLit.Streetview \u2013 3Autorinnen und 5 Autoren lesen eigene Texte<br \/>\nEine Veranstaltung des VINSCRIPT\u00b4- Verlages in Koop mit der MMPM<br \/>\n&gt;Druckladen des Gutenberg-Museums (Seilergasse)<\/p>\n<p>12.00- 14.00 Workshop<br \/>\nSandra Uschtrin: Wie finde ich einen Verlag f\u00fcr mein Manuskript?<br \/>\n&gt;Rathaus der Landeshauptstadt Mainz \/ Erfurter Zimmer<br \/>\nEine Veranstaltung des LiteraturB\u00fcro Mainz in Kooperation mit der MMPM<\/p>\n<p>13.00- 17.00<br \/>\nKinderprogramm mit DIMIDO<br \/>\nKinder arbeiten mit Papier und B\u00fcchern<br \/>\n&gt;Kinderbereich beim Caf\u00e9 Zelt<\/p>\n<p>20.00 Beamung und Musik<br \/>\nWolfgang Buechs, Leo Leowald, 18 Metzger und Harald \u201eSack\u201c Ziegler \u201eMinibar \u2013 Strips und Loops\u201c<br \/>\nEine Veranstaltung des LiteratuBuero Mainz e.V. in Kooperation mit dem Staatstheater Mainz<br \/>\n&gt; Staatstheater Mainz\/ Deck 3<br \/>\nEintritt: 9,50 \u20ac, 4,75 \u20ac erm\u00e4\u00dfigt<\/p>\n<p>Sonntag, 2. Juni 2013<br \/>\nMesse\u00f6ffnungszeiten: 10.00 bis 17.30 Uhr<\/p>\n<p>10.00 &#8211; 17.00<br \/>\nMarathonlesungsprogramm der ausstellenden Verlage im<br \/>\n&gt;Lesezelt vor der Rheingoldhalle und<br \/>\nHohe Literatur: Autoren lesen auf der Empore in der<br \/>\n&gt;Rheingoldhalle<\/p>\n<p>11.00 \u2013 16.00<br \/>\nKinderprogramm mit DIMIDO<br \/>\nKinder arbeiten mit Papier und B\u00fcchern. Mehr zum Kinderprogramm&#8230;<br \/>\n&gt;Kinderbereich beim Cafezelt vor der Rheingoldhalle<\/p>\n<p>Ausstellungen zur Messe:<\/p>\n<p>Die imagin\u00e4re Bibliothek. Arbeiten des K\u00fcnstlers Hannes Moeller<br \/>\n&gt;Gutenberg-Museum<\/p>\n<p>Sonderaktionen an mehreren bzw. allen Messetagen:<\/p>\n<p>Papier sch\u00f6pfen mit Johannes Follmer \/Museum Papierm\u00fchle Homburg<br \/>\n&gt;Rheingoldhalle im Eingangsbereich<\/p>\n<p>\u201eDrucken direkt\u201c Bernhard Dorn \/ Drucken und Lernen, Raunheim<br \/>\n&gt; Rheingoldhalle im Eingangsbereich<\/p>\n<p>Donnerstag, 30. Mai 2013<br \/>\nMesse\u00f6ffnungszeiten: 14.00 bis 19.00 Uhr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-103409 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/MMPM-208x300.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" \/>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die nonkonformistische Literatur ehrlich und transparent zugleich sein wollte, war gegen Ende der 1960er nur schwer zu fassen, die Redaktion entdeckt die Keimzelle des Nonkonformismus in der die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/10\/die-keimzelle-des-nonkonformismus\/\">Romantiker-WG in Jena<\/a>. Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In Mainz etablierte sich eine Veranstaltung, welche die Vitalit\u00e4t der schwarzen Kunst in einem bunten Zufallsraster spiegelt. 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