{"id":12075,"date":"2018-12-07T00:01:29","date_gmt":"2018-12-06T23:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12075"},"modified":"2024-11-02T12:04:22","modified_gmt":"2024-11-02T11:04:22","slug":"ruckzuck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/","title":{"rendered":"Pop mit Pensionsanspruch"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Beatles der elekronischen Tanzmusik<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">New York Times<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obzwar die Kraftwerker ihr Fr\u00fchwerk aus dem \u201eKatalog\u201c entfernt haben, sind die Aufnahmen dennoch online zu recherchieren und werden weiterhin unter einem italienischen Fake-Label als Schwarzpressung vertrieben. Ihr wahrscheinlich pr\u00e4gnantester Titel aus der Fr\u00fchphase, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yUFc5QoMG1E\"><em>Ruckzuck<\/em><\/a> wurde als Titelmusik f\u00fcr die Sendung <em>Kennzeichen D <\/em>bundesweit bekannt. Ein weiteres Zeitzeichen finden wir auf Youtube. Am 15. November 1970 haben die Kraftwerker ein Konzert in Soest gespielt, am Schlagzeug sa\u00df noch Klaus Dinger.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Kraftwerk - Live in Soest (Germany), November 1970\" width=\"860\" height=\"484\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YF1B4smQL7s?start=520&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">1973 entschlossen sich Ralf H\u00fctter und Florian Schneider den Kraftwerk-Sound ausschlie\u00dflich elektronisch zu gestalten und melodische Pop-Elemente zu integrieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man will das Wort <em>Konzeptalbum<\/em> seit der Erkundung der dunklen Seite des Mondes eigentlich nicht mehr benutzen. Das <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EdubMwbOndo\">k\u00fcnstlerische \u00fcberzeugendste Album<\/a> haben die <em>Musikarbeiter<\/em> bereits in 1978 eingespielt. Die Anspielungsdichte ich hoch, die Beziehungen zu Kasimir Malewitsch und El Lissitzky sind so offensichtlich, wie die Beziehung der Kling-Klang-Musiker zur Kunstakademie in D\u00fcsseldorf. Hier ist das umgesetzt, was Helmut Lethen als <em>Verhaltenslehren der K\u00e4lte <\/em>bezeichnete. Ihr letztes relevantes Album war <em>Electric Caf\u00e9<\/em>, 1986 (bei der Wieder-V\u00d6 als <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=O0lIlROWro8\"><em>Techno Pop<\/em><\/a> hinterhermotiviert). Im Rahmen ihrer Selbstkanonisierung f\u00fchrten sie die elektronischen Alben in der Kunstsammlung als historisch-kritische Werkausgabe auf. \u201e12345678\u201c lautete diese Show, die vom MOMA \u00fcbernommen und an die Tate Modern weitergereicht wurde. Mit der werkgetreuen Auff\u00fchrung ist die Musealisierung der Popmusik\u00a0 abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Am Heimcomputer sitz\u2019 ich hier und programmier\u2019 die Zukunft mir.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hinter einer 3D-Brille durfte sich das Publikum retrofuturistisch vergegenw\u00e4rtigen, wie die Kraftwerker eine Zukunft erfunden haben, die niemals eingetreten ist. Und nun h\u00e4lt das das verbliebene Gr\u00fcndungsmitglied Ralf H\u00fctter mit eisener Faust an ihr fest. Dabei \u00fcbergeht er geflissentlich die ersten drei Alben <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=E4b0-juTiQ8&amp;t=411s\">Kraftwerk 1<\/a> + <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=41CFmUZsBr4\">2<\/a><\/em> sowie <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YMdd1B9Q1wg&amp;t=379s\"><em>Ralf + Florian<\/em><\/a>. Diese <em>Fr\u00fchrwerke<\/em> werden nicht mehr aufgef\u00fchrt und d\u00fcrfen auch nicht mehr als CD oder Schallplatte offiziell wiederver\u00f6ffentlicht werden. Der Redaktion erscheint der wenig souver\u00e4ne Umgang mit eigenen Vergangenheit als kaum schl\u00fcssig \u2013 zumal diese Alben noch recherchierbar sind \u2013 weil das museale Konzept einer Werk-Retrospektive das eigene Werk in seiner Historizit\u00e4t doch erheblich ernster nehmen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Heute erscheint es ja so, als w\u00fcrde Kraftwerk nichts mehr mit der Sch\u00f6pfung der Musik zu tun haben wollen. Aber die Sch\u00f6pfung der Musik fand ja in der zweiten H\u00e4lfte der 70er-Jahre statt. Und die Autoren hei\u00dfen eben H\u00fctter, Schneider, Bartos, Schult.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seiner Biografie r\u00fcckt Karl Bartos seine Rolle bei dem kreativen Prozess ins rechte Licht. Er entlarvt H\u00fctter und Schneider als Kinder, die aus einem gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Haushalt stammen und daher ihre \u201eMitarbeiter\u201c lediglich als Lakaien anerkennen. Evident ist, da\u00df nach dem Aussteig von Barthos und Fl\u00fcr nichts weiteres an Substanz entanden ist. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rTe7U92ecX8\"><em>Tour de france<\/em><\/a> ist ein lahmer Nachklapp auf den <em>Locomotive Blues<\/em> der schwarzen Musikgeschichte, aber D\u00fcsseldorf lag eben nicht am Mississippi, sondern mitten in der Wirtschaftswunderzeit der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/08\/09\/literarische-zeitdiagnostik-zum-werteverfall-der-gesellschaft\/\"><em>Bonner Republik<\/em><\/a> und war in den 1970er Jahren sogar ihre heimliche Hauptstadt. Und unter dem Kopfsteinpflaster der Ratinger Stra\u00dfe lag gl\u00fccklicherwiese kein Strand!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Auf der Platte \u201eDie Mensch-Maschine\u201c von 1978 taucht \u00fcbrigens noch der Name von Karl Bartos und seinem Kollegen Wolfgang Fl\u00fcr auf. Im Katalog der Wiederver\u00f6ffentlichung der sogenanntem \u201eWerkausgabe\u201c wurden diese Namen\u00a0 getilgt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine umfassende Bestandsaufnahme nach mehr als 40 Jahren <em>Mensch-Maschinen-Musik<\/em> versucht ein Band mit Artikeln und Essays, mit befragbaren Ergebnissen. Man sollte zum Verst\u00e4ndnis der Musik in der Zeit der Helmut Schmidt-\u00c4ra dazu <em>Der Klang der Maschine<\/em> von Karl Bartos, mit seinem Einstieg im Jahr 1975 entwickelte das D\u00fcsseldorfer Quartett jene unverkennbare Soundarchitektur, die die Band weltweit so einflussreich machte. Kraftwerk waren Wegbereiter f\u00fcr Techno, House und auch Elektropop. Mit gro\u00dfem Respekt, aber auch mit analytischer Klarheit gibt der ehemaliger Kraftwerker in seiner Autobiografie spannende Einblicke in das Innenleben einer Band, die sich bis heute alle M\u00fche gibt, geheimnisvoll und undurchschaubar zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Das ist ein grunds\u00e4tzlicher Irrtum. Wir waren nie Angestellte der Gruppe Kraftwerk. Ich war immer ein freier Musikunternehmer und mein Kunde war Kraftwerk. Wir haben dann eine Rechnung gestellt. Oder ich wurde dann nat\u00fcrlich als Autor und als Mitglied der Band an der Lizenz beteiligt. Wir waren nie angestellt.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Karl Bartos<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der <em>Klang der Maschine<\/em> ist jedoch nicht das einzige Buch, das man \u00fcber Kraftwerk lesen sollte, empfehlenswert ist auch: <em>Kraftwerk \u2013 Die unautorisierte Biographie<\/em> des Historikers David Buckley lesen. Da Buckley zugleich Journalist ist, hat er recherchiert und an die 150 Interviews gef\u00fchrt, au\u00dfer mit Ralf H\u00fctter und Florian Schneider. Der englische Historiker ordnet das Gesamtkunstwerk Kraftwerk sozial- und kulturhistorisch ein: die Last der Kriegsgr\u00e4uel, die Liebe zur Kunst, die Lust am Entdecken haben die \u201eIdee Kraftwerk\u201c zum Leben erweckt und unsterblich gemacht:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Kraftwerk k\u00f6nnte vielleicht weniger eine Band als vielmehr eine Idee sein. In 20, 30 Jahren k\u00f6nnte Kraftwerk mit komplett anderen Musikern weitermachen. Sie k\u00f6nnten die erste echte virtuelle Band sein. So k\u00f6nnten es sie weitere 200 Jahre in anderer Besetzung geben.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oder vielleicht sollte man besser gleich \u00b4Retrotopia` von Zygmunt Bauman greifen: &#8222;<em>Visionen, die sich anders als ihre Vorl\u00e4ufer nicht mehr aus einer noch ausstehenden und deshalb inexistenten Zukunft speisen, sondern aus der verlorenen\/geraubten\/verwaisten, jedenfalls untoten Vergangenheit.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kraftwerk \u2013 Die unautorisierte Biographie<\/strong> von David Buckley, Metrolit, Berlin 2014<\/p>\n<p><strong>Der Klang der Maschine <\/strong>von Karl Bartos, Eichborn Verlag 2017<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mensch-Maschinen-Musik, <\/strong>Das Gesamtkunstwerk Kraftwerk, von <strong>Uwe Sch\u00fctte (Hrsg.) <\/strong>C.W. Leske Verlag, D\u00fcsseldorf, 2018<\/p>\n<div id=\"attachment_106174\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106174\" class=\"wp-image-106174 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Kraftwerk_01.svg_-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-106174\" class=\"wp-caption-text\"><span class=\"ux-textspans ux-textspans--BOLD\">Kraftwerk 1 &#8211; Philips \u2013 6305 058 \/ LP, Vinyl + einem Photo von Bernd und Hilla Becher<\/span>. Musikalisch finden sich zu hohe Anteile an Krautrock, daher geh\u00f6rt dieses Album nicht mehr zu: &#8222;3-D Der Katalog&#8220;, einem Set aus DVD und Blu-ray, als Doppel-LP sowie als Box mit allen Alben auf insgesamt neun LPs erh\u00e4ltlich. Dazu geh\u00f6ren die Alben \u00bbAutobahn\u00ab (1974), \u00bbRadio-Aktivit\u00e4t\u00ab (1975), \u00bbTrans Europa Express\u00ab (1977), \u00bbDie Mensch-Maschine\u00ab (1978),\u00bbComputerwelt\u00ab (1981), \u00bbTechno Pop\u00ab (1986), \u00bbThe Mix\u00ab (1991) und \u00bbTour De France\u00ab (2003).<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192<\/strong> Der Begriff `Krautrock\u00b4 geht auf das Wort \u201eSauerkraut\u201c sowie die Bezeichnung \u201eKrauts\u201c f\u00fcr die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zur\u00fcck. Der Ursprung des Wortes <em>Krautrock<\/em> geht auf eine Werbeanzeige der deutschen Firma <em>Popo Music Management<\/em> zur\u00fcck, die in der US-amerikanischen Zeitschrift Billboard das Wort 1971 erstmals benutzte, um f\u00fcr Platten von Bacillus Records zu werben. Dieser Begriff wurde von der britischen Presse aufgegriffen und h\u00e4ufig benutzt. Peinlich wird Krautrock immer dann, wenn Deutsch Bands versuchen englische Texte zu verzapfen. Daher ein Hinweis auf die Deutschen Texte von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/08\/30\/was-ich-fand-waren-ton-steine-scherben\/\">Ton, Steine, Scherben<\/a>. Sowie auf Ran! Ran! Ran! \u2013 THE BEST OF <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/05\/31\/soul-punk\/\">FAMILY*5<\/a> \/ VOL. I, zusammengestellt von Xao Seffcheque. Inzwischen ist das alte Thema Compact Cassette wieder aufploppt. Laut eines Berichts im Deutschlandfunk sind Tapes \u201eHipper als Vinyl\u201c, wir spulen zur\u00fcck in die Zukunft des\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/27\/lost-and-found-im-underground\/\"><em>Cassettenlabels<\/em><\/a><em>. <\/em>Danach ertastet KUNO den Puls des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/03\/21\/das-herz-des-motorik-beats\/\">Motorik-Beat<\/a>s. Und machen eine Liebeserkl\u00e4rung an die \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1994\/12\/26\/glamrock\/\">7-Inch Vinyl Record Single<\/a>\u201c. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/08\/30\/krautrock\/\">Krautrock<\/a> ohne angloamerikanisches Vorbild \u2013 l\u00e4sst es auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/07\/31\/weltmusik\/\">Kraaniche<\/a> fliegen? Auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/25\/neugier-auf-die-welt\/\"><em>Embryo&#8217;s Reise<\/em><\/a> entdeckten die Musiker zwar nicht Amerika, sondern die Weltmusik. Ist das noch Krautrock? \u2013 Eher <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/08\/30\/fischkoeppe\/\">Labskaus<\/a> vom feinsten! Last but least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/08\/30\/krautrock-its-best\/\">Krautrock @ its best<\/a>!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/\">Pop mit Pensionsanspruch<\/a>, sowie eine<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/09\/03\/die-musealisierung-des-rock-and-roll\/\"> <em>Rock and Roll Hall of Fame<\/em><\/a>. Daher der Schlussakkord: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/01\/die-erde-ist-keine-scheibe\/\">Die Erde ist keine Scheibe<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beatles der elekronischen Tanzmusik New York Times Obzwar die Kraftwerker ihr Fr\u00fchwerk aus dem \u201eKatalog\u201c entfernt haben, sind die Aufnahmen dennoch online zu recherchieren und werden weiterhin unter einem italienischen Fake-Label als Schwarzpressung vertrieben. 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