{"id":107142,"date":"2003-11-25T00:01:46","date_gmt":"2003-11-24T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=107142"},"modified":"2026-03-25T14:09:23","modified_gmt":"2026-03-25T13:09:23","slug":"punk-war-ihre-wut-ihr-reggae-macht-uns-mut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/11\/25\/punk-war-ihre-wut-ihr-reggae-macht-uns-mut\/","title":{"rendered":"Punk war ihre Wut, ihr Reggae macht uns Mut"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Bad Brains verdichten auf Banned in D.C. die Haltung des Punk-Widerstands zu zwei Minuten und 22 Tracks purer, unverf\u00e4lschter Energie.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegr\u00fcndet 1977 als Jazz-Fusion-Band Mind Power von vier jungen Schwarzen Musikern \u2013 Dr. Know (Gary Miller) an der Gitarre, Darryl Jenifer am Bass, Earl Hudson am Schlagzeug und Paul \u201eH.R.\u201c Hudson am Gesang \u2013, wechselten sie radikal zur Punk-Szene, nachdem sie die Ramones und Sex Pistols geh\u00f6rt hatten. Was folgte, war kein \u201egeniales Machotum\u201c im Elfenbeinturm, sondern ein kollektiver Sprung ins Unbekannte. Sie spielten schneller als irgendjemand zuvor. Die Drums donnerten wie Maschinengewehre, der Bass war ein tiefer, treibender Puls, die Gitarre ein kreischendes S\u00e4geblatt \u2013 und dar\u00fcber H.R.s Stimme, die zwischen animalischem Schrei und prophetischem Gebr\u00fcll oszillierte. Das war kein Solisten-Genie, das sich austobt. Das war eine Band, die als Einheit funktionierte, weil sie sonst nichts hatte. In einer Stadt, die von Segregation und konservativer B\u00fcrokratie gepr\u00e4gt war, und in einer Szene, die wei\u00df und oft genug reaktion\u00e4r war, waren vier Schwarze Punks ein Skandal. Kein Feuilleton feierte sie als \u201eGenies\u201c. Die Clubs warfen sie raus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Das Album &#8222;Banned in D.C.&#8220; (oft stellvertretend f\u00fcr ihre fr\u00fche \u00c4ra und den gleichnamigen Song genannt) ist weit mehr als nur ein Dokument des Punk-Widerstands.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Genau das ist der Kern von \u201eBanned in D.C.\u201c. Der Song, erstmals 1982 auf dem legend\u00e4ren ROIR-Cassette-Album \u201eBad Brains\u201c erschienen, ist kein wehleidiges Lamentieren. Er ist ein mittelfingerhohes Statement: \u201eBanned in D.C. \/ with a thousand other places to go \/ Gonna swim across the Atlantic \/ \u2019cause that\u2019s the only thing I can do.\u201c Die Band wurde nicht wegen Drogenexzessen oder Primadonnen-All\u00fcren verbannt, sondern weil ihre Konzerte in den kleinen Clubs von D.C. zu explosiv wurden \u2013 moshende Massen, Polizei-Eins\u00e4tze, Angst vor \u201eUnruhen\u201c. Die wei\u00dfe Punk-Szene feierte die Energie, die Stadtverwaltung und die Veranstalter f\u00fcrchteten sie. Bad Brains wurden buchst\u00e4blich aus ihrer Heimatstadt vertrieben und spielten stattdessen in Baltimore oder New York. Das \u201eBanned\u201c war kein romantisiertes K\u00fcnstlerdrama, sondern strukturelle Ausgrenzung. Und genau deshalb wurde der Song zur Hymne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Bad Brains agierten in einer Szene (D.C.-Punk), die politisch, sozial und musikalisch explosiv war. Sie standen am Schnittpunkt von schwarzer urbaner Erfahrung, der DIY-Punk-\u00c4sthetik und einer spirituellen Suche, die sie deutlich vom oft wei\u00df dominierten Punk-Establishment abhob.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die 2003 erschienene Compilation \u201eBanned In DC: Bad Brains Greatest Riffs\u201c sammelt diese fr\u00fche Phase wie ein Manifest ein. 22 Tracks, von der ersten 7-Inch \u201ePay to Cum\u201c (1979) \u00fcber \u201eSailin\u2019 On\u201c, \u201eAttitude\u201c, \u201eSupertouch\/Shitfit\u201c bis hin zu sp\u00e4teren Reggae-Nummern und sogar einem bis dahin unver\u00f6ffentlichten \u201eRiot Squad\u201c. Es ist kein Greatest-Hits-Album im poppigen Sinne, sondern ein Dokument der ersten Welle des amerikanischen Hardcore. Man h\u00f6rt, wie die Band den Punk nicht nur schneller, sondern auch politischer und spiritueller machte. Ab Mitte der Achtziger integrierten sie Rastafari-Einfl\u00fcsse und Reggae-Interludes \u2013 nicht als modisches Accessoire, sondern als bewusste Gegenkultur zu Drogen, Alkohol und der Selbstzerst\u00f6rung, die in vielen Punk-Bands herrschte. \u201eI Against I\u201c (sp\u00e4ter auf dem gleichnamigen Album) wird hier bereits sp\u00fcrbar: Einheit statt Ego, Widerstand statt Selbstdarstellung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Als schwarze Musiker in einer ansonsten \u00fcberwiegend wei\u00dfen Szene provozierten sie Bewunderung und Missverst\u00e4ndnis zugleich. Ihre Musik konterte Stereotype: technisch virtuos, schnell, aber auch rhythmisch komplex und inhaltlich spirituell.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Was das Album (und die Band insgesamt) so radikal von dem macht, was in manchen Feuilletons als \u201eKunst\u201c verteidigt wird, ist die Abwesenheit des solit\u00e4ren Genies. Bad Brains waren nie vier Einzelk\u00e4mpfer, die sich gegenseitig tolerierten, weil das \u201eWerk\u201c es verlangte. Sie waren eine Einheit, die aus der Not einer marginalisierten Existenz entstand. Dr. Knows Gitarrenspiel ist technisch brillant, aber nie selbstverliebt. Earl Hudsons Schlagzeug ist ein Pr\u00e4zisionsinstrument, das nie in Richtung \u201eRockstar-Posing\u201c abrutscht. Und H.R.s Gesang, der zwischen Zorn und Ekstase changiert, ist kein \u201eungez\u00fcgelter\u201c Ausbruch eines Einzelnen, sondern der kollektive Schrei einer Generation, die in Reagan-Amerika keinen Platz fand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ihr Sound inspirierte zahllose Hardcore-, Metal- und Alternative-Bands; der Mix aus extremem Tempo und melodischer Verspieltheit wurde zur Blaupause.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich gab es sp\u00e4ter Kontroversen um H.R.s mentale Gesundheit und unberechenbares Verhalten auf Tour. Man k\u00f6nnte das als \u201egeniales Machotum\u201c missverstehen \u2013 doch genau das w\u00e4re die falsche Lesart. Die fr\u00fchen Bad Brains, die auf \u201eBanned in D.C.\u201c konserviert sind, zeigen etwas anderes: Kunst als \u00dcberlebensstrategie. Sie brauchten kein Feuilleton, das ihr \u201eTemperament\u201c entschuldigte. Sie brauchten nur eine B\u00fchne, auf der sie zwei Minuten lang die Welt in St\u00fccke rei\u00dfen konnten. Und als ihnen die B\u00fchnen in D.C. genommen wurden, schufen sie einen Song, der bis heute in jedem Hardcore-Keller nachhallt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Lyrics pendeln zwischen Wut \u00fcber Ausgrenzung, Selbstbehauptung, spiritueller Suche und der Forderung nach pers\u00f6nlicher Ver\u00e4nderung. Der Bandname selbst, Bad Brains, signalisiert eine bewusste Provokation: gegen Normen, gegen Erwartungen, gegen die Erwartung, wie \u201eauthentischer\u201c Punk oder \u201eauthentische\u201c Black Music zu klingen habe.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Zeit, in der klassische Institutionen noch immer das Narrativ des \u201eschwierigen Genies\u201c pflegen, um schlechtes Benehmen zu romantisieren, steht \u201eBanned in D.C.\u201c f\u00fcr das genaue Gegenteil: f\u00fcr die Kraft, die entsteht, wenn eine Band nicht als Summe von Egos, sondern als kollektives Widerstandsmoment agiert. Bad Brains haben nie um Verst\u00e4ndnis gebettelt. Sie haben einfach gespielt \u2013 schneller, h\u00e4rter, bewusster als alle anderen. Und genau deshalb sind sie bis heute nicht nur eine Band, sondern ein Beweis: Das wahre \u201eGenie\u201c der Musik liegt oft nicht im Solit\u00e4ren, sondern im Gemeinsamen. Im Verbotenen. Im Banned.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Banned In DC<\/strong>: Bad Brains, Caroline Records, 2003<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-107143 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/bad-brains-300x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Punk erweist sich als eine Cover-Version des Rock\u2019n\u2018Roll, der Style und die Haltung sind ebenso wichtig wie die Musik. Wir verorten auf KUNO die erste Punk-LP mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/12\/das-bananenalbum\/\">Bananenalbum<\/a>. Oder war es doch eher der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/29\/garagenrock\/\">Garagenrock<\/a>? \u2013 L\u00e4sst sich von MC Five (<em>Motor City Five<\/em>) oder den Stooges der verschwitzte Proto-Punk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/07\/14\/drei-akkorde-fuer-ein-halleluja\/\">New Yorker Proll-Combo<\/a> ableiten? Oder hatte der testosterongesteuerte Punk gar eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/03\/09\/horses\/\">Ur-Mutter<\/a>? W\u00fcrden das die Nerds unter den Musik-Kritikastern \u00fcberhaupt zugeben? \u2013 Der Titeltrack des Albums ist der mit Abstand spektakul\u00e4rste und zeitloseste Titel des Album. Bis heute ist <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/09\/30\/in-hells-kitchen\/\"><em>Blank Generation<\/em><\/a> der Song, der wohl gr\u00f6\u00dfer ist, als die Band, die ihn produziert hat. Dies ist das beste Album, das die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/09\/dies-ist-das-beste-album-das-die-buzzcocks-nie-gemacht-haben\/\">Buzzcocks<\/a> nie gemacht haben. Kaum ein Song beschreibt den beginnenden britischen Punk besser als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/25\/der-roentgenblick-auf-das-patriarchat\/\">\u201eOh Bondage Up Yours!\u201c<\/a>. Es ist ein Zeichen von <em>Chuzpe<\/em>, wenn sich eine von M\u00e4nnern dominierte Szene<em>, <\/em>eine Combo von Frauen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/20\/in-the-beginning-there-was-rhythm\/\">The Slits<\/a> nennt. Waren die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/10\/28\/trittbrettfahrer\/\">Pistols<\/a> die erste Boy-Group? Johnny Rotten predigte Anarchie, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/04\/20\/es-gibt-keine-blaupause-fuer-ein-album-wie-y\/\">The Pop Group<\/a> praktizierte sie. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/11\/19\/punk-he-has-his-future-in-a-british-steel\/\">PiL<\/a> has his future in a British Steel. Bei <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/11\/04\/ein-auffahrunfall\/\">The Clash<\/a> verstr\u00f6mt Strummers Gebr\u00fcll geballte Wut, w\u00e4hrend Jones\u2018 flammendes Gitarrenspiel den Stil f\u00fcr unz\u00e4hlige Nachahmer pr\u00e4gte. Klingt die Trostlosigkeit des Rust Belt nach Punk oder <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/01\/29\/avant-garage\/\"><em>Industrial Folk<\/em><\/a>? Eine weitere Seitenbemerkung \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/06\/27\/industrial-punk\/\">Industrial-Punk<\/a> der Nine Inch Nails aus Cleveland, Ohio. Tuxedomoon entwickelten einen experimentellen Sound, der seltsamer war als der ihrer Zeitgenossen aus den 80ern, indem er Jazz und hypnotisierende Elektronik auf eine Art und Weise einbezog, sie spielten einen hypnotischen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/02\/23\/give-me-new-noise\/\">Synth-Punk<\/a>. Die aus dem Album <em>Liaisons Dangereuses<\/em> ausgekoppelte Single <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/11\/30\/dis-go-dis-way-this-go-that-way\/\"><em>Los ni\u00f1os del parque<\/em><\/a> ist eine der meistverkauften Underground-Singles in Deutschland und sp\u00e4ter aufgrund der markanten, mit dem Korg MS-20 erstellten Basslinie vielfach gesampelt worden. Eine W\u00fcrdigung der s\u00fcdafrikanischen Tekkno-Punks <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/06\/03\/pluenderer\/\">Die Antwoord<\/a>. \u2013 Gegen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/31\/california-ueber-alles\/\">Fresh Fruit for Rotting Vegetables<\/a> h\u00f6rt sich alles andere wie Pop an. Retten kann uns die Sch\u00f6nheit der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/01\/04\/ueber-die-schoenheit-der-tenorstimme-des-punk\/\">Tenorstimme des Punk<\/a>. The Monochrome Set verk\u00f6rpert wie kaum eine andere Combo den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/06\/25\/eine-form-fuer-eine-formlose-gegenwart\/\">DIY-Ethos<\/a>, indem sie kompromisslos ihrer eigenen, einzigartigen k\u00fcnstlerischen Vision folgen. Zu <em>Monarchie und Alltag<\/em> gibt es einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/01\/zur-lage-der-detonation-revisited\/\">Bericht zur Lage der Detonation<\/a>. \u2013 Polka trifft auf Punk und m\u00f6glicherweise waren es die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/25\/polka-und-punk\/\">Violent Femmes<\/a>, die den Gitarren-Schrammelpunk erfunden haben. Die Spoken Word-Poetin Anne Clark pr\u00e4sentiert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/04\/21\/lyrics-als-dunkles-echo-der-seele\/\">Lyrics als dunkles Echo der Seele<\/a>, sie steht darin Siouxsie Siox, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/05\/27\/fluch-und-segen-eines-signature-songs\/\">Urtyp eines Riot Grrrls<\/a>, in nichts nach. Erinnert sei auch an den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/30\/medway-poets\/\">Punk-Poeten John Cooper Clarke<\/a> und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/11\/12\/haus-und-hof-punks\/\">Lo-Fi-Poeten Dan Treacy<\/a>, Weitere ungel\u00f6ste Fragen: Stellen die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/03\/punk-against-racism\/\"><em>The Ruts<\/em><\/a> mit einem Album das Lebenswerk von The Clash in den Schatten? Wann h\u00f6rt der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/05\/18\/substance\/\">Substance<\/a> von Punk auf? Wann beginnt der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/30\/minimal-pop\/\">Post-Punk<\/a>? Ist das bereits <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/12\/28\/10-years-after\/\">New Wave<\/a>? Oder stellt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/08\/tal-king-heads\/\">Polyrythmik<\/a> den H\u00f6hepunkt dar? Kein Punk, aber das\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/01\/31\/krasse-klassengegensaetze\/\">Kronjuwel<\/a> des Britpop. Die Alben von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/06\/17\/und-hier-ist-es\/\">Wire<\/a> stellen in beeindruckender Weise dar, was aus Punk eigentlich h\u00e4tte werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bad Brains verdichten auf Banned in D.C. die Haltung des Punk-Widerstands zu zwei Minuten und 22 Tracks purer, unverf\u00e4lschter Energie. Gegr\u00fcndet 1977 als Jazz-Fusion-Band Mind Power von vier jungen Schwarzen Musikern \u2013 Dr. Know (Gary Miller) an der Gitarre,&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/11\/25\/punk-war-ihre-wut-ihr-reggae-macht-uns-mut\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":254,"featured_media":107143,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4625,4626,4624,4006,4627],"class_list":["post-107142","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-darryl-jenifer","tag-earl-hudson","tag-gary-miller","tag-johannes-schmidt","tag-paul-h-r-hudson"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/254"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107142"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107145,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107142\/revisions\/107145"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/107143"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=107142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=107142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}