{"id":106862,"date":"2003-11-30T00:01:10","date_gmt":"2003-11-29T23:01:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=106862"},"modified":"2025-12-31T16:15:22","modified_gmt":"2025-12-31T15:15:22","slug":"wir-sind-die-anderen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/11\/30\/wir-sind-die-anderen\/","title":{"rendered":"Wir sind die anderen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>K\u00fcnstlerische Strategien reflektieren oft die vorherrschenden sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realit\u00e4ten, Werte und Debatten ihrer Zeit. Sie visualisieren historische Ereignisse, verk\u00f6rpern gesellschaftliche Werte oder kommentieren politische und soziale Missst\u00e4nde.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausgehend von Fernando Pessoa. Er verfasste seine Werke haupts\u00e4chlich unter den drei Heteronymen Alberto Caeiro, Ricardo Reis, \u00c1lvaro de Campos und dem Halb-Heteronym Bernardo Soares. Weitere Heteronyme Pessoas waren die Br\u00fcder Charles James und Alexander Search. Er nutze diese Avatare um die Poesie zu erforschen und die Grenzen der Literatur zu erweitern. Pessoa litt unter einem starken Gef\u00fchl der Entfremdung von sich selbst und einer multiplen Pers\u00f6nlichkeit (&#8222;Ich bin, wer alle sind&#8220;). Die Heteronyme erm\u00f6glichten es ihm, verschiedene Seelenzust\u00e4nde parallel zu f\u00fchlen und zu analysieren und so die Zersplitterung der modernen Existenz abzubilden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Jedes Heteronym von Pessoa hatte eine eigene, detaillierte Biografie, einen einzigartigen Schreibstil, eine spezifische Philosophie und unterschiedliche literarische Einfl\u00fcsse.<\/span> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Ansatz erlaubte es dem Poeten, eine breite Palette an poetischen Stilen und Weltanschauungen auszudr\u00fccken, die er nicht unter seinem eigenen Namen h\u00e4tte vereinen k\u00f6nnen. Pessoa bezeichnete sein heteronymes Werk als ein Drama in Menschen. Die verschiedenen Charaktere interagierten literarisch miteinander, indem sie sich gegenseitig beeinflussten, verehrten (z.B. sahen Reis und Campos Caeiro als ihren Meister an) oder sich voneinander abgrenzten. Das portugiesische Wort &#8222;pessoa&#8220; bedeutet &#8222;Person&#8220; oder &#8222;Maske&#8220; (vom lateinischen <em>persona<\/em>). Durch die Maske der Heteronyme konnte Pessoa sich verh\u00fcllen und gleichzeitig auf tiefere, pers\u00f6nlichere Weise ausdr\u00fccken, was paradoxerweise zu einer Form der Selbstsuche f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Von allen Werkzeugen, die der Mensch besitzt, ist das erstaunlichste zweifellos das Buch. Die anderen sind nur verl\u00e4ngerte Werkzeuge seines K\u00f6rpers: Mikroskope, Teleskope sind eine Verl\u00e4ngerung seiner Sicht; das Telefon ist die Verl\u00e4ngerung seiner Stimme; dann gibt es da noch den Pflug und die Waffen, die nur Verl\u00e4ngerungen seines Armes sind. Aber das Buch ist etwas anderes: Das Buch ist eine Verl\u00e4ngerung des Ged\u00e4chtnisses und der Vorstellung.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Jorge Luis Borges<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verbindung zwischen Fernando Pessoa und Jorge Luis Borges besteht in einer gegenseitigen Bewunderung vonseiten Borges&#8216; und in bedeutenden literarischen Parallelen und Einfl\u00fcssen. Borges bewunderte insbesondere das Konzept der Heteronyme, also die Sch\u00f6pfung eigenst\u00e4ndiger literarischer Pers\u00f6nlichkeiten mit eigenen Stilen und Philosophien. Er sch\u00e4tzte die Art und Weise, wie Pessoa mit diesen verschiedenen Stimmen philosophische Themen erforschte. Sowohl Pessoa (durch seine Heteronyme) als auch Borges (durch sein &#8222;fiktives&#8220; oder &#8222;narratives&#8220; Ich in seinen Texten) stellten das traditionelle, einheitliche Autoren-Ich in Frage. Bei Pessoa tritt das Subjekt zugunsten der Heteronyme zur\u00fcck, w\u00e4hrend Borges das narrative Selbst kontinuierlich neu formt. Man kann Pessoas innovativen Umgang mit der Autorschaft als Bindeglied zu den offenen Poetiken und den fingierten Sachtexten von Borges lesen.\u00a0Das Reale und Wirkliche unterliegt der Zeit und wiederholt sich in diesem gedanklichen Ausflug, weshalb es altern oder veralten kann. Was sich die Fantasie ausdenkt und was nie wirklich geschehen ist, veraltet nicht, weil es nicht an Zeit und Realit\u00e4t gebunden ist. Im Gegensatz dazu wiederholt sich das wirkliche Leben st\u00e4ndig, aber die Vorstellungskraft bleibt auf ewig jung.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Aussage &#8222;Ich ist ein anderer&#8220; (mit grammatikalisch inkorrektem &#8222;ist&#8220; statt &#8222;bin&#8220;, um die Entfremdung zu betonen) dr\u00fcckt die Idee aus, dass das Subjekt, das &#8222;Ich&#8220;, keine feste, unver\u00e4nderliche Einheit ist, sondern st\u00e4ndig im Wandel begriffen und von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen und Erfahrungen geformt wird.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kunst kann gesellschaftliche Herausforderungen auf den Punkt bringen, ohne sie dabei zu vereinfachen. Dies bietet Reibungsfl\u00e4chen f\u00fcr die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. K\u00fcnstlerische Strategien dienen als Impulsgeber f\u00fcr neue Denkweisen, brechen verkrustete Strukturen auf und schaffen Reflexionsorte f\u00fcr gesellschaftliche Entwicklungen. Es ist durchaus denkbar, dass die K\u00fcnstlergruppe Wu Ming in ihren Aktionen und Schriften auf Arthur Rimbaud als eine Ikone der literarischen Avantgarde oder des radikalen K\u00fcnstlertums Bezug genommen hat. Formell bestehen jedoch keine direkten Verbindungen, au\u00dfer vielleicht im Kontext von kunsttheoretischen Diskussionen \u00fcber Avantgarde und die Integration von Kunst ins \u00b4Spektakel`. Viele k\u00fcnstlerische Strategien sind explizit darauf ausgelegt, im sozialen Feld zu intervenieren, sei es durch partizipatorische Kunstformen, Aktionen im \u00f6ffentlichen Raum oder sozial engagierte Projekte. Diese Praktiken zielen darauf ab, direkte konstruktive Eingriffe zu bewirken und soziale Handlungsr\u00e4ume zu schaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Das Pseudonym Rrose S\u00e9lavy wurde in den 1920er Jahren gemeinsam von dem K\u00fcnstler Marcel Duchamp und dem surrealistischen Dichter Robert Desnos verwendet.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sich Luther Blissett zu n\u00e4hern ist nicht einfach, wenn nicht gar unm\u00f6glich. Zu sehr treffen bei ihm Dichtung und Wahrheit aufeinander, verzahnen sich sogar. So schwierig es ist, sich der Person zu n\u00e4hern, so schwierig ist es auch, sich ihr gegen\u00fcber neutral zu verhalten. Inspirationen des Luther-Blissett-Projekts waren die neoistischen multiplen Identit\u00e4ten Monty Cantsin und Karen Eliot. Der Autor Stewart Home schlug 1985 Karen Elliot als kollektives Pseudonym vor. Er wurde von verschiedenen \u201eKulturarbeitern\u201c aufgegriffen, um einen Werkkorpus Karen Eliot zu schaffen. Seitdem haben hunderte Autoren und Kunstschaffende das Pseudonym benutzt. Dieses Werk sollte keiner einzigen Person zuzuordnen sein. Nach Aussage der Erfinder \u201ehat man keine Familie, keine Eltern, keine Geburt\u201c, wenn man Karen Eliot wird. Die eigene Vergangenheit besteht einzig aus dem, was andere als Karen Eliot geschaffen haben.1989 war das Pseudonym bei den Neoisten weit verbreitet, zwischen 1990 und 1993 nutzten dann fast ausschlie\u00dflich Anh\u00e4nger dieser Richtung Karen Eliot, vor allem, um den Art Strike zu propagieren. Eliot war ein weibliches Gegenst\u00fcck zu Monty Cantsin, der f\u00fcr die Neoisten eine \u00e4hnliche Rolle spielte. Home, der Erfinder von Eliot, war vorher bereits als Cantsin aufgetreten, und sah f\u00fcr Eliot eine \u00e4hnliche Rolle vor. W\u00e4hrend Cantsin aber eine reale Person verk\u00f6rpern sollte und auch pers\u00f6nlich auftrat, blieb Eliot stets k\u00f6rperlos. Als die Identifikation Cantsins mit einigen realen Personen begann, konnte Eliot die Rolle als multiple Pers\u00f6nlichkeit \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume einnehmen. Weitere pr\u00e4gende Einfl\u00fcsse waren die Situationistische Internationale sowie die Bologneser Subkultur der 1970er Jahre um das Kollektiv der Zeitung A\/traverso und den Sender Radio Alice. Andere bekannte multiple Namen sind Subcomandante Marcos (Bewegung der Zapatisten in Mexiko) und General Ludd (Ludditen bzw. englische Arbeiterbewegung).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Kollektive r\u00fccken gesellschaftliche Debatten, Identit\u00e4tspolitik und das Gemeinwohl in den Fokus, was als Gegenentwurf zu den eingefahrenen Erz\u00e4hlungen des &#8222;Ich-K\u00fcnstlers&#8220; gesehen wird.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die an einen Schlager erinnernde Aussage &#8222;Wir sind die anderen&#8220;* weist darauf hin, dass die &#8222;Anderen&#8220;, von denen sich das Individuum abgrenzt, letztlich auch nur unsere Mitmenschen sind, zu denen das Selbst aus der Perspektive anderer geh\u00f6rt. Die Zusammenarbeit erm\u00f6glicht interdisziplin\u00e4re Projekte und innovative Ausdrucksformen, die \u00fcber die M\u00f6glichkeiten einer Einzelperson hinausgehen, wie etwa partizipative Kunst oder gro\u00df angelegte Installationen. Wu Ming thematisieren die Inklusion und die Aufl\u00f6sung von Vorurteilen, zumeist thematisieren im breiteren Kontext von sozialer Gerechtigkeit und historischen Machtverh\u00e4ltnissen, sie r\u00fccken oft Charaktere und Gemeinschaften in den Mittelpunkt, die in der dominanten Geschichtsschreibung \u00fcbersehen oder marginalisiert wurden. Dies f\u00f6rdert ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Inklusion und die Anerkennung von Vielfalt vor dem gesellschaftlichen Hintergrund von: Klassizismus, Rassismus und Sexismus. Die Ber\u00fchrungspunkte der \u00b4Ichlinge` mit dem \u00b4Wir` reichen von h\u00f6chst subtilen \u00e4sthetischen Reaktionen bis hin zu direktem politischen Aktivismus. Die Idee, dass das Ich nicht monolithisch oder vollst\u00e4ndig zu fassen ist, sondern vielmehr aus verschiedenen, vielleicht sogar fremden Teilen besteht &#8211; oder sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndert, hat in verschiedenen k\u00fcnstlerischen Kontexten einen Widerhall gefunden. Kunst erm\u00f6glicht unterschiedliche Methoden zu wirken, darunter auch erz\u00e4hlerische und poetische Untersuchungen, die sich in Formen wie Performance, Fotografie und multimedialen Ans\u00e4tzen ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Buch der Unruhe<\/strong> des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares, von Fernando Pessoa: Ammann, Z\u00fcrich 2003<\/p>\n<div id=\"attachment_106863\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106863\" class=\"wp-image-106863 \" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Luther_Blissett-300x296.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"296\" \/><p id=\"caption-attachment-106863\" class=\"wp-caption-text\">Ein 1994 ver\u00f6ffentlichtes Portr\u00e4t von Luther Blissett<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/06\/14\/die-bibliothek-von-babel\/\">Der Bibliothekar von Babe<\/a>l. Lettrismus \u00b7 <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/03\/19\/lettrismus\/\">Revisited.<\/a> Vertiefend zum Thema K\u00fcnstlerb\u00fccher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a>. Weiterf\u00fchrend das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #99cc00;\">Quellenangabe<\/span>: \u201e*Wir sind die anderen\u201c ist eine popkulturelle Referenz. Die Combo 2RAUMWOHNUNG bezieht sich jedoch ihrerseits auf die zentrale Zeile des Festgesangs \u201eEinigkeit und Recht und Freiheit\u201c, welches als dritte Strophe des Deutschlandlieds die aktuelle deutsche Nationalhymne darstellt. Die Aussage betont, dass die Werte der Hymne f\u00fcr <em data-complete=\"true\">alle<\/em> gelten, auch f\u00fcr jene, die sich traditionell nicht als Teil der Mehrheitsgesellschaft gesehen haben oder von dieser ausgeschlossen wurden. Der eigentliche Text stammt von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der ihn 1841 auf der Insel Helgoland verfasste, w\u00e4hrend die Melodie von Joseph Haydn stammt, der sie urspr\u00fcnglich f\u00fcr eine \u00f6sterreichische Kaiserhymne schrieb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstlerische Strategien reflektieren oft die vorherrschenden sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realit\u00e4ten, Werte und Debatten ihrer Zeit. Sie visualisieren historische Ereignisse, verk\u00f6rpern gesellschaftliche Werte oder kommentieren politische und soziale Missst\u00e4nde. Ausgehend von Fernando Pessoa. 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