{"id":106802,"date":"2006-12-08T00:01:33","date_gmt":"2006-12-07T23:01:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=106802"},"modified":"2025-10-28T04:38:06","modified_gmt":"2025-10-28T03:38:06","slug":"ein-neues-klangerlebnis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/08\/ein-neues-klangerlebnis\/","title":{"rendered":"Ein neues Klangerlebnis"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">\u00a0<span style=\"color: #999999;\">\u201cThis album puts The Beatles back together again. It\u2019s kind of magical.\u201d<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Paul McCartney<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ob all der Freunde \u00fcber diese Wiederver\u00f6ffentlichung\u2026 betrachten wir es mit zynischer N\u00fcchternheit, sp\u00e4testens seit dem 8. Dezember 1980 kann es keine Wiedervereinigung der Beatles als Band mehr geben&#8230; und doch klingt die Combo auf dem Remixalbum von George Martin und seinem Sohn Giles so frisch wie in den 1960-er Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eGeorge und Giles haben eine gro\u00dfartige Arbeit geleistet, diese Titel zu kombinieren. F\u00fcr mich ist es wirklich kraftvoll, und ich habe sogar Dinge geh\u00f6rt, von denen ich vergessen habe, dass wir sie aufgenommen hatten.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ringo Starr<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die urspr\u00fcngliche Idee, dass der Cirque du Soleil Musik der Beatles verwenden durfte, entstammte aus der Freundschaft zwischen George Harrison und dem Gr\u00fcnder des Cirque du Soleil, Guy Lalibert\u00e9. Die Arbeit an dem Album begann aber erst nach dem Tod von Harrison im Jahr 2004, nachdem Paul McCartney, Ringo Starr, Yoko Ono und Olivia Harrison (letztere zwei vertreten die verstorbenen Beatles John Lennon und George Harrison) erlaubt hatten, aus den originalen Mehrspuraufnahmen der Beatles f\u00fcr die Show LOVE des Cirque du Soleil ein Medley zusammenzustellen. Auf dem Album werden verschiedene Lieder aus unterschiedlichen Werkphasen der Beatles sinnf\u00e4llig miteinander kombiniert, so beispielsweise wurde auf den Rhythmus von \u201cTomorrow Never Knows\u201d der Gesang aus \u201cWithin You Without You\u201d gelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eDiese Musik wurde f\u00fcr die Show <em>LOVE<\/em> in Las Vegas entwickelt, aber dabei haben wir ein neues Beatles-Album gemacht. Die Beatles haben immer nach anderen Wegen gesucht, sich auszudr\u00fccken, und das ist ein weiterer Schritt.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">George Martin<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was mir als eigentlich robusten H\u00f6rer Pippi in die Augen getrieben hat, ist die akustische Version von \u201eWhile My Guitar Gently Weeps\u201c, erg\u00e4nzt durch ein Streicherarrangement von George Martin; Kitschig, jedoch r\u00fchrend sch\u00f6n.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Produziert wurde dieses Remixalbum von George Martin und dessen Sohn Giles Martin in den Abbey Road Studios. Dort wo alles begann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Love<\/strong> ist ein Remixalbum von George Martin und seinem Sohn Giles Martin f\u00fcr die gleichnamige Cirque du Soleil-Show. Es erschien im November 2006 und enth\u00e4lt eine Neuabmischung von Songs der Beatles, die aus dem Archiv der Band stammen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-106803 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/the-beatles-love-297x300.png\" alt=\"\" width=\"297\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192 <\/strong> Rhythm &amp; Blues lebt davon, dass die Ambivalenz bewahrt wird. Dieses Album wurde ver\u00f6ffentlicht, als Country noch Country war, es gab kein <em>Alternative<\/em>, was das R\u00e4tsel aufgab, was genau man h\u00f6rte. Die Cowboy Junkies nahmen Blues, Country, Folk, Rock und Jazz und verlangsamten es stark und schufen dabei etwas Neues. Wir betrachten die Geburtshelfer der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/11\/27\/die-geburtsstunde-der-americana\/\">Americana<\/a>. Des Weiteren eine Betrachtung des tiefgr\u00fcndigen Folk-Songs: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/07\/wolken-2\/\"><em>Both Sides Now<\/em><\/a>. Wahrscheinlich hat selten ein Musiker die Atmosph\u00e4re einer Stadt so akkurat heraufbeschworen wie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/28\/born-on-the-bayou\/\">Dr. John<\/a>. Die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/06\/28\/delta-blues-progression\/\"><em>Delta-Blues-Progression<\/em><\/a> des Captain Beefheart muss dahinter nicht zur\u00fcckstehen, eine gute Einstimmung f\u00fcr sein Meisterwerk <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/12\/17\/das-bueffelherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen\/\"><em>Trout Mask Replica<\/em><\/a><em><u>.<\/u><\/em> Wir lauschen der ungekr\u00f6nten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/04\/die-ungekroente-koenigin-des-weissen-bluesrock\/\">K\u00f6nigin des wei\u00dfen Bluesrock<\/a>. Und dem letzten Werk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/05\/cocktail-jazz\/\">Doors<\/a>. Unterdessen begibt sich Eric Burdon auf die Spuren vom <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/05\/11\/love-peace-understanding\/\">Memphis Slim<\/a>. In der Reihe mit gro\u00dfen Blues-Alben h\u00f6ren wir den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/03\/02\/der-irische-melancholiker\/\">irischen Melancholiker<\/a>. Lauschen dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/07\/12\/chicka-chicka-what\/\">Turning Point<\/a>, von John Mayall. Vergleichen wir ihn mit den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/10\/01\/der-proberaum-in-onkel-toms-huette\/\"><em>Swordfishtrombones<\/em><\/a>, von Tom Waits und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/07\/30\/traurige-clowns\/\">Circus Songs<\/a> von den Tiger Lillies. Und stellen die Frage: Ist David Gilmour ein verkappter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/03\/01\/space-operette\/\">Blueser<\/a>?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/\">Pop mit Pensionsanspruch<\/a>. Daher auch schnellstens der Schlussakkord: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/01\/die-erde-ist-keine-scheibe\/\">Die Erde ist keine Scheibe<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u201cThis album puts The Beatles back together again. It\u2019s kind of magical.\u201d Paul McCartney Ob all der Freunde \u00fcber diese Wiederver\u00f6ffentlichung\u2026 betrachten wir es mit zynischer N\u00fcchternheit, sp\u00e4testens seit dem 8. 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