{"id":106729,"date":"2003-02-16T00:01:43","date_gmt":"2003-02-15T23:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=106729"},"modified":"2025-08-14T16:16:31","modified_gmt":"2025-08-14T14:16:31","slug":"zwischen-konsonanz-und-dissonanz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/02\/16\/zwischen-konsonanz-und-dissonanz\/","title":{"rendered":"Zwischen Konsonanz und Dissonanz"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Eine schmerzlose Wiedergeburt, die mehrere Augenblicke der Gr\u00f6\u00dfe aufweist.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Melody Maker<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Begriff \u00b4Prog-Rock` konnte ich nie etwas abgewinnen, obzwar man das Album <em>In the Court of the Crimson King <\/em>wahrscheinlich dazurechnet. Was mich an den Kl\u00e4ngen interessiert, die unter die Rubrik Rhythm &amp; Blues fallen, sind die Klangexperimente, die Erforschung und Erweiterung der klanglichen M\u00f6glichkeiten, die sich jenseits der ausgetrampelten Pfade finden, die man landl\u00e4ufig unter dem unscharfen Begriff \u00b4Pop` bezeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zusammen mit Brian Eno entwickelte Robert Fripp 1972 eine als &#8222;Frippertronics&#8220; bezeichnete Methode zur Klangerzeugung, mittels der die Tonband-Experimente von Steve Reich modifiziert wurden. Zur Erzeugung dieser &#8222;Frippertronics&#8220; werden zwei Tonbandger\u00e4te der Marke Revox A77 benutzt: Das erste Ger\u00e4t zeichnet das von der Gitarre stammende Eingangssignal auf. Das Tonband durchl\u00e4uft dann das zweite Ger\u00e4t, von wo aus das Signal wiedergegeben und dem Eingangssignal im ersten Bandger\u00e4t beigemischt wird. Der urspr\u00fcnglich erzeugte Ton wird dabei geloopt und durch den neuen Ton des Instruments erg\u00e4nzt. Ein gutes Beispiel f\u00fcr die Frippertronics ist der Anfang des Titels <em>Requiem<\/em> vom Album \u00bbBeat\u00ab mit dem wir uns in diesem Artikel besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Aufl\u00f6sung der klassischen King Crimson Besetzung gr\u00fcndete Fripp 1981 eine neue Band mit Bill Bruford, Tony Levin und dem Gitarristen und S\u00e4nger Adrian Belew. Die Band, die sich zu Anfang \u00b4Discipline` nannte, wurde zur Wiedergeburt von King Crimson und \u00bbDiscipline\u00ab war das erste Studioalbum dieser Band. Fripp ersetzte die mechanische Loop-Technik der Frippertronics durch den Einsatz von Gitarren-Synthesizern und nannte die so erzeugten Kl\u00e4nge in Anlehnung an Murray Schafer <em>Soundscapes<\/em>. Bill Bruford hat sein Schlagzeug schon fr\u00fch um diverse Klangerzeuger aus aller Welt sowie elektronisches Schlagzeug erweitert. Tony Levin benutze den so genannten Chapman Stick, au\u00dferdem spielt er seinen Bass gelegentlich mithilfe von Drumsticks. Stilistisch ganz anders als die 1970-er Crimsons, verband diese neue Besetzung Rock mit elektronischen Elementen, Funk, popmoderne Avant-Garde und eine komplexe Vielfalt musikalischer Texturen und Einfl\u00fcssen. Dieses Album ist eines der Schl\u00fcsselalbum der fr\u00fchen 1980er Jahre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf \u00bbDiscipline\u00ab und \u00bbBeat\u00ab befassen sich die Musiker in ihren Titeln intensiv mit der \u00dcberlagerung verschiedener Metren und Rhythmen. Dies wird oft dadurch erreicht, dass Fripp und Belew verschiedene, zuweilen an Minimal Music und Gamelan-Musik erinnernde Muster gegeneinander setzen (eine weitere Hommage an Steve Reich?!?). So spielt im Titel <em>Neal and Jack and Me<\/em> vom Album \u00bbBeat\u00ab eine Gitarre abwechselnd sich wiederholende Achtel-Figuren in F\u00fcnfer- und Achtergruppen, w\u00e4hrend die zweite Gitarre Dreiergruppen dagegen setzt, was zu einer laufenden Verschiebung der jeweils zusammentreffenden T\u00f6ne f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach demselben Prinzip wechseln im Titel <em>Frame by Frame<\/em> auf \u00bbDiscipline\u00ab sechs und sieben Achtel in der einen Gitarre gegen sieben Achtel in der anderen, was im H\u00f6rergebnis zu unmerklichen, fast wie \u201efalsch gespielt\u201c wirkenden Verschiebungen f\u00fchrt. Wechselnde Taktarten w\u00e4hrend des Songs sind ebenfalls gel\u00e4ufig. So wechselt der Titel <em>Larks\u2019 Tongues in Aspic Part 2<\/em> h\u00e4ufig zwischen einem Vier-Viertel- und F\u00fcnf-Viertel-Takt. Brufords komplexes, oft durch elektronisches Schlagzeug und au\u00dfereurop\u00e4ische Schlaginstrumente angereichertes Spiel verst\u00e4rkt noch den Eindruck rhythmischer Vielschichtigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Minimal Music trifft auf afrikanische Polyrhythmik. \u00bbBeat\u00ab baute auf den St\u00e4rken des vorherigen Albums \u00bbDiscipline\u00ab auf, wobei die beiden Lead-Zwillinge Belew und Fripp quasi \u00fcber der Kraftachse von Levin\/Bruford schwebten. Belews Songs, die lose um seine Zuneigung zu Jack Kerouac und dessen Beat-Kollegen kreisen, verleihen dem Album eine Geschlossenheit und melodische Dynamik, die im Crimson-Katalog selten sind. Doch keine Angst, inmitten der Art-Pop-Balladen gibt es jede Menge wildes Instrumentalfeuerwerk, insbesondere in den wundersch\u00f6nen, federnden Rhythmen von <em>Sartori in Tangier<\/em> und der von Fripp gepr\u00e4gten Fantasie <em>Requiem<\/em>. Die amerikanische Dynamik der Band gab Fripp viel Stoff zum Nachdenken, w\u00e4hrend Bruford in einem Rockkontext selten so befreit klang.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sound von <em>Beat<\/em> ist nachvollziehbar einheitlich und schl\u00fcssig, dass die Songs dennoch alles andere als simpel sind, verstehen sich fast von selbst. Das geht los bei den umherstylenden Gitarren im Hintergrund von <em>Neal And Jack And Me<\/em> (das w\u00e4hrend diverser Gitarren-Kunstschleifen auch direkt in <em>Frame By Frame<\/em> von \u00bbDiscipline\u00ab \u00fcbergehen k\u00f6nnte) und endet bei der luftigen Belew-Ballade mit dem Titel <em>Two Hands<\/em>, die in dieser Weise nicht von irgendjemand anderem stammen k\u00f6nnten. Dazwischen wird\u2019s mit <em>Sartori in Tangier<\/em> abermals orientalisch, <em>Waiting Man<\/em> punktet mit einem kontrastreichen Schlagwerk. Hinzu kommt der technische Aspekt, der schlicht deswegen nicht ins Auge f\u00e4llt, weil die Songs eben viel zu gut ins Ohr gehen. Dass die Virtuosen, die die Mannen eben sind, ihre F\u00e4higkeit aber durchaus pr\u00e4sentieren, l\u00e4sst sich eher in abwechslungsreicher, bisweilen experimenteller Rhythmik als offensichtlichen Soli beweisen. Diese Ausfl\u00fcge sind weder ausgedehnt, noch f\u00e4llt auf, dass es \u00fcberhaupt welche sind, da sie die aufgebaute Stimmung nur f\u00f6rdern und nicht aus dem Sound ausbrechen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weit entfernt davon, ein \u00b4Konzeptalbum` zu sein, sollte man das Augenmerk auf einige St\u00fccke richten, die auf die Beat-Poeten und insbesondere auf den Roman \u00bbOn the Road\u00ab von Jack Kerouac sichten, der 25 Jahre vor der Produktion des Albums erschienen ist. <em>Neal and Jack and Me<\/em> bezieht sich auf den Roman <em>On the Road<\/em> und die Protagonisten Neal Cassady (im Buch Dean Moriarty) und Jack Kerouac aus der Sicht ihres Autos, eines 1952er Studebaker Starlite Coup\u00e9. <em>Heart Beat<\/em> ist der Titel eines autobiographischen Romans von Caroly Cassady, der Ehefrau Neal Cassadys. <em>Sartori in Tangier<\/em> ist die Abwandlung des Titels eines weiteren Buches von Jack Kerouac, <em>Satori in Paris<\/em>. Tanger war in den 1950ern ein beliebtes Reiseziel und Wohnsitz einige Beatniks.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Neurotica<\/em> war der Titel eines kleinen Magazins, in dem Allen Ginsberg seine Gedichte ver\u00f6ffentlichte. <em>The Howler<\/em> bezieht sich selbstverst\u00e4ndlich auf den Poeten Allen Ginsberg und die Hymne der Beatniks, das Langgedicht Howl. Eine hohe Anspielungsdichte also, die drei Ausrei\u00dfer aus diesem Konzept, die unterstreichen, dass auch bei dieser Version von Crimson immer mit einer exzentrischen Note gerechnet werden muss, sind <em>Neurotica<\/em>, <em>The Howler<\/em> und <em>Requiem<\/em>. Ersteres geht zwar nicht ganz so auf die Psyche wie <em>Indiscipline<\/em>, zieht aber als quasi-H\u00f6rspiel die hektische, nerv\u00f6se Instrumentierung \u00fcber eine Gro\u00dfstadtneurose. <em>The Howler<\/em> und <em>Requiem<\/em> sind wiederum eher improvisationslustig verschrobene Nummern. Dennoch ist \u00bbBeat\u00ab im Vergleich zu \u00bbDiscipline\u00ab grooviger, zusammenh\u00e4ngender und in sich logischer, es ist eine zeitgem\u00e4\u00dfe Variante des Beat, der Verlorenheit des popmodernen Menschen in dem, was als \u00b4Asphaltdschungel` seine Bezeichnung als Nicht-Ort erhalten hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Howl and Other Poems, <\/strong>von Allen Ginsberg, published in 1956 as number four in the Pocket Poets Series from City Lights Books.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>On the Road<\/strong> von Jack Kerouac, Viking Press 1957<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Discipline<\/strong>, King Crimson, 1981<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Beat<\/strong>, King Crimson, 1982<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-106730 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Discipline-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/>Weiterf\u00fchrend\u00a0\u2192 <\/strong>Die Cowboy Junkies nahmen Blues, Country, Folk, Rock und Jazz und verlangsamten es und schufen dabei etwas Neues. Wir betrachten die Geburtshelfer der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/11\/27\/die-geburtsstunde-der-americana\/\">Americana<\/a>. Des weiteren eine Betrachtung des tiefgr\u00fcndigen Folk-Songs: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/07\/wolken-2\/\"><em>Both Sides Now<\/em><\/a>. Wahrscheinlich hat selten ein Musiker die Atmosph\u00e4re einer Stadt so akkurat heraufbeschworen wie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/28\/born-on-the-bayou\/\">Dr. John<\/a>. Die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/06\/28\/delta-blues-progression\/\"><em>Delta-Blues-Progression<\/em><\/a> des Captain Beefheart muss dahinter nicht zur\u00fcckstehen, eine gute Einstimmung f\u00fcr sein Meisterwerk <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/12\/17\/das-bueffelherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen\/\"><em>Trout Mask Replica<\/em><\/a><em>.<\/em> Wir lauschen der ungekr\u00f6nten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/04\/die-ungekroente-koenigin-des-weissen-bluesrock\/\">K\u00f6nigin des wei\u00dfen Bluesrock<\/a>. Und dem letzten Werk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/05\/cocktail-jazz\/\">Doors<\/a>. Unterdessen begibt sich Eric Burdon auf die Spuren vom <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/05\/11\/love-peace-understanding\/\">Memphis Slim<\/a>. In der Reihe mit gro\u00dfen Blues-Alben h\u00f6ren wir den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/03\/02\/der-irische-melancholiker\/\">irischen Melancholiker<\/a>. Lauschen dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/07\/12\/chicka-chicka-what\/\">Turning Point<\/a>, von John Mayall. Vergleichen ihn mit den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/10\/01\/der-proberaum-in-onkel-toms-huette\/\"><em>Swordfishtrombones<\/em><\/a>, von Tom Waits und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/07\/30\/traurige-clowns\/\">Circus Songs<\/a> von den Tiger Lillies. In der Reihe <em>Meine erste Schallplatte<\/em> w\u00fcrdigte A. J. Weigoni auf KUNO die Essenz des Pop in einer einzigen Band, Brian Wilsons Meisterwerk <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=4676\">Smile<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Eine schmerzlose Wiedergeburt, die mehrere Augenblicke der Gr\u00f6\u00dfe aufweist. 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