{"id":105912,"date":"2018-01-25T00:20:14","date_gmt":"2018-01-24T23:20:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=105912"},"modified":"2024-08-28T13:21:08","modified_gmt":"2024-08-28T11:21:08","slug":"neugier-auf-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/25\/neugier-auf-die-welt\/","title":{"rendered":"Neugier auf die Welt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">So provinziell Bayern von au\u00dfen erscheint, dieser \u201eZwergstaat\u201c (Holger Czukay) hat gro\u00dfartige K\u00fcnstler hervorgebracht, etwa Karl Valentin, Gerhard Polt und die Bierm\u00f6sl Blosn, sowie die Gruppe Embryo.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was <em>Kraftwerk<\/em> f\u00fcr D\u00fcsseldorf war <em>Embryo<\/em> f\u00fcr Munc. K\u00fcnstler, die einer eingebildeten Metropole Weltgeltung verschafft haben. Die Musiker von <em>Embryo<\/em> wurden zu Pionieren der &#8222;Weltmusik&#8220;, lange bevor es den Begriff \u00fcberhaupt gibt. Als Botschafter der Musik, als Repr\u00e4sentanten eines <em>anderen Deutschlands<\/em> stehen sie nie still: \u00fcben, spielen, touren, aufnehmen. Mehr als 400 Musiker spielen \u00fcber die Jahrzehnte mit Embryo: darunter Fela Kuti und Jazzgr\u00f6\u00dfen wie Mal Waldron und Charlie Mariano.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Weltmusik<\/em><\/span><em><span style=\"color: #999999;\"> bezeichnet zum einen die im Zuge fortschreitender Globalisierung entstandenen Mischformen aus westlichen und nichtwestlichen Musikpraktiken und zum anderen die Vorstellung von der Gesamtheit der regionalen Musiken der Welt, die seit der Verbreitung von Tontr\u00e4gern im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahezu weltweit verf\u00fcgbar geworden sind.<\/span> <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00a0<\/em>Die Musiker von <em>Embryo<\/em> wurden zu Pionieren der &#8222;Weltmusik&#8220;, lange bevor es den Begriff \u00fcberhaupt gab. Sie folgten der Erkenntnis, dass wer die Welt mit ihrem Reichtum liebt, denen eine Stimme geben m\u00fcsste, die sonst nicht geh\u00f6rt werden. Musik ist ein Weg dazu, vielleicht sogar der beste. Deswegen ist die Band Embryo eine \u00fcber die Musik hinausgehende Verst\u00e4ndigung. Als Botschafter der Musik stehen sie nie still: \u00fcben, spielen, touren, aufnehmen. Sie zu anderen Musikern um sie kennenzulernen, mit ihnen zu spielen und vertiefen sich in afghanische, indische und nordafrikanische Musik, besch\u00e4ftigen sich mit Viertelt\u00f6nen, Mikrot\u00f6nen und am liebsten: mit ungeraden Rhythmen wie einem 41-Achteltakt. \u00dcber 400 Musiker spielen \u00fcber die Jahrzehnte mit Embryo: darunter Meistermusiker aus Marokko, Indien, China und Nigeria.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Der Sound ist f\u00fcr einen Musiker unheimlich wichtig. Ich glaube, Wissenschaftler haben entdeckt, dass wenn man Musik wahrnimmt, dass nicht die Tonh\u00f6he zuerst wahrgenommen wird, sondern das Ger\u00e4usch, also der Sound. Das ist in der Wahrnehmung des menschlichen Empfindens wichtig. <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Christian Burchard<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vibraphonist Christian Burchard war ein Genie der Freundschaft. Bereits in den 1960er Jahren war der oberfr\u00e4nkische Weltb\u00fcrger als Jazzmusiker aktiv und spielte auch Klavier und Posaune. Er tourte mit Mal Waldron und bildete mit dem Saxophonisten und Geiger Edgar Hofmann sowie dem Schlagzeuger Dieter Serfas ein Jazztrio. 1969 wechselte Burchard ans Schlagzeug und formierte mit Hofmann und Lothar Meid die Band <em>Embryo<\/em>. Burchard sammelte unterdessen immer neue Musiker um sich. Insgesamt haben seit 1969 zahllose Musiker beim Kollektiv <em>Embryo<\/em> gespielt. Zu den langj\u00e4hrigen Mitgliedern z\u00e4hlen u.\u00a0a. Roman Bunka (Gitarre, Oud), Uve M\u00fcllrich (Bass), Michael Wehmeyer (Keyboards), Lothar Stahl (Marimba, Schlagzeug) und Jens Pollheide (Bass, Fl\u00f6te). Au\u00dferdem gab es langj\u00e4hrige Freundschaften zu anderen Musikern und Bands, die immer wieder als G\u00e4ste bei Embryo erschienen, darunter Charlie Mariano, der die Band auch nach Indien begleitete, wo sie gemeinsam mit dem Karnataka College of Percussion musizierten und wundervolle Aufnahmen davon machte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Independent-Label<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Label <em>Schneeball<\/em> war \u201eunabh\u00e4ngig\u201c, lange bevor dieses Wort in den deutschen Slang \u00fcbernommen wurde. Es war nach FMP erste Label, das vollst\u00e4ndig von den Musikern organisiert und finanziert wurde. Sie haben fast alles selbst gemacht, und wenn die Musiker es nicht pers\u00f6nlich gemacht haben, haben sie es kontrolliert: die Produktion, das Coverdesign, die Herstellung und zusammen mit einem Netzwerk von Freunden den Verkauf und Vertrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Doch der edle Plan konnte der harten Realit\u00e4t nicht standhalten. Das Motto des Labels \u201eMusik wird von den Musikern vermarktet\u201c galt eigentlich nur in der Anfangsphase von SCHNEEBALL. Danach setzten sich letztlich die gleichen Strukturen durch, die wir eigentlich \u00fcberwinden wollten. Die Herausforderung der Spezialisierung war unvermeidlich, da Musiker notorisch inkompetente Buchhalter sind<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Christian Burchard<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch entstanden viele <em>Embryo<\/em>-Alben auf ausgedehnten Konzertreisen in andere Kontinente. Mit dem Kopf hat Burchard die Erde bereits tausend Mal umrundet, diese Offenheit ist in seiner Musik sp\u00fcrbar, er gibt jedem seinen Raum und daraus entsteht ein musikalisches Ganzes. Aus all diese Erfahrungen speist ihre frei flie\u00dfende, bunt schillernde Musik, die sie immer wieder mit \u00fcberraschenden Kl\u00e4ngen und T\u00f6nen neu auftanken. Diese Combo ist keine gew\u00f6hnliche Band, eher eine Soziale Plastik. Musik war f\u00fcr Embryo immer ein Kommunikationsmittel, das Musizieren ihre Art und Weise, andere Menschen und Kulturen kennenzulernen. Der Rhythmus war dabei meistens der erste Wegweiser. Die Musiker von Embryo waren unentwegt Reisende, mental und physisch, vor allem aber musikalisch. Urspr\u00fcnglich aus der Blues-, Rock- und Jazzecke kommend, bewegen sie sich durch so viele Klangwelten, dass sie denen, denen sie unterwegs begegnet sind, selbst schon wie eine einzige personifizierte Klangreise erschienen. Die Band ist dabei auch mit wichtigen Musikern der von ihnen bereisten L\u00e4ndern wie Shoba Gurtu, T.A.S. Mani, Mahmoud Gania und Okay Temiz aufgetreten. Der sehenswerte Film <em>Vagabunden Karawane<\/em> von Werner Penzel aus dem Jahr 1980 berichtet \u00fcber eine dieser Reisen, die von Deutschland bis nach Indien f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wir finden auf unserem Weg, was wir suchen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Das ist die charmantere Variante von: <em>Der Weg ist das Ziel.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Filmemacher begleitete die Gruppe Embryo Ende der 70er Jahre auf ihrer achtmonatigen Reise von M\u00fcnchen in die Provinz Kalkutta, Indien. Embryo war damals eine der innovativsten deutschen Rockbands. Auf ihrer Abenteuerreise durch das Land begegnet die Gruppe fremden Kulturen und deren Musik. Der Film beinhaltet ausdrucksstarke Bilder, kulturellen Austausch, aber auch die Strapazen der Reise sowie die sozialen und politischen Situationen der vorgestellten L\u00e4nder. <em>Embryo&#8217;s Reise<\/em> ist eine Audiodokumentation dieser Reise durch den Nahen Osten, ein musikalisches Tagebuch ihrer verschiedenen Erfahrungen mit Meistermusikern und Stra\u00dfenmusikanten gleicherma\u00dfen, von Bombay bis zu den Docks von Kalkutta und dar\u00fcber hinaus. Daraus resultierte keine klinische \u00dcbung in Musikwissenschaft oder Studiositzung, diese Aufnahmen leben und atmen mit den Kl\u00e4ngen und Ger\u00fcchen der Musik, die aus dem kreativen Fluss des laufenden Lebens entsteht. Ethnische Instrumente, Jazz, Rock und Ges\u00e4nge vereinen sich auf diesem gro\u00dfartigen Doppelalbum zu einem lebendigen Klangteppich. Die elektronischen analoge Aufzeichnung dieser Inhalte geben dem H\u00f6rer die M\u00f6glichkeit, sich diese akustischen Ereignisse vor Ohren zu f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 17. Januar 2018 ist Christian Burchard im Alter von 71 Jahren verstorben. Wir ehren ihn, indem wir seine Musik h\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Embryo&#8217;s Reise<\/strong>, 1979<\/p>\n<div id=\"attachment_105913\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105913\" class=\"wp-image-105913 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Embryos-Reise_Cover-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-105913\" class=\"wp-caption-text\">1979 spielten das Karnataka College of Percussion und die deutsche Band Embryo zum ersten Mal zusammen im Spielfilm Embryo\u2019s Reise-Vagabundenkarawane.1980 wurde ein Live-Album mit Embryo, Charlie Mariano und dem Karnataka College of Percussion mit dem Titel Live in Germany (Schneeball Records) ver\u00f6ffentlicht.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192<\/strong> Der Begriff `Krautrock\u00b4 geht auf das Wort \u201eSauerkraut\u201c sowie die Bezeichnung \u201eKrauts\u201c f\u00fcr die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zur\u00fcck. Der Ursprung des Wortes <em>Krautrock<\/em> geht auf eine Werbeanzeige der deutschen Firma <em>Popo Music Management<\/em> zur\u00fcck, die in der US-amerikanischen Zeitschrift Billboard das Wort 1971 erstmals benutzte, um f\u00fcr Platten von Bacillus Records zu werben. Dieser Begriff wurde von der britischen Presse aufgegriffen und h\u00e4ufig benutzt. Peinlich wird Krautrock immer dann, wenn Deutsch Bands versuchen englische Texte zu verzapfen. Daher ein Hinweis auf die Deutschen Texte von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/08\/30\/was-ich-fand-waren-ton-steine-scherben\/\">Ton, Steine, Scherben<\/a>. Sowie auf Ran! Ran! Ran! \u2013 THE BEST OF <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/05\/31\/soul-punk\/\">FAMILY*5<\/a> \/ VOL. I, zusammengestellt von Xao Seffcheque. Inzwischen ist das alte Thema Compact Cassette wieder aufploppt. Laut eines Berichts im Deutschlandfunk sind Tapes \u201eHipper als Vinyl\u201c, wir spulen zur\u00fcck in die Zukunft des\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/27\/lost-and-found-im-underground\/\"><em>Cassettenlabels<\/em><\/a><em>. <\/em>Danach ertastet KUNO den Puls des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/03\/21\/das-herz-des-motorik-beats\/\">Motorik-Beat<\/a>s. Und machen eine Liebeserkl\u00e4rung an die \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1994\/12\/26\/glamrock\/\">7-Inch Vinyl Record Single<\/a>\u201c. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/08\/30\/krautrock\/\">Krautrock<\/a> ohne angloamerikanisches Vorbild \u2013 l\u00e4sst es auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/07\/31\/weltmusik\/\">Kraaniche<\/a> fliegen? Auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/25\/neugier-auf-die-welt\/\"><em>Embryo&#8217;s Reise<\/em><\/a> entdeckten die Musiker zwar nicht Amerika, sondern die Weltmusik. Ist das noch Krautrock? \u2013 Eher <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/08\/30\/fischkoeppe\/\">Labskaus<\/a> vom feinsten! Last but least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/08\/30\/krautrock-its-best\/\">Krautrock @ its best<\/a>!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/\">Pop mit Pensionsanspruch<\/a>, sowie eine<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/09\/03\/die-musealisierung-des-rock-and-roll\/\"> <em>Rock and Roll Hall of Fame<\/em><\/a>. Daher der Schlussakkord: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/01\/die-erde-ist-keine-scheibe\/\">Die Erde ist keine Scheibe<\/a><\/p>\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So provinziell Bayern von au\u00dfen erscheint, dieser \u201eZwergstaat\u201c (Holger Czukay) hat gro\u00dfartige K\u00fcnstler hervorgebracht, etwa Karl Valentin, Gerhard Polt und die Bierm\u00f6sl Blosn, sowie die Gruppe Embryo. Was Kraftwerk f\u00fcr D\u00fcsseldorf war Embryo f\u00fcr Munc. K\u00fcnstler, die einer eingebildeten Metropole&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/25\/neugier-auf-die-welt\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":254,"featured_media":105913,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4165,4166,4168,4167,4163,2155,4173,4006,4172,4176,4164,4171,4177,4169,4174,4175,4170,4178],"class_list":["post-105912","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-charlie-mariano","tag-christian-burchard","tag-dieter-serfas","tag-edgar-hofman","tag-fela-kuti","tag-holger-czukay","tag-jens-pollheide","tag-johannes-schmidt","tag-lothar-stahl","tag-mahmoud-gania","tag-mal-waldron","tag-michael-wehmeyer","tag-okay-temiz","tag-roman-bunka","tag-shoba-gurtu","tag-t-a-s-mani","tag-uve-muellrich","tag-werner-penzel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/254"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105912"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105912\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105915,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105912\/revisions\/105915"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105913"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}