{"id":105900,"date":"2002-07-31T00:20:03","date_gmt":"2002-07-30T22:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=105900"},"modified":"2024-08-28T13:16:30","modified_gmt":"2024-08-28T11:16:30","slug":"weltmusik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/07\/31\/weltmusik\/","title":{"rendered":"Weltmusik"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Fachgesch\u00e4ften f\u00fcr Schallplatten gab es unterschiedlicher F\u00e4cher, in denen Band nach Musikrichtungen sortiert wurden. F\u00fcr alles, was sich nicht unter Pop, Rock, Blues oder Jazz unterbringen lies, gab es das Fach \u201eWeltmusik\u201c. Hier fand sich alles, was sich in den anderen Rubriken nicht unterbringen lies.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Es ist mit dieser Musik nicht immer leicht gewesen, anfangs, auf den Dorfb\u00fchnen in Meschede oder Altenhundem, w\u00e4hrend unten im Saal die Sauerl\u00e4nder lautstark nach Rock&#8217;n&#8217;Roll verlangten.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Peter Wolbrandt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kraan war eine Band, die sich auch au\u00dferhalb des Sauerlands nicht einordnen lies. Sie geh\u00f6ren nicht in das Fach Krautrock, spielen aber auch keine Fusion von Jazz und Rock, daf\u00fcr fliessen orientalische und arabische Kl\u00e4nge in den Sound ein. Die Br\u00fcder Peter Wolbrandt (Gitarre) und Jan Fride (Drums) trafen auf den Bassisten Hellmut Hattler und den Saxophonisten Johannes \u201eAlto\u201c Pappert und gemeinsam fanden sie mit dem sein Gut Wintrup im Teutoburger Wald einen R\u00fcckzugsort, an dem sie nahezu rund um die Uhr unterschiedliche musikalische Formen ausprobieren konnten. Im Vordergrund stehen Leichtigkeit und Spielfreude, ihre Musik klingt wie eine endlose Jamsession, die den Spa\u00df auf den Zuh\u00f6rer \u00fcbertr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Musik klingt zuweilen jazzig, psychedelisch und teilweise von Fusion, Funk und Ethno beeinflusst. Die grandiose Percussion- und Bassarbeit schafft eine perfekte Basis f\u00fcr die Melodie- und Soloauftritte der Gitarre und des Saxophons. Das Saxophon von Pappert klingt wie eine Geige oder ein Synthesizer, aber eigentlich selten wie ein Saxophon. Hattlers Bassspiel kann man als Motor ihrer Musik bezeichnen, als treibende Kraft, w\u00e4hrend Gitarre und Saxophon den solistischen Part beisteuern. Er setzt teileweise ein Plektrum ein und nutzt den Bass auch als Soloinstrument wird. Auch gro\u00dfartige Gitarrenarbeit von Wolbrandt f\u00fcgt sich perfekt in den Sound ein, da die Gitarre immer zwischen Rhythmus und Solo wechselt. Das Altsaxophon von Pappert \u00a0bedient orientalische Einlagen. Auf den Gesang muss man fast verzichten, aber das ist kein Problem, da die Musik von Instrumentalparts dominiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kraans Milieu ist nicht das Aufnahmestudio sondern der der Konzertsaal. W\u00e4hrend die Studioaufnahmen den Eindruck vermitteln, die Band w\u00fcrde mit gedrosseltem Temperament spielen, bringen sie auf der B\u00fchne die ganze Energie auf die \u00dcberholspur. Die Grundideen der Songs aus den vorangegangenen Studio-Ver\u00f6ffentlichungen sind bestenfalls Skizzen, die auf gro\u00dfer Leinwand ausgepinselt werden. Man kann es nicht oft genug unterstreichen, das spielt eine Band nicht einfach das nach, was sie bereits im Studio gemacht haben, sie bietet mit den Live Einspielungen etwas unerh\u00f6rt neues. Das einzige, was mit Understatement daherkommt ist der Titel: <em>Kraan Live<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eJerk Of Life\u201c ist die perfekte Wahl zum Auftakt. Eine schnelle Melodie, angetrieben von der Percussion. Dieses Lied bereitet bereits so viel Freude, dass es schwer ist, sich nicht im Takt zu bewegen. Das ganze verbindet sich mit einem unwahrscheinlich geschmeidigen Groove, dem Jan Fride am Schlagzeug stets ein lockeres, elegant sitzendes Korsett anlegt. Hier wird bereits klar, dass die Kraaniche unglaublich funky daherkommen, da kommt kaum eine andere Band aus den fr\u00fchen 1970-er Jahren mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eNam Nam\u201c als Instrumentalst\u00fcck die Glanznummer von Hattler. Der Bass sticht hier wirklich hervor. Es beginnt langsam, entwickelt sich aber zu einem rasanten Song mit gro\u00dfartigen Gitarren- und Saxophonmelodien. \u201eHoliday Am Marterhorn Inclusive Gipfelsturm\u201c klingt wie ein Lied, bei dem jemand beim Zubereiten einer Mahlzeit Zutaten nach und nach hinzuf\u00fcgt. Der Bass beginnt, gefolgt von Schlagzeug, dann Gitarre und schlie\u00dflich Saxophon, und schon kann unser Festmahl genossen werden. Das Saxophon hat einen sehr warmen Klang und der gesamte Klang ist wundersch\u00f6n. Sp\u00e4ter ein paar gute Gitarrensoli; wie gehabt mit viel Jam und Improvisation und tollen Melodien in diesem Track.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eSarah&#8217;s Ritt durch den Schwarzwald\u201c ist eine aggressive Funk-Fusion, die sich verausgabt, bis sich die Strukturen eines Songs v\u00f6llig aufgel\u00f6st haben. Zwischen treibenden Rhythmen wie in \u201eSarah\u2019s Ritt durch den Schwarzwald\u201c, das wirklich gnadenlos in die Beine f\u00e4hrt, eleganteren, mehr auf romantisierte Melodien fokussierte Songs wie \u201eHoliday am Marterhorn (Including Gipfelsturm)\u201c und beinahe bluesigen, fast sinnlich anmutenden Cuts wie \u201eLonesome Liftboy\u201c bietet das Album im Grunde die essentielle Einf\u00fchrung in den Sound dieser Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas zentraler ist die Rolle, die dem Gesang in \u201eAndy Nogger\u201c zugeschrieben wird, das einem traditionellen Song wohl noch am n\u00e4chsten kommt, wenn der Track nicht nahtlos in das wiederum deutlich verspieltere \u201eAndy Nogger \u2013 Gutter King\u201c \u00fcbergehen w\u00fcrde. Der Fokus liegt \u00fcber den Gro\u00dfteil der Spielzeit jedoch eindeutig auf der instrumentalen Darbietung, die Jazz-Rock mit jeder Menge Funk unterf\u00fcttert und \u2013 speziell bei \u201eKraan Arabia\u201c \u2013 auch mal ausgiebig mit orientalischen Melodien spielt, diese raffinierte Jazz-Trip in die \u00f6stliche Musik ist das Glanzst\u00fcck \u201eAlto\u201c Pappert, ein St\u00fcck, dass nicht nur zu den Klassikern der Band gez\u00e4hlt werden muss, sondern auf diesem Album einen H\u00f6hepunkt darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Im Oktober 1974 hatte Conny Plank bei Konzerten im Berliner Quartier Latin die Aufnahmen f\u00fcr das Doppelalbum <em>Kraan Live<\/em> mitgeschnitten. Es ist ein Meisterwerk.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bevor die goldene \u00c4ra f\u00fcr der Die Kraaniche \u00a0endete, gelang es der Combo, mit Produzent Conny Plank die Live-Aufnahme \u201eTournee\u201c zu ver\u00f6ffentlichen und sie \u00e4nderten ihre Flugformation. Dieses Album bestand aus Ausschnitten von vier verschiedenen Auftritten um 1979. Zu Kraans Besetzung geh\u00f6rten zu dieser Zeit Udo Dahmen (Schlagzeug), Hellmut Hattler (Bass), Peter Wolbrandt (Gitarre, Gesang) und Ingo Bishop (Keyboards).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u00a0\u201eTournee\u201c ist ein kleiner Bruder des Albums \u201eLive\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kraan waren in erster Linie immer eine Live-Band; Auf der B\u00fchne konnte das Zusammenspiel der Musiker im freien Fluss wirklich gl\u00e4nzen. Die engeren Konzepte, die sie im Studio ausprobierten, einschlie\u00dflich der gelegentlichen Versuche eines eing\u00e4ngigen Songwritings, haben noch nie so stark zur St\u00e4rke dieser Musiker beigetragen. Live klangen Kraan wie keine andere Band zu dieser Zeit; sie strahlten eine starke, energiegeladene und rhythmisch explosive Musik aus. Bei aller Komplexit\u00e4t ihrer Musik haben sie auch nie die gewisse vertr\u00e4umte Melancholie in ihrem Sound verloren. Die Combo spielt ihre eigene Art von \u00fcberwiegend instrumentalem, eher optimistisch klingendem Jazz-Rock, dominiert von Hattlers unerbittlichen Basslinien und der allgemeinen Virtuosit\u00e4t der Bandmitglieder. Es ist ein Sound, die flie\u00dft, aber dennoch eine gewisse Raffinesse im harmonischen Bereich aufweist.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Tatsache, dass es jetzt Keyboards anstelle eines Saxophons gibt, ist einer der Hauptunterschiede zwischen <em>Live<\/em> und Tournee.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist keine \u00dcbertreibung Bischof in einem Atemzug mit Jan Hammer zu nennen, auch er ist sehr virtuos, aber immer entspannt und melodisch. Durch die Tastaturen wird der Klang der Combo etwas weicher und voller; auch Bischof bringt noch mehr Jazzeinfl\u00fcsse mit, obwohl Dahmen dies mit einem rockigeren Ansatz ausgleicht. Bischof und Wolbrandt k\u00e4mpfen beide um den Titel der schnellsten Hand des Westens und Dahmen und Hattler brauchen sich sicherlich nicht zu verstecken. Dahmen kann auf jeden Fall einen guten treibenden Groove spielen und hat auch einiges an Geschwindigkeit in seinen H\u00e4nden. \u201eLive\u201c hat etwas mehr Publikumsinteraktion, Sch\u00e4rfe und Funken als das zweite Live-Album, aber Tournee kann mit seinem melodischeren, vertr\u00e4umten Ansatz und einigen eher ruhigen, entspannenden Teilen sehr gut mithalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Tournee<\/em> ist eine wertvolle Erg\u00e4nzung zu <em>Kraan Live<\/em>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist sinnf\u00e4llig, dass diese beiden Alben durch Hattlers Bass, den Optimismus, die Spielfreude und den schwungvollen Sound unverkennbar Kraan-Charakter haben, dennoch haben sie einen recht unterschiedlichen Charakter, \u201eLive\u201c eher ein heller Tageslichtcharakter und Tournee f\u00fcr die k\u00fcrzeren Stunden, \u00fcppig und angenehm, fast m\u00fchelos klingend und dennoch spannend und straff. Der Sound von Tournee ist klar und transparent, aber dennoch charakteristisch live ohne unn\u00f6tigen Perfektionismus oder Studiotricks, mit etwas nat\u00fcrlichem Konzerthallenhall. So wie es sein soll. Danke, Conny Plank!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00a0***<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kraan Live, <\/strong>1974,<strong> Tournee<\/strong>, Kraan 1979<\/p>\n<div id=\"attachment_105901\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105901\" class=\"wp-image-105901 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Kraan-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><p id=\"caption-attachment-105901\" class=\"wp-caption-text\">Kraan mit Bassist Hellmut Hattler (re.), Gitarrist Peter Wolbrandt (li.) und Schlagzeuger Jan Fride (Mitte). Photo: Smalltown Boy<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192<\/strong> Der Begriff `Krautrock\u00b4 geht auf das Wort \u201eSauerkraut\u201c sowie die Bezeichnung \u201eKrauts\u201c f\u00fcr die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg zur\u00fcck. Der Ursprung des Wortes <em>Krautrock<\/em> geht auf eine Werbeanzeige der deutschen Firma <em>Popo Music Management<\/em> zur\u00fcck, die in der US-amerikanischen Zeitschrift Billboard das Wort 1971 erstmals benutzte, um f\u00fcr Platten von Bacillus Records zu werben. Dieser Begriff wurde von der britischen Presse aufgegriffen und h\u00e4ufig benutzt. Peinlich wird Krautrock immer dann, wenn Deutsch Bands versuchen englische Texte zu verzapfen. Daher ein Hinweis auf die Deutschen Texte von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/08\/30\/was-ich-fand-waren-ton-steine-scherben\/\">Ton, Steine, Scherben<\/a>. Sowie auf Ran! Ran! Ran! \u2013 THE BEST OF <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/05\/31\/soul-punk\/\">FAMILY*5<\/a> \/ VOL. I, zusammengestellt von Xao Seffcheque. Inzwischen ist das alte Thema Compact Cassette wieder aufploppt. Laut eines Berichts im Deutschlandfunk sind Tapes \u201eHipper als Vinyl\u201c, wir spulen zur\u00fcck in die Zukunft des\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/08\/27\/lost-and-found-im-underground\/\"><em>Cassettenlabels<\/em><\/a><em>. <\/em>Danach ertastet KUNO den Puls des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/03\/21\/das-herz-des-motorik-beats\/\">Motorik-Beat<\/a>s. Und machen eine Liebeserkl\u00e4rung an die \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1994\/12\/26\/glamrock\/\">7-Inch Vinyl Record Single<\/a>\u201c. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/08\/30\/krautrock\/\">Krautrock<\/a> ohne angloamerikanisches Vorbild \u2013 l\u00e4sst es auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/07\/31\/weltmusik\/\">Kraaniche<\/a> fliegen? Auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/25\/neugier-auf-die-welt\/\"><em>Embryo&#8217;s Reise<\/em><\/a> entdeckten die Musiker zwar nicht Amerika, sondern die Weltmusik. Ist das noch Krautrock? \u2013 Eher <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/08\/30\/fischkoeppe\/\">Labskaus<\/a> vom feinsten! Last but least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/08\/30\/krautrock-its-best\/\">Krautrock @ its best<\/a>!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/\">Pop mit Pensionsanspruch<\/a>, sowie eine<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/09\/03\/die-musealisierung-des-rock-and-roll\/\"> <em>Rock and Roll Hall of Fame<\/em><\/a>. Daher der Schlussakkord: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/01\/die-erde-ist-keine-scheibe\/\">Die Erde ist keine Scheibe<\/a><\/p>\n<div class=\"wp-block-image\"><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In Fachgesch\u00e4ften f\u00fcr Schallplatten gab es unterschiedlicher F\u00e4cher, in denen Band nach Musikrichtungen sortiert wurden. F\u00fcr alles, was sich nicht unter Pop, Rock, Blues oder Jazz unterbringen lies, gab es das Fach \u201eWeltmusik\u201c. Hier fand sich alles, was sich&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/07\/31\/weltmusik\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":254,"featured_media":105901,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4156,4152,4154,4157,4155,4006,4153,4151],"class_list":["post-105900","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-conny-plank","tag-hellmut-hattler","tag-ingo-bishop","tag-jan-fride","tag-johannes-alto-pappert","tag-johannes-schmidt","tag-peter-wolbrandt","tag-udo-dahmen"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/254"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105900"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105900\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106170,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105900\/revisions\/106170"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105901"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}