{"id":105856,"date":"2000-03-30T00:33:56","date_gmt":"2000-03-29T22:33:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=105856"},"modified":"2025-10-28T08:22:31","modified_gmt":"2025-10-28T07:22:31","slug":"jazzrock-wer-hats-erfunden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/03\/30\/jazzrock-wer-hats-erfunden\/","title":{"rendered":"Jazzrock, wer hats erfunden?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">&#8222;<em>Ich habe vier oder f\u00fcnf mal die Musik revolutioniert. Und warum sind Sie hier?<\/em>&#8222;, stauchte Miles Davis eine wei\u00dfe Bankiersfrau zusammen, die sich gewundert hatte, warum er beim Bankett des US-Pr\u00e4sidenten eingeladen sei.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sorry, Mr. Davis, eher viermal. 1969 erschien das Album <em>Hot Rats<\/em> von Frank Zappa, das ist das erste Jazzrock-Album!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein 1970-er Album <em>Bitches Brew<\/em> ist dennoch \u00a0bemerkenswert, die Verwendung elektrischer Instrumente, die exzessive Nachbearbeitung der Aufnahmen im Studio, die Aufl\u00f6sung der Liedstrukturen zugunsten freier Improvisation sowie die lange Dauer der einzelnen Musikst\u00fccke charakterisieren das Album. Der Trompeter hat nach dem zuvor ausgestellten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/12\/05\/der-letzte-amerikanische-nonkonformist\/\">Rezept von F.Z<\/a>. den Rythm and Blues mit dem Jazz fusioniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Dann dachte ich an was Gr\u00f6\u00dferes, an ein ganzes Ger\u00fcst f\u00fcr ein St\u00fcck. Ich schrieb einen Akkord auf zwei Beats und die Musiker lie\u00dfen zwei Beats weg, also eins, zwei, drei, da-dum, verstehst du? Der Akzent lag auf dem vierten Beat. Jedenfalls erkl\u00e4rte ich den Musikern, dass sie jede Freiheit h\u00e4tten, spielen konnten, was sie h\u00f6rten, nur m\u00fcsste das Ganze als Akkord kommen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der vom Bandleader beschriebenen Arbeitsweise spielten seine Musiker bei den Proben; schlie\u00dflich gingen sie im August 1969 f\u00fcr drei Tage in das Columbia-Studio in der 52sten Stra\u00dfe in New Yorks. Miles lie\u00df Teo Macero alles Material mitschneiden, ohne die Band zu unterbrechen und Fragen zu stellen. Davis widerspricht in seiner Autobiographie der Legende, <em>Bitches Brew<\/em> sei das Produkt von Clive Davis und Teo Macero<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wir fingen an und ich f\u00fchrte die Musiker \u2013 wie ein Dirigent. Manchmal schrieb ich f\u00fcr jemanden eine kleine Passage oder erkl\u00e4rte ihm, dass ich seine Stimme anders h\u00f6rte und die Musik wuchs, wurde immer besser. Sie war luftig und gleichzeitig dicht. (\u2026) Diese Aufnahmesession war also die Entwicklung eines sch\u00f6pferischen Prozesses, eine lebendige Komposition.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Geist des von Ornette Coleman proklamierten \u201eFree Jazz\u201c, h\u00f6ren wir auf <em>Bitches Brew<\/em> die Kreation eines improvisierenden Orchesters durch den Einsatz der Elektronik. Bernie Maupins Bassklarinette l\u00e4sst sich nicht nur als Soloinstrument h\u00f6ren, sondern als eine zus\u00e4tzliche Farbe des Sounds, auch McLaughlin spielte nicht nur Lead-Gitarre sondern ebenso im Ensemble. Bei dieser kollektiven Improvisation setzte die Produzenten die St\u00fccke am Mischpult so zusammen, dass jedes Instrument seinen Beitrag lieferte und alle Musiker zusammen Klangkaleidoskope. Wir h\u00f6ren auf <em>Bitches Brew<\/em> einen Fusion Jazz der melodisch sehr abstrakt und chromatisch gestaltet, w\u00e4hrend er rhythmisch auf einem dynamischen und vielschichtigen Rockbeat gegr\u00fcndet ist. Die alte Idee der kettenf\u00f6rmigen Solistik wird bei dessen Aufnahmen durch ein neues Basiselement ersetzt; Miles\u2019 Trompetenstimme steht allein dem Rest des Ensembles gegen\u00fcber. Die Hauptachse der musikalischen Interaktion verl\u00e4uft zwischen diesen beiden Faktoren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ersten Titel des Albums h\u00f6ren wir den fast 20-min\u00fctigen <em>Pharaoh\u2019s Dance<\/em> von Joe Zawinul, der die ganze erste Seite des Albums ausmacht. Das St\u00fcck setzt, setzt den flachen Beat \u00a0und die Strukturlegung des Konzepts des Vorg\u00e4ngers <em>In a silent way<\/em> fort, angereichert durch das frei gestaltete und dunkel gef\u00e4rbte Spiel von Bernie Maupins Bassklarinette. Davis gestaltet sein Solo so aus, indem er eine Variante des <em>Call and Response-Prinzips<\/em> spielt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es folgt das Titelst\u00fcck. <em>Bitches Brew<\/em> ist mit 27 Minuten das l\u00e4ngste St\u00fcck des Albums, es beginnt mit einem als <em>Call and Response<\/em> angelegten, durchkomponierten Prolog, w\u00e4hrend das \u00fcbrige St\u00fcck eher sessionartig angelegt ist. Der Prolog setzt mit dem \u00a0Groove der Bassgitarre ein, den das Ensemble im freien Kollektivspiel beantwortet. Mit dem Beginn des dritten Ausrufs bl\u00e4st Miles Davis einen Trompetenton, der \u00fcber die Echoplex bis zu zwanzig Mal in gleicher H\u00f6he weiterschwingt. Es entsteht eine geradezu hypnotische Atmosph\u00e4re, die der Trompeter anschlie\u00dfend in melodramatischer Abw\u00e4rtsphrasierung mit lang ausgehaltener und schwebender Intonierung wieder abschw\u00e4cht. Das St\u00fcck endet wieder mit den hypnotischen Ausrufen des Bassisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste St\u00fcck der dritten Plattenseite, <em>Spanish Key<\/em>, ist von einem schnellen, rockenden Beat bestimmt; mit dem Titel verweist Davis auf die tonale Grundlage seiner Komposition, n\u00e4mlich auf eine in der spanischen Folklore anzutreffende Tonleiter. Davis stellt das thematische Motiv vor; sp\u00e4ter entwickeln die Solisten, mit sehr viel Freiheit in den einzelnen Bereichen, ihre Improvisationen, jeweils verkettet durch Miles Davis\u2019 thematische Phrasierungen. Zuerst spielt Wayne Shorter entspannte Linien auf dem Sopransaxophon, gefolgt von funkigen Gitarreneinw\u00fcrfen durch McLaughlin. Im letzten Drittel des St\u00fccks verdichtet sich der Ensembleklang zu einer perkussiven Ornamentik, die von Bennie Maupins gespenstischem Bassklarinetten-Solo getragen wird. Im anschlie\u00dfenden Titel \u201eJohn McLaughlin\u201c, dem k\u00fcrzesten St\u00fcck des Albums, setzten der Trompeter und auch Wayne Shorter aus. Das St\u00fcck wird von einer Ostinato-Figur des E-Pianos angetrieben, \u00fcber diese Klangfl\u00e4che tupft John McLaughlin klangmalerische Einw\u00fcrfe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Zenit des Albums erklimmen wir mit <em>Miles Runs the Voodoo Down<\/em>, mit dem die vierte Seite des Albums beginnt. Das St\u00fcck basiert auf einer simplen Bass-Figur und einer eher langsamen Begleitfigur, die in einer kurzen, sich st\u00e4ndig wiederholenden melodischen Abfolge besteht. Dar\u00fcber bl\u00e4st der Trompeter einige Phrasen in mittleren Registern, deren Alternierung zwischen Dur und Moll seine Bluestradition erkennbar werden l\u00e4sst. Die technischen F\u00e4higkeiten von Davis erreichen hier einen ungew\u00f6hnlichen Reifegrad. In den tiefen Registern beschw\u00f6rt er in lebendigem Spiel mit gezogenen Noten, Rufen, Raunzen und Schreien in langer, linearer, aber auch in kurzer, abgehackter Phrasierung die ganze rituelle Kraft seines afrikanischen Erbes. Nachdem Solo des Trompeters Solo entspannt sich das musikalische Geschehen, McLaughlins Solo ziehen die Soprankl\u00e4nge Wayne Shorters herauf, begleitet vom Hintergrundspiel Bennie Maupins auf der Bassklarinette und den <em>Fuzz<\/em>-Kl\u00e4ngen Chick Coreas, das schlie\u00dflich in ein Simultanspiel mit dem zweiten E-Pianisten Larry Young m\u00fcndet. Das Album klingt aus mit einer Version von <em>Sanctuary<\/em>, das Davis mit einer breit angelegten und fallenden Phrasierung beherrscht; dann setzt er rhythmische Akzente, auf die das Ensemble mit hoher Geschwindigkeit reagiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>So sehr das Klangbild und die Rhythmik von Bitches Brew auch von der Rockmusik gepr\u00e4gt sind, so wenig ist das bahnbrechende Album damit identifizierbar. Dank ihres offenen Gestus&#8216;, ihrer \u00fcberraschenden thematischen und harmonischen Wendungen und ihrer oft hochkomplexen Polyrhythmik sind die St\u00fccke von Bitches Brew meilenweit vom kommerziellen Pop entfernt und dem Jazz weitaus n\u00e4her, als es Traditionalisten Anfang der siebziger Jahre wahrnehmen wollten.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">, fasst Reinhard Kager f\u00fcr die arte-Reihe \u201e50 Jahrhundertaufnahmen des Jazz zusammen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sorry, Herr Kager, aber genauso hat Frank Zappa bereits seit dem ersten Konzeptalbum <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/12\/05\/der-letzte-amerikanische-nonkonformist\/\"><em>Freak out<\/em><\/a> von 1966 gearbeitet. Aber das ist eine andere Geschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>Bitches Brew<\/strong><em>,<\/em> von Miles Davis, 1970<\/p>\n<div id=\"attachment_105857\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105857\" class=\"wp-image-105857 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bitches_brew_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bitches_brew_Cover.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bitches_brew_Cover-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bitches_brew_Cover-160x160.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-105857\" class=\"wp-caption-text\">Das Cover von Mati Klarwein spielte in seinem \u201eHippie-Surrealismus\u201c mit \u201eIdeen wie Spiritualit\u00e4t, Urgewalten, Zeitlosigkeit, Utopie und Raum jenseits der Wirklichkeit.\u201c Es passte damit zu den Songtiteln, in denen sich \u201eAnspielungen auf Hexenmagie und \u00e4gyptische Mythologie finden.\u201c<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Der Musikkritiker Ben Watson bezeichnet Zappas Mothers of Invention als <em>\u201epolitisch wirksamste musikalische Kraft seit Bertolt Brecht und Kurt Weill\u201c<\/em> wegen deren radikalem, aktuellen Bezug auf die negativen Aspekte der Massengesellschaft. So besehen war <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/12\/05\/der-letzte-amerikanische-nonkonformist\/\">Frank Zappa<\/a> neben Carla Bleys\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/10\/17\/eine-chronotransduction\/\"><em>Escalator Over The Hill<\/em><\/a> einer der bedeutendsten und pr\u00e4gendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Komponistin f\u00fchrt uns vor Ohren, dass Improvisation ein gesellschaftspolitisches Idealmodell ist. Andere Nebenwege starten mit der Graham Bond Organisation, dem Blues\u2026 und diese Abwege m\u00fcnden in <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1994\/03\/17\/wahrhaft-kolossal\/\">suitenartigen Kompositionen<\/a>. Musikalisch konnte man seinerzeit auch Traffic nicht genau einordnen. &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/26\/extraimpoldation\/\"><em>Extrapolation<\/em><\/a> gilt heute als eines der klassischen Alben des britischen Jazz, auf dem \u201eJazz und Rock paradigmatisch fusioniert\u201c werden.&#8220;, schrieb Ulrich Kurth. Das Album d\u00fcrfte neben Hot Rats von FZ f\u00fcr den Beginn des Jazz-Rock stehen.Es ist eine einzigartige Fusion so vieler unterschiedlicher Stile, was die eine H\u00e4lfte der Freude ausmacht; die andere H\u00e4lfte ist das Mysterium, wie es die Combo mit den wechselnden Besetzungen von Anfang bis Ende so wunderbar hinbekommt. Wenn man bedenkt, wie frei von allen Konventionen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/07\/25\/der-canterbury-sound\/\">Soft Machine<\/a> aus Canterbury klang, seit sie den Titel des Cut-up-Romans von William S. Burroughs angenommen hatte, h\u00e4tte der Pate ihre Hinwendung zu den sich wandelnden Jazzformen zu Beginn der 1970er Jahre wahrscheinlich begr\u00fc\u00dft. Fast alles, woran Steve Winwood beteiligt war, hatte etwas f\u00fcr sich, aber in all den Jahren hatte er seine besten Momente mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/01\/06\/unangestrengte-laessigkeit\/\">Traffic<\/a>, mit zeitlichem Abstand l\u00e4sst sich h\u00f6ren, wie gut diese Musik gealtert ist. Zu h\u00f6ren ist auch auf \u201eBitches Brew\u201c ein kollektives Musizieren, das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/03\/30\/jazzrock-wer-hats-erfunden\/\">Miles Davis<\/a> als einen Komponisten erweist, der individuelle Freiheit mit respektvollem Zuh\u00f6ren vereint. Aus dem schillernden Klangbild der Lounge Lizards brechen reizvolle Statements hervor. Anton Fier belebt ein groovendes Energiefeld mit abstrakter Vieldeutigkeit. Spannend sind John Luries freidenkerische Dekonstruktionen der Jazz-Strukturen; <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/03\/30\/fake-jazz-2\/\">Fake Jazz<\/a> erscheint pl\u00f6tzlich als das Eigentliche!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ich habe vier oder f\u00fcnf mal die Musik revolutioniert. Und warum sind Sie hier?&#8222;, stauchte Miles Davis eine wei\u00dfe Bankiersfrau zusammen, die sich gewundert hatte, warum er beim Bankett des US-Pr\u00e4sidenten eingeladen sei. 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