{"id":105833,"date":"2010-12-17T00:01:05","date_gmt":"2010-12-16T23:01:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=105833"},"modified":"2024-08-30T08:35:13","modified_gmt":"2024-08-30T06:35:13","slug":"das-bueffelherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/12\/17\/das-bueffelherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen\/","title":{"rendered":"Das B\u00fcffelherz hat aufgeh\u00f6rt zu schlagen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>If anyone in the world of rock music really deserves to be labeled as a genius, I think that he could be it.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">John Peel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstmals h\u00f6rt ich Captain Beefheart in der Rolle des <em>Willie the Pimp<\/em>, ein Lied aus Frank Zappas Album <em>Hot Rats<\/em> aus dem Jahr 1969. Der bluesige Song wird geradezu hypnotisch eingeleitet durch Don Sugarcane Harris* an der Violine, er enth\u00e4lt die markante rauchige Stimme von Captain Beefheart und eines von Frank Zappas fast schon klassisch zu nennenden Gitarrensolos. Es ist der einzige Titel, der auf dem Album nicht instrumental ist. Da Zappa immer an technischen Neuheiten interessiert war, produzierte er das erste Album, das auf 16-Spur-Ger\u00e4ten aufgenommen wurde. Maschinen mit 16 Einzelspuren erm\u00f6glichen viel mehr Flexibilit\u00e4t beim Multitracking und Overdubbing als die professionellen 4- und 8-Spur-Tonbandger\u00e4te, die 1969 Standard waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beefheart war ein Schulfreund von Zappa, der ihm auch beim Doppelalbum <em>Trout Mask Replica<\/em> aus dem Jahr 1969 half, auch spielten dort einige Musiker der Mothers mit oder wechselten in der kommenden Jahren zur Magic-Band. Das von Zappa produzierte Album <em>Trout Mask Replica<\/em> ist eine der ersten Ver\u00f6ffentlichungen des Labels <em>Straight Records<\/em>. Die Legenden um die Produktion sind zahllos. So soll Beefheart ein Klavier ins Haus gestellt haben \u2013 obwohl er nicht wusste, wie man es spielt \u2013 und brachte Ideen hervor, die der Drummer John \u201cDrumbo\u201d French transkribierte und zu Melodien zusammenf\u00fcgte. Die daraus resultierenden St\u00fccke \u00e4hnelten eher Puzzles als Liedern und gaben verschiedenen Instrumenten widerspr\u00fcchliche Taktarten und unterschiedliche Teill\u00e4ngen, die an bestimmten Punkten irgendwie zusammentreffen mussten. French verglich es mit dem Bau einer massiven Mauer aus Ziegeln unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe. Diese unorthodoxe Komplexit\u00e4t zwang die Magic Band dazu, 12 Stunden oder mehr am Tag zu proben, normalerweise ohne Beefheart. Oft schliefen sie genau dort, wo sie gerade ge\u00fcbt hatten, und machten nach dem Aufwachen sofort weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wenn Beefheart Pop machte, h\u00f6rte es sich an wie Avantgarde, wenn er Avantgarde machte, wie ein H\u00f6rspiel, wenn er H\u00f6rspiel machte, war es ein Song.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span class=\"Person\" style=\"color: #999999;\">Carl Ludwig Reichert<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Captain Beefheart war von einem absoluten Kunstwillen durchdrungen. Die meisten Kompositionen auf dem Album sind von Polyrythmen und atonaler Harmonik gekennzeichnet und verschmelzen Einfl\u00fcsse aus Free Jazz und Delta Blues. Der charakteristische, roh wirkende Klang entstand in langen Sessions, w\u00e4hrend deren die <em>Magic Band<\/em> im selben Haus zusammenlebte, in dem das Album auch aufgenommen wurde. Beefheart bestand darauf, seine Gesangsparts ohne Monitorkopfh\u00f6rer aufzunehmen, h\u00f6rte also die Musik nicht, w\u00e4hrend er sang. Beefheart war einer der ersten Musiker, die den Rock an seine musikalische Grenze brachten, teils komponierte er die Einzelarrangements in \u00fcber achtst\u00fcndigen Sessions. Nach sechs Monaten begab sich die Magic Band mit Beefhearts Freund Zappa in ein Studio, der sie \u201eproduzierte\u201c, indem er ihnen aus dem Weg ging. Mit dem Adrenalin ihrer intensiven Holzarbeit nahm die Gruppe in weniger als sechs Stunden 20 Songs auf. Beefheart f\u00fcgte den Gesang separat hinzu und synchronisierte sich auf unheimliche Weise mit der Musik, obwohl er selten mit der Band geprobt hatte und bei den Aufnahmen auf Kopfh\u00f6rer verzichtete. In weniger als einer Woche, nachdem zwei Tracks aus einer fr\u00fcheren Session und einige weitere, die im Haus der Gruppe erstellt wurden, hinzugef\u00fcgt wurden. Zappa mischte die einzelnen Tracks mit sehr viel Organisation, sie er sich bei der Handhabung des neuen Studios angeeignet hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Doppelalbum enth\u00e4lt achtundzwanzig Musikst\u00fccke aus diesem Labor, die \u00fcber die Dauer eines Jahres eingespielt wurden. Der Reiz von Trout Mask Replica liegt auch in der verbl\u00fcffenden Zusammenstellung stilistischer und thematischer Str\u00e4nge. In den dekonstruierten Grooves der Band stecken Bruchst\u00fccke von Rock und Blues; Free Jazz. In Beefhearts primitivem, von Ornette Coleman inspiriertem Saxophonspiel; literarischer Surrealismus in seinen obskuren, aber seltsam nachklingenden Texten. Er gerierte sich als Au\u00dfenseiter in seinen knurrenden A-Capella-Liedern, und einer fast postmodern anmutenden Collage in den verschiedenen Klangquellen des Albums, zu denen Feldaufnahmen, gesprochene Sketche, Studiogepl\u00e4nkel und sogar am Telefon aufgenommener Gesang geh\u00f6ren. Auch wenn die Lieder Konventionen zu verweigern scheinen, gibt es \u00fcberall Hinweise auf die Musikgeschichte, von Melodiefetzen, die traditionellen Melodien entlehnt sind, bis hin zu lyrischen Zitaten wie Beefhearts Gesang \u201eCome out to show them\u201c in \u201eMoonlight in Vermont\u201c, aus Steve Reichs Tonbandexperiment von zwei Jahren zuvor. Obwohl es sich bei Beefhearts Texten gr\u00f6\u00dftenteils um surreale R\u00e4tsel handelte, konnte er auch unverbl\u00fcmt aktuell sein und mutig \u00fcber den Holocaust und den Vietnamkrieg singen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Trout Mask Replica<\/em> ist das Werk eines Kollektivs, besteht aus: Bill Harkleroad alias Zoot Horn Rollo\u00a0 Slide-Gitarre, Fl\u00f6te, Jeff Cotton alias Antennae Jimmy Semens \u2013 Slide-Gitarre mit Stahl-Bottleneck, Gesang, Victor Hayden alias The Mascara Snake \u2013 Bassklarinette, Gesang, Mark Boston\u00a0 alias Rockette Morton \u2013 Bass, Stimme, John Franch alias Drumbo -Schlagzeug, Perkussion, Doug Moon &#8211; Gitarre, Dick Kunc \u2013 Stimme. Gary \u201eMagic\u201c Marker \u2013 Bass, Roy Estrade &#8211; Bass, Arthur Tripp III. &#8211; Schlagzeug, Perkussion, Don Preston &#8211; Piano, Ian Underwood &#8211; Altsaxophon, Tenorsaxophon, Bunk Gardner &#8211; Altsaxophon, Tenorsaxophon, Buzz Gardner, Trompete sowie Captain Beefheart und Frank Zappa &#8211; Musiker, die sich f\u00fcr diese Album zu etwas Magischem verbunden haben. Am \u00fcberraschendsten ist vielleicht, wie eing\u00e4ngig diese schroffen Songs oft sind. Einige haben sogar Strophen und Refrains, allerdings gefiltert durch die klanglichen Widerspr\u00fcche der Band und Beefhearts verzerrtes Timing. Die rauschenden H\u00f6hepunkte von \u201eElla Guru\u201c, der sich aufbauende Swing von \u201ePachuco Cadaver\u201c und der schwankende Blues von \u201eShe&#8217;s Too Much for My Mirror\u201c sind allesamt Ohrw\u00fcrmer, da ihre vielf\u00e4ltigen Klangelemente wie spastisch ausgerichtete Filamente zu einer Melodie gerinnen ein Magnet. Diese Album gilt als ein Meilenstein der Rockgeschichte und als das beste Album von <em>Captain Beefheart &amp; his Magic Band<\/em>. Auf diesen musikalisch radikalen Alben ist der Einfluss von Free Jazz und moderner Klassik st\u00e4rker als auf den Vorg\u00e4ngern. Es ist eine ekstatische Musik, die links und rechts und kreuz und quer durcheinander geht, sich \u00fcberschl\u00e4gt und am Ende fast explodiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Trout Mask Replica <\/strong>von Captain Beefheart &amp; his Magic Band, erschienen im Juni 1969 auf Straight Records<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">*Don Sugarcane Harris hatte das von Zappa sehr gesch\u00e4tzte Rhythm-and-Blues-St\u00fcck <em>Leavin&#8216; It All Up to You<\/em> eingespielt und war zu diesem Zeitpunkt wegen eines Drogendelikts inhaftiert. Zappa stellte eine Kaution und engagierte Harris f\u00fcr die Violinenparts. Harris spielt auf <em>Hot Rats<\/em> ausschlie\u00dflich elektrische Geige.<\/p>\n<div id=\"attachment_105834\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105834\" class=\"wp-image-105834 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Trout-Mask-Replica_Cover-300x179.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"179\" \/><p id=\"caption-attachment-105834\" class=\"wp-caption-text\">Bekannt wurde auch die von Grafiker Carl Schenkel gestaltete Albumh\u00fclle von Trout Mask Replica: Das Foto auf der Vorderseite zeigt eine Person vor leuchtend rotem Hintergrund, die sich den pr\u00e4parierten Kopf eines Karpfens als Maske vor das Gesicht h\u00e4lt, wie zum Gru\u00df die rechte Hand erhebt und auf dem Kopf einen kegelf\u00f6rmigen Hut mit einem Federball obenauf tr\u00e4gt.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192 <\/strong> Rhythm &amp; Blues lebt davon, dass die Ambivalenz bewahrt wird. Dieses Album wurde ver\u00f6ffentlicht, als Country noch Country war, es gab kein <em>Alternative<\/em>, was das R\u00e4tsel aufgab, was genau man h\u00f6rte. Die Cowboy Junkies nahmen Blues, Country, Folk, Rock und Jazz und verlangsamten es stark und schufen dabei etwas Neues. Wir betrachten die Geburtshelfer der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/11\/27\/die-geburtsstunde-der-americana\/\">Americana<\/a>. Des Weiteren eine Betrachtung des tiefgr\u00fcndigen Folk-Songs: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/07\/wolken-2\/\"><em>Both Sides Now<\/em><\/a>. Wahrscheinlich hat selten ein Musiker die Atmosph\u00e4re einer Stadt so akkurat heraufbeschworen wie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/28\/born-on-the-bayou\/\">Dr. John<\/a>. Die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/06\/28\/delta-blues-progression\/\"><em>Delta-Blues-Progression<\/em><\/a> des Captain Beefheart muss dahinter nicht zur\u00fcckstehen, eine gute Einstimmung f\u00fcr sein Meisterwerk <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/12\/17\/das-bueffelherz-hat-aufgehoert-zu-schlagen\/\"><em>Trout Mask Replica<\/em><\/a><em><u>.<\/u><\/em> Wir lauschen der ungekr\u00f6nten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/04\/die-ungekroente-koenigin-des-weissen-bluesrock\/\">K\u00f6nigin des wei\u00dfen Bluesrock<\/a>. Und dem letzten Werk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/05\/cocktail-jazz\/\">Doors<\/a>. Unterdessen begibt sich Eric Burdon auf die Spuren vom <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/05\/11\/love-peace-understanding\/\">Memphis Slim<\/a>. In der Reihe mit gro\u00dfen Blues-Alben h\u00f6ren wir den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/03\/02\/der-irische-melancholiker\/\">irischen Melancholiker<\/a>. Lauschen dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/07\/12\/chicka-chicka-what\/\">Turning Point<\/a>, von John Mayall. Vergleichen wir ihn mit den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/10\/01\/der-proberaum-in-onkel-toms-huette\/\"><em>Swordfishtrombones<\/em><\/a>, von Tom Waits und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/07\/30\/traurige-clowns\/\">Circus Songs<\/a> von den Tiger Lillies. Und stellen die Frage: Ist David Gilmour ein verkappter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/03\/01\/space-operette\/\">Blueser<\/a>?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen gibt es: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/07\/ruckzuck\/\">Pop mit Pensionsanspruch<\/a>. Daher auch schnellstens der Schlussakkord: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/01\/die-erde-ist-keine-scheibe\/\">Die Erde ist keine Scheibe<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>If anyone in the world of rock music really deserves to be labeled as a genius, I think that he could be it. 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