{"id":105392,"date":"2023-07-03T00:01:16","date_gmt":"2023-07-02T22:01:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=105392"},"modified":"2024-04-22T05:30:52","modified_gmt":"2024-04-22T03:30:52","slug":"kafkas-axt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/07\/03\/kafkas-axt\/","title":{"rendered":"Kafkas Axt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>\u201e&#8230; ein Buch muss die Axt sein f\u00fcr das gefrorene Meer in uns.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Es kann uns nicht vor dem Ertrinken retten.<\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Franz Kafka: Von den Gleichnissen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele beklagen sich, dass die Worte der Weisen immer wieder nur Gleichnisse seien, aber unverwendbar im t\u00e4glichen Leben, und nur dies allein haben wir. Wenn der Weise sagt: \u201eGehe hin\u00fcber\u201c, so meint er nicht, dass man auf die andere Seite hin\u00fcbergehen solle, was man immerhin noch leisten k\u00f6nnte, wenn das Ergebnis des Weges wert w\u00e4re, sondern er meint irgendein sagenhaftes Dr\u00fcben, etwas, das wir nicht kennen, das auch von ihm nicht n\u00e4her zu bezeichnen ist und das uns also hier gar nichts helfen kann. Alle diese Gleichnisse wollen eigentlich nur sagen, dass das Unfassbare unfassbar ist, und das haben wir gewusst. Aber das, womit wir uns jeden Tag abm\u00fchen, sind andere Dinge.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darauf sagte einer: \u201eWarum wehrt ihr euch? W\u00fcrdet ihr den Gleichnissen folgen, dann w\u00e4ret ihr selbst Gleichnisse geworden und damit schon der t\u00e4glichen M\u00fche frei.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein anderer sagte: \u201eIch wette, dass auch das ein Gleichnis ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste sagte: \u201eDu hast gewonnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite sagte: \u201eAber leider nur im Gleichnis.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste sagte: \u201eNein, in Wirklichkeit; im Gleichnis hast du verloren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Kafka schrieb den Text ohne Titel. Max Brod trifft mit seinem Titel zwar den Kern, aber \u201eGleichnis von den Gleichnissen\u201c tr\u00e4fe noch genauer die gewollte Abundanz und Tautologie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Text ist ein Meta-Gleichnis mit der Behauptung: Alle Gleichnisse sagen, dass das Unfassbare (die Wirklichkeit) unfassbar ist und daher auch keine praktische Bedeutung haben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gilt auch f\u00fcr Kafkas Meta-Gleichnis selbst, wie \u00fcberhaupt f\u00fcr alle Literatur. Die dialogisch diskutierte Hoffnung, dass die Erkenntnis dieser Unfassbarkeit befreit, wird entt\u00e4uscht. Denn das Gewinnen in der Wirklichkeit ist kein Gewinn, wenn man im Gleichnis (in der Deutung der Wirklichkeit) verliert. Anders gesagt: Die Einsicht in die Unfassbarkeit der Wirklichkeit kann nicht befreien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u201eAber\u201c im letzten Satz des Erz\u00e4hlers vor dem Gespr\u00e4ch konstruiert einen Gegensatz zwischen Wirklichkeit (Leben) und Deutung (Handeln). Der Dialog zeigt die tautologische Einheit von Wirklichkeit und Deutung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und die ebenfalls nur konstruierte Hoffnung (werdet selbst zum Gleichnis!) wird durch die folgende Antwort v\u00f6llig entwertet: Wie kann das Gleichnis eines Gleichnisses wirklich werden? So steckt die Wirklichkeit in einer unendlichen Schachtelung von Gleichnissen &#8211; oder was sind Gleichnisse in einer unendlichen Schachtelung von Wirklichkeiten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das \u201eDr\u00fcben\u201c ist genauso unfassbar wie die allt\u00e4gliche Wirklichkeit, es ist mitten unter uns. Auch das Sich-nicht-Wehren gegen die Unfassbarkeit ist kein Gewinn. Das Deuten wiederholt sich in Kafkas Meta-Gleichnis, es dreht sich im Kreis. Die Deutung kommt \u00fcber das Gedeutete nicht hinaus &#8211; die Wirklichkeit erreicht immer nur die Bedeutung, die wir ihr geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Franz Kafka, Auf der Galerie<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn irgendeine hinf\u00e4llige, lungens\u00fcchtige Kunstreiterin in der Manege auf schwankendem Pferd vor einem unerm\u00fcdlichen Publikum vom peitschenschwingenden erbarmungslosen Chef monatelang ohne Unterbrechung im Kreise rundum getrieben w\u00fcrde, auf dem Pferde schwirrend, K\u00fcsse werfend, in der Taille sich wiegend, und wenn dieses Spiel unter dem nichtaussetzenden Brausen des Orchesters und der Ventilatoren in die immerfort weiter sich \u00f6ffnende graue Zukunft sich fortsetzte, begleitet vom vergehenden und neu anschwellenden Beifallsklatschen der H\u00e4nde, die eigentlich Dampfh\u00e4mmer sind &#8211; vielleicht eilte dann ein junger Galeriebesucher die lange Treppe durch alle R\u00e4nge hinab, st\u00fcrzte in die Manege, rief das &#8211; Halt! durch die Fanfaren des immer sich anpassenden Orchesters.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Da es aber nicht so ist; eine sch\u00f6ne Dame, wei\u00df und rot, hereinfliegt, zwischen den Vorh\u00e4ngen, welche die stolzen Livrierten vor ihr \u00f6ffnen; der Direktor, hingebungsvoll ihre Augen suchend, in Tierhaltung ihr entgegenatmet; vorsorglich sie auf den Apfelschimmel hebt, als w\u00e4re sie seine \u00fcber alles geliebte Enkelin, die sich auf gef\u00e4hrliche Fahrt begibt; sich nicht entschlie\u00dfen kann, das Peitschenzeichen zu geben; schlie\u00dflich in Selbst\u00fcberwindung es knallend gibt; neben dem Pferde mit offenem Munde einherl\u00e4uft; die Spr\u00fcnge der Reiterin scharfen Blickes verfolgt; ihre Kunstfertigkeit kaum begreifen kann; mit englischen Ausrufen zu warnen versucht; die reifenhaltenden Reitknechte w\u00fctend zu peinlichster Achtsamkeit ermahnt; vor dem gro\u00dfen Salto mortale das Orchester mit aufgehobenen H\u00e4nden beschw\u00f6rt, es m\u00f6ge schweigen; schlie\u00dflich die Kleine vom zitternden Pferde hebt, auf beide Backen k\u00fc\u00dft und keine Huldigung des Publikums f\u00fcr gen\u00fcgend erachtet; w\u00e4hrend sie selbst, von ihm gest\u00fctzt, hoch auf den Fu\u00dfspitzen, vom Staub umweht, mit ausgebreiteten Armen, zur\u00fcckgelehntem K\u00f6pfchen ihr Gl\u00fcck mit dem ganzen Zirkus teilen will &#8211; da dies so ist, legt der Galeriebesucher das Gesicht auf die Br\u00fcstung und, im Schlu\u00dfmarsch wie in einem schweren Traum versinkend, weint er, ohne es zu wissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Mich interessiert am allermeisten die Reaktion des Galeriebesuchers. Es sind zwei M\u00f6glichkeiten dargestellt, wie ein junger Mann Arbeit und Kunst der Zirkusreiterin reflektiert und empfindet:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Der junge Mann sieht, wie qualvoll die Artistin sich abrackert, um dem Publikum, das unterhalten werden will, den sch\u00f6nen Schein zu bieten. Der junge Galeriebesucher ist ein Idealist, der das Leiden der Artistin erkennt und beenden will \u2013 wenn es ihn g\u00e4be! \u201eVielleicht\u201c, hei\u00dft es, und dann folgt der Konjunktiv f\u00fcr diese M\u00f6glichkeit; der Konjunktiv passt \u00fcbrigens gut zum sch\u00f6nen Schein. Man sieht hinter die Kulissen des sch\u00f6nen Scheins.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser junge Galeriebesucher ist wirklich da (\u201eda dies so ist\u201c) \u2013 und der sch\u00f6ne Schein wird nun zur ganzen, einen Realit\u00e4t; alles ist wundersch\u00f6n, obwohl es das reinste Theater, fast ein Traum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt protestiert der junge Mann auch nicht, er ist versunken in den Schein, er ist ganz gefangen vom Spiel in der Zirkuswelt. Er schaut am Ende gar nicht mehr hin, die Bilder sind nun in seinem Kopf und im Herzen, er \u201eweint&#8230;, ohne es zu wissen.\u201c Das Weinen bedeutet Seligkeit, Gl\u00fccklichsein, vielleicht auch unbewusstes Trauern. Die Kunst, die den jungen Mann begeistert und gl\u00fccklich macht, siegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber der Autor, und mit ihm der Leser, weint, er beklagt die Schwere des Lebens. Das Publikum sieht nur, was es gekauft hat: Eine unterhaltende Wirklichkeit im Schein des Sch\u00f6nen. Der Galeriebesucher f\u00fchlt, ahnt aus der Ferne etwas davon, ist jedoch sprachlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Welche Realit\u00e4t ist die wahre: Die harte Arbeit f\u00fcr den sch\u00f6nen Schein, die Kunst \u2013 oder der sch\u00f6ne Schein, die Kunst als Gl\u00fccksmoment? Beides geh\u00f6rt zusammen. Die eine Wirklichkeit braucht die andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Koketterie mit dem Tod wird umso h\u00e4rter, je \u00e4lter wir werden, strenger, k\u00e4lter, heftiger, immer n\u00e4her, Aug in Auge, Doppelatem.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Tat folgt den Erkenntnisschmerzen neues Leben, zumindest fragmentarisch, und viele Fragmente ergeben auf einmal ein Ganzes, das ist das unfassbare Geheimnis vom Umschlagen der Quantit\u00e4t in Qualit\u00e4t durch synthetische Addition.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt\u00a0in Kafkas Roman \u201eDer Prozess\u201c Szenen, in denen derartige Abgr\u00fcnde aufgetan werden: Aber es ist\u00a0nur der Spalt\u00a0einer T\u00fcr\u00a0zum Schlund, zum brennenden Kern, zum Magma in uns und au\u00dfer uns,\u00a0es sind die verf\u00fchrerischen Frauen, die K. ausgerechnet in den Bezirken der Justiz bedrohen. Hier haben wir eine subtile Vernetzung von Seelen-Analyse und gesellschaftlichen Bedingungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wesen des Montierens mit mehr oder weniger sichtbaren oder gar absichtlichen \u201aN\u00e4hten\u2019 unserer Lebensfragmente bedeutet und bedingt ja auch ein neues Sehen wie bei den surrealistischen oder symbolistischen Malern. Wie w\u00e4re sonst Kafka zu beurteilen, der ja mit den N\u00e4hten seiner Ideenbilder und Realit\u00e4ten bewusst arbeitet &#8211; ich bin versucht zu sagen, bei Kafka ist die Naht ja schon das eigentliche Thema! Die Aufl\u00f6sung der Realit\u00e4t, die nicht mehr als Ganzheit begriffen wird, ist durch die Montage der Symbolisten und Surrealisten konsequent erweitert. Aber heute sind uns die symbolistischen und impressionistischen Bilder, die Farben unserer Gef\u00fchle und T\u00f6ne unserer Augengedanken so vertraut, dass die Sichtweise ihrer Maler gar nicht mehr gen\u00fcgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-99615 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Franz_Kafka-246x300.jpg\" alt=\"\" width=\"246\" height=\"300\" \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192<\/strong> Bereits <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=62917\">zum zehnten Todestag<\/a> erkannte Walter Benjamin die Bedeutung dieses Autors.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesen Sie auf KUNO auch den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/04\/06\/der-floezgaenger\/\">Essay<\/a> \u00fcber den Fl\u00f6zg\u00e4nger, mit dem wir aus Sicht der Redaktion, als sein eigentliches Hauptwerk gew\u00fcrdigt haben<em>.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Ein Hinweis auf den Fortsetzungsroman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=62116\"><em>Gionos L\u00e4cheln<\/em><\/a>. Das Allt\u00e4gliche wird bei Ulrich Bergmann zum poetischen Ereignis, immer wieder gibt es Passagen, die das Wiederlesen und Nochmallesen lohnen. Poesie ist gerade dann, wenn man sie als Sprache der Wirklichkeit ernst nimmt, kein animistisches, vitalistisches Medium, sondern eine Verlebendigungsmaschine.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e&#8230; ein Buch muss die Axt sein f\u00fcr das gefrorene Meer in uns.\u201c Es kann uns nicht vor dem Ertrinken retten. &nbsp; Franz Kafka: Von den Gleichnissen &nbsp; Viele beklagen sich, dass die Worte der Weisen immer wieder nur Gleichnisse&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/07\/03\/kafkas-axt\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":99615,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[494,866],"class_list":["post-105392","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-franz-kafka","tag-ulrich-bergmann"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105392"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105392\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105395,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105392\/revisions\/105395"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99615"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}