{"id":104771,"date":"1991-05-30T00:01:35","date_gmt":"1991-05-29T22:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=104771"},"modified":"2026-09-22T11:52:56","modified_gmt":"2026-09-22T09:52:56","slug":"substance","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/05\/30\/substance\/","title":{"rendered":"Substance"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Abz\u00fcglich des schnellen, verzerrten Punksounds klang die Musik karg und schlicht. Hooks Bass transportiert die Melodie, Sumners Gitarre l\u00e4sst L\u00fccken, statt den Mix mit dichten Riffs aufzuf\u00fcllen, und das Schlagzeug von Steve Morris scheint den Rand eines Kraters nachzuzeichnen. Curtis singt von einem \u201aeinsamen Ort\u2018 im Zentrum dieser leeren Fl\u00e4che aus.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Simon Reynolds<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1976 gr\u00fcndeten Peter Hook, Bernard Sumner und Terry Mason, nach dem Besuch eines Sex-Pistols-Konzerts in Manchester 1976, eine Band, die zu Beginn noch ohne Namen blieb. Sumner lie\u00df zur Gr\u00fcndung verlauten, dass f\u00fcr ihn die Sex Pistols den Mythos des Popstars als eine Art von anzubetendem Gott demontiert h\u00e4tten. Weihnachten 1975 hatte er eine Gitarre von seinen Eltern geschenkt bekommen, und Hook bot sich als Bassist an. In ihrer ersten Besetzung probte die Band mit Mason als S\u00e4nger, der nach kurzer Zeit jedoch zur Rhythmusgitarre und dann an das Schlagzeug wechselte. Per Anzeige am schwarzen Brett des lokalen <em>Virgin-Records-Stores<\/em> suchte die Band zun\u00e4chst erfolglos nach einem neuen S\u00e4nger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neuer und finaler S\u00e4nger der Band wurde schlie\u00dflich Ian Curtis. Hook zufolge begegneten sich die Bandmitglieder und Curtis in ihrer Anfangsphase einige Male, sprachen aber nicht oder nur sehr wenig miteinander. Beim dritten Manchester-Konzert der Sex Pistols, im Dezember 1976, \u00e4nderte sich jedoch der Kontakt. Sumner und Hook wurden durch das neon-orange Tag <em>Hate<\/em> auf Curtis\u2019 Jacke auf ihn aufmerksam und eine lose Freundschaft entstand. Curtis hatte zu diesem Zeitpunkt bereits selbst eine Band gegr\u00fcndet und probte mit dem Schlagzeuger Martin Jackson. Peter Hook zufolge fiel die Entscheidung f\u00fcr <em>Warsaw<\/em>, den englischsprachigen Namen der polnischen Hauptstadt Warschau, der Band \u201eviel einfacher als alle Namenswechsel, die noch folgen sollten.\u201c Die Band w\u00e4hlte den Namen, weil er \u201ekalt und hart klang.\u201c Als Alternative h\u00e4tte lediglich <em>Berlin<\/em> zur Wahl gestanden, jedoch bedingte das St\u00fcck <em>Warszawa<\/em> von David Bowies Album <em>Low<\/em> letztendlich die Entscheidung, weil alle Musiker der Band dieses St\u00fcck mochten. Die Konkurrenzband <em>Warsaw Pact<\/em>, die im November 1977 ihr Album <em>Needle Time<\/em> in Rekordzeit ver\u00f6ffentlicht hatte, erlangte kurzfristig ausreichend Ruhm, um ungewollt Warsaw die M\u00f6glichkeiten zu Konzertbuchungen zu nehmen. Die Bands wurden stetig verwechselt und Warsaw als potentielle Liveband eine Absage erteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vorschlag, die Band <em>Joy Division<\/em> zu nennen, ging von Ian Curtis aus. Curtis hatte das Buch gelesen und Ausz\u00fcge daraus im St\u00fcck <em>No Love Lost<\/em> verwendet. Au\u00dferdem gab er den anderen Bandmitgliedern das Buch zur Lekt\u00fcre. Als Alternative standen unter anderem <em>Slaves of Venus<\/em> und <em>Boys in Bondage<\/em> zur Wahl. <em>Joy Division<\/em> war im Buch der Name, der Gruppen j\u00fcdischer Frauen gegeben wurde, \u201edie in Konzentrationslagern den Nazi-Soldaten sexuell zur Verf\u00fcgung stehen mussten.\u201c (Peter Hook) Hook und Morris hoben die Identifikation mit den Opfern des Faschismus als pr\u00e4gend f\u00fcr die Namensgebung hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Es waren die Unterdr\u00fcckten, nicht die Unterdr\u00fccker. Was auf eine punkige, \u201aNo-Future\u2018-Art genau das war, was wir mit dem Namen ausdr\u00fccken wollten. Es war ein bisschen wie Slaves of Venus, nur nicht so schei\u00dfe.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Peter Hook<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Compilation ist chronologisch aufgebaut und beginnt mit Songs wie &#8222;Warsaw&#8220; und &#8222;Leaders Of Men&#8220;. Diese St\u00fccke stammen von ihrer allerersten EP <em class=\"zhvwWe\" data-sfc-cp=\"\" data-sfc-root=\"ep\" data-complete=\"true\" data-processed=\"true\" data-copy-service-computed-style=\"font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: rgb(10, 10, 10); border-bottom: 0px none rgb(10, 10, 10);\">An Ideal for Living<!--TgQPHd|||[]--><\/em> aus dem Jahr 1978, als die Band sich noch mitten in ihrer aggressiven, vom klassischen 77er-Punk inspirierten Phase befand. Hier h\u00f6rt man schnellen, ungeschliffenen Garagen-Rock statt des sp\u00e4teren, k\u00fchlen Post-Punk-Souds.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Compilation <em>Substance<\/em> stellt die vier von der Band ver\u00f6ffentlichten Singles zusammen, die nicht auf Alben erschienen \u2013 \u201eTransmission\u201c, \u201eKomakino\u201c, \u201eLove Will Tear Us Apart\u201c und \u201eAtmosphere\u201c \u2013 sowie die meisten ihrer B-Seiten. Es enth\u00e4lt auch Titel, die auf verschiedenen EPs ver\u00f6ffentlicht wurden, insbesondere auf der ersten Ver\u00f6ffentlichung der Band, An Ideal for Living, und auf zwei von Factory Records herausgegebenen Samplern, A Factory Sample und Earcom 2: Contradiction.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Substance<!--TgQPHd|||[]--> prim\u00e4r f\u00fcr den Club- und Single-Markt gedachte Songs versammelt (wie <em class=\"zhvwWe\" data-sfc-cp=\"\" data-sfc-root=\"ep\" data-complete=\"true\" data-processed=\"true\" data-copy-service-computed-style=\"font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: rgb(10, 10, 10); border-bottom: 0px none rgb(10, 10, 10);\">Digital<!--TgQPHd|||[]--><\/em>, <em class=\"zhvwWe\" data-sfc-cp=\"\" data-sfc-root=\"ep\" data-complete=\"true\" data-processed=\"true\" data-copy-service-computed-style=\"font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: rgb(10, 10, 10); border-bottom: 0px none rgb(10, 10, 10);\">Transmission<!--TgQPHd|||[]--><\/em> oder <em class=\"zhvwWe\" data-sfc-cp=\"\" data-sfc-root=\"ep\" data-complete=\"true\" data-processed=\"true\" data-copy-service-computed-style=\"font-family: Google Sans, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: rgb(10, 10, 10); border-bottom: 0px none rgb(10, 10, 10);\">Dead Souls<!--TgQPHd|||[]--><\/em>), stehen hier die treibenden, harten Basslinien und die schneidenden Gitarrenriffs viel weiter im Vordergrund. Die Songs besitzen mehr direktes &#8222;Feuer&#8220;. Zwei der Titel des Albums, \u201eGlass\u201c und \u201eDead Souls\u201c, waren bereits 1981 auf der Compilation \u201eStill\u201c enthalten. Dar\u00fcber hinaus wurde die Single \u201eAtmosphere\u201c urspr\u00fcnglich in Frankreich als \u201eLicht und Blindheit\u201c mit \u201eDead Souls\u201c auf der B-Seite ver\u00f6ffentlicht; Nach dem Selbstmord von Ian Curtis wurde es als posthume B-Seite der 12-Zoll-Single \u201eShe&#8217;s Lost Control\u201c neu aufgelegt. Die Vinyl-Version verzichtet auf die Single \u201eKomakino\u201c und enth\u00e4lt aufgrund der geringeren Speicherkapazit\u00e4t einer Schallplatte nicht die vollst\u00e4ndigen Titel der EPs. Manchmal ist Digital eben doch besser.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Substance<\/strong> ist ein Single-Compilation-Album von Joy Division. Sie wurde von Factory Records ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-104772 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Joy_Division-Substance_album_cover.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Joy_Division-Substance_album_cover.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Joy_Division-Substance_album_cover-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Joy_Division-Substance_album_cover-160x160.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Punk erweist sich als eine Cover-Version des Rock\u2019n\u2018Roll, der Style und die Haltung sind ebenso wichtig wie die Musik. Wir verorten auf KUNO die erste Punk-LP mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/12\/das-bananenalbum\/\">Bananenalbum<\/a>. Oder war es doch eher der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/02\/29\/garagenrock\/\">Garagenrock<\/a>? \u2013 L\u00e4sst sich von MC Five (<em>Motor City Five<\/em>) oder den Stooges der verschwitzte Proto-Punk der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/07\/14\/drei-akkorde-fuer-ein-halleluja\/\">New Yorker Proll-Combo<\/a> ableiten? Oder hatte der testosterongesteuerte Punk gar eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/03\/09\/horses\/\">Ur-Mutter<\/a>? W\u00fcrden das die Nerds unter den Musik-Kritikastern \u00fcberhaupt zugeben? \u2013 Der Titeltrack des Albums ist der mit Abstand spektakul\u00e4rste und zeitloseste Titel des Album. Bis heute ist <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/09\/30\/in-hells-kitchen\/\"><em>Blank Generation<\/em><\/a> der Song, der wohl gr\u00f6\u00dfer ist, als die Band, die ihn produziert hat. Dies ist das beste Album, das die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/09\/dies-ist-das-beste-album-das-die-buzzcocks-nie-gemacht-haben\/\">Buzzcocks<\/a> nie gemacht haben. Kaum ein Song beschreibt den beginnenden britischen Punk besser als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/25\/der-roentgenblick-auf-das-patriarchat\/\">\u201eOh Bondage Up Yours!\u201c<\/a>. Es ist ein Zeichen von <em>Chuzpe<\/em>, wenn sich eine von M\u00e4nnern dominierte Szene<em>, <\/em>eine Combo von Frauen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/20\/in-the-beginning-there-was-rhythm\/\">The Slits<\/a> nennt. Waren die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/10\/28\/trittbrettfahrer\/\">Pistols<\/a> die erste Boy-Group? Johnny Rotten predigte Anarchie, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/04\/20\/es-gibt-keine-blaupause-fuer-ein-album-wie-y\/\">The Pop Group<\/a> praktizierte sie. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/11\/19\/punk-he-has-his-future-in-a-british-steel\/\">PiL<\/a> has his future in a British Steel. Bei <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/11\/04\/ein-auffahrunfall\/\">The Clash<\/a> verstr\u00f6mt Strummers Gebr\u00fcll geballte Wut, w\u00e4hrend Jones\u2018 flammendes Gitarrenspiel den Stil f\u00fcr unz\u00e4hlige Nachahmer pr\u00e4gte. Klingt die Trostlosigkeit des Rust Belt nach Punk oder <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/01\/29\/avant-garage\/\"><em>Industrial Folk<\/em><\/a>? Eine weitere Seitenbemerkung \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/06\/27\/industrial-punk\/\">Industrial-Punk<\/a> der Nine Inch Nails aus Cleveland, Ohio. Tuxedomoon entwickelten einen experimentellen Sound, der seltsamer war als der ihrer Zeitgenossen aus den 80ern, indem er Jazz und hypnotisierende Elektronik auf eine Art und Weise einbezog, sie spielten einen hypnotischen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/02\/23\/give-me-new-noise\/\">Synth-Punk<\/a>. Die aus dem Album <em>Liaisons Dangereuses<\/em> ausgekoppelte Single <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/11\/30\/dis-go-dis-way-this-go-that-way\/\"><em>Los ni\u00f1os del parque<\/em><\/a> ist eine der meistverkauften Underground-Singles in Deutschland und sp\u00e4ter aufgrund der markanten, mit dem Korg MS-20 erstellten Basslinie vielfach gesampelt worden. Eine W\u00fcrdigung der s\u00fcdafrikanischen Tekkno-Punks <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/06\/03\/pluenderer\/\">Die Antwoord<\/a>. \u2013 Gegen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/31\/california-ueber-alles\/\">Fresh Fruit for Rotting Vegetables<\/a> h\u00f6rt sich alles andere wie Pop an. Retten kann uns die Sch\u00f6nheit der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/01\/04\/ueber-die-schoenheit-der-tenorstimme-des-punk\/\">Tenorstimme des Punk<\/a>. The Monochrome Set verk\u00f6rpert wie kaum eine andere Combo den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/06\/25\/eine-form-fuer-eine-formlose-gegenwart\/\">DIY-Ethos<\/a>, indem sie kompromisslos ihrer eigenen, einzigartigen k\u00fcnstlerischen Vision folgen. Zu <em>Monarchie und Alltag<\/em> gibt es einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/01\/zur-lage-der-detonation-revisited\/\">Bericht zur Lage der Detonation<\/a>. \u2013 Polka trifft auf Punk und m\u00f6glicherweise waren es die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/25\/polka-und-punk\/\">Violent Femmes<\/a>, die den Gitarren-Schrammelpunk erfunden haben. Die Spoken Word-Poetin Anne Clark pr\u00e4sentiert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/04\/21\/lyrics-als-dunkles-echo-der-seele\/\">Lyrics als dunkles Echo der Seele<\/a>, sie steht darin Siouxsie Siox, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/05\/27\/fluch-und-segen-eines-signature-songs\/\">Urtyp eines Riot Grrrls<\/a>, in nichts nach. Erinnert sei auch an den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2024\/08\/30\/medway-poets\/\">Punk-Poeten John Cooper Clarke<\/a> und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/11\/12\/haus-und-hof-punks\/\">Lo-Fi-Poeten Dan Treacy<\/a>, Weitere ungel\u00f6ste Fragen: Stellen die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/03\/punk-against-racism\/\"><em>The Ruts<\/em><\/a> mit einem Album das Lebenswerk von The Clash in den Schatten? Wann h\u00f6rt der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/05\/18\/substance\/\">Substance<\/a> von Punk auf? Wann beginnt der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/30\/minimal-pop\/\">Post-Punk<\/a>? Ist das bereits <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/12\/28\/10-years-after\/\">New Wave<\/a>? Oder stellt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/10\/08\/tal-king-heads\/\">Polyrythmik<\/a> den H\u00f6hepunkt dar? Kein Punk, aber das\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/01\/31\/krasse-klassengegensaetze\/\">Kronjuwel<\/a> des Britpop. Die Alben von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/06\/17\/und-hier-ist-es\/\">Wire<\/a> stellen in beeindruckender Weise dar, was aus Punk eigentlich h\u00e4tte werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abz\u00fcglich des schnellen, verzerrten Punksounds klang die Musik karg und schlicht. Hooks Bass transportiert die Melodie, Sumners Gitarre l\u00e4sst L\u00fccken, statt den Mix mit dichten Riffs aufzuf\u00fcllen, und das Schlagzeug von Steve Morris scheint den Rand eines Kraters nachzuzeichnen. 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