{"id":104544,"date":"2023-03-12T00:09:40","date_gmt":"2023-03-11T23:09:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=104544"},"modified":"2023-07-09T21:04:08","modified_gmt":"2023-07-09T19:04:08","slug":"fragen-zur-kulturellen-aneignung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/03\/12\/fragen-zur-kulturellen-aneignung\/","title":{"rendered":"Fragen zur kulturellen Aneignung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Zeit ist viel von \u201akultureller Aneignung\u2018 die Rede. In Bern zum Beispiel. Da wurde eine Band junger Schweizer Mundartmusiker zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit ausgeladen, weil sie als Wei\u00dfe jamaikanische Reggae-Musik spielten und einige Mitglieder der Band zudem auch noch Dreadlocks trugen. Zahlreiche G\u00e4ste f\u00fchlten sich unwohl, empfanden es als \u00fcbergriffige kulturelle Aneignung. \u00c4hnliches passierte vor Monaten der wei\u00dfen, ebenfalls Rastalocken tragenden S\u00e4ngerin Ronja Maltzahn. Ein Auftritt von ihr bei einer Kundgebung von Fridays for Future in Hannover wurde ebenfalls gestrichen. Die Begr\u00fcndung, so die taz in einem Artikel: \u201eMan wolle bei diesem \u201aglobalen Streik auf ein antikolonialistisches und antirassistisches Narrativ setzen\u2018 und k\u00f6nne es daher nicht vertreten, eine wei\u00dfe Person auf der B\u00fchne zu haben, die sich Schwarze Kultur aneigne \u2013 ohne die systematische Unterdr\u00fcckung dahinter erlebt zu haben\u201c.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Um eines vorweg zu sagen: Angesichts von \u00fcber 500 Jahren brutaler, menschenverachtender und auch kulturell \u00fcbergriffiger europ\u00e4ischer Kolonialgeschichte ist der Kontext des Problems, in dem diese Debatte stattfindet, nach wie vor h\u00f6chst virulent und l\u00e4ngst nicht aufgearbeitet \u2013 beispielhaft stehen daf\u00fcr Belgien und die Niederlande mit ihrer unbew\u00e4ltigten kolonialen Vergangenheit im Kongo resp. in Indonesien. An dieser Stelle soll jedoch zun\u00e4chst einmal nur der Begriff \u201akulturelle Aneignung\u2018 als solcher betrachtet werden. Denn es scheint, dass er in der allgemeinen Diskussion etwas unbedacht verwendet wird. Was anhand einiger Fragen schnell deutlich wird: Was genau ist unter \u201akultureller Aneignung\u2018 zu verstehen? Angenommen, die Frage k\u00f6nnte zufriedenstellend beantwortet und der Begriff damit zufriedenstellend definiert werden. Dann schlie\u00dft sich flugs die n\u00e4chste Frage an: Wer hat diesen Begriff definiert? War der oder die oder die Gruppe dazu legitimiert, diese Definition zu erstellen? Und wenn ja: Wer oder was hat ihn oder sie oder die Gruppe dazu legitimiert, diese Definition zu erstellen? Sollte diese Frage ebenfalls zur Zufriedenheit beantwortet werden k\u00f6nnen, stellt sich jedoch automatisch eine weitere Anschlussfrage: Wer oder was hat ihn oder sie oder die Gruppe dazu legitimiert, ihn oder sie oder die Gruppe zu legitimieren, diese Definition zu erstellen? Diese Frage generiert, sollte denn auch sie zur Zufriedenheit beantwortet werden k\u00f6nnen, nat\u00fcrlich ihrerseits eine Anschlussfrage: Wer oder was hat ihn oder sie oder die Gruppe dazu legitimiert, ihn oder sie oder die Gruppe zu legitimieren, ihn oder sie oder die Gruppe dazu zu legitimieren, diese Definition zu erstellen? Unschwer zu erkennen, dass wir hier in einer Art Teufelskreis gefangen sind: Es gibt kein Ende, jede Frage nach der Legitimation generiert stets eine weitere Frage nach der Legitimation. So wie Kinder einen um den Verstand bringen k\u00f6nnen, weil sie jede Antwort auf ihre Warum-Frage mit wachsender Begeisterung mit einer weiteren Warum-Frage parieren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Um das Spiel zu beenden, k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich mit der Faust auf den Tisch hauen. Dies w\u00e4re in unserem Fall allerdings die denkbar unangemessenste Reaktion \u2013 gleichwohl die einzige, die den Teufelskreis unterbrechen w\u00fcrde. Sieht man einmal von der M\u00f6glichkeit ab, das grunds\u00e4tzliche Problem f\u00fcr den Augenblick einfach zu ignorieren. Was wir jetzt tun wollen. N\u00e4hern wir uns also stattdessen der Frage nach der \u201akulturellen Aneignung\u2018 von einer anderen Seite und fragen danach, wo denn die Grenzen kultureller Aneignung gezogen werden. Oder werden sollen. M\u00fcssen. Oder k\u00f6nnen. Beginnen wir bei besagten Dreadlocks. Sie sind das ikonische Merkmal einer in den 30er Jahren auf Jamaika entstandenen Bewegung unter der dortigen schwarzen Bev\u00f6lkerung, der Rastafari. Dass sie, zumindest urspr\u00fcnglich, eine ausgesprochen patriarchale Struktur besa\u00df und von einer Lesben- und Schwulen-Feindlichkeit gepr\u00e4gt war, wird f\u00fcr gew\u00f6hnlich geflissentlich \u00fcbersehen. Dieser Umstand ist zwar h\u00f6chst bemerkenswert, aber hier nicht weiter von Belang. Von Belang ist lediglich der kulturelle Hintergrund und mit ihm die Vertreter dieser Kultur.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Angenommen, wir haben in unserem Freundeskreis einen ausnehmend sympathischen jungen Mann. PoC. Ein Schwarzer mit Dreadlocks, dessen Eltern Jamaikaner*innen sind. Allerdings hat der junge Mann im Sinne unserer Frage gleich mehrere Makel: Er ist nicht nur in Deutschland geboren, spricht nicht nur ausgezeichnetes Deutsch und besitzt nicht nur einen deutschen Pass \u2013 er ist auch durchgehend in Deutschland sozialisiert. Zeit seines Lebens. Ein Deutscher durch und durch. War nie auch nur in der N\u00e4he von Jamaika. Fallen seine Dreadlocks nun unter \u201akulturelle Aneignung\u2018, weil seine kulturelle Sozialisation ausnahmslos eine war, die sich im geradezu klassisch-piefigen, deutsch-spie\u00dfb\u00fcrgerlichen Milieu abspielte und der junge Mann, anders als viele PoC in der deutschen Realit\u00e4t, nie ausgegrenzt, bedroht oder benachteiligt wurde? Oder sind die Dreadlocks bei ihm keine kulturelle Aneignung, weil ja zwei zur Definition offensichtlich relevante Eckdaten, die bei ihm vorliegen \u2013 erstens PoC, zweitens Eltern aus Jamaika \u2013, das zu rechtfertigen scheinen? Wobei die Relevanz einer der beiden Eckdaten \u2013 Eltern aus Jamaika \u2013 f\u00fcr die Akzeptanz augenscheinlich keine nennenswerte Rolle spielt (da kommt gleich Whoopi Goldberg ins Spiel). Sollte dies tats\u00e4chlich der Fall sein, w\u00fcrde kulturelle Aneignung nicht \u00fcber kulturelle Sozialisation, ja nicht einmal \u00fcber ethnische Zugeh\u00f6rigkeit, sondern eher auf Basis der DNA definiert werden. Was nat\u00fcrlich eine recht heikle Bestimmung w\u00e4re, w\u00e4ren wir damit doch nicht mehr allzu weit von der Rassentheorie entfernt (und das ausgerechnet hier, wo ein antirassistisches Narrativ gesetzt werden soll).<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Angenommen, wir w\u00fcssten nichts \u00fcber die Herkunft unseres jungen Mannes. Wir w\u00fcssten lediglich das Offensichtliche: Unser junger Mann ist ein Dreadlock-tragender PoC. Unabh\u00e4ngig davon, ob er jemals pers\u00f6nlich Ausgrenzung, Benachteiligung, Bedrohung oder systematische Unterdr\u00fcckung erlebt hat oder nicht. Unabh\u00e4ngig davon, ob er in einer \u201aSchwarzen Kultur\u2018 sozialisiert wurde oder nicht. Unabh\u00e4ngig davon, ob er als PoC \u00fcberhaupt damit einverstanden w\u00e4re, dass wir als Wei\u00dfe (sic!) allein das Faktum seiner Hautfarbe als relevantes Kriterium f\u00fcr die Berechtigung nehmen, auf ihn als Einzelperson die gesamte grausame koloniale Hegemonialgeschichte des Abendlandes zu projizieren. Und auch unabh\u00e4ngig davon, ob er nicht genau das als eine besonders perfide Variante unserer typisch selbstbesoffenen westlichen \u00dcbergriffigkeit empfinden w\u00fcrde: Hand aufs Herz \u2013 reicht nicht den Meisten von uns allein schon das Offensichtliche, die Hautfarbe, um ein Urteil dar\u00fcber zu f\u00e4llen, ob es sich um kulturelle Aneignung handelt oder nicht, wenn jemand Dreadlocks tr\u00e4gt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tradition der Dreadlocks entstand nicht in Hamburg. Auch nicht in Boston, Massachusetts. Oder im brasilianischen Sao Paulo. Sie entstand auf Jamaika. Die kulturelle Rahmung lautet also keineswegs pauschal: \u201aCulture of PoC\u2018. Damit w\u00fcrden wir alles unisono in einen Topf werfen. Und uns damit keineswegs als woke, sondern vielmehr als postkolonial erweisen. Die Rahmung sollte eher lauten: \u201aCulture of the PoC of Jamaica\u2018. Allerdings ist die Tradition der Dreadlocks eine Tradition der Schwarzen, nicht die anderer PoC. Weshalb man in diesem Fall vielleicht eher von \u201aSchwarzen Menschen\u2018 sprechen sollte, Black People (BP). Die kulturelle Rahmung w\u00fcrde demnach nicht \u201aCulture of the PoC of Jamaica\u2018 lauten, sondern pr\u00e4ziser: \u201aCulture of the BP of Jamaica\u2018. Was aber, wenn ein junger Inder in Boston, Massachusetts, sich dazu entscheidet, Dreadlocks zu tragen? Unabh\u00e4ngig davon, wie jemand das nun pers\u00f6nlich empfindet: Handelt es sich dabei <em>de facto<\/em> um kulturelle Aneignung oder nicht? Und was ist mit besagter Whoopi Goldberg? Sie ist die wohl bekannteste Tr\u00e4gerin dieser Frisur. Aber sie ist eindeutig nicht auf Jamaika sozialisiert, sondern in New York City. Kulturelle Aneignung oder nicht? Nicht? Warum nicht? Weil sie ein Schwarzer Mensch ist? Ist demnach \u201aSchwarz sein\u2018 ein hinreichendes Kriterien daf\u00fcr, dass es sich bei den entsprechenden Tr\u00e4ger*innen von Dreadlocks nicht um <em>kulturelle<\/em> Aneignung handelt? Hat Whoopi Goldberg allein aufgrund ihrer Hautfarbe die \u201aSchwarze Kultur\u2018 in sich aufgesogen? Ist damit allgemein akzeptiert, dass sie Dreadlocks tragen kann, ohne der kulturellen Aneignung bezichtigt zu werden? Wenn ja: Wie haben wir uns dieses Aufsaugen der Kultur vorzustellen? Ist die systematische Unterdr\u00fcckung der Schwarzen in den USA, in der Karibik, in S\u00fcdafrika oder Rhodesien ihr in die Seele inskribiert? Wenn ja: Wie haben wir uns diese Einschreibung im Detail vorzustellen? Spielt etwa der konkrete jamaikanische kulturelle Kontext keine Rolle bei der Beantwortung der Frage, wann das Tragen von Dreadlocks eine Form kultureller Aneignung darstellt?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Versuchen wir einmal f\u00fcr einen Moment dem Begriff \u201akulturelle Aneignung\u2018 die aktuelle Brisanz zu nehmen und betrachten ihn wertfrei als die Bestimmung eines Sachverhalts: Der FC Bayern M\u00fcnchen hat irgendwann die folkloristische Neigung entwickelt, seine Mannschaft \u2013 und damit auch seine Neuverpflichtungen \u2013 beim allj\u00e4hrlichen Lederhosen-Fotoshooting bei Paulaner am Nockherberg zu pr\u00e4sentieren. Dieses Jahr war der vom FC Liverpool verpflichtete Senegalese Sadio Man\u00e9 mit dabei. So weit, so gut. Aber ein PoC, der eindeutig nicht im bayrischen Kulturraum sozialisiert wurde, in geradezu prototypischer bayrischer Tracht? Kulturelle Aneignung oder nicht? Brechen wir den Sachverhalt spa\u00dfeshalber einmal etwas herunter: Was ist mit den Heerscharen von Sauprei\u00df\u2019n, japanischen\/schwedischen\/westf\u00e4lischen, die jedes Jahr das Oktoberfest mit ihren Dirndln und Lederhosen bev\u00f6lkern? Kulturelle Aneignung oder nicht? Vom Japaner und Schweden ja, vom Westfalen nein? Oder von allen? Oder von niemandem? Wenn ja, warum nicht? Wenn niemand von ihnen in der bayrischen Kulturlandschaft aufgewachsen ist, sollte das Tragen dieser gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Kleidungsst\u00fccke doch als kulturelle Aneignung empfunden werden (was zumindest bei vielen bayrischen Traditionalisten ja auch der Fall ist). Was ist nun, wenn arabische oder asiatische Gesch\u00e4ftsleute in Anzug und Krawatte auftreten? (K)eine Form kultureller Aneignung? Oder ist etwa dieser Begriff \u201akultureller Aneignung\u2018 <em>unidirektional<\/em>, reserviert f\u00fcr den wei\u00dfen Mann und die wei\u00dfe Frau, da ihm eine gewisse koloniale Konnotation zugeschrieben wird: Kulturelle Aneignung von Elementen, die Bi_PoC zugeh\u00f6rig sind, ist f\u00fcr Wei\u00dfe tabu, weil sie mit jahrhundertelanger systematischer Unterdr\u00fcckung verbunden ist? K\u00f6nnen also allein Wei\u00dfe den Tatbestand \u201akulturelle Aneignung\u2018 erf\u00fcllen, alle anderen <em>per definitionem<\/em> nicht? Sollte dies der Fall sein: Wer w\u00e4re dazu legitimiert, diese Definition zu formulieren? Und wer h\u00e4tte wiederum sie oder ihn oder die Gruppe dazu legitimiert, diese Definition zu erstellen\u2026und wer h\u00e4tte wiederum sie oder ihn oder die Gruppe dazu legitimiert, sie oder ihn oder die Gruppe zu legitimieren, diese Definition zu erstellen\u2026 und wer h\u00e4tte wiederum sie oder ihn oder die Gruppe dazu legitimiert, sie oder ihn oder die Gruppe zu legitimieren, sie oder ihn oder die Gruppe zu legitimieren, diese Definition zu erstellen\u2026und\u2026wieder schlie\u00dft sich der Teufelskreis\u2026<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<div id=\"attachment_104850\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104850\" class=\"wp-image-104850 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ingsoc_logo.svg_-e1688929147464-300x300.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ingsoc_logo.svg_-e1688929147464.png 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ingsoc_logo.svg_-e1688929147464-150x150.png 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Ingsoc_logo.svg_-e1688929147464-160x160.png 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-104850\" class=\"wp-caption-text\">Um in Ozeanien INGSOC zu verwirklichen (English Socialism), entwickelt \u201edie Partei\u201c Newspeak als semantisch und sprachtechnisch kontrollierte Ausdrucksform. 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