{"id":104310,"date":"2023-11-06T00:01:32","date_gmt":"2023-11-05T23:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=104310"},"modified":"2022-12-17T17:08:10","modified_gmt":"2022-12-17T16:08:10","slug":"von-maschinen-und-erinnerungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/11\/06\/von-maschinen-und-erinnerungen\/","title":{"rendered":"Von Maschinen und Erinnerungen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDenk mal logisch!\u201c Wie oft hat man das schon in der Schule geh\u00f6rt? Und zugegeben: Manch einer von uns musste bei diesem Satz wahrscheinlich schon mit acht Jahren die Augen verdrehen. Denn wie wir alle von klein auf wissen: Trotz unseres Verstandes wird unser Gehirn nicht selten von falschen Annahmen und Schl\u00fcssen ausgetrickst. Dadurch, dass beispielsweise die Stra\u00dfe nass ist, folgt nicht zugleich, dass es regnet. Und auch, wenn man sich der Analyse unserer menschlichen Gef\u00fchle ann\u00e4hert, wird umso st\u00e4rker klar: Wir Menschen bestehen nicht nur aus kognitiven F\u00e4higkeiten- auch das Irrationale ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens. Eines zwar ist sicher: Personen mit geringeren logischen Fa\u0308higkeiten laufen eher und \u00f6fter Gefahr, im Leben zu scheitern. So k\u00f6nnen Fehler beim logischen Denken tragische Folgen haben \u2014 der Unfall von Tschernobyl beispielsweise ging auch auf das Konto \u201eunlogischer\u201c Schlussfolgerungen beim Personal der Leitzentrale. Aber: wieviel bringt es, wichtige Aufgaben wie die Leitung einer Kernzentrale, an k\u00fcnstliche Intelligenz auszulagern?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wird ein Roboter tats\u00e4chlich logischer handeln und entscheiden als wir Menschen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBevor man beantworten kann, ob KI den Menschen im &#8222;logischen Denken&#8220;schlagen kann, muss man erst einmal kl\u00e4ren, was man mit &#8222;logischem Denken&#8220; \u00fcerhaupt meint. Da gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten, und davon, worauf man sich festlegt, wird abh\u00e4ngen, ob der Computer oder der Mensch die Nase vorn hat. Grob kann man sagen: je enger man dieDefinition fasst, desto gr\u00f6sser ist der Vorteil f\u00fcr den Computer.Zum Beispiel gelten beim Schach sehr starre Regeln, so dass der Gestaltungsspielraum f\u00fcr kreative Ideen stark eingeschr\u00e4nkt ist. (Man kann z.B. nicht einfach neue Figuren hinzuerfinden.) In solchen Situationen ist der Computer nicht mehr zu schlagen. Das andere Extrem finden wir zum Beispiel bei Problemstellungen in der mathematischen Forschung. Zwar ist die Mathematik auch nach starren Regeln organisiert (eben den Regeln der Logik), aber diese Regeln erlauben so viele Freiheiten, dass ein Mensch mit seiner Erfahrung, Intuition und Kreativit\u00e4t Probleme l\u00f6sen kann, die derzeit noch weit ausserhalb der Reichweite von k\u00fcnstlicher Intelligenz liegen\u201c, so Manuel Kauers, bekannter Mathematiker und Leiter des Institutes f\u00fcr Algebra- Eines jedenfalls ist sicher: W\u00fcrde man die Welt von einem Algorithmus lenken lassen, so w\u00fcrde ein solches System eine Menge an Zeit und Geld sparen , jedoch w\u00fcrden aber auch gleichzeitig Millionen Arbeitspl\u00e4tze verlustig gehen. Schenkt man der Theorie mancher \u00d6konomen Glauben, dann werden Menschen m\u00f6glicher Weise bald schon nutzlos sein, da die Meisten ihrer T\u00e4tigkeiten leichter und effizienter von Robotern ausge\u00fcbt werden k\u00f6nnen. So behaupten b\u00f6se Zungen, nicht \u2013 optimierte Menschen w\u00fcrden bald schon keinen Wert mehr haben. W\u00e4hrend 3 \u2013 D- Drucker und Roboter die billigen Arbeitskr\u00e4fte aus der dritten Welt ersetzen werden, die heute noch manuell Hemden herstellen, werden nur noch einige Angestellte bei Reiseb\u00fcros ben\u00f6tigt, da wir unsere Flugtickets haupts\u00e4chlich \u00fcber Smartphone erstehen \u2013 und so fort. Genauso sind auch B\u00f6rsenh\u00e4ndler in Gefahr, denn der B\u00f6rsenhandel verl\u00e4uft inzwischen weitestgehend \u00fcber Computer. M\u00f6glicher Weise wird es in B\u00e4lde sogar keine Polizisten oder Anw\u00e4lte mehr brauchen, wenn erst eine gute App erfunden ist, der es gelingt, die Gehirnregionen und deren Wellen genau zu messen \u2013 denn beim L\u00fcgen verwenden wir andere Regionen in unserem Kopf als wenn wir die Wahrheit sagen. Zwar sind wir in Moment noch nicht so weit, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass funktionelle MRTs bald schon als L\u00fcgendetektoren fungieren k\u00f6nnen. Wozu braucht so eine Welt noch Kriminalbeamte?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend digitale Lehrer nie ihre Aufmerksamkeitsspanne verlieren, jede Antwort, die ich gebe, genau festhalten und meine Zeitdauer bei der Beantwortung akribisch genau dokumentieren k\u00f6nnen, sind reale Lehrer fehlbare Menschen mit Menschen und einer begrenzten Aufmerksamkeitsspanne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und ja: sogar der humanistische Job des Arztes ist eine leichte Beute f\u00fcr jeden Algorithmus. Denn ein Arzt hat nur f\u00fcnf Minuten Zeit um eine Diagnose zu stellen \u2013 und das f\u00fchrt oft zu Fehleinsch\u00e4tzungen. Ein Algorithmus jedoch macht keine Fehler. Das hei\u00dft freilich nicht, dass alle menschlichen \u00c4rzte von einem Tag auf den anderen verschwinden werden. Jedoch werden sie wahrscheinlich kreativer und beweglicher sein m\u00fcssen, um mit den Algorithmen mit zu halten. Das gilt freilich genauso f\u00fcr Apotheker. Manch eine These besagt, dass Algorithmen beide Berufsgruppen weit \u00fcbertreffen w\u00fcrden, jedoch fehle es einem Roboter an Empathie. Was jedoch ist Empathie?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wei\u00df ein Ger\u00e4t, das in Sekundenschnelle meine gesamte DNA und alle meine biometrischen Daten analysiert, nicht viel rascher Bescheid \u00fcber meine biochemischen Prozesse \u2013 und somit \u00fcber meine Gef\u00fchle?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie dem auch sei: 2013 ver\u00f6ffentlichten Karl Benedikt Frey und Michael A. Osborne eine Studie mit dem Title \u201eThe Future of Employment\u201c, die sich mit der Wahrscheinlichkeit der Abl\u00f6sung eines Berufes durch einen Algorithmen befasste. Die beiden sch\u00e4tzten, dass in etwa 27 Prozent aller Arbeitspl\u00e4tze in den USA gef\u00e4hrdet seien. Gleichzeitig w\u00fcrden aber einige neue Arbeitsfelder entstehen: Zum Beispiel w\u00fcrde es in B\u00e4lde viele neue Berufe geben, die sich mit der Entstehung digitaler Welten auseinander setzen. Desiginer virtueller R\u00e4ume werden gefragt sein. Doch: nicht jeder Allerweltsb\u00fcrger hat den kreativen Geist, solch einen Job auszuf\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus w\u00e4chst das Wissen dergestalt rasch an, dass die Ausf\u00fchrenden sich m\u00f6glicher Weise alle zehn Jahre v\u00f6llig neu orientieren werden m\u00fcssen \u2013 nur um dann vielleicht von einem noch besseren weil neu entstandenen Algorithmus ersetzt zu werden! Die Warnungen der Experten gehen jedoch noch weiter: Einige Wissenschafter \u2013 wie z.B. Nick Bostom \u2013 meinen sogar, dass die Menschheit die Degradierung im System m\u00f6glicherweise gar nicht mehr erleben werde, da sie von den Algorithmen selbst bereits abgeschafft worden sei. Denn: hat die k\u00fcnstliche Intelligenz die Menschheit einmal \u00fcberholt, so ist es ihr ein Leichtes, diese auszul\u00f6schen. Und zugegeben- diese Tatsache scheint nicht\u00a0\u00a0 unwahrscheinlich: Schlie\u00dflich kann die Menschheit der k\u00fcnstlichen Intelligenz ja immer noch theoretisch jeder Zeit den Stecker ziehen, weil sie sie auch erschaffen hat, stimmt\u00b4s? Ein neuer Macht &#8211; Kampf dieser beiden Entit\u00e4ten k\u00f6nnte bald schon ausarten, denn es ist um einiges schwieriger, die Motivation eines Systems zu kontrollieren, das schneller denkt und intelligenter ist als man selbst. Oder?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die wichtigste Frage ist: wenn uns die G\u00f6ttin des Algorithmus bald schon beherrschen wird, was passiert dann mit all den pl\u00f6tzlich arbeitslosen und dergestalt unn\u00fctzen Menschen? Auch die Corona \u2013 Pandemie, die eher eine wirtschaftliche als eine gesundheitliche Krise der Menschheit darstellt, ist eine Folgeerscheinung und Symptom dieser gro\u00dfen Frage: Was geschieht mit \u201eunn\u00fctzem\u201c weil nicht effizienten Leben? Eines ist sicher: die Definition des Begriffs \u201eEthik\u201c wird sich um Laufe der n\u00e4chsten Jahrzehnte ver\u00e4ndern. Doch ich darf Sie beruhigen: Die letzte Schlacht ist l\u00e4ngst noch nicht geschlagen. Denn wir Menschen haben k\u00fcnstlicher Intelligenz gegen\u00fcber einen gro\u00dfen Vorteil: den der Erinnerung! W\u00e4hrend wir als Kind lernen, was ein Glas ist und wie und wof\u00fcr man es benutzt, fehlt Robotern dieses Erlebnis vollst\u00e4ndig. Und mit der F\u00e4higkeit der Erinnerung geht ein weiteres wichtiges \u201eTool\u201c einher: das der Mustererkennung. Ein Roboter wird zwar alle ihm eingespeisten Befehle brav ausf\u00fchren, aber wenn er nicht wei\u00df, wozu ein Gegenstand in einer bestimmten Situation ganz konkret gebraucht wird, einfach weil ihm die Erfahrung fehlt, dann hilft ihm all seine Rechenleistung nicht. Freilich kann ein Algorithmus Erinnerung simulieren- jedoch nicht wahllos und nicht auf dieselbe bahnbrechende Art und Weise wie ein menschliches Gehirn. Es wird also noch ein wenig dauern, bis die KI uns Menschen endg\u00fcltig abgel\u00f6st haben wird- und der Mensch selbst ist und bleibt der Sch\u00f6pfer seiner Technologie und hat sie somit auch immer noch in der Hand-\u00a0 \u201eIm weiteren Sinn ist das logische Denken Voraussetzung f\u00fcr den technischen Fortschritt, und die moderne Technik ist ihrerseits Grundlage f\u00fcr fast das gesamte moderne Leben (Elektrizit\u00e4t, fliessendes Wasser, Verkehr, Kommunikationsmedizn, Versorgung etc. &#8230;)\u201c, meint Manuel Kauers. Und: \u201eIch glaube, dass der Gesellschaft dieser Zusammenhang durchaus bewusst ist, auch wenn sich vielleicht nicht jeder Gedanken dar\u00fcber macht, wie viel Denkleistung in einem Navigationsger\u00e4t verarbeitet ist.\u201c Spannend, so sei noch abschlie\u00dfend erw\u00e4hnt, ist\u00a0 jedenfalls folgende Frage, die sich in diesem Kontext neu stellt: was macht mich als Mensch aus, jenseits von Leib, Chemie und DNA? Ist unser genetischer Fingerabdruck schon alles? Gibt er\u00a0 schon die gesamte Antwort auf die Frage nach meiner Existenz? Bestimmt nicht. Und mehr an Erkenntnis kann man leider auch nicht auf Amazon bestellen. Wir m\u00fcssen uns also aufmachen, eine Reise antreten, ins Offene hinein gehen und uns aufs Neue die Frage stellen: was ist der Mensch?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">u.a. erschienen: <strong>Bio<\/strong><span id=\"productTitle\" class=\"a-size-extra-large\"><strong>MachtMonsterWeiber<\/strong>: eine Enzyklop\u00e4die von Sophie Reyer. Passagen Verlag 2021<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/BioMachtMonster.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-88286 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/BioMachtMonster-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/BioMachtMonster-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/BioMachtMonster-260x400.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/BioMachtMonster-160x246.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/BioMachtMonster.jpg 324w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192 <\/strong>Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18115\">hier<\/a>.\u00a0In ihrem preisgekr\u00f6nten Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=17985\"><em>Referenzuniversum<\/em><\/a> geht Sophie Reyer der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird.\u00a0Die Sprechpartitur <em>Wortspielhalle<\/em> wurde mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22035\">lime_lab<\/a> ausgezeichnet. Einen Artikel zum Konzept von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sophie_Reyer\">Sophie Reyer<\/a> und A.J. Weigoni lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19038\">hier<\/a>. Vertiefend zur Lekt\u00fcre empfohlen sei auch\u00a0das Kollegengespr\u00e4ch\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=19055\">:2= Verweisungszeichen zur Twitteratur<\/a>\u00a0von Reyer und Weigoni zum Projekt\u00a0<em>Wortspielhalle<\/em>. Eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/19\/hoeherwertige-konfiguration\/\">h\u00f6herwertige Konfiguration<\/a>entdeckt Constanze Schmidt in dieser Collaboration. Holger Benkel lauscht <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/29\/zikaden-und-haeher\/\">Zikaden und H\u00e4her<\/a>n nach. <span data-offset-key=\"7ldlg-0-0\">Ein weiterer Blick beleuchtet die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/10\/20\/erkenntnisinstrument\/\">Inventionen<\/a> von Peter Meilchen. <\/span>Ein Essay fasst dieses <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\"><em>transmediale Projekt <\/em><\/a>zusammen<em>. <\/em>Eine W\u00fcrdigung des Lebenswerks von Peter Meilchen findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12763\">hier<\/a>. Alle <em>LiteraturClips<\/em> dieses Projekts k\u00f6nnen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?author=124\">hier<\/a> abgerufen werden. H\u00f6ren kann man einen Auszug aus der <em>Wortspielhalle<\/em> in der Reihe <a href=\"http:\/\/vordenker.de\/weigoni\/wortspielhalle.htm\">MetaPhon<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u201eDenk mal logisch!\u201c Wie oft hat man das schon in der Schule geh\u00f6rt? Und zugegeben: Manch einer von uns musste bei diesem Satz wahrscheinlich schon mit acht Jahren die Augen verdrehen. 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