{"id":104011,"date":"2023-06-12T00:01:35","date_gmt":"2023-06-11T22:01:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=104011"},"modified":"2022-10-09T08:07:25","modified_gmt":"2022-10-09T06:07:25","slug":"willkommen-in-der-turing-galaxis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/06\/12\/willkommen-in-der-turing-galaxis\/","title":{"rendered":"Willkommen in der Turing-Galaxis"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Pink Floyd bleibt im Kopf &#8211; eben weil den Leuten kein Ged\u00e4chtnis mehr gemacht werden muss, sondern Maschinen selber das Ged\u00e4chtnis sind.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Friedrich Kittler<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Maschinen meint Friedrich Kittler die technischen Medien, er steht f\u00fcr einen neuen Ansatz der Medientheorie, der von den technischen Medien ausgeht und ab den 1980er Jahren zunehmend popul\u00e4r wurde. Den Begriff \u201eAufschreibesysteme\u201c entlehnte Kittler dem Werk von Daniel Paul Schreber. Er bezeichnet bei Kittler \u201edas Netzwerk von Techniken und Institutionen [\u2026], die einer gegebenen Kultur die Adressierung, Speicherung und Verarbeitung relevanter Daten erlauben.\u201c Dies ist auch als Sympathieerkl\u00e4rung (in der Tradition Foucaults) f\u00fcr den Wahnsinn zu verstehen. Laut Kittler hat alle Wissenschaft ein paranoides Element.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als <em>alphabetisches Monopol<\/em> kennzeichnet Friedrich Kittler in seiner Medientheorie das typografische Aufschreibesystem vor 1900, das als Zeitspeicher ausschlie\u00dflich \u00fcber Texte und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Partitur\">Part<\/a>i<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Partitur\">turen<\/a> verf\u00fcgt habe; diese \u201eZeitspeicher\u201c waren noch keine unmittelbaren Aufzeichnungen, sondern symbolische Repr\u00e4sentationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gutenberg-Galaxis mit dem so genannten Leitmedium Buch ist nach Kittler im Anschluss an seinen Gew\u00e4hrsmann Marshall McLuhan durch die Pr\u00e4mierung der gedruckten Schrift und seiner Erzeugnisse gekennzeichnet. Diese Sichtweise wird durch die in der Traditionslinie von McLuhan stehenden Medienwissenschaftler allgemein geteilt; so argumentiert beispielsweise in diesem Sinne auch Michael Giesecke in seiner Monografie zum Buchdruck in der fr\u00fchen Neuzeit (1989) oder der Sch\u00fcler Kittlers Norbert Bolz in <em>Am Ende der Gutenberg-Galaxis<\/em> (1993).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Der Buchdruck neigte dazu, die Sprache von einem Mittel der Wahrnehmung zu einer tragbaren Ware zu ver\u00e4ndern. Der Buchdruck ist nicht nur eine Technologie, sondern selbst ein nat\u00fcrliches Vorkommen oder Rohmaterial wie Baumwolle oder Holz oder das Radio; und wie jedes Rohmaterial formt es nicht nur die pers\u00f6nlichen Sinnesverh\u00e4ltnisse, sondern auch die Muster gemeinschaftlicher Wechselwirkung.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Marshall McLuhan, <em>The Gutenberg Galaxy<\/em>, 1962<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das <em>alphabetische Monopol<\/em> begann \u2013 nach Kittler \u2013 ab etwa 1880 mit der technischen Ausdifferenzierung von Optik, Akustik und Schrift zu zerbr\u00f6ckeln und wurde erst um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert durch die M\u00f6glichkeit des direkten Speicherns von akustischen und optischen Daten in ihrem Zeitfluss endg\u00fcltig gebrochen (\u201eAuge und Ohr sind autonom geworden\u201c); die kennzeichnenden Massenmedien bzw. Medienverb\u00fcnde dieses Umbruchs sind Phonograph und Grammophon, Kinetoskop bzw. Film sowie der Typewriter bzw. die Schreibmaschine, die Kittler zusammenfassend als Aufschreibesystem 1900 charakterisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kittler sieht \u2013 als prominentester Vertreter der \u201eTechnizit\u00e4t des Textes\u201c \u2013 die Ursachen des alphabetischen Monopols im Medium des Buchdrucks selbst begr\u00fcndet, also im jeweiligen Aufschreibesystem. Dieses determiniert nicht nur das jeweilige Bewusstsein und die gesellschaftlichen Wirkungen, sondern sogar den Menschen an sich: \u201eWas Mensch hei\u00dft, bestimmen [&#8230;] technische Standards\u201c (<em>Die Welt des Symbolischen \u2013 eine Welt der Maschine<\/em> 1989, in: <em>Draculas Verm\u00e4chtnis<\/em>, Leipzig 1993, S. 61)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als wohl wichtigste Auswirkung des <em>alphabetischen Monopols<\/em> sieht Kittler das Konzept des Subjekts, welches wiederum mit dem Bruch des alphabetischen Monopols zerf\u00e4llt; als Gew\u00e4hrsmann f\u00fchrt er hierzu Lacan an (<em>Grammophon Film Typewriter<\/em> 1986, S. 248)<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Medien zu verstehen, ist eine Unm\u00f6glichkeit, weil gerade umgekehrt die jeweils herrschenden Nachrichtentechniken alles Verstehen fernsteuern und seine Illusionen hervorrufen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Friedrich Kittler<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine der Auswirkungen des Bruchs mit dem alphabetischen Monopol beschreibt Walter Jackson Ong als sekund\u00e4re Oralit\u00e4t der Medienakustik, also als eine Wiederkehr oraler Traditionen (m\u00fcndliche \u00dcberlieferung) unter dem Vorzeichen moderner Medientechnologien wie H\u00f6rfunk und Fernsehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Begriff <em>alphabetisches Monopol<\/em> bezieht sich explizit auf das Alphabet, also eigentlich auch auf die mediengenealogische Epoche der Literalit\u00e4t; die Terminologie bezieht sich also m\u00f6glicherweise auf zwei distinkte Phasen der Medienentwicklung, da er die Schrift an sich und nicht den Buchdruck im Speziellen als Universalmedium betrachtet; diesen Aspekt f\u00fchrt Kittler jedoch nicht im Detail aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kittlers Sichtweise blendet auch Speicher- und Reproduktionstechnologien wie die ab 1839 etablierte Fotografie aus, ohne dies schl\u00fcssig zu begr\u00fcnden oder \u00fcberhaupt dazu Stellung zu beziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberhaupt bieten die Medienhistoriker sehr unterschiedliche und recht inhomogene Anschl\u00fcsse an die <em>Gutenberg-Galaxis<\/em> an; das Ende der Gutenberg-Galaxis setzt beispielsweise Marshall McLuhan mit der Entdeckung und Anwendung der Elektrizit\u00e4t an, w\u00e4hrend Norbert Bolz die Wende an die Entwicklung neuer Speicher- und \u00dcbertragungsmedien koppelt; weitere Angebote sind Manuel Castells&#8216; McLuhan-Galaxis, die durch das Leitmedium Fernsehen gekennzeichnet ist und durch die so genannte <em>Internet-Galaxis<\/em> abgel\u00f6st wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wir k\u00f6nnen die Identit\u00e4t dieses Autors nicht \u00fcberpr\u00fcfen, es ist m\u00f6glich, dass es sich um keine ber\u00fchmte Person handelt. <\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Friedrich Kittler<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kittlers zentrales Projekt war es, \u201eden Menschenwissenschaften [\u2026] ihr medientechnisches Apriori nachzuweisen\u201c (Hartmut Winkler), oder, mit seinen eigenen Worten, die \u201eAustreibung des Geistes aus den Geisteswissenschaften\u201c, so der gleichnamige Titel einer Ver\u00f6ffentlichung aus dem Jahr 1980.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kittler lehnte Marshall McLuhans Lesart der Medien als \u201cextensions of man\u201d ab: \u201eMedien sind keine Pseudopodien, die der Menschenk\u00f6rper ausfahren w\u00fcrde. Sie folgen der Logik der Eskalation, die uns und die Schrift-Geschichte hinter sich l\u00e4\u00dft.\u201c Medien aber sind nie autonom, vielmehr ist ihre Nutzung immer historisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vereinfachend k\u00f6nnte man Kittlers Thesen dahingehend zusammenfassen, dass unser Wissen (und das, was wir f\u00fcr wahr halten) entscheidend von den Kulturtechniken abh\u00e4ngt, die wir benutzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Folglich sieht er im Schreiben von Literatur, dem Schreiben von Computerprogrammen und dem Einbrennen von Strukturen in Silizium-Chips ein Kontinuum:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wie wir wissen und nur nicht sagen, schreibt kein Mensch mehr. [\u2026] Heute l\u00e4uft menschliches Schreiben durch Inschriften, die [\u2026] mittels Elektronenlithographie in Silizium eingebrannt ist [\u2026]. Letzter historischer Schreibakt mag es folglich gewesen sein, als in den sp\u00e4ten Siebzigern ein Team von Intel-Ingenieuren [\u2026] die Hardware-Architektur ihres ersten integrierten Mikroprozessors [aufzeichneten].<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kittlers technologisch-materialistischer Blick auf alle Hervorbringungen der Kultur wurde in den 1980er Jahren Mode unter Studenten und jungen Geisteswissenschaftlern, die man sp\u00f6ttisch \u201eKittler-Jugend\u201c nannte. Kittlers als elektrisierender Mittelpunkt der Zusammenk\u00fcnfte scharte Sch\u00fcler wie Norbert Bolz, Knut Ebeling, Bernhard Siegert, Wolfgang Ernst, Claus Pias und Christian Jendreiko um sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kittler pr\u00e4gte in seinen Aufs\u00e4tzen verschiedene, h\u00e4ufig zitierte Bonmots, etwa die These, Rockmusik sei der \u201eMissbrauch von Heeresger\u00e4t\u201c und die \u00dcberschrift eines gleichnamigen Aufsatzes \u201eEs gibt keine Software\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein gesammeltes Schaffen \u00fcberlie\u00df Kittler schon zu Lebzeiten dem Literaturarchiv Marbach. Darunter befinden sich neben ungedruckten Manuskripten, Vorarbeiten zu ver\u00f6ffentlichten Werken und ausgew\u00e4hlten Exemplaren seiner Bibliothek auch Briefwechsel zwischen ihm und befreundeten Wissenschaftlern wie Michel Foucault oder Jacques Derrida. Zu seinem Nachlass geh\u00f6rt ein ab Ende der 1970er Jahre von ihm gebauter Synthesizer. Ihn und weitere St\u00fccke zeigt die Dauerausstellung des Literaturmuseums der Moderne.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Das Internet begann am 29. Oktober 1969 als Arpanet. Es wurde zur Vernetzung der Gro\u00dfrechner von Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen genutzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was in den gro\u00dfen Medientheorien und dem damit verbundenen avisierten Aufbruch in die Utopie angek\u00fcndigt wurde, ist kl\u00e4glich gescheitert.\u00a0Utopie bedeutet schlie\u00dflich auch nur \u201eKein Ort nirgends\u201c. Die Begriffe \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c, \u201eproletarische \u00d6ffentlichkeit\u201c, \u201ealternative \u00d6ffentlichkeit\u201c klingen angestaubt. Vertraut man auf Habermas, so findet ein weiterer \u201eStrukturwandel der \u00d6ffentlichkeit\u201c statt, doch sein \u201e zwanglose Zwang des besseren Argumentes\u201c ist l\u00e4ngst zu einer eine idealisierten Intellektuellenidee geworden. Nach der Herausbildung der b\u00fcrgerlichen \u00d6ffentlichkeit im Gutenbergzeitalter betrachten wir im Internet ihren rapiden Verfall, der durch globale Medienkonzerne und Manipulationen, Kennwort <em>Fakenews<\/em> bef\u00f6rdert wird. Die Integrationskraft des \u00f6ffentlichen Diskurses hat ihre Kraft eingeb\u00fc\u00dft, ohne herrschaftsfreien Diskurs ist eine rationale Selbstverst\u00e4ndigung der Gesellschaft nicht m\u00f6glich, Demokratie wird zur Fassade. Die so genannten \u201esozialen Medien\u201c bringen einen Medienwandel mit sich, bedauerlicherweise nicht in aufkl\u00e4rerischen Absicht, wie es einst Friedrich Kittler vermutet hat.\u00a0Es scheint so, als w\u00fcrde die liberale Gesellschaft das Regellose rechter \u201eInforkrieger\u201c \u00fcbersch\u00e4tzten. Dieser Typus bleibt\u00a0Spie\u00dfer und Streber, Konservativ und Karrierist, auch die neueste Ausgabe des Konservativen, der Nerd, steht vor seinem baldigen Verschwinden. Vielleicht wird es langsam Zeit den Stecker zu ziehen und sich in eine H\u00fctte im Wald zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Kittler: <strong>Werkausgabe<\/strong> &#8211; Zu Lebzeiten ver\u00f6ffentlichtes, Aufs\u00e4tze, Artikel, Rezensionen, Miszellen 1981-1983 &#8211; Erschienen bei Merve, 2022<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herausgeber: Dr. Moritz Hiller und Prof. Dr. Martin Stingelin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herausgeberinnen: Luisa Drews und Prof. Dr. Eva Horn.<\/p>\n<div id=\"attachment_104012\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104012\" class=\"wp-image-104012 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Synthesizer-300x279.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"279\" \/><p id=\"caption-attachment-104012\" class=\"wp-caption-text\">Formant Synthesizer (1983) von Friedrich Kittler, Literaturmuseum der Moderne, Marbach. Photo: ChickSR<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, gef\u00f6rdert durch die Hubert Burda Stiftung. Das Vorhaben umfasst sowohl die Publikation s\u00e4mtlicher Schriften und Reden Friedrich Kittlers, in gedruckter und digitaler Form, und dar\u00fcber hinaus die Zurverf\u00fcgungstellung s\u00e4mtlicher ver\u00f6ffentlichbarer Materialien aus dem Nachlass in digitaler Form. Zu diesem Behuf wird die gesamte Produktion der Edition von Beginn an in einer eigens f\u00fcr die Edition geschaffenen digitalen Umgebung vorgenommen. Die Publikation des Kittler&#8217;schen Werkes stellt die Herausgeber vor besondere Herausforderungen, da es neben den Druckschriften und Vorlesungen auch eine Vielzahl von Schaltungsnotationen und insbesondere Programmcode umfasst. Das macht eine vollkommen neue Herangehensweise n\u00f6tig, bei der Kittlers eigene \u00dcberlegungen zur Orientierung dienen. Die Werkausgabe verfolgt daher auch das Ziel, exemplarisch zu zeigen, in welcher Form eine Werkausgabe im 21. Jahrhundert &#8211; in der Turing-Galaxis &#8211; dauerhaft gelingen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192 <\/strong>Ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/01\/02\/laboratorium-der-poesie\/\">Laboratorium der Poesie<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Margaretha Schnarhelt erkennt in der <em>real virtuality<\/em> eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/09\/30\/cyberzomb\/\">hybride Prosa<\/a>. In einem Essay betreibt KUNO <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/16\/dystopische-zukunftsforschung\/\">dystopische Zukunftsforschung<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pink Floyd bleibt im Kopf &#8211; eben weil den Leuten kein Ged\u00e4chtnis mehr gemacht werden muss, sondern Maschinen selber das Ged\u00e4chtnis sind. Friedrich Kittler Mit Maschinen meint Friedrich Kittler die technischen Medien, er steht f\u00fcr einen neuen Ansatz der Medientheorie,&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/06\/12\/willkommen-in-der-turing-galaxis\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":104012,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[3708],"class_list":["post-104011","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-friedrich-kittler"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104011"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104011\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104080,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104011\/revisions\/104080"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104012"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}