{"id":103411,"date":"2003-05-29T08:13:54","date_gmt":"2003-05-29T06:13:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=103411"},"modified":"2022-06-05T08:18:20","modified_gmt":"2022-06-05T06:18:20","slug":"no-17","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/05\/29\/no-17\/","title":{"rendered":"No. 17"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr ihre Vielfalt ist sie bekannt und geliebt, Qualit\u00e4t ist Basis ihres internationalen Ansehens:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom traditionellen Pressendruck \u00fcber das eBook bis zum illustrativen Holzschnitt, von der Originallithographie \u00fcber das handgesch\u00f6pfte Papier bis zum qualitativ hochwertigen individuellen Einband, vom liebenswerten Kinderbuch bis zum illustrierten Klassiker, vom Einblattdruck bis zum K\u00fcnstlerbuch, vom esoterischen Buch bis zum esoterisch-kritischen Buch, von B\u00fcchern in Packpapier bis zur Literaturzeitschrift im Hochglanzdruck, vom papiermechanischen Objekt bis zum dreidimensionalen Popup, von der Publikationsinitative bis zu Poetry Slam, von Autorentheorie bis zu Road Movie, von der pers\u00f6nlichen Biographie als Buch, H\u00f6rbuch oder Film bis zu print on demand, von Klassik bis Comic, von regionalen Autoren bis zu international gefeierten AutorInnen, von bibliophilen Ausgaben bis zu Fotokarten, von mittelalterlicher Buchmalerei bis zu Kalligrafie, von Pop Art bis Metafiktion \u2013 das alles und noch vieles mehr bietet die Mainzer Minipressen-Messe (MMPM).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum 17. Mal wird in diesem Jahr die Internationale Buchmesse der Kleinverlage und k\u00fcnstlerischen Handpressen von der Landeshauptstadt Mainz veranstaltet. Sie findet alle zwei Jahre statt und ist die best\u00e4ndigste Veranstaltung ihrer Art im deutschsprachigen Raum: eine Erfolgsgeschichte, deren Vorbereitung und Durchf\u00fchrung in den H\u00e4nden des Gutenberg-Museums liegt, in dem das Mainzer Minipressen-Archiv (MMPA) beheimatet ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits zum dritten Mal \u00f6ffnet die Messe am repr\u00e4sentativen Ausstellungsort in der Mainzer Rheingoldhalle ihre Pforten. Wieder k\u00f6nnen SammlerInnen, Bibliophile und LeserInnen, aber auch junge DesignerInnen, Kreative und QuerdenkerInnen auf der Mainzer Minipressen-Messe f\u00fcndig werden, denn es ist f\u00fcr alle etwas dabei. Verlage, AutorInnen, Handpressen, Galerien, Editionen, Offizinen pr\u00e4sentieren auf dieser besonderen Buchmesse sich und ihre aktuellen Produktionen. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Workshops, Performances, Seminaren und Lesungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So sehr sich die Ausstellenden in ihren Erzeugnissen auch unterscheiden m\u00f6gen, so verbindet sie doch vor allem Eines: Sie betreiben die verlegerische T\u00e4tigkeit nicht in erster Linie des gesch\u00e4ftlichen Erfolges wegen &#8211; auch wenn dieser durchaus willkommen ist -, sondern aus Leidenschaft, Lust und \u00dcberzeugung, mit Wagemut und Spa\u00df am Experiment. Insgesamt werden mehr als 220 Kleinverlage und Handpressen ihr Verlagsprogramm vorstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anl\u00e4sslich der MMPM vergibt die Stadt seit 1979 zu Ehren von V.O. Stomps einen nach ihm benannten Preis \u201ef\u00fcr herausragende kleinverlegerische Leistungen\u201d. 2017 werden zum 20. Mal Pressen sowie Buch- und Zeitschriftenverlage pr\u00e4miert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-103412 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/mmpm_2003-162x300.jpg\" alt=\"\" width=\"162\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/mmpm_2003-162x300.jpg 162w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/mmpm_2003-160x296.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/mmpm_2003.jpg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 162px) 100vw, 162px\" \/>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die nonkonformistische Literatur ehrlich und transparent zugleich sein wollte, war gegen Ende der 1960er nur schwer zu fassen, die Redaktion entdeckt die Keimzelle des Nonkonformismus in der die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/10\/die-keimzelle-des-nonkonformismus\/\">Romantiker-WG in Jena<\/a>. Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; F\u00fcr ihre Vielfalt ist sie bekannt und geliebt, Qualit\u00e4t ist Basis ihres internationalen Ansehens: Vom traditionellen Pressendruck \u00fcber das eBook bis zum illustrativen Holzschnitt, von der Originallithographie \u00fcber das handgesch\u00f6pfte Papier bis zum qualitativ hochwertigen individuellen Einband, vom liebenswerten&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/05\/29\/no-17\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":64,"featured_media":103412,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1058],"class_list":["post-103411","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-juergen-kipp"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/64"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103411"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103411\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103415,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103411\/revisions\/103415"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103412"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}