{"id":103308,"date":"2023-01-25T00:01:57","date_gmt":"2023-01-24T23:01:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=103308"},"modified":"2022-05-30T06:14:01","modified_gmt":"2022-05-30T04:14:01","slug":"der-postillon","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/01\/25\/der-postillon\/","title":{"rendered":"Der Postillon"},"content":{"rendered":"&nbsp;\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bald wird ein Eisenbahn-Netz den gebildeten Teil Europas umschlingen; schon in diesem Augenblicke sind der Segnungen unz\u00e4hlige, welche die Menschheit der gro\u00dfartigsten Erfindung unsrer Tage verdankt; und dennoch lassen sich heisre Stimmen h\u00f6ren, die diesen neuen Triumph des menschlichen Geistes verw\u00fcnschen, und f\u00fcr die \u00bbdeutsche Postschnecke\u00ab in die Schranken treten. \u2013 Die Entr\u00fcstung jedes K\u00e4rrners und Lohnkutschers will ich mit Freuden verzeihn; zum Lachen aber ist es, wenn man aufrichtigen Herzens das allm\u00e4hliche Schwinden der Postwagen-Poesie beweint, und die sch\u00f6nen Tage mecklenburgischer B\u00e4dermaschinen, die den Namen eines Postwagens usurpierten, zur\u00fcckerfleht, wenn man durchaus in Hohlwegen zusammengeraten, durchaus in den Graben fallen, und auf einer Reise von zwanzig Meilen drei Freundschaften f\u00fcrs Leben schlie\u00dfen, zweimal lieben, und schlie\u00dflich als erkl\u00e4rter Br\u00e4utigam aus dem Wagen steigen will.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im \u00fcbrigen geh&#8216; ich allen Feinden des Fortschritt&#8217;s die tr\u00f6stliche Versicherung, da\u00df es im Lande der Kaschuben, in Hinterpommern und weiter westw\u00e4rts bis an die Ufer der Elbe noch manches paradiesische Pl\u00e4tzchen gibt, aus denen die Lokomotive, dieser flammende Cherubim, die ersten Postwagen noch nicht vertrieben, und ihrer Romantik ein so weites Feld gelassen hat, als es in unsrer, an R\u00e4uberbanden gar \u00e4rmlichen Zeit, noch irgendwie m\u00f6glich ist. Meine eignen Schicksale m\u00f6gen diesen Ausspruch erh\u00e4rten.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Zeit zu Zeit f\u00fchrt mich die Sehnsucht nach Vaterhaus- und Vaterstadt aus den Mauern der Residenz an die Ufer des baltischen Meeres, wo denn im Kreise der Meinen, bei der, vom Vater selbst, gebrauten Bowle gar fr\u00f6hliche Stunden verbracht werden. Es war im M\u00e4rz, als die sch\u00f6nen Tage von Aranjuez, Tage voll s\u00fc\u00dfen Nichtstuns, wieder einmal vor\u00fcber waren.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Jochen fuhr vor; denn obschon Postillon, und k\u00f6niglicher Beamter zweiten Grades, wurd&#8216; er gegen das Versprechen eines t\u00fcchtigen \u00bbMagenw\u00e4rmers\u00ab seiner ganzen W\u00fcrde uneingedenk, und holte den Passagier aus seiner Wohnung ab, anstatt ihn zu erwarten. \u2013 Jochen war noch immer der Alte; seit einem Vierteljahrhundert hob ihn ein menschenfreundlicher Kamrad auf den Bock, denn seit eben so langer Zeit war er nie n\u00fcchtern gewesen. Noch immer schien er der kupferfarbenen Nase nach von amerikanischer Abstammung, noch immer blies er auf einer ausrangierten Kavallerie-Trompete unfreiwillige Variationen, deren Thema man umso weniger erraten konnte, je mehr man musikalisches Geh\u00f6r besa\u00df. Jochen war eine gutm\u00fctige Seele, er liebte die Menschheit schon deshalb, weil sie den Schnaps erfunden hat; aber auf seiner alln\u00e4chtlichen Reise ging ihm nichts \u00fcber Ruhe und Einsamkeit. Jeder Passagier beeintr\u00e4chtigte jene mehr oder minder, und setzte ihn einer Kontrolle aus, die seit der Verwaltung des Herrn von Nagler, und seit Einf\u00fchrung der Beschwerdeb\u00fccher dem Veteranen gef\u00e4hrlich werden konnte. Er h\u00e4tte nach f\u00fcnfundzwanzigj\u00e4hriger Dienstzeit sich ohne Zweifel eine Sch\u00e4rpe, oder Litze, wohl gar eine Gehaltszulage, (die in seinen H\u00e4nden freilich zum blo\u00dfen Trinkgeld geworden w\u00e4re) verdient, wenn er nicht von Zeit zu Zeit unter der Kontrolle eines leidigen Passagieres gelitten h\u00e4tte. Seine Pferde h\u00e4tten nimmer verraten, da\u00df er unterwegs geschlafen, so und so viel Male sich verfahren, und beim Lenken umgeworfen habe; aber der humanste Passagier kann zum Denunzianten werden, wenn er eine gequetschte Nase und Beulen am Kopf durch die Fahrl\u00e4ssigkeit seines Wagenlenkers davontr\u00e4gt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Jochen war Anno 13 ein Held \u00bbmit Gott f\u00fcr K\u00f6nig und Vaterland\u00ab gewesen, was die Schleife im Knopfloch bewies. So w\u00fcrd&#8216; ich denn den gewesenen Landwehr-Ulanen mit schuldiger R\u00fccksicht einen \u00bbRosseb\u00e4ndiger\u00ab genannt haben, wenn nicht der Anblick seiner F\u00fcchse diesen Titel zu injurienhafter Ironie gestempelt h\u00e4tte. Ihrem Alter wie ihrer Leibesbeschaffenheit nach, h\u00e4tten sie mit demselben Recht, wie die magren K\u00fche, dem K\u00f6nige von \u00c4gypten im Traum erscheinen k\u00f6nnen, und Jochen schien in der Tat sein Nahrungsmittel, den einfachen Korn (von ihm \u00bbdas schlichte Wort Gottes\u00ab genannt) um vieles besser zu kennen als das einfache Korn, womit man die Pferde zu f\u00fcttern pflegt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte mich zu ihm; noch ein herzliches Lebewohl, noch ein Abschiedsgru\u00df mit der Hand, und der Wagen rasselte von dannen. Jochen mu\u00dfte kurz vorher einen Rum ergattert haben, nach deren Zahl er die Sonn- und Festtage des Jahres festzustellen pflegte, denn er war von ganz absonderlicher Liebensw\u00fcrdigkeit. Kaum hatte er durch ein melodisches \u00bbH\u00fch\u00ab oder \u00bbG\u00fch\u00ab, (die Entscheidung bleibt Andern Vorbehalten) mit bessrem Erfolge jedoch durch seine Peitsche die \u00bbRosse von der traurigen Gestalt\u00ab in Bewegung gesetzt, als er auch schon zu obenerw\u00e4hnter Trompete griff um seiner Heiterkeit in Schreckenst\u00f6nen Luft zu machen. Dann und wann vers\u00fcnd&#8217;ge ich mich selbst in Liedern und sing&#8216; eine Freisch\u00fctz-Arie, da\u00df mir meine Bekannten mit Entziehung ihrer Freundschaft dr\u00f6hn; ich bin also keinen Falls verw\u00f6hnt, Jochen aber leistete mehr, als selbst mein Trommelfell zu ertragen vermag. Wie er mir nachher erz\u00e4hlte war es die Melodie des bekannten Liedes: \u00bbSch\u00f6ne Minka, ich mu\u00df scheiden\u00ab, die er dem Honoratioren Sohn zu Ehren, seiner Trompete entlocken wollte, einer Trompete, mit der H\u00fcon sichrer, wie mit dem Horn des Oberon, den Orient durchzogen h\u00e4tte. War&#8216; es nur k\u00e4lter gewesen, so h\u00e4tte die Erinnerung an das Posthorn des unvergleichlichen M\u00fcnchhausen meine Hoffnung aufrecht erhalten, so h\u00e4tt&#8216; ich auf ein Einfrieren der T\u00f6ne, und auf ein beliebiges Auftauen, oder (um in der musikalischen Sprache zu bleiben) auf ein Aufl\u00f6sen dieser Dissonanzen hinter dem warmen Ofen rechnen k\u00f6nnen; aber ich sollte den Leidenskelch bis auf die Nagelprobe leeren, mit andren Worten, das Lied zu Ende h\u00f6ren. Er schwieg und sah mich an, als woll&#8216; er fragen: \u00bbnun, wie war&#8217;s?!\u00ab und aller K\u00fcnstler-Eitelkeit zum Trotz, von der selbst Jochen nicht frei geblieben war, wagt&#8216; ich nicht eher ein halblautes Bravo h\u00f6ren zu lassen, als bis er das Mundst\u00fcck abgeschraubt und das Marterinstrument auf dem R\u00fccken hatte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Mond schien hell; langsam mahlten die R\u00e4der im Sande, in dem Sande der \u00f6den, moosbewachsenen Heide. Das Brausen des Meeres mischte sich mit dem unheimlichen Rauschen des vor uns liegenden Waldes, aus dem sich eine im Schlummer gest\u00f6rte Kr\u00e4he erhob, und ihr grausig Lied mit der strandgebornen M\u00f6ve kreischte. Wir erreichten den Wald; schauerlich klang&#8217;s wenn der Hirsch in der Ferne klagte, oder neben uns die Blindschleiche im halbverwesten Laube raschelte. Es w\u00e4r verzeihlich gewesen, wenn uns der vorgestreckte Arm eines kahlen Baumes, oder das gl\u00fche Auge eines Nachtvogels pl\u00f6tzliches Grauen, so etwas wie Gespensterfurcht eingefl\u00f6\u00dft h\u00e4tte. Jochen aber besa\u00df keine lebhafte Phantasie, und selbst ich, ward durch die Kette, die unaufh\u00f6rlich an der Deichsel rasselte, vor allen jedoch durch die immer wiederkehrenden Rippenst\u00f6\u00dfe, die auf einem Wege unvermeidlich waren, den Baumwurzeln zu einem nat\u00fcrlichen Kn\u00fcppeldamm machten, an unsre K\u00f6rperwelt gemahnt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Tat es war eine \u00bbmondbegl\u00e4nzte Zaubernacht\u00ab, die auch noch gr\u00f6bere Sinne wie die eines Romantikers gelangen halten konnte, und au\u00dfer den Rippenst\u00f6\u00dfen war nur die Unwahrscheinlichkeit jeder Lebensgefahr ein durchaus unromantisches Element dieser n\u00e4chtlichen Fahrt. Jedenfalls w\u00e4r&#8217;s eine schlechte Spekulation gewesen, diesen Rumpelkasten, der sich k\u00f6niglich preu\u00dfische Fahrpost schelten lie\u00df, bei Nacht und Nebel anzugreifen. Abgesehn von Jochens ungeladener Pistole und der Wagenburg, hinter der wir uns als Abk\u00f6mmlinge der alten Germanen nach V\u00e4ter Sitte wie die B\u00e4ren verteidigt haben w\u00fcrden, abgesehn also von der F\u00e4hrlichkeit solchen Unternehmens, war ebenso wenig Lohn, wie Ehre in diesem Kampf zu gewinnen. Von Jochen war es bekannt, da\u00df sein jedesmaliges, bares Verm\u00f6gen kurz vor dem Abgang der Post fl\u00fcssig gemacht wurde, was ich hier nicht bildlich, sondern buchst\u00e4blich zu nehmen bitte. Doch dieser Umstand weder, noch meine eigne g\u00e4nzliche Verschiedenheit von Herrn von Rothschild, erf\u00fcllte mich mit solcher Sicherheit, wie ein einziger Blick auf Jochens Trompete. Nur ein vagabundierendes Taubstummen-Institut, oder mit Wachs verstopfte Ohren, wie weiland die des alten Odysseus, durften sich eines solchen Wagest\u00fccks vermessen. Zudem hatte Jochen beim Kolberger Regiment gestanden, und war, was er keinen Augenblick bezweifelte, ein Schrecken Napoleons gewesen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIck bin ja Eener von de Schillschen\u00ab rief er, w\u00e4hrend das ganze Gesicht die Farbe seiner Nase annahm; und f\u00fcgte dann in plattem Deutsch hinzu: \u00bbun Dunder-L\u00fcchting, de f\u00f6rchten sich v\u00f6r&#8217;n D\u00fcwel nich!\u00ab Wie jeder alte Soldat sprach er \u00fcber Nichts mit solchem Eifer, wie \u00fcber die durchgemachten K\u00e4mpfe und Strapazen. \u00bbHerr \u2013\u00ab fuhr er fort, nachdem er sich zuvor am Worte Gottes, N. B. dem seinigen, erbaut hatte \u2013 \u00bbHerr, wenn ick&#8216; jitzt an&#8217;n ollen Voder V\u00f6rwards denk&#8216;, Potz Bummen un Granaten, dat wos en Laven. \u00bbKinner, nu hebben wer Tuch g&#8217;nog r\u00f6ver Kinder, nun haben wir Zeug genug her\u00fcber., nu druff\u00ab \u2013 rief de olle Bl\u00fccher, na, un nu geng&#8217;t los. Ick hebb&#8216; se gespie\u00dft as w\u00e4ren&#8217;t Flunnern Als w\u00e4ren es Flundern, (ein Plattfisch wie die Steinbutte.)); un as de Franzosen all&#8216; dod o&#8217;r versopen woren, do k\u00e4m de olle Bl\u00fccher an Us ranner und seggte: \u00bbWenn&#8217;ck Juh so ankiek&#8216; \u2013 Kinner, Jih seiht ut Ihr seht aus. as de Schwiene, ober gefecht&#8217;t h\u00e4ff&#8216; Jih as de L\u00f6wen&#8217;s.\u00ab Nachdem er hierdurch seinen Mut bewiesen glaubte, schickte er sich aufs neue an, aus der treuen und einzigen Gef\u00e4hrtin seines Lebens \u00bbEinen zu heben\u00ab, was mich zu der Frage veranla\u00dfte, an wieviel \u00bbHebestellen\u00ab wir noch vor\u00fcber m\u00fc\u00dften? \u2013 Es mochte kurz vor Mitternacht sein, und Jochens Erz\u00e4hlungen fingen allgemach an. ihre einschl\u00e4fernde Wirkung geltend zu machen. Die Baumwurzeln behandelten den Wagen und meine Hippen um etwas christlicher, und kaum, da\u00df der Fu\u00dfsack schmeichelhafterweise zum Kopfkissen ernannt worden war, schlief ich ein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es bleibt dahingestellt, ob ich gar nicht oder sehr angenehm tr\u00e4umte, soviel ist gewisse, da\u00df keine Schreckbilder mich entsetzten, sonst h\u00e4tt&#8216; ich minder lange geschlafen. Ein Schlag auf die Schulter weckte mich. Man denke sich mein Entsetzen, als ich zuerst einen Bauer erblickte, der lachend neben dem Wagen stand, und dann den guten Jochen auf seiner Sitzbank schnarchen h\u00f6rte. Die Pferde standen still, aller Wahrscheinlichkeit nach seit mehren Stunden schon, und unterhielten sich damit die Gr\u00e4ser zu ihren F\u00fc\u00dfen zu benagen, oder den Reif zu lecken, der rings die kahlen Zweige bedeckte.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJochen, alte Schlafm\u00fctze, plagen Dich neunundneunzig Donnerwetter?!\u00ab war der freundliche \u00bbGuten Morgen!\u00ab womit ich ihn gleichzeitig weckte und begr\u00fc\u00dfte. Ohne die Augen aufzuschlagen, begleitete er sein \u00bbH\u00fch\u00ab mechanisch mit einem Peitschenhieb, und w\u00e4re vielleicht aufs Neue eingeschlafen, h\u00e4tt&#8216; ich mir&#8217;s nicht angelegen sein lassen, ihn wach zu erhalten. Um drei Uhr morgens sollten wir an Ort und Stelle sein, es war f\u00fcnf, und mehr denn eine Meile war noch zur\u00fcckzulegen. Ich schimpfte mit Hintansetzung aller \u00c4sthetik, sprach von Anzeige machen, von Beschwerdebuch, und Absetzung, so da\u00df dem, wieder zu sich gekommenen Helden von der Katzbach der Mut in einer Weise sank, da\u00df ihn weder Bl\u00fccher noch irgend ein anderer Sterblicher dem Geschlechte der L\u00f6wen zugez\u00e4hlt h\u00e4tte. Er sah mich an, als wollt&#8216; er mich bei den Wunden eines alten Kriegers, und bei der Un\u00fcbertrefflichkeit des 96 gr\u00e4digen Sprits beschw\u00f6ren, nicht nur die Beschwerde zu unterlassen, sondern aus alter Freundschaft auch dem Postbeamten ein X vor ein U zu machen. Nachdem er eine Zeit lang gezappelt hatte, willfahrt&#8216; ich seinem Wunsche, die L\u00fcgen wurden ausgeheckt und die Rollen verteilt.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bald darauf erreichten wir O&#8230;, eine Stadt, deren Namen gleichzeitig die Beschaffenheit ihrer Bewohner unschmeichelhaft, aber treffend schildert, weshalb ich ihn, nach dem Gesagten, verschweigen mu\u00df. Jochens Entschuldigung \u00fcber sein sp\u00e4tes Erscheinen ward nicht weiter untersucht, da ich \u2013 der einzig leidende Teil \u2013 die Wahrheit, einer so r\u00fchrenden Freundschaft zum Opfer brachte. Ja, ich war der leidende Teil, denn die Post, an die ich mich anschlie\u00dfen sollte, war l\u00e4ngst durchpassiert, und \u2013 entsetzlicher Gedanke! \u2013 ich mu\u00dfte vier Stunden in O&#8230; verweilen. O. W! \u2013<\/p>\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n<!-- \/wp:post-content --><!-- wp:paragraph {\"align\":\"center\"} -->\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph --><!-- wp:image {\"id\":60132,\"align\":\"left\",\"width\":220,\"height\":277} -->\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\">\r\n\r\n<div id=\"attachment_60132\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60132\" class=\"wp-image-60132\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane.png\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"277\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane.png 440w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-239x300.png 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-260x327.png 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/440px-Theodor_Fontane-160x201.png 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><p id=\"caption-attachment-60132\" class=\"wp-caption-text\">Theodor Fontane (1883) (Gem\u00e4lde von Carl Breitbach)<\/p><\/div><\/figure>\r\n<\/div>\r\n<!-- \/wp:image --><!-- wp:paragraph -->\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> Lesen Sie auch KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/10\/zur-gattung-essay\/\">Hommage<\/a> an die Gattung des Essays.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph --><!-- wp:paragraph \/--><!-- wp:paragraph -->\r\n\r\n&nbsp;","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Bald wird ein Eisenbahn-Netz den gebildeten Teil Europas umschlingen; schon in diesem Augenblicke sind der Segnungen unz\u00e4hlige, welche die Menschheit der gro\u00dfartigsten Erfindung unsrer Tage verdankt; und dennoch lassen sich heisre Stimmen h\u00f6ren, die diesen neuen Triumph des menschlichen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/01\/25\/der-postillon\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":191,"featured_media":100258,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2418],"class_list":["post-103308","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-theodor-fontane"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/191"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=103308"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103311,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/103308\/revisions\/103311"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/100258"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=103308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=103308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=103308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}