{"id":102813,"date":"1995-10-10T12:14:58","date_gmt":"1995-10-10T11:14:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=102813"},"modified":"2022-04-24T12:38:27","modified_gmt":"2022-04-24T10:38:27","slug":"die-wiener-gruppe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/10\/10\/die-wiener-gruppe\/","title":{"rendered":"Die Wiener Gruppe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Aus der Asche des 2. Weltkriegs steig nicht nur die<\/span> <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/09\/09\/gruppe-47-revisited\/\"><span style=\"color: #ff0000;\">Gruppe 47<\/span><\/a> <span style=\"color: #999999;\">hervor, als Ph\u00f6nix sollte sich eine <span class=\"ILfuVd\"><span class=\"hgKElc\">Boygroup<\/span><\/span> aus Wien erweisen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Zweiten Weltkrieg, der in \u00d6sterreich vor allem f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung fatale Auswirkungen hatte, bestand eine schwierige wirtschaftliche und soziale Situation, die man vor allem in der Kunst und Literatur als \u201eStunde Null\u201c bezeichnet. Das hei\u00dft, dass in jeder Weise eine Art von \u201eStillstand\u201c herrschte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die sieben Jahre des Nationalsozialismus in \u00d6sterreich, in dem expressionistische, dadaistische und andere zeitgen\u00f6ssische Literatur verboten war und Blut-und-Boden-Literatur gepflegt wurde, war auch in der Kultur alles am Nullpunkt. Mit Aktionen wie B\u00fccherverbrennungen hatten die Nationalsozialisten die von Adolf Hitler so bezeichnete \u201eentartete Kunst\u201c zu vernichten versucht. Viele namhafte Autoren wie Bertolt Brecht, Thomas Mann und Erich Maria Remarque hatten nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und nach dem Anschluss \u00d6sterreich verlassen und lebten im Exil. Folglich waren viele bedeutende literarische Werke nach Kriegsende nicht zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da der \u00f6sterreichische Kulturbetrieb durch Hungersn\u00f6te, Bombenangriffe und die gezielte Ausl\u00f6schung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung zum Erliegen gekommen war, entwickelte sich die \u00f6sterreichische Avantgarde verz\u00f6gert. In anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern wie z.\u00a0B. Frankreich hingegen existierte eine Avantgarde bereits seit Jahrzehnten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In \u00d6sterreich bestanden nach dem Zweiten Weltkrieg ein konservatives Klima und eine R\u00fcckbesinnung auf traditionsorientierte Denkweisen und Werte. Man versuchte in dieser Zeit, die \u00f6sterreichische Identit\u00e4t aufleben zu lassen. Im 19. Jahrhundert verhaftete Heimatdichter wie Peter Rosegger oder der Nationalsozialist Karl Heinrich Waggerl und der klassische Kanon sollten in der Literatur ma\u00dfgeblich sein. Daher gab es nur beschr\u00e4nkte Publikationsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Neues und eine Ignoranz gegen\u00fcber neuen literarischen Bestrebungen. In dieser Isolation war es nur m\u00f6glich, innerhalb einer Gruppe moderne und alternative Denkweisen zu entwickeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Februar 1947 wurde der <em>Art Club<\/em>, gegr\u00fcndet, vorerst eine Vereinigung bildender K\u00fcnstler (z.\u00a0B. Alfred Kubin und Friedensreich Hundertwasser). Dieser war ein kultureller Mittelpunkt der sogenannten Wiener Szene. Im Vereinslokal \u201eStrohkoffer\u201c trafen sich 1952 Gerhard R\u00fchm und H.C. Artmann, sp\u00e4ter lernten diese Konrad Bayer und den Jazzmusiker Oswald Wiener kennen, schlie\u00dflich stie\u00df Friedrich Achleitner als letztes Mitglied zur Wiener Gruppe. Ankn\u00fcpfungspunkte und Vorbilder fand die Gruppe in avantgardistischen Str\u00f6mungen wie Sp\u00e4texpressionismus, Dadaismus oder Surrealismus. Da sie diesen Richtungen zeitlich nachfolgte, ordnet man die Wiener Gruppe dem so genannten \u201eNeoavantgardismus\u201c zu. 1953 definierte Artmann den so genannten \u201epoetischen act\u201c als Ausdruck einer spontanen Handlung, die nicht an ein Aufzeichnungsmedium gebunden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ab 1954 trafen sich die K\u00fcnstler im Cafe \u201eGlory\u201c, womit die fruchtbare Periode der Gruppe begann. Es entwickelte sich in den folgenden Jahren eine radikale Einstellung zur Kunst und eine zunehmende Isolation. Die Gruppe richtete sich intensiv gegen konservative literarische Str\u00f6mungen der Nachkriegszeit und fand keine umfassende Anerkennung. Die Literaten hatten daher gro\u00dfe Probleme, ihre Arbeiten zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dezember 1954 gr\u00fcndeten sie den Club \u201eExil\u201c, dem sich auch Komponisten und Maler anschlossen. Mitte der 50er Jahre nahmen die Mitglieder verst\u00e4rkt zu politischen Fragen Stellung und experimentierten intensiv mit der Sprache. Sie setzten sich vermehrt mit der \u201eKonkreten Poesie\u201c auseinander, indem sie den Text auf Grundvokale reduzierten und allgemein klein schrieben. Damit l\u00f6sten sie die traditionelle Gattungspoetik auf und gaben der visuellen und akustischen Pr\u00e4sentation Bedeutung. 1956 erschien eine Nummer der Zeitschrift \u201ealpha\u201c mit einer neuen Dom\u00e4ne der Wiener Gruppe. Damit f\u00fchrten sie unter anderem die experimentelle Dialektdichtung ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wiener Gruppe war eine lose Vereinigung \u00f6sterreichischer Schriftsteller, die aus dem Art Club hervorging und sich etwa 1954 unter dem Einfluss H. C. Artmanns in Wien formierte. Neben Artmann selbst z\u00e4hlten Friedrich Achleitner, Konrad Bayer, Gerhard R\u00fchm und Oswald Wiener zu ihren Mitgliedern, aber auch Elfriede Gerstl, Ernst Jandl, Friederike Mayr\u00f6cker, Andreas Okopenko und Gerald Bisinger hatten engen Kontakt zur Gruppe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Arbeiten der Wiener Gruppe wurzeln literarisch in der Barockdichtung sowie im Expressionismus, Dadaismus und Surrealismus. Wichtige Impulse kamen auch von Vertretern der Sprachskepsis, Sprachkritik und Sprachphilosophie (wie etwa Hugo von Hofmannsthal, Fritz Mauthner oder Ludwig Wittgenstein).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Sprachbewusstsein der Wiener Gruppe zeigt sich auch an ihrer Auffassung der Sprache als optisches und akustisches Material. Auf Basis dieser Idee besch\u00e4ftigten sich ihre Mitglieder unter anderem intensiv mit der Entwicklung von Lautpoesie und visueller Lyrik. Vor allem f\u00fcr Artmann war Fritz Mauthner gerade der lautliche Reichtum des Dialekts ein wichtiger Ansatzpunkt, aber auch die mehr oder weniger konsequent verwendete Kleinschreibung kann in diesem Kontext betrachtet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem Hans Carl Artmann ab 1958 eigene Wege gegangen war, markierte der Suizid Konrad Bayers am 10. Oktober 1964 schlie\u00dflich das Ende der Wiener Gruppe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_99401\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99401\" class=\"wp-image-99401 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Jandl-ErnstFriederike-Mayro\u0308cker-bei-einem-Konzert-Wien-3.2-scaled-1-e1647410711505.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"173\" \/><p id=\"caption-attachment-99401\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Peter Paul Wiplinger<\/p><\/div>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl die nonkonformistische Literatur ehrlich und transparent zugleich sein wollte, war gegen Ende der 1960er nur schwer zu fassen, die Redaktion entdeckt die Keimzelle des Nonkonformismus in der die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/10\/die-keimzelle-des-nonkonformismus\/\">Romantiker-WG in Jena<\/a>. Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">* Z\u00e4hlt man Friederike Mayr\u00f6cker dazu, handelt es sich um ein Gruppenbild mit Dame.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Asche des 2. 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