{"id":102585,"date":"1995-03-19T12:53:03","date_gmt":"1995-03-19T11:53:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=102585"},"modified":"2022-04-05T14:40:54","modified_gmt":"2022-04-05T12:40:54","slug":"lettrismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/03\/19\/lettrismus\/","title":{"rendered":"Lettrismus \u00b7 Revisited"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die lettristische Autonomie der Buchstaben, Zeichen und Laute f\u00fchrte auf dem Gebiet der Literatur zu Klanggedichten, zu einer <em>pictoprose<\/em>, n\u00e4mlich einer Verbindung von Schrift und Bild nach Art eines Rebus, zu <em>hypergraphischen<\/em> Romanen, die verschiedene Schriftsysteme miteinander verschmelzen, und \u00e4hnlichen Experimenten. Neben dem Zeichen wird die Stille zum <em>Arbeitsmaterial<\/em>.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seiner eigenen Darstellung kam Isidore Isou die Idee f\u00fcr den Lettrismus am 19. M\u00e4rz 1942, bei der Lekt\u00fcre eines Buches von Hermann Keyserling. Noch im selben Jahr entwarf er ein \u201eLettristisches Manifest\u201c, das die \u201eZerst\u00f6rung der W\u00f6rter zugunsten der Buchstaben\u201c propagiert. Seine poetologischen Prinzipien \u00fcbertrug er bald auf die Musik, die Bildende Kunst und den Film. Auf all diesen Gebieten werden musikalische, bildliche oder filmische Elemente jeweils von Zeichen ersetzt oder \u00fcberlagert. Die Zeichen unterschiedlicher Herkunft verlieren dabei ihren alten Sinn und gewinnen einen neuen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Lettristen waren daf\u00fcr bekannt, ihre Kleidung mit Buchstaben und Slogans zu versehen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_102590\" style=\"width: 249px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-102590\" class=\"wp-image-102590 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1995\/07\/Metro-e1649161845727.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-102590\" class=\"wp-caption-text\">Mit dem &#8222;Alphabetikon&#8220; verl\u00e4ngerte Haimo Hieronymus die Metro von Paris nach Neheim<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">1946 gab Isou die Gr\u00fcndung der Lettristischen Bewegung bekannt. Die neue Bewegung mit etwa zwanzig Mitgliedern verk\u00fcndete 1948 im Quartier Latin auf Plakaten optimistisch: <em>120.000 Jugendliche werden die Stra\u00dfe erobern, um die Lettristische Revolution zu machen.<\/em> Ziel war eine Revolutionierung der althergebrachten \u00c4sthetik. Die Sprache sahen die Lettristen als in ihrer Kreativit\u00e4t ersch\u00f6pft an, k\u00fcnstlerische Produktion sollte sich in Zukunft auf ein <em>reineres und tiefgr\u00fcndigeres Element des Poesiemachens<\/em> verlegen: den Buchstaben. Diese atomistische Zerlegung der Sprache in ihre kleinste, unteilbare und reinste Einheit sowie die Rekombination dieser Einzelelemente verleiht der poetischen Sch\u00f6pfung Frische und Vitalit\u00e4t, welche die Lettristen in der Sprache lange Zeit vermissten. Es sollten statt Bildern Zeichen benutzt werden, Isou nannte seine Theorie <em>Hypergraphologie<\/em>. Damit sollten Fig\u00fcrlichkeit und Abstraktion in der Malerei durch Buchstaben und Zeichen ersetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Auffassung von Isou wechseln sich in allen K\u00fcnsten eine Stoff ansammelnde und sich erweiternde (amplique) mit einer zersetzenden und selbstzerst\u00f6rerischen (ciselante) Phase ab. In der Literatur beginne die Zersetzung mit Charles Baudelaire und St\u00e9phane Mallarm\u00e9, in der Malerei mit Claude Monet und Paul C\u00e9zanne, in der Musik mit Claude Debussy. Der erste Film der \u201ephase ciselante\u201c ist demnach Isous <em>Trait\u00e9 de bave et d\u2019\u00e9ternit\u00e9<\/em> (etwa: Traktat von Geifer und Ewigkeit; 1951). Er besteht aus teilweise selbstgedrehtem, teilweise aus Abf\u00e4llen (Found Footage) montiertem Material, in das Zeichen gekratzt worden sind. Die Tonspur, die von den Filmbildern v\u00f6llig unabh\u00e4ngig ist, bietet einen Text, der auf fiktionale Weise schildert, wie es zu dem Film kam und welche ikonoklastischen Vorstellungen sein Macher mit ihm verbindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Alle Wissensgebiete sollen \u201ekladologisch\u201c (vom griechischen \u03ba\u03bb\u03ac\u03b4\u03bf\u03c2, \u201eZweig\u201c), d.\u00a0h. nach eigenen Kategorien, geordnet und erneuert werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Lettristen war auch bereits die Auseinandersetzung mit der Architektur sehr wichtig. Sie stellten die These auf, dass die Befreiung des Lebens auf die Befreiung der Stadt folgt. Dabei war ihnen wichtig, dass die Gesamtheit der K\u00fcnste nicht abgehoben von der Wirklichkeit existiert, sondern sich auf eine lebenswerte Aktivit\u00e4t st\u00fctzt. Somit waren die Lettristen mit einem neuen Lebensstil auf der Suche nach einem befreienden St\u00e4dtebau. Dies war gleichzeitig theoretische Grundlage f\u00fcr die Situationisten. Es kam zu einer Spaltung der Gruppe \u00fcber die Frage, ob weiter Kunst und \u00c4sthetik das Feld der Arbeit sein sollten oder dadaistische Antikunst und Sabotage das gebotene Mittel seien, um direkt auf die Wirklichkeit Einfluss zu nehmen. Die Sabotage-Fraktion gr\u00fcndete daraufhin die <em>Lettristische Internationale<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Zeichen unterschiedlicher Herkunft verlieren dabei ihren alten Sinn und gewinnen einen neuen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus dem Kreis der Lettristen sind auch Guy Debord (der sich jedoch sp\u00e4ter von ihnen distanziert hat) und andere Protagonisten des Situationismus hervorgegangen. In der lettristischen Bewegung hatte sich eine Gruppierung gebildet, die sich um Guy Debord sammelte. Zum ersten Mal wurde diese Gruppe \u00f6ffentlich wahrgenommen, als sie am 9.\u00a0April 1950 bei einer Ostermesse in der Pariser Kathedrale Notre-Dame einen Priester entf\u00fchrte und ihn durch Michel Mourre, einen Vertreter aus den eigenen Reihen ersetzte. Mourre, verkleidet als Dominikaner, hielt vor etwa 10.000 Besuchern der Messe eine \u201ePredigt\u201c, in der er verk\u00fcndete \u201eGott ist tot\u201c. In dem dabei entstehenden Tumult musste die Gruppe der anwesenden Lettristen fliehen und konnte nur knapp einem Lynchmord durch die aufgebrachte Menge entgehen. Nachdem die Gruppierung au\u00dferdem versucht hatte, eine Pressekonferenz f\u00fcr Charlie Chaplin zu sprengen, distanzierte sich Isou von ihnen, und es kam zur Gr\u00fcndung der <em>Lettristischen Internationale<\/em> durch die Debord-Anh\u00e4nger, aus der sp\u00e4ter die Situationistische Internationale hervorging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1972 stie\u00df Mike Rose auf die Pariser Gruppe der Lettristen. Die in dieser Zeit entstandenen \u201eZeichen\u201c-Bilder wurden international bekannt. Eugen Gomringer schrieb \u00fcber Mike Rose:<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Er darf sich heute ganz richtig als \u201aDer deutsche Beitrag zum Lettrismus\u2018 bezeichnen lassen.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch bereits in den 60er Jahren war die Sindelfingerin Margarethe Mauritz zusammen mit ihrem sp\u00e4teren Ehemann Roberto Altmann bei den Lettristen. Zwischen 1964 und 1972 schuf sie ca. 150 Werke. Ihre <em>hypergraphiques<\/em> wurden von Fr\u00e9d\u00e9ric Acquaviva in seiner Pariser Galerie ausgestellt.<\/p>\n<div id=\"attachment_100066\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-100066\" class=\"wp-image-100066 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Letternmusik_Cover-e1645637992349.jpeg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-100066\" class=\"wp-caption-text\">Original-Holzschnitt auf das Cover gedruckt von Haimo Hieronymus<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angeregt durch die Lettristen macht sich A.J. Weigoni 1995 an die Arbeit zu \u201eLetternmusik im Gaumentheater\u201c. F\u00fcr diesen VerDichter ist das Medium <em>Buch<\/em> eine Partitur, die es in Konzerten der Sprache aufzuf\u00fchren gilt. Die Dreipoligkeit des klassischen Zeichenbegriffs, die Aufspaltung in Bedeutung (Signifikat), Zeichen (Signifikant) und Referent ist das Kompositionsprinzip. Mit hoher Konzentration komponiert der Poeta ludens eine Elegie \u00fcber die entzweiende Kraft des Eros. Seine Sprache hat Eleganz und Musikalit\u00e4t, und seine <em>Letternmusik<\/em> ist voller Weisheit und Humanit\u00e4t. Wer sich die M\u00fche macht, die Gedichte laut zu lesen \u2013 was f\u00fcr diese Gattung eigentlich generell zu empfehlen ist \u2013 merkt schnell, mit welch unglaublicher Pr\u00e4zision und Raffinesse sie rhythmisiert sind. Das grassierende Etikett <em>Spoken Word<\/em> ist daf\u00fcr ein viel zu unpr\u00e4ziser, weil auf den Auftritt schielender Begriff. Das An- und Ineinanderf\u00fcgen sich abl\u00f6sender Sinneseindr\u00fccke und Denkfragmente zu einem poetischen Komplex, zu einem Kompositorim, das ist eine anspruchsvolle Kunst. Weigoni beherrscht sie. Dies zunehmend im Tonstudio, \u00e4hnlich wie Glenn Gould hat er sich an einem bestimmten Punkt seiner Arbeit von der B\u00fchne zur\u00fcckgezogen, da allein die Studioarbeit dem nahekam, was Weigoni als \u00e4sthetische Arbeit gelten l\u00e4\u00dft. Das Spielen mit W\u00f6rtern und das Verschieben der Semantik mit anderen Worten generiet eine Worterotomanie, Linguistik als tanzbares Mantra. Eine Musik aus Buchstaben komprimiert: Polyphonie aus Silben und W\u00f6rtern, absolute Musik wie beim sp\u00e4ten Monteverdi als \u00c4quivalent f\u00fcr das, was mit Sprache den eigenen Besch\u00e4digungen und denen der Welt um diesen kleinen Ich-Mittelpunkt herum entgegengestellt werden kann. Die Rettung hinein ins kulturelle Ged\u00e4chtnis, auch wenn der Anteil daran auch noch so gering ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-101268\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/AlphabetikonCover-300x200-1.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"159\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/AlphabetikonCover-300x200-1.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/AlphabetikonCover-300x200-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>, sowie einen Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>\u201c <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die lettristische Autonomie der Buchstaben, Zeichen und Laute f\u00fchrte auf dem Gebiet der Literatur zu Klanggedichten, zu einer pictoprose, n\u00e4mlich einer Verbindung von Schrift und Bild nach Art eines Rebus, zu hypergraphischen Romanen, die verschiedene Schriftsysteme miteinander verschmelzen, und \u00e4hnlichen&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/03\/19\/lettrismus\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":101268,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,127,1522,3377,44,3382,3376,3381,3378,3379,3380,221],"class_list":["post-102585","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-charles-baudelaire","tag-charlie-chaplin","tag-guy-debord","tag-haimo-hieronymus","tag-hermann-keyserling","tag-isidore-isou","tag-margarethe-mauritz","tag-michel-mourre","tag-mike-rose","tag-roberto-altmann","tag-stephane-mallarme"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102585"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102591,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102585\/revisions\/102591"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/101268"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}