{"id":102539,"date":"1995-12-15T05:45:14","date_gmt":"1995-12-15T04:45:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=102539"},"modified":"2022-04-04T07:13:44","modified_gmt":"2022-04-04T05:13:44","slug":"das-sich-erklaerende-wort","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/12\/15\/das-sich-erklaerende-wort\/","title":{"rendered":"Das sich erkl\u00e4rende Wort"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Poesie ist ein Versuch, der Wirklichkeit auf nichtbegriffliche Weise zu begegnen<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Yves Bonnefoy<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lyriker haben keine schlichten Vokabeln, weder im Leben noch in der Dichtung. Selbst Jugendgedichte verdeutlichen das Umkreisende, das eine Suche nach Identit\u00e4t birgt: loslassen, sich selbst finden, akzeptiert werden. Es ist der Versuch eine Form f\u00fcr diese die zerbrochene Welt zu finden. Bei allem Zweifel vertraut die Lyrikerin Sophie Reyer auf die Kraft des geschriebenen Wortes, auf Einsicht durch menschliche Vernunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach all dem was in diesem Annus Mirabilis zur Verf\u00fcgung stand, hat KUNO die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/01\/01\/stunde_null\/\">Stunde Null<\/a><\/em> im Jahr 1989 angesetzt. Seit der Gr\u00fcndung des Projekts <em>Das Labor<\/em> geht es um die Frage der poetischen Produktion. Sprache mag dehnbar sein, grenzenlos ist sie nicht. Daher untersucht die Redaktion die Lebendigkeit des Sprachmaterials. KUNO spie\u00dft W\u00f6rter auf, neue ebenso wie alte aus der Erinnerung, wie einen seltenen Schmetterling und betrachtet diese <em>Falter<\/em> distanziert von allen Seiten. Es entstehen neue Textformen, mit denen die Gesellschaft sich von sich selbst erz\u00e4hlt: Soziale Poetik, Sound-Poetik und Social Reading.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Angelika Janz hat eine Kunstform begr\u00fcndet, bei der Textausschnitte im Sinne der Autorin so erweitert werden, da\u00df aus Einzelteilen ein g\u00e4nzlich neuer literarischer Text entsteht, die Ausrisse und Schnitte gleichwohl sichtbar bleiben<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-98669\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Janz_KommaStrich-e1645595426769.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Dass moderne Literatur nicht nur im begrenzten Format eines Buches seinen Platz hat, belegen der Multimediak\u00fcnstler <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12763\">Peter Meilchen<\/a>, der Sprechsteller\u00a0<a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/schwebebahn.htm\">A.J. Weigoni<\/a>\u00a0oder die visuelle Poetin\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?tag=angelika-janz\">Angelika Janz<\/a>\u00a0nachdr\u00fccklich. Alle vorgenannten Artisten arbeiten sowohl mehrperspektivisch, als auch interdisziplin\u00e4r. Die\u00a0<em>Fragmenttexte<\/em>\u00a0von Angelika Janz haben als Bild einen \u00e4sthetischen Wert, wenn auch einen eher abstrakten oder autonomen. Es gibt Papierschnitte und Collagen, wo Bild und Text, Bildsprache und Wortsprache miteinander korrespondieren oder gleichsam zusammengetackert sind. Wobei der Text bei dieser \u00e4sthetischen Prothetik niemals das Bild und das Bild an keiner Stelle den Text illustriert, sondern eine gegenseitige Erweiterung von Bild und Text stattfindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Manchmal r\u00e4cht sich der untergrund doch, oder das hirnunterholz&#8230; wo es zu viel denkt und zu wenig lenkt.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">HEL<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0<em>Zeitgef\u00e4hrten<\/em> sind zwischen 1977 \u2013 2008 entstanden, es sind Gedichte f\u00fcr Einzelne, Kopf-, Brust- und Kniest\u00fccke, Portr\u00e4ts von Freunden, Kollegen, gereimte Rezensionen, Liebesgedichte, Minnesang und Totenreden, aus 33 Jahren und 7 St\u00e4dten. In diesen Gedichten sp\u00fcrt HEL das Existenzielle im vermeintlich Banalen auf. Er hat es hat es nicht n\u00f6tig, Fiktion zu erfinden \u2026 die Fiktion existiert bereits.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bonner Dichter Ulrich Bergmann ist ein Freigeist, ihm gelten nur die Regeln der Syntax, er geht mit k\u00fchler Distanz an allen kunstideologischen Pr\u00e4missen und saisonalen Tendenzen vorbei, ohne sich in der Attit\u00fcde zu verh\u00e4rten. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>.<\/p>\n<p>Eine faszinierend langer Briefwechsel zwischen Ulrich Bergmann und HEL findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9168\">hier<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-98546 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HolgerBenkel.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"133\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HolgerBenkel.jpg 200w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/HolgerBenkel-160x106.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Erst im Sprechen entsteht \u00fcberhaupt so etwas wie <em>Welt<\/em>. Und damit die Sprache nicht gleich wieder fest wird und neue Zuschreibungen bildet, versucht der Schreibende niemals stehenzubleiben, w\u00fcnscht sich fortw\u00e4hrende Verwandlung. Der Lyriker sieht den Logos als Urgrund der Welt, aber nun nicht unpers\u00f6nlich wie in der antiken Philosophie, sondern Person, eine Vernunft, die zugleich Liebe ist \u2013 sch\u00f6ner und klarer l\u00e4sst sich das Wesen des Poesie, seine Ankn\u00fcpfung an vorher Gedachtes und der entscheidende Schritt dar\u00fcber hinaus kaum fassen. Die Sprachbilder, die Holger Benkel ersinnt, bewahren bei aller artifiziellen Konstruktion eine \u00fcberzeugende Nat\u00fcrlichkeit. Diese ist selbst dann zu finden, wenn er ganz zwanglos Verkn\u00fcpfungspunkte der damaligen Mentalit\u00e4t mit der heutigen sucht. Ein solcher R\u00fcckgriff auf Bildungsgut ist mitnichten Selbstzweck, stilistischer Schmuck, auch wenn er manchmal f\u00fcr die \u00dcberraschung der eher oberfl\u00e4chlichen Koinzidenz dient. Die Zentralfigur der europ\u00e4ischen Lyrik ist das entfremdete Individuum, das gerade aufgrund seiner Entfremdung immer weniger einem Kanon der \u00dcberlieferung folgen kann oder will. Holger Benkel sieht die Gefahr, dass geistig ideelle Prozesse den technologischen nicht mehr nachfolgen und dadurch letztere unkalkulierbare Wirkungen produzieren. Eine Alternative ist f\u00fcr ihn immer wieder die R\u00fcckbesinnung, die auch Gegenw\u00e4rtiges in einem anderen Licht erscheinen l\u00e4sst. Er dringt in die Ged\u00e4rme der Sprache ein und l\u00e4sst die Geistesgeschichte des deutschen Idealismus leuchten wie einen Leib in Verwesung. Seine utopischen und apokalyptischen Gedanken \u2013 und beides scheint ja zusammenzugeh\u00f6ren \u2013 sind aus antiken und j\u00fcdischen Quellen gespeist. Expressionistische Dichter, die ihn fr\u00fch anregten, haben im 20. Jahrhundert die bildungsb\u00fcrgerliche Denkwelt und \u00c4sthetik demontiert und zertr\u00fcmmert.<\/p>\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Tom T\u00e4ger und A.J. Weigoni kommt das Verdienst zu, die Lyrik nach 400 Jahren babylonischer Gefangenschaft aus dem Buch befreit zu haben.<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">lyrikwelt.de<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Tom T\u00e4ger 1989 im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26948\"><em>Tonstudio an der Ruhr<\/em><\/a> Helge Schneiders erste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\">Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/a> produzierte, hat man ihn f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten. Als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andrascz_Weigoni\">A.J. Weigoni<\/a> 1991 mit Frank Michaelis die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25399\">LiteraturClips<\/a> auf CD (der Claim f\u00fcr <em>Klangb\u00fccher<\/em> war noch nicht abgesteckt) realisierte, hat man ihn f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten. Diese Titelgebung ist selbstverst\u00e4ndlich reinste Camouflage, gleichzeitig markieren die zwischen 1991 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/MetaPhone\"><em>LiteraturClips<\/em><\/a> und den bis 1995 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25417\"><em>Top 100<\/em><\/a> den H\u00f6hepunkt und die wahre Sprengung der Pop-Literatur. Manche K\u00fcnstler sind ihrer Zeit voraus. Besonders dann, wenn sie Dinge sichtbar machen, die die meisten Menschen nicht wahrnehmen oder ignorieren. 1995 begann die Zusammenarbeit A. J. Weigoni und Tom T\u00e4ger, die (Spoiler) mit dem H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/01\/18\/das-gesamtwerk-des-sprechstellers\/\"><em>Gedichte<\/em><\/a> einen sinnf\u00e4lligen crossmedialen Zirkelschlu\u00df finden wird<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> \u201eBiby\u201c Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>, sowie einen Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>\u201c <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Poesie ist ein Versuch, der Wirklichkeit auf nichtbegriffliche Weise zu begegnen Yves Bonnefoy Lyriker haben keine schlichten Vokabeln, weder im Leben noch in der Dichtung. Selbst Jugendgedichte verdeutlichen das Umkreisende, das eine Suche nach Identit\u00e4t birgt: loslassen, sich selbst&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/12\/15\/das-sich-erklaerende-wort\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":98207,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,918,104,1224,371,94,1690,2350,173,52,394,84,35,866,1972,3375],"class_list":["post-102539","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-angelika-janz","tag-axel-kutsch","tag-birgitt-lieberwirth","tag-hel","tag-holger-benkel","tag-ines-hagemeyer","tag-linda-vilhjalmsdottir","tag-maximilian-zander","tag-peter-meilchen","tag-sophie-reyer","tag-theo-breuer","tag-tom-tager","tag-ulrich-bergmann","tag-walther-stonet","tag-yves-bonnefoy"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102539","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=102539"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102539\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102542,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/102539\/revisions\/102542"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98207"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=102539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=102539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=102539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}