{"id":102166,"date":"1999-12-10T00:01:07","date_gmt":"1999-12-09T23:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=102166"},"modified":"2022-03-18T13:21:13","modified_gmt":"2022-03-18T12:21:13","slug":"die-keimzelle-des-nonkonformismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/10\/die-keimzelle-des-nonkonformismus\/","title":{"rendered":"Die Keimzelle des Nonkonformismus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u00dcber die Romantiker-WG in Jena<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1799 lebten die beiden Br\u00fcder, August Wilhelms Ehefrau Caroline sowie Dorothea Veit f\u00fcr ein halbes Jahr zu viert zusammen\u00a0\u2013 im Hinterhaus des Hauses <em>An der Leutra 5<\/em> in Jena. Diese \u201eRomantiker- Wohngemeinschaft\u201c bildete das Kernst\u00fcck der Jenaer Romantik. Die Autoren brachen mit vielen Konventionen: Beispielsweise mischten sie in ihre Romane Gedichte und Balladen, kleine M\u00e4rchen etc.; dabei bezogen sie sich oft auf Goethes Werke (<em>Werther<\/em>, <em>Wilhelm Meisters Lehrjahre<\/em>). Dem entspricht Friedrich Schlegels Konzept einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/03\/10\/das-116-athenaeums-fragment\/\">progressiven Universalpoesie<\/a>, die nicht nur unterschiedlichste Gattungen und Wissensgebiete miteinander verbindet, sondern auch \u00fcber sich selbst nachdenkt und ihre eigene Kritik enth\u00e4lt. In der Romantik wurde mit Friedrich Schlegel der Begriff der Ironie um eine literarische Haltung erweitert, die sp\u00e4ter als romantische Ironie bezeichnet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Es gibt keine wahre Aussage, denn die Position des Menschen ist die Unsicherheit des Schwebens. Wahrheit wird nicht gefunden, sondern produziert. Sie ist relativ.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Friedrich Schlegel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gruppe, deren Ziel ein enges Verweben von Leben und Literatur war, erhielt in dieser Zeit h\u00e4ufig Besuch: Mit Friedrich von Hardenberg (Novalis) und Tieck\u00a0\u2013 dieser erschien mit seinem Schwager August Ferdinand Bernhardi\u00a0\u2013 verband Schlegel eine enge Freundschaft und die gemeinsame Arbeit am <em>Athenaeum<\/em>. Mit Novalis entwickelte Friedrich Schlegel den Begriff der <em>progressiven Universalpoesie<\/em>. Auch sein Mitbewohner aus Berliner Tagen, Friedrich Schleiermacher, die in Jena lebende Schriftstellerin Sophie Mereau (wenngleich diese eher dem \u201eSchiller-Kreis\u201c zuzuordnen ist), deren Geliebter und sp\u00e4terer Ehemann Clemens Brentano sowie die Philosophen Schelling und Fichte frequentierten die Wohngemeinschaft. In den N\u00e4chten diskutierten sie \u00fcber Literatur, Kunsttheorie und Philosophie, tags\u00fcber arbeiteten sie an ihren Texten: Friedrich Schlegel unter anderem an der <em>Lucinde<\/em>, August Wilhelm und Caroline an den Shakespeare-\u00dcbersetzungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">\u00dcber ein Gedicht von Schiller, das Lied von der Glocke, sind wir gestern Mittag fast von den St\u00fchlen gefallen vor Lachen.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Caroline Schlegel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im August 1800 habilitierte sich Friedrich Schlegel an der Universit\u00e4t Jena und lehrte als Privatdozent. Ein H\u00f6hepunkt der Studentenzahlen in Jena zeigte sich im 18.\u00a0Jahrhundert, als der Ruf der Universit\u00e4t unter Herzog Carl August Lehrende wie Fichte, Schelling, Schiller, Hegel und Friedrich von Schlegel nach Jena zog. Schlegel ver\u00f6ffentlichte seine <em>Ideen<\/em> (1800), in denen es hei\u00dft: \u201eNur durch Beziehung aufs Unendliche entsteht Gehalt und Nutzen; was sich nicht darauf bezieht, ist schlechthin leer und unn\u00fctz\u201c. Schlegel \u00fcbertrug in seinem <em>Gespr\u00e4ch \u00fcber die Poesie<\/em> den Begriff Arabeske als erster auf die Literatur, in der sie eine durch scheinbar chaotische, natur\u00e4hnliche Strukturen gekennzeichnete Form bezeichnet. An der Universit\u00e4t hielt er die Vorlesung \u00fcber <em>Transzendentalphilosophie<\/em> (1801).<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Doch dieses Leben dauerte nur einen \u201eWimpernschlag der Weltgeschichte\u201c an.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als sich die Wohngemeinschaft aufl\u00f6ste, verlie\u00df er im Dezember 1801 Jena. Schlegel nahm mit Tieck seinen Wohnsitz in Dresden und beide besch\u00e4ftigten sich mit der Herausgabe von Novalis&#8216; Werken <em>Die Lehrlinge zu Sais<\/em>. Auch <i>Heinrich von Ofterdingen,<\/i> ein Fragment gebliebener Roman von Novalis, der im Laufe des Jahres 1800 entstand, wurde erst 1802 postum von Friedrich Schlegel ver\u00f6ffentlicht. Schlegel begab sich nach einem Aufenthalt zusammen mit Dorothea, die ihn w\u00e4hrend dieser Zeit durch schriftstellerische T\u00e4tigkeit finanziell unterhielt, nach Weimar.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>\u00dcber keinen Gegenstand philosophieren sie seltner als \u00fcber die Philosophie.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Novalis<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Goethe hielt die Beziehungen auch nach dem Bruch der Schlegels mit Schiller (1797) aufrecht. Er f\u00fchrte Wilhelms <em>Jon<\/em> (Anfang 1802) und Friedrichs <em>Alarcos<\/em> (Mitte 1802) auf, wobei es zum Eklat kam, als die Kotzebue-Partei, die sowohl in Dissens zu Goethe als auch zu den Schlegel-Br\u00fcdern stand, mit einhellig schallendem Gel\u00e4chter reagierte. Das \u201eMan lache nicht!\u201c Goethes half wenig. Aufgrund einer fehlenden psychologischen Motivierung war der <em>Alarcos<\/em> von vornherein zum Scheitern verurteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Philosophisch kann man als allgemeines Gesetz f\u00fcr die Geschichte aufstellen, da\u00df die einzelnen Entwicklungen gem\u00e4\u00df dem f\u00fcr sie geltenden Gesetze des Ueberspringens in das Gegentheil Gegens\u00e4tze bilden, in Epochen, Perioden zerfallen, das Ganze der Entwicklung aber einen Kreislauf bildet, in den Anfang zur\u00fcckkehrt; ein Gesetz, welches allein auf Totalit\u00e4ten anwendbar ist.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Friedrich Schlegel<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der fr\u00fchen Phase seines Philosophierens stand Schlegel wie andere Romantiker unter dem Eindruck der Franz\u00f6sischen Revolution. In seinem <i>Versuch \u00fcber den Begriff des Republikanismus<\/i> kritisiert er die Definition des Republikanismus in Kants Schrift Zum ewigen Frieden und geht weit \u00fcber diese Definition hinaus. Der Republikanismus m\u00fcsse notwendig demokratisch sein. Schlegel fordert, dass der \u201eempirische Wille\u201c, also der \u201eWille der Mehrheit als Surrogat des allgemeinen Willens gelten\u201c solle, da der a priori gedachte \u201eabsolut allgemeine Wille [\u2026] im Gebiete der Erfahrung nicht vorkommen kann\u201c.<sup id=\"cite_ref-54\" class=\"reference\"><\/sup> Er legitimiert in besonderen F\u00e4llen auch die Insurrektion, also den Aufstand oder die Revolution: Es lie\u00dfe sich denken, dass in bestimmten Situationen die \u201ekonstituierte Macht f\u00fcr de facto annulliert geachtet werden und die Insurrektion also jedem Individuum erlaubt sein soll\u201c, zum Beispiel wenn ein Diktator die Macht auf Dauer usurpiert oder wenn die Verfassung vernichtet wird. Damit wendet er sich implizit auch gegen die nur kurze Zeit sp\u00e4ter von Kant (in der <i>Metaphysik der Sitten<\/i> 1797) entwickelte Vorstellung, dass es ein Verbrechen sei, vom allgemeinen Volkswillen legitimierte Gesetze auch nur vor\u00fcbergehend au\u00dfer Kraft zu setzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Athenaeum<\/b> ist der Titel einer Zeitschrift, die zwischen 1798 und 1800 von den Br\u00fcdern August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel herausgegeben und in Berlin gedruckt wurde. Vor zweihundert Jahren stellte Friedrich Schlegel das \u201eAthenaeum\u201c mit der Begr\u00fcndung ein, dass diese Zeitschrift erst in der Zukunft verstanden werden kann. KUNO erinnert daran mit der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/12\/10\/ueber-die-unverstaendlichkeit\/\">Begr\u00fcndung<\/a> des Redakteurs, der im 18. Jahrhundert den modernen Journalismus erfunden hat und ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/12\/10\/nonkonformismus-ein-ausprobieren-von-gegenpositionen\/\">Ausprobieren von Gegenpositionen<\/a> vorausgeahnt.<\/p>\n<div id=\"attachment_102167\" style=\"width: 218px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-102167\" class=\"wp-image-102167 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Friedrich-Schlegel-e1647016091555.jpg\" alt=\"\" width=\"208\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-102167\" class=\"wp-caption-text\">Friedrich Schlegel um 1790, Kreidezeichnung von Caroline Rehberg<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Romantiker-WG in Jena 1799 lebten die beiden Br\u00fcder, August Wilhelms Ehefrau Caroline sowie Dorothea Veit f\u00fcr ein halbes Jahr zu viert zusammen\u00a0\u2013 im Hinterhaus des Hauses An der Leutra 5 in Jena. 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