Schlagwort ‘ Weigoni ’

Tiefenhermeneutische Kulturanalyse des Rheinlands

18. Februar 2018
Von
Tiefenhermeneutische Kulturanalyse des Rheinlands

Avantgarde und Heimat, A.J. Weigoni bringt Unvereinbares zusammen. Den Typus des Rheinländers betrachtet er als ein Sammelsurium von Verhaltens- und Denkmustern, die sich im dialektalen Sprechverhalten identifizieren lassen. Weigoni nutzt einen multiperspektivischen Ansatz, der den Unübersichtlichkeiten dieser Zeit entspricht. Lokalhelden spricht nicht über das 20. Jahrhundert, sondern aus dem 20. Jahrhundert heraus; dem sogenannten...

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Die Rheinländer, zum Leben verurteilt

18. Januar 2018
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Die Rheinländer, zum Leben verurteilt

A.J. Weigonis Roman Lokalhelden erzählt von dem, was wir selbst an uns empfinden: Die Welt hat sich zur illusionslosen Realität verengt. Und durch dieses Nadelöhr fädelt sich jede schmalste Individualität, die sich nur aufputzt, um sich in Anführungszeichen eine Kontur zu verpassen, die sie längst im Parcours der Anpassungen abgerieben hat. Doch bei einem...

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Ausgehend von Rheinkilometer 630

1. Januar 2018
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KUNO fängt nicht bei Null an, wir starten direkt bei Rheinkilometer 630 durch. Vor 10 Jahren starb Peter Meilchen, er wäre im Jahr 2018 runde 70 Jahre alt geworden. Grund für einen Ausblick auf das was unvermeidbar ist: „Medienkombination“ nennt die Deutsche Nationalbibliothek ein Werk, das sich nicht auf den ersten Blick zuordnen läßt....

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Die Möglichkeiten dichterischen Sprechens durchbuchstabieren

18. Dezember 2017
Von
Die Möglichkeiten dichterischen Sprechens durchbuchstabieren

Sprache, die dem modernen Lebensgefühl entspricht, weil sie nicht Bedeutungen postuliert, sondern erschafft, im Nebeneinander unterschiedlicher Sprachebenen die Vielfalt gegen eine vordergründige Ein-deutigkeit aushält. Die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Kräfte, die Sprache werden lassen, gestaltet A. J. Weigoni zum facettenreichen Bild, können so von Rezipienten in ihrem Wirken zusammen wahrgenommen werden. Naturbetrachtungen stossen auf Reflexionen über...

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25 Jahre Schland

13. Dezember 2017
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25 Jahre Schland

Der Akt des Sehens und der Akt des Filmens, für Peter Meilchen gab es da nie einen Unterschied. Exemplarisch läßt sich Peter Meilchens Arbeit an einem Multimediaprojekt verdeutlichen. Schland ist der Versuch, den Blick gleichsam zu konservieren und mit der Kraft der Vergewisserung die Seele des Augenblicks festzuhalten. Photografie ist für Meilchen kein Ablichten...

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Das lyrische Gesamtwerk

10. Dezember 2017
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Das lyrische Gesamtwerk

Der vordere Buchdeckel ist mit einem original Holzschnitt bedruckt. Vielleicht liegt ja in solcher Art Gestaltung eine Zukunft des Buches angesichts der digitalen Möglichkeiten. Das Buch als Objekt. Jan Kuhlbrodt Arthur Rimbaud konnte – in einem emphatischen Sinn – noch proklamieren: “Ich ist ein anderer”. A.J. Weigonis Figuren in den Hörspiel-Produktion Señora Nada und...

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Die Essenz eines kreativen Schaffens

18. November 2017
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Die Essenz eines kreativen Schaffens

Nähert man sich A.J. Weigonis Schaffen, so sollte man es zuerst über das Ohr tun. Sein Denken und Schreiben machen es dem Leser und Hörer nicht leicht. Scheinbar losgelöst von lyrischen Schulen und Richtungen hält sein Werk viele Stühle besetzt. Dieser ‚VerDichter’ betreibt mit seinen Gedichten ein luzides Spiel mit der Wörtlichkeit, mit Begriffsprägungen...

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Gibt es eine Wieder-Vereinigung?

9. November 2017
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Gibt es eine Wieder-Vereinigung?

Vielleicht beginnt das Unglück in dem Augenblick, in dem einer den anderen zu durchschauen glaubt. Solange wir wissen, dass wir unerkundbar sind, ist Liebe. Ilse Aichinger Abgeschlossenes Sammelgebiet ist das diametrale Gegenteil der ideologisch wohlfeilen Tendenzliteratur. A.J. Weigoni stellt in seinem Roman die Frage, was Liebe ist, ohne den Hochmut zu besitzen, sie beantworten...

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Die Textgattung wird zum Klangerlebnis

18. Oktober 2017
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Die Textgattung wird zum Klangerlebnis

Sprache geronnen zu einem Konzentrat. Nirgendwo drückt sich die Sprache im nachbabylonischen Zeitalter direkter aus, als in Gedichten, dieser heikelsten Gattung im Biotop der literarischen Infrastruktur. Während die Lyrik die Zeit verlangsamt und die Aufmerksamkeit auf die Erscheinungen in seinen Grenzen lenkt, suchen Gedichte zugleich auch die Gegenwart des umgebenden Kontextes. Dieses Zusammenspiel zwischen...

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Kopfkino ein WortVideo für eingeweihte Ohryeure

10. Oktober 2017
Von
Kopfkino ein WortVideo für eingeweihte Ohryeure

Vor 32 Jahren ist Orson Welles gestorben, er hat unfertige Filme hinterlassen, einen davon hat Netflix fertiggestellt. Gedreht wurde The Other Side of the Wind von 1970–1976, es ist, eine Satire über Hollywood, in der John Houston, Bob Random, Peter Bogdanovich, Susan Strasberg und Oja Kodar mitgespielt haben. Orson Welles selbst soll noch rund...

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Trophäenschrank der Erinnerung

3. Oktober 2017
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