Schlagwort ‘ Jutta Dornheim ’

Da lachen nicht nur die Hühner

13. März 2013
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Da lachen nicht nur die Hühner

In Zeiten, in denen sich die Ent-Sinnlichung der Dinge bis hin zu ihrem vielleicht baldigen Verschwinden vollzieht (Glaser am 05.01.2013 in Kulturnotizen), kann eine revoltierende Hühner-Menschen-Gemeinschaft als Helden und Anti-Helden eines Romans amüsierter Aufmerksamkeit sicher sein. Diese Gemeinschaft lebt und agiert in einem nur noch durch militärische Macht gestützten, ultra-normativen Staat, dessen nieselpriemelige Vertreter...

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Werden Sie ruhig ein bißchen wahnsinnig …

24. Februar 2013
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Werden Sie ruhig ein bißchen wahnsinnig …

Vom Lesen in Versnetze_fünf Unbeugsam scheint der Überlesenswille des urigen Lyrikvölkchens im bildwild zerklüfteten deut­schen Sprachraum angesichts der weiterhin ansteigenden Buchflut zu sein, in der sich Millionen Versfüße tummeln. Ach Gott, schon wieder Gedichte, hör ich Peer Quer, den feinen kleinen Freund, Mrs Columbo ins Öhrchen flüstern, als er Versnetze_fünf auf dem Tisch liegen...

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Das gewonnene Alphabet

21. Oktober 2012
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Das gewonnene Alphabet

Atmen ∙ Perlen ∙ Sprudeln In Das gewonnene Alphabet, dem im Oktober 2012 beim Pop Verlag in Ludwigsburg erschienenen Gedichtbuch, sucht Theo Breuer, so unerschrocken wie beredt, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, auf allegorische Art und dichotomische Weise nach Spurenelementen dessen, was gemeinhin als ›Wahrhaftigkeit‹ in Leben / Streben / Poesie bezeichnet wird:...

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Die Farben der Bücher und des japanischen Himmels

27. August 2012
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Foto: C. Kappe

Vor mir liegen ein dunkelblaues Buch und ein dunkelrotes Buch. Die Früchte des Sommers tragen diese Farben – Blaubeere und eine in hiesigen Breitengraden noch zu entdeckende Frucht zwischen Brom- und Himbeere. Ich lese die Bücher parallel, irgendwie gehören sie zusammen, ahne ich, behaupte ich, befruchten einander mit Wörtern. Das blaue Buch ist Hans-Jost...

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»Atomatisiert mitten im Satzgebilde« ∙ Wi(e)der sprechen können

15. Juli 2012
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»Atomatisiert mitten im Satzgebilde« ∙ Wi(e)der sprechen können

Flaschenbürste ∙ Gemüsebrühe ∙ Brillenputztücher Und so kam Matrix 28. Atmendes Alphabet für Friederike Mayröcker ins Haus: herausgefallen aus dem Briefkasten, weil vielwiegend und in glatte Folie eingeschweißt. Hatte nun ungelesen gleich ein Eselsohr wie nach 50 Lesejahren. Gut. So brauchte ich nicht mehr zimperlich sein, und meine Matrix kam unters Kopfkissen sowie unter...

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Im Halse stecken bleiben und den Fisch am Wickel haben

11. Juli 2012
Von
Im Halse stecken bleiben und den Fisch am Wickel haben

Eine Welt ohne © Hoch geht’s ja öfter her in der Kolumne Fischwickel der Literaturzeitschrift Am Erker. Dieses Mal, in der jüngst erschienenen 63. Ausgabe, wird nach Lesern von Friederike Mayröcker gesucht. Genauer: Anne Smirescu meint, es gebe keine. Weil Mayröcker doch eh nur kryptische Wortkonglomerate schreibe, die sie Romane nenne (was im Zusammenhang...

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Überschwemmt, die Lust am Taumel (8)

25. Juni 2012
Von
Überschwemmt, die Lust am Taumel (8)

88 · ∞ Magische Blätter  ∞ Bücher  ∞ Blitze ∞ Ich habe gelesen, gelesen, gelesen, Friederike Mayröcker aktuell, nämlich, im Zusammenhang mit der Niederschrift/Montage dieses Essays, den ich wäh­rend des Schrei­bens, na­turgemäß, in fort­laufender Wechselbeziehung zum von mir im Spätsom­mer 2010 ver­faßten Essay »ich bin 1 Bettlerin des Wortes. Notizen zu Friederike Mayröckers Werk...

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Was uns verbindet …

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