Betriebsnudelauflauf

25. Februar 2014
Von

Kunst ist für alles geschaffen aber nicht alle sind für die Kunst geschaffen.

Alexander Archipenko

Eigentlich ist alles gesagt, nur nicht vo jedem. Im Betriebsnudelauflauf greift Lothar Müller in der Totholzausgabe der SZ  den einen Gedanken aus Maxim Billers Tirade heraus, den er für produktiv hält: die Kritik am ‚Präsensstil‘ heutiger Autoren. Dazu fällt Müller Dr. Gottfried Benn ein:

„‚Alle haben den Himmel, die Liebe und das Grab, / damit wollen wir uns nicht befassen, / das ist für den Kulturkreis gesprochen und durchgearbeitet. / Was aber neu ist, ist die Frage nach dem Satzbau …‘.

Zugegeben: Bei Benn, der das Satzbau-Gedicht schrieb, hätte Billers Ahnenforschung viel zu tun. Aber sein Rat, über den großen Stoffen, den Debatten über den ‚Kulturkreis‘ – heute: die Finanzkrise, NSA, Alzheimer etc. – schlichte Fragen wie die nach dem Satzbau nicht zu vergessen, ist nicht schlecht.

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