Archiv: April 2018

I hope me with you

30. April 2018
Von
I hope  me with you

      full and all below should you prefer more I can with you   and well       *** Spam Poetry von Joanna Lisiak, KUNO 2018 Die Lyrikerin Joanna Lisiak hat aus Spam-Emails Gedichte destilliert. Diese Methode hatte sie in einem komplexeren Umfang bereits bei anderen lyrischen Projekten angewendet, darunter auch...

weiter »

brot

29. April 2018
Von
brot

als mein leib gewachsen war im ofen wurde ich herausgezogen  lag ich neben mir wie ungebacken begann mit der geburt die letzte lebensphase seither streu ich asche aus den knochen  spring in mich zurück und wachse  mir nach im geist     *** Seelenland, Gedichte von Holger Benkel , Edition Das Labor 2015 Weiterführend...

weiter »

FLUSSGESANG

28. April 2018
Von
FLUSSGESANG

  ich ging an den fluß in der morgenstille da die sonne sich sammelt am aufgang des himmels   das gespinst des gesangs seinen atem zu fangen und ich hörte sie singen ich hörte die Ganga*   von schweigenden räumen die uns umschließen von lautlosen worten die uns versinken   von tieren an küsten...

weiter »

Offener Brief an Richard David Precht

27. April 2018
Von
Offener Brief an Richard David Precht

Sehr geehrter Herr Precht, viele Ihrer Positionen teile ich – insbesondere zum Themenbereich „Digitalisierung und Informationsgesellschaft“ – und halte Ihre allgemeinverständlichen und sympathischen Darstellungen der Problematik für ausgewogen, erfrischend und die gesellschaftliche Debatte bereichernd. Danke dafür! Allerdings machten Sie am 24.04.18 in der Sendung von Markus Lanz eine Bemerkung, mit der ich so ganz...

weiter »

Woher Worte nehmen

27. April 2018
Von
Woher Worte nehmen

Woher Worte nehmen, die an dem, was augenblicklich geschah, zu befestigen waren? Die Worte dafür geliehen und die Regeln, sie aneinanderzufügen zu einem einzigen Gegenstand, der unteilbar ist. Nach Regeln lief das augenblicklich Geschehende ab, ausgeliehen von einer Person, die sich daran befestigt hatte. Die Person war eine Leihgabe der nachfolgenden, das Ereignis zum...

weiter »

Rot. Roter Sand auf dem Weg.

26. April 2018
Von
Rot. Roter Sand auf dem Weg.

Der sandige Gehweg ist rot. Eine Bank und ein Vogel. Ein Vogel und eine Bank. Der Vogel war tot. Das Blut überm rechten Auge war schwarz oder rot? Oder saß einer im Sand oder über den Vogel gebeugt auf der Bank. Über gebeugt einer den Vogel. Früher hingen Vögel noch in der Luft. Der...

weiter »

Unbedarfter Laie

25. April 2018
Von

Einige Städte in Deutschland können mit sogenannten Bauhaussiedlungen aufwarten. Jeden Tag kommen hierhin einige Touristengruppen, meist ältere Besucher, die Zeit und Interesse haben. Mit guten Informationen ausgestattet, meist auch von professionellen Vorträgen begleitet stehen sie staunend vor den Vorbildern der internationalen Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts. Obwohl hundert Jahre ins Land gestrichen sind,...

weiter »

Zeichnung auf Karton

24. April 2018
Von
Zeichnung auf Karton

  *** Weiterführend → Eine  Würdigung von Jürgen Diehl finden Sie hier. Hören Sie auch die Hommage an Jürgen Diehl auf MetaPhon.

weiter »

:

23. April 2018
Von

  Ratschlag   Halte dich in offene Armklammern gefaltet:   Hier ist alles zu langsam oder zu schnell für die Angst     ***   Weiterführend → Ein Porträt von Sophie Reyer findet sich hier. In ihrem preisgekrönten Essay Referenzuniversum geht sie der Frage nach, wie das Schreiben durch das schreibende Analysieren gebrochen wird. Vertiefend...

weiter »

Das gekommene Wort

22. April 2018
Von
Das gekommene Wort

Das gekommene Wort, in der ausgehöhlten Seite eines wiederholbaren Fehlers. Die Stirn wechselt Farben beim Aussprechen, der Ort des Heraustretens ist nicht aufzuspüren. Das Wort selbst ist WORT nicht mehr, als Verfügtes. Ab dann sind Gründe genug, einen Ort zu benennen, seichte Gründe künstlich angelegt, und das Widerstrebende tritt in seine Aufhebung. Was von...

weiter »

für G.

21. April 2018
Von
für G.

  Es war fürs paaren zu weit Das jahr sagte: nun ist genug Da gab uns die gegenzeit zusammen: setzte und schlug Wir trafen einander im laub der himmel voll wind   du gingst vor Ich hatte nichts als haut und sommer verweste im ohr   Ich suchte nach altem gesetz gehämmert im himmelsschild warf...

weiter »

Der Vegetarier

20. April 2018
Von
Der Vegetarier

  *** Gott schmiert keine Stullen von Eva Kurowski, rowohlt Weiterführend → Lesen Sie auch das Porträt der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO.

weiter »

rheinische lebensformen

18. April 2018
Von

a.j. weigoni betrachtet in seinem roman Lokalhelden, der im jahrzehnt vor der jahrtausendwende im »Landeshauptdorf«, also düsseldorf, spielt, vor allem in der »Alkstadt«, die rheinländer im »Weltdorf«, und damit die globale provinz, ironisch und sarkastisch: »Dieses Dorf ist für das Neurosenbürgertum gross genug, um nicht langweilig zu sein; und klein genug, um nicht darin...

weiter »

„Ferne“ Du

17. April 2018
Von