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	<title>KUNO</title>
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	<description>Kulturnotizen zu Kunst, Musik und Poesie</description>
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		<title>Adonis – der syrische Dichter und Intellektuelle zu Gast in Bonn</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 22:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriele Frings</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Adonis]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriele Frings]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder wäscht der Unbekannte sein Gesicht / mit meinem Gebet / in den Quellen meines Lebens. / Neben zwei Sternen / über meinem Volk aufgehend / in meinem Herzen / versteckt die Welt ihr Wesen. 1 So eines der programmatischen Gedichte mit dem Titel Verborgen des wohl bedeutendsten arabischen Dichters und Essayisten der Gegenwart, Adonis (bürgerlich Ali Ahmad Said). Schon seit längerem ist der in Syrien geborene, heute 83-Jährige im Gespräch für den Literaturnobelpreis. Hier in Deutschland bekam er bereits hohe Auszeichnungen, so 2001 die Goethe-Medaille, 2011 den Goethepreis der Stadt Frankfurt und jüngst, im April dieses Jahres, den Petrarca-Preis, der ihm am 22. Juni in München verliehen wird. Im Rahmen des 7. Deutsch-Arabischen Lyriksalons hatte der deutsch-syrische Dichter Fouad El-Auwad den syrisch-libanesischen Intellektuellen nach Bonn ins Beethovenhaus eingeladen. Auf seiner Lesung in Bonn war auch das zitierte Gedicht zu hören, ein Bekenntnis des Lyrikers zu seinen Wurzeln, zu den „Quellen seines Lebens“. Über seinem Volk, so fühlt es der Dichter in seinem Herzen, gehen zwei Sterne auf, die islamische Religion als solche, vollkommen frei von jeglicher Instrumentalisierung, und die vom Laizismus getragene demokratische Republik. Die tatsächlichen Verhältnisse in der arabischen Welt, in der sein Heimatland liegt, sehen jedoch [...]]]></description>
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		<title>Zeitgenössische Künstler aus Polen und Russland</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 22:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Schlott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Schlott]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Frühjahr 2010 hat der Steidl Verlag eine Reihe zur zeitgenössischen Kunst aufgelegt, die repräsentative Überblicke über nationale Kunstszenen zu Beginn des 21. Jahrhunderts geben soll. Während die ersten drei Dokumentationen (Positionen 1 bis 3) sich mit zeitgenössischer Kunst in Südafrika, der Türkei und China beschäftigten, unternehmen die vorliegenden Bände (Position 4 und 5) den Versuch, auf der Grundlage von Porträts mit narrativen Interviews, Essays und Überblicksdarstellungen wesentliche Merkmale der künstlerischen und literarischen Szenerien in Polen und in Russland zu erfassen. Die Vorgehensweise der Herausgeber, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Position der befragten Künstler in ihren nationalen Kontexten ausleuchten sollen, unterscheidet sich in formaler Hinsicht nur wenig voneinander. In beiden Bänden geben sie einen Überblick über wesentliche Charakteristika ihrer Länder, wobei sie auch Begründungen für die Auswahl ihrer Interview-Partner liefern. Der strengeren formalen Gliederung des Polen-Bandes (Unterteilung nach Musik, Film, Literatur, Theater mit jeweils einem Essay) steht die offenere Konzeption des Russland-Bandes gegenüber, in dem jedoch drei eingehende Analysen zur Situation der Kunst, des Theaters und des Kinos dem Leser einen kritischen Einblick in eine institutionell aufgebrochene Kulturlandschaft anbieten. Die Einführungen in die jeweiligen nationalen Kunstszenerien unterscheiden sich durch eine Reihe von Zuschreibungen, in denen der Charakter der stark [...]]]></description>
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		<title>Über Gedichte / Notizen eines Zugereisten</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 22:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maximilian Zander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gottfried Benn]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Sartorius]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian Zander]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Die in den Schuljahren entstehende Aversion gegen Gedichte bleibt den meisten Menschen zeitlebens erhalten. Gedichte sind peinlich, überflüssig und lächerlich, je nachdem oder alles zusammen. Die Lyrophobie ist weitgehend unabhängig vom Erziehungs-  und Bildungshintergrund des Einzelnen und Gottfried Benns berühmte Dame aus besseren Kreisen zu zitieren unvermeidlich: Ich mache mir nichts aus Gedichten, aber schon gar nichts aus Lyrik. Die Gedichte lesen, sich für Lyrik interessieren, bilden eine winzige Minderheit. 2. Die Lektüre eines Gedichts erfordert immer eine positive Erwartungshaltung, einen ›Vertrauensvorschuss‹ des Lesers; anders funktioniert es nicht. 3. Mit etwas Übung kann man  ein Gedicht so lesen, dass man nur den Rhythmus, die Klangfarben: die Musik des Gedichts, wahrnimmt, aber nicht den Sinn. Dann ändert man den Rezeptionsmodus und nimmt jetzt Inhalt und Sinn der Verse auf. Dass das funktioniert, ist eine einfache Leseerfahrung, und sie lässt es als berechtigt und sinnvoll erscheinen zwischen dem ›Klangraum‹ und dem ›Bedeutungsraum‹ eines Gedichts zu unterscheiden. Manchmal  stößt man auf Gedichte, in deren  ›Klangraum‹ man sich unbehaglich fühlt aber im ›Bedeutungsraum‹ vieles findet, was interessant und überraschend ist oder macht die umgekehrte Erfahrung: starkes Erlebnis im ›Klangraum‹, Ratlosigkeit im ›Bedeutungsraum‹. Urteile über die literarische Qualität der Gedichte lassen sich aus solchen [...]]]></description>
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		<title>Protzklœte &amp; Gierschlunk</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 02:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>A.J. Weigoni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Weigoni]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; nachgedichtet aus dem Panchatantra Im fernen Osten lebte einst ein wilder Stier mit dem Namen: Protzklœte! &#160; Vor lauter mænnlicher Kraft &#38; Uebermut verliess er seine Herde riss die Flussufer mit seinen Hœrnern auf weidete auf smaragdgruenem Gras wo &#38; wann immer er Lust hatte &#38; verwilderte in einem Wald. &#160; In diesem Wald lebte ein Schakal namens: Gierschlunk. Eines Tages schlenderte er mit seiner Frau am sandigen Flussufer entlang in diesem Moment kam Protzklœte an die gleiche Stelle zum Fluss herunter um zu sich zu laben. &#160; Die Schakalin sagte zu ihrem Mann als sie die herunterhængenden Hoden des Stiers sah: »Sieh! Zwei riesige Klumpen Fleisch hængen an diesem Stier herunter die werden jeden Augenblick fallen spætestens in ein paar Stunden &#8230; Du musst ihm folgen – ich bitte Dich.« &#160; »Meine Liebe, das weiss man nicht.» – wendete der Schakal ein – »Mag sein&#8230; dass sie in ein paar Tagen herunterfallen – vielleicht auch nicht willst Du mich in ein Boxhorn jagen? &#160; Hier wuerde ich lieber mit Dir bleiben Mæuse fressen die an den Fluss zur Trænke kommen. Die kommen immer diesen Weg entlang&#8230; Wenn ich dem Stier folge wird jemand anders hier– herkommen &#38; diese [...]]]></description>
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		<title>Twitteratur</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 02:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich Heine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Heine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben das körperliche Indien gesucht und haben Amerika gefunden; wir suchen jetzt das geistige Indien – was werden wir finden? Der Indier konnte nur ungeheu&#8217;r große Gedichte liefern, weil er nichts aus dem Weltzusammenhang schneiden konnte, wie überhaupt der Anschauungsmensch; die ganze Welt ist ein Gedicht, wovon der Mahabharata nur ein Kapitel. – Vergleich der indischen mit unsrer Mystik, diese übt den Scharfsinn an Zerteilung und Zusammensetzung der Materie, bringt es aber nicht zum Begriff. – Anschauungsideen, etwas, das wir gar nicht kennen. – Die indische Muse ist die träumende Prinzessin in dem Märchen – Die epischen Gedichte der Indier sind ihre Geschichte; doch können wir sie erst dann zur Geschichte benutzen, bis wir die Gesetze entdecken, nach welchen die Indier das Geschehene ins phantastisch Poetische umwandeln; dies ist uns noch nicht bei der Mythologie der Griechen gelungen, doch mag es bei diesen schwerer sein, weil diese das Geschehene beständig zur Fabel ausbildeten in immer bestimmterer Plastik. Bei den Indiern hingegen bleibt die phantastische Umbildung noch immer Symbol, das das Unendliche bedeutet und nicht nach Dichterlaune in bestimmteren Formen ausgemeißelt wird. &#160; *** Der in der Schwebe gelassene Sinn, die Produktion von Ambiguität – was für Roland Barthes Brecht im [...]]]></description>
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		<title>Die junge Literatur in Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 05:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hugo Ball</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Suder]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kampf, den die junge Literatur in Deutschland heute zu führen hat, geht um die Bildung einer oppositionellen Partei. Opposition gegen die hier wie in keinem Lande allmächtige Bourgeoisie; Opposition gegen den krassen Materialismus in Leben, Kunst, Politik, Presse; Opposition gegen die offizielle Oppositionspartei (die Sozialdemokratie): das sind die Aufgaben, die sich die junge Literatur von heute mehr und mehr zu Bewußtsein bringt. Die Situation ist schwierig. Zunächst: Es fehlt jede Tradition. Dreierlei hat man in Deutschland noch nicht genügend begriffen: Erstens, daß die verantwortlichen Denker der letzten fünf Jahrzehnte, Bakunin und Nietzsche, den Deutschen als Typus ablehnten. Daß man sich also in einem Lande befindet, das vor Europa und vor aller Intellektualität (Radikalität) kompromittiert ist. Zweitens, daß man in Dingen politischer Intelligenz seit den Dekabristen (1825) von Rußland zu lernen hat statt von Frankreich. Drittens, daß es in Deutschland trotz hunderttausend Büchern, Zeitschriften und Bibliotheken so etwas wie ein öffentliches geistiges Leben, das heißt unmittelbare Ausprägung dessen, was man denkt und fühlt (auf dem Podium, in der Versammlung, in der Tagespresse) noch nicht gibt. Wenn man den Deutschen vorwirft, daß sie ihren Nietzsche (und dessen vielgliedrige Kritik der Moral, der Philosophie, der Religion, des Idealismus) nicht verstanden haben, so [...]]]></description>
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		<title>Es war einmal&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 05:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hagedorn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Kons]]></category>

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		<description><![CDATA[eine bildende Künstlerin, die hatte ein Atelier in einem Schloß. Und weil es ihr unter der Arbeit zu einsam ist, lädt sie zuweilen Kolleginnen und Kollegen ein, um die Geister zu vertreiben und andere geistvolle Menschen anzulocken. Wenn Du es nicht glaubst, dann besuche sie auf ihrem Schloß, heute und morgen läßt sie die Zugbrücke herunter - oder war es das Haar? *** Open Studio &#8211; Studio Charlotte Kons / Castle Liedberg (Korschenbroich/NRW/ Und wenn sie nicht gestorben ist, dann residiert sie auf Schloß Liedberg noch heute und sie lebt dort vergnügt bis an ihr Ende.]]></description>
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		<title>Krypta</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 22:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Janz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Janz]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>tage</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 00:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Meilchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Meilchen]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>BLAU</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 22:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Benkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Holger Benkel]]></category>

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		<description><![CDATA[zieht der tag seine waffe die sonne aus der scheide liegt das licht auf der haut schimmern die adern mir im taumel tanzt der leib befleckt sein glanz das fleisch verzerrt ein lachen das gesicht steig ich dem raum entgegen hüllt mich dunkel streu ich ockererde über meine lippen &#160; *** Aus: meißelbrut. Gedichte, mit siebzehn Holzschnitten von Sabine Kunz und einem Nachwort von Volker Drube, Dr. Ziethen Verlag, Oschersleben 2009. Mehr zu diesem Buch auf KUNO. Weiterhin lieferbar: Gedanken, die um Ecken biegen, Aphorismen von Holger Benkel, Edition Das Labor, Mülheim 2013.]]></description>
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