Operation Overlord

Leben, sterben, wiederholen. Und jährlich grüßt das Jubiläum: Zum Jahrestag der Landung der Allierten in der Normandie denkt Andreas Kilb in der FAZ über das Verhältnis von Bild, Erinnerung und Geschichte nach. Im Beginn von Steven Spielbergs Film Saving Private Ryan sieht er Robert Capas, beim Entwickeln zerstörte Fotoaufnahmen des Ereignisses filmisch rekonstruiert:

„Man weiß, diese Szenen sind Fiktion. Und doch glaubt man, dass es so war, wie sie es zeigen. Wenn die letzten Zeitzeugen von damals gestorben sind, werden die Filmbilder ihre Erinnerung bewahren. Natürlich sind sie nicht die historische Wahrheit. Aber sie sehen ihr verdammt ähnlich.“

Es ist sicher nicht dem Zufall zuzuschreiben, das mit Edge of Tomorrow ein Film gestartet ist, der dieses Szenario als SF übernommen hat. Emily Blunt hat als Full Metall Bitch den coolsten Auftritt seit Lauren Bacall. Howard Hawks Klassiker basiert auf dem Roman To Have and Have Not von Ernest Hemingway. Das Tom Cruise mit Humphrey Bogart nicht mithalten kann, muß an dieser Stelle nicht in Form einer Filmkritik erwähnt werden. Es gibt Streifen, da ist man nach 13 Minuten wieder 14, reinstes Popcorn-Kino, ein „Unendlicher Spaß“!